Kundalini Reiki

Und wieder eine Frage zum Thema Reiki 🙂

Für viele wird Kundalini Reiki als eine Art alternatives System zum Usui Reiki gesehen. Denn für viele ist Kundalini Reiki leichter und schneller und vor allem stärker (ob das letztgenannte wahr ist, muss jedeR für sich selber entscheiden).

Kundalinie Reiki wurde vor einiger Zeit von Ole Gabrielsen gechannelt und in die Welt geschickt (inzwischen gibt es eine Art New Kundalini Reiki, man möge von so etwas halten was man will). Es hat drei Grade und dann gibt es noch mal die Booster Grade, welche selber kein Wissenzuwachs vermittelt, sondern die Person, ich sage das jetzt mal so, stärker in der Anwendung macht. Sprich, dass Kundalini Reiki fließt stärker als ohne die Booster Grade.

Kundalini Grad 1:  Kundalini 1 pustet, ich sage das jetzt mal so, die Energiebahnen durch, damit die Energie durch den Körper besser fließen kann als vorher. Mit diesem Grad lernt man dann wie man Menschen „heilen“ kann (wobei das Wort heilen nicht im medizinschen Bereich gemeint ist), man lernt wie man einen Raum oder ein Haus von negativer Energie reinigt (das aufräumen vorher nicht vergessen ^^), wie man ein karmisches Band heilt und wie man Situationen oder Qualitäten heilt (wieder nicht im medizinischen Sinne zu verstehen).

Kundalini Grad 2:  Hier werden die Energiebahnen noch einmal ordentlich durchgepustet, so dass die Energie noch besser fließen kann. Zudem lernt man, wie man die Kundalini Meditation durchführen kann.

Kundalini Grad 3: Und hier erwacht die Flamme und es heißt auch, dass die Kundalini Schlange erwacht. Das glaube ich persönlich weniger, weil solch ein erwachen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist (wenn die Kundalini Schlange ohne vernünftige Vorbereitung erwacht, kann es seelische Dachschäden geben). Zudem lernt man wie man folgende Techniken anwenden kann: Diamant Reiki, Kristall Reiki, DNS Reiki, Gebursttrauma Reiki, Orts-Reiki, Frühere-Leben Reiki und wie man das System selber weitergeben kann.

Booster Grade:  Das sind die Grade 4 bis 12. Wobei jeder Booster drei Grade umfasst. Also Booster 1 sind die Grade 4,5 und 6, Booster 2 sind die Grade 7,8 und 9. Und vor einiger Zeit wurde noch Booster 3 mit den Graden 10,11 und 12 gechannelt. Warum diese ungewöhnliche Aufteilung? Ich habe noch keine vernünftige Erklärung dafür gefunden. Aber sicherlich gibt es die, irgendwo.

Es gibt beim Kundalini Reiki keine Symbole oder sonstiges, was man in komplizierter Art und Weise verwenden muss. In dem Sinne ist es in der Tat leichter als das Usui Reiki. Denn die japanischen Symbole haben schon viele verschreckt und die Leute nicht gerade dazu ermuntert, sich weiter mit diesem System zu beschäftigen. Und die Energie fließt schon sehr stark und vor allem auch schnell. Die meisten Anwendungen beziehen sich auf auf einen Zeitraum von ca. fünf Minuten. Da heißt es, nutze diese Methode, lasse die Energie fünf Minuten fließen und dann ist es vorbei. Und die genannten Zeiträume stimmen. Ich muss zugeben, deswegen nenne ich es manchmal auch liebevoll das Quickie-Reiki.

Meine Erfahrung ist, dass Kundalini Reiki in der Tat sehr feurig und leidenschaftlich ist. Dahe verbinde ich nicht umsonst die Göttin Pele mit diesem System. In diesem kurzen Zeitraum von zwei bis fünf Minuten (gelegentlich auch länger) bricht diese Energie wie ein Vulkan aus um sich dann wieder zu beruhigen. Faszinierend.

Natürlich muss jedeR selber wissen, ob man sich in Kundalini Reiki einweihen will. Als Alternative zum Usui System sollte man es aber nicht sehen, auch wenn einige Unterlagen zu diesem System das suggerieren. Denn es wird immer wieder geschrieben, Kundalini 1 entspricht Usui 1 und 2 und so etwas. Da frage ich mich, was soll das? Wieso muss ich zwei verschiedene Systeme überhaupt miteinander vergleichen? Lassen wir bitte den Tempel in der Heide ^^ Kundalini Reiki und Usui Reiki sind zwei verschiedene Systeme und an sich einfach individuell.

Zumal es da ein anderes System von Ole Gabrielsen gibt, welche scheinbar in direkter Konkurrenz zum Usui Reiki treten möchte. Das New Usui Reiki (der Name sagt doch alles). Ich bin in dieses System nicht eingeweiht, besitze aber die Unterlagen dazu. Und was soll ich sagen, die Unterlagen erinnern sehr stark an die des Kundalini Reikies (wer also die Unterlagen von Kundalini Reiki hat, weiß was sie/ihn beim New Usui Reiki erwartet). Die Idee hinter dem System ist interessant, eben alles zu vereinfachen. Nur warum ähneln sich beide System so frappierend?

Ich für meinen Teil werde in Zukunft weiter mit dem System des Kundalini Reikis arbeiten. Aber ich glaube weniger, dass ich mich ins New Usui Reiki einweihen lasse.

Und zum Abschluss gibt es noch ein Buchtipp. Es ist bisher das einzige Buch zu diesem Thema. Ich werde mich in Zukunft noch dran machen, und meine Unterlagen überarbeiten 🙂

Kundalini Visions: Empowerment with Kundalini Reiki von Kala Maitri

Wichtige Informationen:

Taschenbuch: 80 Seiten
Verlag: AuthorHouse (23. November 2004)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1418497533
ISBN-13: 978-1418497538

Meine Rezension dazu:

Ich hatte vor kurzem meine erste Kundalinieinweihung erhalten und wollte mich dann mit Literatur darüber informieren. Ich habe bisher nur dieses Buch gefunden und bestellte es mir. Als ich es in der Hand hielt, nun, ich war schon enttäuscht.

Die Dicke des Buches ist schon mal erschreckend (bezogen auf den Preis, ich weiß, dass Bücher von AutorInnen, die keinen Namen haben teuer sind, aber trotzdem, meinem Geldbeutel hat es weh getan). Es wird Werbung für ca. 80 Seiten Buchwerk gemacht. Der reine Kundaliniinformationsteil (also eben der Teil, wo man etwas über dieses System erfährt) hat gerade mal 53 Seiten. Und fünf Seiten kann man abziehen, weil da die Autorin ihren Kundaliniweg darstellt.

Vorneweg gibt es Warnhinweise, eine Notiz zum Coverbild und der Abschluss bildet sehr viel Werbung für die weiteren Werke der Autorin und einiges mehr.

Diese Teile empfinde ich persönlich als nicht schön, aber gut, die Autorin hat es so geschrieben und so wurde es veröffentlicht. Notfalls kann man das entsprechend umblättern. Kommen wir daher zum wichtigen, wie toll ist denn der Kundaliniteil.

Hier werden nur die ersten drei Grade des Kundalinies ausführlich erklärt. Irgendwelche Boostergrade werden am Ende in ein oder zwei Sätzen erwähnt (so weiß man, dass sie überhaupt existieren, dass war’s aber auch schon).
Der erste Grad wird erst einmal erläutert, was bei der Einweihung geschehen ist und was man mit diesem Grad alles machen kann. Damit ist gemeint, dass man sich selber Kundalinienergie geben kann, anderen die Energie sendet und so weiter.
Einige Erklärungen sind um einiges ausführlicher als in meinen Unterlagen das stimmt. Und die Beschreibungen finde ich schön. Aber es geht trotzdem recht schnell (das Kapitel umfasst etwa zehn Seiten, wo alles erklärt wird).
Der zweite Grad wird nur erklärt, was das ist, wie die Energie wirkt und ähnliches. Da ich selber den zweiten (und folglich den dritten) Grad noch nicht habe, kann ich natürlich damit nichts anfangen und auch nicht mit meinen Unterlagen vergleichen die ich bekommen werde.
Der dritte Grad enthält dann Beschreibungen, wie umfangreich mal Kundalini Reiki anwenden kann (z.B. DNA Reiki, Diamant Reiki und so weiter). Damit wieder kann ich allein von der Beschreibung anfangen und freue mich schon auf diese Einweihung. Aber auch dieses Kapitel ist eher dünn.

Danach gibt es Hinweise, wie man den Unterricht organisieren kann. Das ist das erste Mal, dass ich darüber etwas gelesen habe und sage an dieser Stelle danke schön. Zumal die Autorin auch Tipps gibt, wie man den Fernunterricht vornehmen kann. Auch wenn das recht kurz gehalten wird, sie gibt diesbezüglich den einen und anderen tollen Ratschlag.

Der Rest des Kundaliniteils nehmen drei sehr lange Meditationen ein. Mein Tipp, wer diese Meditationen wagen möchte und nicht unbedingt gut englisch kann, übersetzen und aufnehmen. Lesen tun sie sich toll, aber sie sind wirklich sehr lang.

Der Rest ist dann die erwähnte Werbung der Autorin.

Die Autorin hat, wie sie selber schreibt, die Unterlagen von Ole Gabrielsen (der dieses System gechannelt hat) genommen und ein wenig ausführlicher hier dargestellt. Wer ordentliche Unterlagen von ihrer/seiner LehrerIn erhalten hat, kann sich schon überlegen, muss ich das Buch wirklich haben? Wer Inspiration sucht (zumal die Autorin auch die Göttin anführt) oder keine richtigen Unterlagen bekommen hat, kann sich das Buch schon zu Gemüte führen.

Englischkenntnisse: Da das Buch auf englisch ist, sollte man schon englisch verstehen, logisch. Wer Schulkenntnisse hat (so wie ich), wird ab und an wohl auch mal Wörterbuch gebrauchen können. Sonst habe ich alles verstanden.

Fazit: Es ist bisher das einzige Buch über Kundalini Reiki, so wie ich das jetzt überblicke. Und ich muss zugeben, ich war ein wenig enttäuscht von dem Werk. Gerade weil es eine Marktlücke ausgefüllt hat, habe ich gehoft, dass die Autorin Dinge erwähnt (erwähnen hätte schon mal ausgereicht), die man vielleicht nirgends erfährt. Eine Verbindung zum Kundalini Yoga zeigen und solche Dinge.
Andererseits, als Nachschlagewerk und Informationsbroschüre ist es nett. Aber für gut, da bräuchte es eben noch ein wenig mehr.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen 🙂

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Usui Reiki ~ Die Lichtgrade

Ich bin ja immer wieder mal auf diversen Seiten im Internet unterwegs und entdecke dabei Dinge, die mich schmunzeln oder erstaunt aufblicken lassen. Dazu gehören auch die sogenannten Lichtgrade, die inzwischen, wenn ich mich nicht irre, um die 20 Grade oder mehr umfassen.

Die meisten Internetseite wusseln zwar noch bei Grad 13 herum, aber es gibt entsprechende Angebote, die weit aus höher gehen.

Den höheren Sinn der Lichtgrade habe ich jetzt noch nicht richtig entdeckt. Ich dachte mit Grad 3/4 (wobei ich an dieser Stelle mal sagen möchte, ich finde es in Ordnung, wenn man letzten Usuigrad in MeisterIn und LehrerIn aufteilt 🙂 ) währe man fertig und hätte damit das höchste an Gefühlen erreicht.

Aber nun gut, um ins Nirwana (nein das hat jetzt nichts mit der Band Nirvana zu tun) zu kommen, muss man eben einiges mehr tun, als MeisterIn/LehrerIn zu sein :). Denn mit jedem Lichtgrad bekommt man ein neues Symbol, mit dem man seelische Dachschäden und geistige Verwirrungen langsam aber sicher heilen darf und soll. (Auch wenn sich das ein wenig ironisch anhört, ich nehme es ernster als manche es denken, ich habe heute nur einen Clown zum Frühstück gehabt, man möge mir vergeben, Kaffeeentzug ist grässlich ^^).

Wobei es, so wie ich inzwischen herausfinden konnte, bei den letzten Lichtgraden nicht einmal mehr eine Einweihung gibt (ich meine wirklich keine Einweihung und das beinhaltet auch Ferneinweihungen). Man erhält ein Skript und das wars (da ich es nicht habe, bin ja noch nicht so weit, kann ich auch nicht sagen, was da drinnen steht).

An sich ist aber die Sache auch sehr faszinierend. Denn das Usui System ist das älteste, moderen Reikisystem, was es aktuell gibt. Und doch gibt es immer noch Menschen, die sich hinsetzen und herausfinden, es kann noch mehr geben, es kann noch weiter gehen (ich unterstelle an dieser Stelle kein Interesse an finanzieller Aufwendung, ich denke nämlich nicht, dass alle hinter dem Geld her sind). Wobei ich langsam denke, es ist gut. Über zwanzig Grade für ein System, da wird man ja irre. Denn was ich so gesehen habe, ist bei jedem Usui Grad nun auch ein Symbol dabei. Und ich gebe zu, ich mag die Symbole nicht sonderlich.

Nun denn, vielleicht wage ich mich weiter hinein ins Abenteuer Lichtgrad, dann werde ich weiter davon berichten. Bis dahin, Reiki, Reiki, Reiki.

Depoteinweihungen ~ Reiki

Ich wurde gefragt, was Depoteinweihungen sind, ob man dafür Erfahrungen braucht, wie sie sich anfühlen und ob sie empfehlenswert sind. Das liegt daran, dass ich selber mich in das eine oder andere System per Depot eingeweiht habe und daher ein wenig Erfahrung mitbringe. Daher möchte ich hier ein wenig darüber schreiben.

Bevor man sich mit einer Depoteinweihung auseinandersetzt, sollte man vorher natürlich wissen, was Reiki ist. Daher werde ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen sondern setze dies entweder als Vorwissen heraus oder verweise auf entsprechende Seiten im Internet. Ich glaube, ich habe sogar darüber mal ein Bericht geschrieben. Wenn nicht, der wird dann mal folgen.

Depoteinweihungen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Ferneinweihungen. Das bedeutet, ich sitze hier in Berlin und kann für Leute auf der ganzen Welt ein Depot fertig machen. Somit muss man sich über kurz oder lang auch mit Ferneinweihungen auseinandersetzen und sich fragen, will ich das wirklich?

Ein Depot ist normalerweise ein Lager. Dort kann man zum Beispiel Lebensmittel, Wasser oder sonstiges hineintun um es in Notfällen hervorzuholen und dann zu nutzen. Bei einem Reikidepot (oder wie immer sich das System nennt) ist es ähnlich. Nur wird hier Energie gelagert.

Wenn ich also ein Depot fertig mache, dann stelle ich mir die Person vor, für die ich das Depot fertig mache, als würde ich jetzt eine Ferneinweihung vornehmen. Dementsprechend muss ich einige Regeln beachten (da ich an dieser Stelle nicht erkläre, wie man ein Depot fertig machen kann, überspringe ich diesen Teil, es geht um die Einweihung, nicht ums fertig machen ^^).

Also ich mache das Depot fertig und sende es in den leeren Raum. Und von dort kann dann die Person, für die ich das Depot fertig gemacht habe, jederzeit abholen. Der Vorteil: Jetzt nehmen wir an, ich mache heute das Reikidepot für das komplette Usuisystem fertig (theoretisch möglich). Es emphielt sich natürlich, nicht alle Grade sofort abzuholen (was man natürlich nicht kontrollieren kann, daher würde ich persönlich das nicht machen). Man kann sich aber an die Spielregeln halten und sagen, ich hole mir dann die Energie ab, wenn ich dafür bereit bin und die Mindestwartezeit abgewartet habe. Und dann setze ich mich hin, hole es mir ab und die Energie ist genauso stark wie am ersten Tag. Auch wenn ich es nach Jahren abhole.

Dementsprechend gibt es auch Leute, welche eine komplette Depoteinweihung für alle Systeme fertig machen, welche sie beherrschen und man kann dann entscheiden, wann man sich dann alle abholt oder ob man sie überhaupt abholt.

Die Gefahr besteht, wie oben schon erwähnt, dass man dann sagt, hei, ich habe mir heute Usui 1 abgeholt und morgen hole ich mir Usui 2 und 3 ab (um mal bei DEM System schlechthin zu bleiben). Dementsprechend empfehle ich das nur Leute, die auch mal Geduld zeigen können und vor allem nicht jede Woche ein System haben wollen.

Man sollte idealerweise schon ein wenig Übung in der Energiearbeit haben. Denn man kann sich ja nicht sagen, hei die Wolfskatze weiht mich jetzt garantiert ein. Daher werde ich schon was spüren. Das geschieht nicht. Vielleicht habe ich das Depot vor einem Jahr fertig gemacht und dann werde ich mich ja nicht hinsetzen und sagen, ich weihe die Person direkt über eine Ferneinweihung ein. Wozu habe ich das Depot fertig gemacht?

Da man auch über diesen Zeitraum den Kontakt verlieren kann, ist es empfehlenswert zu wissen, wie man mit Energiesysteme arbeitet. Einerseits um zu spüren, ja da kommt was. Andererseits auch, um zu wissen, wie man danach mit dem System umgehen kann. Aber überhaupt ist das eine Anforderung an Ferneinweihungen, die man immer berücksichtigen sollte. Man steht eben alleine da und das sollte man schon wissen.

Da man selber entscheiden kann, wann und wo man sich das Depot abholen kann, ist es in meinen Augen eher für Freigeister geeignet. Ferneinweihungen bieten ja schon einen gewissen Luxus an. Aber da muss man sich immer noch an die Zeitangabe des Termins halten. Aber beim Depot kann man sich sagen, hei um 01, 32 Uhr in der früh möchte ich mir Usui 7 abholen (unabhängig der Tatsache was man von den Lichtgraden hält).  Und man kann es eben zu dieser Uhrzeit wirklich machen.

Die Depoteinweihungen, die ich mir abgeholt habe (ich habe zwar Depots in dreistelliger Anzahl zur Verfügung, aber nur ein unbedeutender Bruchteil abgeholt), haben sich toll angefühlt. Manchmal, so behaupte ich mal, waren die Energien sogar intensiver, als wenn ich die Energie über eine Ferneinweihung geholt hätte. Es mag sein, darüber bin ich mir bewusst, dass hier ein gewisser Vorurteil spricht (in vielen Dingen denke ich eben anders als andere). Aber sagen wir mal so, diesen Vorwurf kann man allen Einweihungstypen machen. Wenn man von etwas überzeugt ist, ist man es eben und empfindet aufgrund dessen die Einweihung als intensiver als bei einem anderen Weg. Weil man sich dabei schlichtweg wohler fühlt.

Die Problematik ist mal wieder, viele akzeptieren keine Depoteinweihungen (haben wir auch bei den Ferneinweihungen). Man wird dann nicht als richtige ReikianerInnen anerkannt und was weiß ich. Aber hei, in dieser Gesellschaft brauchen wir eben irgendwelche dogmatischen Regeln, sonst sind manche Menschen schlichtweg nicht gesund (und wer jetzt maunzt …. ^^).

Wer GAR KEINE Erfahrungen mit Reiki hat oder Hummeln im Hintern besitzt und ein System nach dem anderen in Rekordzeit besitzen möchte, denen empfehle ich auf gar keinen Fall die Depoteinweihungen. Solche Leute werde ich dann übrigens selber auch nicht mal Ferneineweihungen empfehlen oder gar anbieten. Da sollte man sich zumindest einmal über eine Ferneinweihung nachdenken oder gar vornehmen. Wer aber sonst Erfahrungen in Energiearbeit hat, da sieht das ganze natürlich ein wenig anders aus. Denn solche Leute brauchen teilweise gar kein Reikisystem mehr.

Ansonsten, ich mag die Depoteinweihungen und nutze sie auch, wenn ich mich dazu bereit fühle. Aber sagen wir mal auch so, ich neige nicht dazu zu übertreiben und mir wirklich jede Woche was abzuholen. Ich hatte zwar mal eine Phase wo ich mir das überlegt habe, dass gebe ich zu. Aber überlegen und tun, dass sind glücklicherweise noch zwei verschiedene Paar Schuhe. Und ich habe bisher immer das richtige angezogen.

Wer noch Fragen hat, kann sie gerne im Kommentarbereich stellen, ich werde versuchen sie so gut wie möglich zu beantworten. 🙂

Warum so viele Reikisysteme?

In der Hexengemeinde gab es die Frage, warum müssen es denn so viele Systeme sein? Also so viele Reikisysteme?

Ich kopiere mal meine ersten Gedanken zu diesem Thema:

Ich stelle mal die Gegenfrage: Warum nicht?

Wenn man die Möglichkeit hat ein Energiesystem zu channeln/eingegeben zu bekommen/zu erfinden (man nenne es wie man es will), warum sollte man die Füße still halten und es nicht tun?

Man kann die Frage auch auf andere Gebiete umändern. Warum muss es über 300 Tarotdecks geben, reichen denn nicht die Grunddecks von Waite und Crowley. Oder gehen wir noch weiter, wieso hat das Marseille Tarot nicht ausgereicht? Warum musste man es überhaupt ändern?

Ich persönlich denke, weil es an der Zeit ist und weil das Individuum hier eine entscheidene Rolle spielt.

Ich lege zum Beispiel ungern mit dem Waite Tarot, weil ich es nicht mag. Punktum, fertig, aus. Genauso wie das Usui System, ich mag es nicht besonders.

Und das mit dem persönlichen Gefallen wird nicht nur mir so gehen sondern vielen. Sie entscheiden für sich, ne, da ist etwas, was mir nicht gefällt, es ist nicht rund, nicht eckig, nichts gar nichts. Also zieht man weiter und lässt sich weiter einweihen. Auf Dauer auch keine gute Idee, denn dann wird man auch angefeindet, so von wegen, ach du bist ja eine Reikihastdunichtgesehengroßobermeisterin, weil du in sooo viele Systeme eingeweiht bist (ist mir zwar noch nie passiert, aber ich rede hier auch von der Theorie).

Ich denke, dass so viele Systeme zur Zeit „gefunden“ werden hat einige Gründe:
1. Es ist die Zeit dafür. Immer mehr Menschen interessieren sich für Reiki und stellen fest, dass es den aktuellen Systemen etwas fehlt und machen sich auf die Suche danach.
2. Wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs. Nach William Anderson (der Ehemann von Vicky Gabriel) könnte es sogar in ca. zwanzig Jahren soweit sein, dass der Umbruch komplett wird. Die Energiesysteme können uns darauf vorbereiten.
3. Angeberei und Geldmacherei. Ich will nicht ausschließen, dass es Menschen gibt, die aus diesen beiden Gründen Reikisysteme erfinden (ich nenne hier einen speziellen Namen mal nicht ^^). Sprich, mal will zeigen, wie toll man ist und man will sehen, wie viel Geld man dann damit verdient.

Als ich began mich für Reiki zu interessieren, gab es scheinbar nur das Usui System. Die Bücher die ich gelesen habe, handelten nur vom Usui System (auch wenn es nicht direkt benannt wurde, die Symbole sprechen für sich). Mir schien es damals so, als gäbe es kein anderes System. Also habe ich mich für das Usui System gemeldet und wurde auch darin eingeweiht. Am Anfang war eben alles neu und toll und interessant und ich habe damit auch entsprechend gearbeitet. Aber schon von Anfang an war da etwas, wo ich mir sagte, da stimmt etwas nicht.

Also habe ich mal über den Tellerrand geschaut und festgestellt, hei, da gibt es ja mehr als ich bisher gedacht habe.  Der nächste Gang war eine Empfehlung von meiner Lehrerin, dass ich mich in Kundalini Reiki einweihe. Eben weil es gewisse Probleme mit dem Usui System gab (ich möchte da jetzt nicht detailliert eingehen, denn es hat mehr als nur mit dem System an sich zu tun ^^).

Nun gut, dann habe ich mich auf Empfehlung meiner Lehrerin mich ins Kundalini System einweihen lassen. Und was soll ich sagen, es war wieder nicht stimmig.

Auch das Meerjungfrauen Reiki (man sollte das Jungfrau nicht zu wörtlich nehmen, denn ich halte es als Relikt aus einer Zeit, in der Frauen sexuelle Kontakte haben konnten aber nicht verheiratet waren und daher immer noch als Jungfrauen galten) hat mich am Anfang nicht überzeugt. Aber jetzt spüre ich immer mehr und mehr, dass genau dass das System ist, was richtig für mich ist. Besser spät als nie würde ich mal sagen 🙂

Warum müssen es aber so viele Systeme sein?

Ich denke mal alles hat seinen Sinn. Wir stehen entweder vor dem/der Wassermann-/Wasserfrauzeitalter oder sind mitten drin (das habe ich noch nicht so ganz raus) und da soll ja eine Transformation unserer Gesellschaft und unserer Spiritualität sein. Ich denke mal, dass ist auch eine der vielen möglichen Gründe, warum es auf einmal so viele neue Systeme gibt, eben damit wir uns auf dieses Zeitalter vorbereiten können (wenn wir nicht schon drin stecken 😉 ).

Und viele dieser Energiesysteme fühlen sich anders an, komplett anders. So ist das Kundalini System sehr vibrirend, während das Usui System eher ruhig ist. Das Meerjungfrauen System ist dagegen ja anders. Scheinbar auf mich zugeschnitten (ich werde nun mit diesem System die nächste Zeit arbeiten).

Es mag sein, dass es schwachsinnig ist, sich mit mehr als einem System anzufreunden. Das will ich nicht abstreiten. Aber es ist eben das Problem was ich sehe, dass man nicht weiß, welches das richtige ist. Das mit dem Tarot empfinde ich als einen guten Vergleich.

Jetzt nehmen wir mal an, wir haben keine Möglichkeiten, uns im Internet die Bilder anzusehen. Also müssten wir im Laden gehen und uns jedes einzelne Deck ansehen. Okay, behaupten wir mal es ginge nicht, dann wäre es Pflicht, jedes Deck zu kaufen, bis wir unseres haben.

Alternativ gibt es immer noch die Möglichkeit, sich die Energie senden zu lassen, damit man herausfindet, ob sich diese Energie gut anfühlt. Also würden wir uns im Internet wieder die Bilder ansehen. Aber finde mal Leute, welche dir die Energie senden 🙂

Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich Bilder von Tarotdecks gesehen habe, die mich erst einmal (nicht) angesprochen haben und dann habe ich das Deck in der Hand und denke mir, wieso habe ich erst einmal positiv/negativ gesehen. In der Realität wirkt es völlig anders.

Andererseits gibt es auch inzwischen Energiejunkies (ich denke mal, dass kann man so sagen). Also Leute, die innerhalb einiger Jahren in mehrere Hundert!!! Systeme eingeweiht sind. Lustig ist es dann, wenn die dann einer vorschreiben, dass man ja nicht zu schnell sich in diese Systeme einweihen lassen soll.

Ich empfinde es nicht als gut, wenn sich Leute in sooo viele Systeme einweihen lassen, wann willst du denn mit denen arbeiten? Bei mir ist es so, dass ich schon Probleme habe, meine aktuellen Aktivitäten mit der Arbeit zu verbinden. Also Tarot, Runen, Magie, Reiki und Arbeit. Und dann soll ich noch mit einigen Hundert Systemen arbeiten? Ich wüsste gar nicht, welches für welches zuständig wäre, ehrlich gesagt. Also welches System heilt die Blase (auch wenn ich das nicht im ärztlichen Sinne meine) und welches flickt meine Seele zusammen.

Alles in allem ist es natürlich eine persönliche Entscheidung, was man macht, wenn man sich in verschiedene Systeme einweihen lässt. Man sollte nur vorher nachdenken was man macht und dann sich entscheiden. Nicht das es in die Hose geht.

Colours of Angels

Auf die Gefahr hin, dass ich den Wichtelbeitrag noch weiter nach unten verschiebe, aber ich denke mal, dass es wichtig sein kann, kurz zu erklären was es mit dem System auf sich hat.

Es handelt sich hierbei, wie der Name schon sagt, um ein Engelsystem. Und zwar um ein System, welche mit den Erzengeln arbeitet. Jedem Erzengel wird eine Farbe zugeordnet und eine bestimmte Aufgabe. Wenn man in ihnen eingeweiht ist (trotz der vielen Erzengel ist es nur eine Einweihung), kann man direkt mit ihnen Kontakt aufnehmen und mit Hilfe ihrer Farbe für das entsprechende Thema arbeiten, also Gesundheit, Wissen, Selbstliebe und so weiter.

Die Erzengel arbeiten natürlich mit dir schon zusammen, aber wie beim Engel Ki hat man einen leichteren Zugang zu ihnen  und mit Hilfe der Farben können auch die, die es ein wenig schwieriger mit der Visualisierung haben, leichter zu ihnen Zugang finden.

Wieso Reiki? Meine kleine Geschichte!

Man kommt heutzutage kaum noch um Reiki herum, seien wir mal ehrlich. Wenn man etwas zum Thema Magie und Co. sucht, ist es sehr wahrscheinlich geworden, dass man auf das Wort Reiki stößt. Und auch in anderen Bereichen gibt es Darstellungen zu Reiki, seien sie positiv oder negativ.

Und ja, ich bin ebenfalls in Reiki eingeweiht. In Usui Reiki 1 bis 6, in Cerridwen Reiki, sowie einige andere Systeme und zur Zeit arbeite ich mit dem Kundalini Reikisystem.

Da ist es eigentlich an der Zeit mal ein Resümee zu machen, warum macht man das eigentlich, oder vielmehr, warum mache ICH das eigentlich.

Ich habe vor einigen Jahren per Zufall von diesem ominösen Reiki gehört und mir erst einmal gar nichts dabei gedacht. Kurze Zeit später viel mir ein Buch in die Hände, welche ich bis heute als eines der schlechteren Bücher empfinde, welche ich zu diesem Thema gelesen habe. Gut, ich habe nicht alle Bücher gelesen, aber doch einige um mir ein Urteil darüber zu erlauben.

Daher habe ich es einige Jahre ruhen lassen. Einerseits hat mich das Buch verschreckt (ich werde nicht den Titel nennen, weil ich es eben nicht positiv bewerten kann und daher kein Bock auf möglichen Ärger vom Autor oder von der Autorin haben möchte) und andererseits auch die Preise für die Einweihung, welche ich damals im Internet recherchiert habe.

Danach kam ich über ein Link von Mondfeuers Blog auf die Seite Zen-Reiki gestoßen und hab sie mir angesehen. Zuerst wusste ich nicht, was ich davon halten sollte, gebe ich zu und hab sie mir in meinem Lesezeichen abgespeichert.

Einige Zeit später bekam ich eine Rappel und habe mich angemeldet und mich in Usui 1 einweihen lassen. Irgendwann später gab es auch Usui 2.

Dann hatte ich aber eine Zeit lang Probleme mit Reiki (ja, richtige Probleme) und habe mich damit nicht beschäftigt. Das dauerte einige Zeit, ich glaube sogar ein Jahr, bis ich mich dann wieder an Reiki gewagt habe. Und das in erster Linie, weil Mondfeuer die Meister/Lehrer Weihe haben wollte. Danach habe ich wieder pausiert und bin zu mir gekommen.

Und das kam erstes dieses Jahr wieder. Ich habe aus Interesse mich dann in den sogenannten Lichtgraden einweihen lassen, dass war eine sehr interessante Erfahrung, kann man nicht anders sagen. Aber im Moment arbeite ich noch nicht mit denen. Ich gehe erst wieder zum Anfang zurück und klettere dann wieder von unten nach oben. Ich habe da so meine Phasen.

Zumal ich an meine Unterlagen arbeite und daher wieder die Arbeit von vorne beginnen kann um auch zu sehen, was ist denn eigentlich alles damit möglich?

In Reiki sehe ich eine Möglichkeit der Energiearbeit. Es ist nicht die absolute Weisheit oder das Non Plus Ultra bezüglich der Energiearbeit, dass ist für mich persönlich klar. Aber ich finde es ganz interessant und häufig auch einfach. Einfach im Sinne der Anwendung. Gut, die Symbole, die beim Usui Reiki abgebildet werden, empfinde ich teilweise als reinen Horror, ist so. Ich mag die nicht. Und daher kann ich verstehen, wenn die Leute zu diesem System nein danke schön sagen.

Aber es gibt viele andere, wundervolle Systeme, mit denen man arbeiten kann (und ich habe von einigen die Unterlagen und werde sie hier nach und nach vorstellen).

Tja, dass ist erst einmal mein Weg gewesen. Ich denke mal, der unterscheidet sich nicht so sehr von den anderen (wobei ich da noch einiges vergessen habe zu erwähnen, aber der Blog ist noch jung, da kommt noch was).