Spontanprojekt: Lenormand Karten

Kennt ihr das? Man geht in eine Buchhandlung, schaut sich um, weil man eben in einer Buchhandlung ist und nebenbei schlendert man aus versehen … bei einigen wie mir natürlich auch mit Absicht … in die Lieblingsecke … bei mir die Ecke mit den Tarotkarten … und sieht dann das eine oder andere Buch und denkt sich, muss ich haben, komme was wolle.

Am Donnerstag war ich wieder bei meiner Augenärztin (das ewige Lied, da meine Hornhaut mal wieder gereizt ist, aber noch ist alles in Ordnung, deswegen habe ich mir übrigens gestern auch eine Brille besorgt, tragen soll ich eh eine, nun habe ich es endlich umgesetzt) und in der Nähe ist ein sehr großer Buchladen. Natürlich bin ich reingegangen, denn ich kann schwerlich ein Buchladen links liegen lassen. Wenigstens gucken muss ich.

Und wie oben angedeutet, bin ich mal wieder in meine Lieblingsabteilung gewandert. Ein neues Tarotdeck konnte ich nicht ergattern aufgrund der Tatsache, dass ich die Decks, die dort auslagen entweder hatte oder so demoliert waren, dass ich sie mir nicht holen wollte. Unglaublich aber wahr, aber auch ich habe diesbezüglich gewisse Grenzen.

Also wandert mein Blick einige Regaletagen nach oben und mein Blick bleibt an ein längliches Buch haften, was aus dem Regal herausguckt. Und zwar das „Das Lenormand-Arbeitsbuch“ von Yshouk Ursula Kirsch. Es handelt sich hierbei um ein Buch, welche den LeserInnen beibringen soll, mit den Lenormand Karten zu arbeiten. Da gibt es auch ein Praxisbuch für die Tarotkarten, mit dem ich zur Zeit arbeite.

Da ich gar keine Ahnung von den Karten und deren Bedeutung habe (im Gegensatz zum Tarot, auch wenn es dort nicht das beste Grundwissen ist), habe ich es eingesteckt.

Dann, wie so oft bei mir als Büchersüchtige, schweifte mein Blick umher und ich sah dann noch ein Buch, was mich interessiert. „Die Sibylle der Salons: Das Lenormand-Praxisbuch für Menschen von heute“ von Iris Treppner. Wobei ich die Wahl zwischen diesem Buch und „Lenormand Praxis-Set: Kartenlegen nach Mlle. Lenormand – Buch und Karten im Set: Die Sybille der Salons. Kartenlegen nach Mlle. Lenormand. Buch und Karten im Set“ ebenfalls von Iris Treppner hatte. Das zweite Angebot enthält noch einmal ein Kartenset der Lenormandkarten, damit man sofort mit den Kartenlegen anfangen kann.

Das Problem hierbei ist, und das hat letztendlich auch meine Kaufentscheidung ausgelöst, dass Buch selber enthält nur 160 Seiten, wo meine Version gut und gerne circa einhundert Seiten mehr hat (also fehlt in der Kombiausgabe einiges). Und außerdem habe ich die blaue und die rosa Eule zu hause, sowie das Veritas Evernia Deck mein eigen nennen darf (danke noch einmal an Luiza, da sie mir das Deck geschenkt hat). Zwar waren beide Sachen zusammen günstiger als das Einzelbuch, aber ich habe gelesen, dass in diesem Buch nicht alles drin steht, was wichtig ist. In dem Sinne wäre es mich teurer gekommen.

Also bin ich mit diesen beiden Büchern (und ein drittes über Feng Shui und das aufräumen, oder sollte ich eher schreiben, das ausmisten) nach Hause gegangen. Inzwischen habe ich das zweite Buch, also das von Iris Treppner angefangen zu lesen und ich muss sagen, es fühlt sich lernbar an. Manchmal habe ich ja beim Tarot das Gefühl, egal wie viel man liest und lernt und auslegt und übt und so weiter, es wird niemals reichen, es wird immer größer sein, als man selber.

Das Lenormand Deck hingegen wirkt in diesem Bereich bescheidener. Man kann es lernen. Ich will damit nicht sagen, hei, dass ist so unbedeutend, damit arbeiten nur die, die nicht in der Lage sind, mit dem Tarot umzugehen. Zum einen kann man das so pauschal nicht sagen. Und zum anderen gibt es genügend Menschen, die mit beiden ohne weiteres arbeiten können.

Für mich wirkt das Lenormand Deck nur nicht so extremst kompliziert, sondern erdiger. Das kann sich natürlich ändern, wenn ich anfange, die ganzen Kombinationen zu lernen und das große Legemuster das erste Mal auslegen werde. Da wird sich die Größe dieser Karten aller Wahrscheinlichkeit zeigen.

Das Lenormand Deck hat in meinen Augen aber zwei Vorteile (neben den erdigen Karten): Man muss nur mit 36 Karten arbeiten, was auch teilweise das mischen leichter macht und wenn ich richtig sehe, wird auch nicht mit umgedrehten Karten gearbeitet. Somit entfallen 36 zusätzliche Deutungen (was aber die Kombinationen wohl ordentlich wett machen).

Ich werde demnächst also mit der ersten Karte, dem Reiter, also anfangen, genauso wie ich mit dem Narr der Tarotkarten anfangen werde, also die Karte zu bearbeiten, näher kennenzulernen und so weiter. Mal sehen wie sich unsere Beziehung entwickelt. Vielleicht werde ich die Karten samt der Bücher an die Wand klatschen oder damit begeistert arbeiten können, wer weiß das schon. Bei einem bin ich mir aber sicher, sie werden nie den Platz meiner Tarotkarten einnehmen können. Dafür liebe ich die quirligen Karten einfach zu sehr. Deswegen habe ich mir wohl auch vier neue Decks gegönnt, hüstel.

Wie ich ein Kapitel plotte :)

Ich hatte schon mal in einem früheren Beitrag es angedroht (leider weiß ich nicht mehr welchen), aber heute mache ich es mal wahr 🙂 Meine einfachen Geheimnisse, wie ich ein Kapitel plotte.

Die ganze Zeit habe ich am Roman gearbeitet, die Karten gezogen und wusste wie das geht, aber wie ich ein Kapitel plotte, dass bereitete mir schon die eine oder andere Sorgen. Ich gebe es zu, ich hatte sogar ein wenig Angst vor den Kapitel (das muss man sich reinziehen, vor einem ganzen Roman habe ich keine Angst, aber vor einem kleinen Kapitel kriege ich die Panik).

Und in dem Buch von Corinne Kenner, also „Tarot for Writers“ stand darüber auch nichts.

Nun gut, was machen? Aufgeben natürlich nicht, eher verzweifeln wäre da angesagt.

In einem Schreibforum habe ich dann mal gefragt, wie andere ihre Kapitel plotten und da wurde mir der Hinweis gegeben, dass innerhalb eines Kapitels ein gewisser Konflikt oder eine bestimmte Handlung eine Rolle spielt, welche die Geschichte weiterbringen soll. Ich habe öfters in Büchern auch ein Kapitel gelesen, welche nur die Menschen erklärt und nicht die Handlung weiterbringt. Aber ich denke, auch solche Teile kann und muss es geben. Denn was ist ein Roman, wenn nicht der Mensch darin vorkommt 🙂

Als ich das für mich begriffen habe, habe ich mir folgende Möglichkeit überlegt:

Ich habe mir einige meiner Tarotdecks ausgesucht, die meiner Geschichte am ehesten entsprechen. Und aus jedem Deck ziehe ich mindestens eine Karte, wenn ich nicht das Bedürfnis habe, mehrere zu ziehen (das passiert ab und an). Hierbei sehe ich es als sehr wichtig an, dass die Karten auch Bilder haben, mit denen man arbeiten kann und nicht nach dem Marseiller Muster aufgebaut sind.

Dann baue ich aus den Kartenbildern eine kleine Teilgeschichte, welche sich mit der Grundidee meines Romans deckt.

Und ihr werdet vielleicht lachen, aber es klappt. Ich habe in den letzten drei oder vier Kapitel (seit ich diese Methode verwende) immer wieder Teile geschrieben, die später dann kompletiert werden. Es geht alles irgendwie Hand in Hand. Für mich ein eindeutiges Zeichen, dass der Roman genauso geschrieben werden soll und mein Unterbewusstsein genau das richtige in die Karten deutet.

Aber ein Unterbewusstsein kann auch nur dann arbeiten, wenn man es richtig füttert. Zur Zeit lese ich das Buch „Handbuch der Kriminalistik für Praxis und Ausbildung “ von Rolf Ackermann, Horst Clages und Holger Roll. Dabei habe ich erfahren, was es für Datenbanken gibt, mit denen die Polizei arbeiten kann. Ich wusste, dass diese mit diversen Datenbanken arbeitet, aber nicht mit was für einer Fülle. Und vor allem, wie die alle heißen. Und die eine Datenbank hilft mir nun, eine Lücke im Plot zu schließen, welche mir vorher so dermaßen nicht aufgefallen ist, aber jetzt das ganze erheblich bessert.

In dem Sinne kann ich nur empfehlen, wer keine Ahnung von der Materie hat (wie denn auch, wir haben das Wissen nun wirklich nicht in der Schule gelernt), sollte sich in der Materie einlesen. Es gibt glücklicherweise genügend Bücher in Deutschland, die darüber geschrieben wurden. Und wer eben keinen Krimi schreibt, sondern zum Beispiel Fantasy oder derartiges, sollte sich entsprechende Literatur lesen um zu sehen, wie es andere gemacht haben (aber bitte nicht kopieren, ihr seit ja Individuen).

In dem Sinne, ich werde auf diesen Weg weitermachen und sehen, wohin es mich bringt 🙂

Das Erdprojekt

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Ich habe schon vor einigen Tagen für mich ein völlig anderes Projekt beschlosse: das Erdprojekt.

Und zwar habe ich ja die ersten drei Elementbücher von Ulrike Ascher bekommen (also Erde, Feuer und Wasser – die anderen beiden Bücher werde ich mir noch nachholen). Und sie stehen die ganze Zeit in meinem Regal herum und bisher habe ich sie noch nicht angerührt. Es gibt natürlich den einen oder anderen Grund, aber ich möchte mich hier nicht herausreden. In dem Sinne, sie stehen hier und stauben zu.

Ich habe für den Beginn meiner Erdzeit den Herbstanfang gewählt. Warum? Für mich ist der Herbst eine sehr erdige Zeit und ich denke, es ist eine gute Zeit für den Beginn dieses Projektes (auch wenn Frühling mehr Kraft gibt). Bis dahin werde ich das Buch durchlesen und mir entsprechende Notizen machen und vor allem, mir ein entsprechendes Notizbuch besorgen 🙂 Darin will ich dann meine Erfahrungen und auch erforschtes reinschreiben.

Warum ich das hier überhaupt erwähne?

Ganz einfach, weil ich hier die eine oder andere Erfahrung natürlich breit treten werde (was habt ihr denn gedacht, lachZ).

Ich plane nicht nur dabei das Element Erde besser kennenzulernen, sondern auch die Reihe der Pentakel bzw. die kleinen Erdkarten besser zu verstehen. Aber auch die Runen möchte ich in dieser Zeit besser verstehen lernen. Natürlich werde ich nicht alle auf einmal lernen können, dass ist klar, aber wenigstens einige. Und wenn ich dann das Erdelement durch habe, wenn ich das mal so sagen darf, werde ich dann mit dem Feuer weitermachen.

Als Grundgerüst gebe ich mir und dem Projekt erst einmal drei Monate, bzw. bis zum Ende des Jahres. Ich denke nicht, dass es gut ist, wenn man sich zu sehr unter Druck setzt und sagt, ich muss in dieser und jenen Zeit folgendes von der Liste abgehackt haben. Ich kenne mich, da flüchte ich schlichtweg. Und das muss letztendlich nicht sein. Zumal ich noch ein Leben nebenher führe.

Und wer weiß, was ich mit meinen Ergebnissen so alles anfangen kann 🙂 Darauf freue ich mich sogar ein wenig. Aber erst einmal muss ich das Buch lesen, sonst ahne ich nur, worauf ich mich da einlasse.

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Tarotsammlungen

Ich bin ja einigermaßen fleissig, was das lesen anderer Blogs betrifft. Besonders wenn es sich um Tarotkarten dreht, bin ich gerne dabei. Dabei habe ich festgestellt, dass es einige Sammlerinnen in meiner Liste gibt (Sammler habe ich bisher noch nicht entdeckt). Dazu gehören unter anderem Alruna Apaika, Jolanda, Grey Owl Calluna und Luiza.

In einen meiner Tarotbücher (ich lese zu viel, denn ich weiß natürlich mal wieder nicht, welches es genau war), stand mal drin, warum sammeln, man könne ja mehr daraus machen, wie zum Beispiel Collagen und so weiter.

Da stellt sich mir persönlich die Frage, warum überhaupt ein Tarotvirus bekommen und die Decks sammeln? Ich meine, wir haben so viel Zeugs in unseren Wohnungen/Häuser, dass man damit sicherlich gut und gerne einen Trödelmarkt alleine führen kann. Und dann fangen wir an zu sammeln? (Dabei kann man sagen, dass es eigentlich egal ist, was man sammelt, ich beziehe mich hier aber aufs Tarot.)

Die Decks sind nicht immer günstig. Man kann sagen, der Durchschnittspreis dürfte schon um die zwanzig Euro betragen (es gibt weitaus günstigere Decks, wobei ich natürlich nicht von Gebraucht(ver)käufen sprechen, aber auch Decks die ordentlich teurer sind). Wenn ich also allein meine Sammlung von ca. 63 Decks betrachte (es sind mehr, ich habe nur die Tarotkarten gezählt, an die ich mich erinnerte, aber zum Beispiel liegt hier ein Tarotdeck, welche ich bisher erfolgreich ignoriert habe), dann kommt hierbei eine grob geschätzte Summe von ca. 1260 Euro zusammen (gut, ich habe auch vieles gebraucht gekauft und komme damit wohl unter die Summe).

Aber hallo, über ein tausend Euro für Tarotdecks? Damit kann ich gut und gerne ein bis zwei Monatsmieten bezahlen (wenn man eine entsprechende Wohnung hat), ein Auto kaufen (gebraucht natürlich) oder derartiges. Aber nein, sie liegen hier in meiner Schublade und eigentlich gebrauche ich nicht alle einmal.

Trotzdem setze ich mich hin und suche nach neuen, interessanten Tarotdecks die ich erwerben könne. Das mir der Platz dabei ausgehen könnte, dass ignoriere ich an dieser Stelle einfach mal. Und wie ich oben schon erwähnt habe, ich bin ja nicht alleine damit (zum Glück übrigens).

Also warum sammelt man eigentlich Tarotdecks?

Gut, schöne Bilder, gut, um herauszufinden welches Deck meines ist. Aber warum eigentlich wirklich? Hat das was mit dieser Jägerin/Sammlerin Natur zu tun (woran ich eigentlich zweifle, weil wir doch ein paar Tage älter geworden sind und ich glaube nicht, dass es da ein Gen dafür gibt)?

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Und ich bringe es auch nicht übers Herz die Decks auseinanderzurupfen und mit den Bildern eine Collage zu basteln (ich rede nicht von ankleben oder so, dass wäre das Letzte für mich) oder etwas in dieser Richtung zu machen. Also warum überhaupt sammeln? Um in einer Schublade, Kiste oder derartiges verrotten zu lassen?

Nun ja, ich jage mal nach einer Antwort und dem nächsten Tarotdeck 🙂

Meine Kartensets ~ Ein Überblick

Ich habe gerade an einer Seite gearbeitet, wo ich alle meine Tarot- und Orakelkarten in der Übersicht vorstelle. Also welche Decks habe ich, ein Link zu einer Seite, wo man sich die Bilder ansehen kann (zumindest eine Auswahl oder gar alle Karten, da gibt es ja eine Seite) und dann eine kurze Beschreibung zu den Karten.

Heute habe ich ehrlich gesagt, keine Luste mehr die Seite weiter zu bearbeiten. Denn da soll noch einiges hinzukommen. Zumal ich einige Decks vergessen habe. Dabei habe ich jetzt wirklich alle Tarotseiten abgegrast, die ich kenne. Aber immerhin, ich habe schon 63 Decks verlinkt.

Das bedeutet aber, ich habe hier 63 Decks (mindestens) herumliegen (da ich einige vergessen habe sind es also mehr).

Hust …

Round, round the Tarot

Ich hatte mal irgendwann davon gesprochen, meine runden Tarotdecks zusammenzutun und gemeinsam mit ihnen zu arbeiten. Nun gut, gestern war die Premiere für diese Idee.

Also habe ich mein Motherpeace Tarot und dann mein Daughters of the Moon Tarot Karten genommen und auf ein Haufen gelegt. Ich habe da erste Zweifel bekommen ob das überhaupt klappt. Immerhin sind es  153 Karten (78 beim Motherpeace Tarot und 75 beim Daughters of the Moon Tarot). Also habe ich sie gemischt und intensiv an meine Frage gedacht.

Dieses Mal habe ich es aber sein gelassen die Karten zusammen zu holen und dann vor mir auszubreiten, damit ich diese dann ziehe, sondern sie blieben alle auf einem Haufen.

Dann habe ich meine Karten gezogen und es war eine Abwechslung zwischen beiden Decks, wo ich die Karten zog. Mal war es das Motherpeace Tarot, aus dem ich meine Karten habe. Mal war es dann das Daughters of the Moon Tarot. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das Motherpeace Tarot für irdische Hinweise stehen und das Daughters of the Moon Tarot für meine seelische Anteile.

Jedoch habe ich gemerkt, dass die Bedeutungen der Karten mir noch nicht so ganz geläufig sind, daran muss ich noch was ändern.

Was mir aber gerade bei den Karten aus dem Daughters of the Moon Tarot aufgefallen ist, dass da immer wieder Karten vorkamen, wo es um die Gemeinschaft geht. Scheinbar sollte ich mich mehr darauf konzentrieren.

Aber alles in allen war es eine sehr interessante Erfahrung, die ich mit Sicherheit demnächst wiederholen werde. Auch mal mit anderen Karten. Ich könnte mir vorstellen meine Meerjungfrauen mit einem anderen Deck zu vermischen, welche ich mag. Und so weiter 🙂