[Romanprojekt] Zwischenbericht – Tarotkarten

Ich habe jetzt die Grundlagen für meine drei Hauptcharaktere für den Krimi fertig (und was soll ich sagen *hüstel*, damit habe ich mehr getan *hüstel* als für meinen letzten Krimi *hustenkrampf*).

Dabei habe ich für die Charaktereigenschaften, für die Ziele und Hoffnungen und so weiter natürlich zum Tarot gegriffen (wundert das noch jemanden? na ja, egal ^^).

Daher hier noch ein Tipp von mir 🙂

Wenn die erste Karte, die man gezogen hat nicht sofort zusagt oder eine Eingebung oder Deutung oder was auch immer gibt, ruhig einige Minuten länger darüber nachdenken und nicht sofort die Karte zurücklegen um eine neue zu ziehen. Ich habe das gemacht und mir sind dabei einige interessante Aspekte aufgefallen, die besonders meinen dritten Hauptcharakter betreffen.

In dem Sinne, gutes schreiben 🙂

Das Christmas Tarot von Corinne Kenner

Ja, Weihnachten ist schon ein weilchen vorbei (ja, wirklich, es ist Zeit den Baum rauszuschmeißen ^^), aber wenn man es so nimmt, dann steht uns Weihnachten ja wieder bevor.

Und das folgende Deck habe ich Ausnahmsweise mal nicht bei der lieben und boykottierenswürdigen (kicherZ) Sylke entdeckt. Sondern direkt bei Facebook.

Es handelt sich hierbei um das sogenannte Christmas Tarot von der Tarotautorin Corinne Kenner. Das Christmas Tarot besteht aus der großen Arkana, sowie zwei Krampus Karten. Die Bilder erinnern mich persönlich an die sogenannte alte gute Zeit, kleine pausbäckige Kinder, Mädchenähnliche Engel und so weiter.

Wer sich den Download auf der Seite gönnt (9,99 $) bekommt neben den ganzen Bildern auch ein Handbuch als Beschreibung (die kleine Arkana gibt es nicht). Man kann sich die Bilder dann ausdrucken (wie Sylke zum Beispiel empfohl auf Fotopapier, Vorder- und Rückseite zusammenkleben und dann laminieren) oder sich mithilfe von Onlineprojekten wie zum Beispiel von Mein Kartenspiel helfen lassen (kleiner Tipp, man kann hierbei ein Set von 33 Karten oder 52 Karten basteln, lädt man weniger Bilder hoch, dann werden die restlichen ebenfalls gedruckt, dann eben schwarz/weiß, also ruhig ausfüllen lassen).

Wer also für sich ein Weihnachtsgeschenk entweder nachträglich oder für Weihnachten 2010 sucht, hier wäre ja was 🙂 Hinweis, Corinne Kenner verbietet den Handel mit den Karten, also in dem Sinne, nur für euch oder vielleicht für die nächsten Verwandten zum verschenken. Aber eben keinen Handel damit treiben 😉

Bones: Staffel 5 – Episode 1

Im Blog von Mary K. Greer habe ich gesehen, dass die Sängerin Cindy Lauper einen Auftritt in der Serie Bones hat. In der Überschrift könnt ihr auch nachvollziehen in welcher, hehe. Der Grund, warum das überhaupt erwähnenswert ist (unabhängig der Tatsache dass Cindy Lauper cool ist und ich die Serie Bones liebe), ist die Tatsache, dass Cindy eine Tarotlegerin spielt.

In diesem Video seht ihr Bilderausschnitte mit dem Titel des „Openings“ und könnt erkennen, dass sie immer wieder mit Tarotkarten gesehen wird. Laut dem Bericht von Mary Greer wird Cindy die Karte „Temperance“ aufheben, welche eine Anspielung auf Bones (also Brennans) Vorname ist: Temperance. Leider wird das im deutschen untergehen. Ich glaube nicht, dass Cindy die Karte umdreht und sagt:

„Oh, die Karte Temperance.“

Nein, dass wird sie aller Wahrscheinlichkeit nicht sagen können. Was ich mir aber vorstellen kann ist, dass Bones dann so etwas sagt, dass ist die Bedeutung meines Namens oder so etwas ähnliches. Da ich aber die Folge nicht gesehen habe, weiß ich nicht, was am Ende rauskommt (haben wir in Deutschland schon die Ausstrahlung von Staffel 5? Ich weiß das gar nicht.)

Vor allem Frage ich mich wie es wohl sein wird: die rationelle Bones vs. die Kartenlegende Cindy (wie sie auch immer in der Serie heißen wird).

Special Topics in Tarot

„Special Topics in Tarot“ ist eine Tarotbuchreihe des Llewelyn Verlages. In dieser Reihe werden verschiedene Einzelthemen im Großbereich Tarot beschrieben und vorgestellt. Das Besondere hierbei ist, dass nicht nur die üblichen Verdächtigen dabei behandelt werden, sondern auch Sachen, die sonst in einem Tarotbuch regelrecht untergehen.

Gestern kam das Buch von Mary K. Greer an: The Complete Book of Tarot Reversals. Wie man sich bei diesem Thema denken kann, es geht dabei um die umgedrehten Karten. Meistens werden die mit einem Absatz (wenn überhaupt) in den meisten Tarotbüchern abgehandelt. Ja, es gibt sie, hier sind einige Punkte und leb damit. So ungefähr könnte man die Ausführungen in manchen Büchern (egal ob auf deutsch oder englisch) beschreiben. Mary K. Greer geht erst einmal auf die Theorie der umgedrehten Karten ein (und allein das finde ich schon interessant, wobei ich nichts anderes erwartet habe, denn für mich ist sie meine Lieblingstarotautorin) und dann nimmt sie sich Zeit (wobei ich hier noch nicht bin, hab das Buch erst seit einem Tag) um jede Karte zu beschreiben. Erst einmal in aufrechter Position und dann in der umgedrehten Position, wobei sie hier mehr Text schreibt. Immerhin geht es ja nur um die umgedrehten Karten.

Wie ihr in der Bücherliste der Verlagsseite sehen könnt, gibt es zu einigen interessanten Themen entsprechend ein Buch.

Buch 1: The Complete Book of Tarot Reversals.

Buch 2: Tarot and Magic.

Buch 3: ist aktuell nicht aufgeführt

Buch 4: Tarot Tips.

Buch 5: Understand the Tarot Court.

Buch 6: Past Life & Carmic Tarot.

Buch 7: Tarot outside the Box.

Schade, dass Buch 3 nicht mehr gibt (oder zumindest aktuell nicht gibt). Mich hätte es schon interessiert was es ist um es mir dann zumindest gebraucht zu organisieren.

Aus der Liste bekomme ich noch das Buch „Past Life & Carmic Tarot“ von Edain McCoy, gebraucht für ein Apple und ein Ei := Und das zweite Buch von Mary K. Greer „Understanding the Tarot Court“, welche sich um die Personenkarten des Tarots dreht. Ich muss zugeben, wenn es um die Karten selber geht, kann ich sie noch deuten, bei den Personenkarten sieht es da schon ein wenig kritischer aus. Mal sehen was mir das Buch so bringt. Ich hoffe viel, alles und erwarte mal nichts. Dann ist die Enttäuschung nicht so groß.

Ich finde es schade, dass es eine solche Reihe nicht auch auf Deutsch gibt oder diese ins deutsche übersetzt wurde (immerhin gibt es diese Bücher seit 2002). Gut,  es gibt das Buch von Jeanne Ruland Das große Buch der Legemethoden. Aber hier wird nur kurz auf die verschiedenen Karten eingegangen, welche man bei den Legemethoden verwenden kann und wie man die Decks auswählen kann, anhand eines Pendels. Danach kommen die ganzen Legemethoden. Wer mit den Legemethoden arbeiten kann, wird hier hellauf begeistert sein. Alle anderen können sich englischsprachige Bücher holen, wie zum Beispiel How to Use Tarot Spreads oder Learning Tarot Spreads von Joan Bunning (oder beide).

Natürlich habe ich beim lesen des Buches wieder einige kreative Ideen bekommen (nein, ich werde mich nicht gleich drauf stürzen und schreiben, sie sind mir aber gekommen 🙂 ).

Zwei neue Tarotdecks

Kein Monat ohne mindestens ein neues Tarotdeck, ich denke, diese Aussage trifft auf mich zu. Und gestern wurde ich zum Wochenendstart gleich mit zwei Tarotdecks beglückt. Was wünscht eine Tarotsüchtige sich mehr? Wochenende und Tarotliteratur? Ich würde mal sagen: Nichts.

Zum einen kam gestern eine gebrauchte Version des sogenannten H.R. Giger Tarots. Es handelt sich dabei um das kleine Geschwister (auch wenn es sich komisch liest und sich komisch anhört, wenn man es ausspricht, aber es ist grammatikalisch richtig, wenn man von einem Bruder oder einer Schwester in der Einzahl von ein Geschwister spricht) des Baphomet Tarots. Der Unterschied, so wie ich es aus dem Vorwort von dem Autor des Buches Akron gelesen habe, soll in erster Linie im Buch selber liegen. Während im H.R. Giger Tarot das Buch sich auf das wesentliche konzentrieren soll, ist das Baphomet Tarotbuch immerhin gute 500 Seiten stark. Also viel Platz um sich so richtig auszutoben. Die Bilder hingegen sollen gleich sein. Da ich das Baphomet Tarot (noch) nicht besitze, kann ich da kein genauen Vergleich anstellen. Aber wenn jemand von euch in dieser glücklichen Situation ist (immerhin werden beide nur noch gebraucht gehandelt und ich habe ja mal wieder Preise gesehen, da geht mir die Hutnadel hoch), kann ja vielleicht ein Kommentar hinterlassen und kurz erzählen wo sich die beiden Decks sich ähneln und unterscheiden.

Die Idee aber, sich mit der dunklen Seite der eigenen Seele zu beschäftigen, finde ich toll. Denn zu oft wird das ja verleugnet (bloss nicht eingestehen, dass man selber vielleicht was haben könnte) und ich denke, dass alleine reicht schon aus, damit ich mich näher mit dem Buch beschäftige.

Das Druid Craft Tarot (ja, ich habe es mir auf englisch geholt) ist von einem anderen Kaliber. Die Karten sind ungefähr genauso groß wie das von H.R. Giger (also etwas größer als die Hand), aber bunter und eben keltischer. Vor allem finde ich es interessant (und erlebe das so zum ersten Mal), dass die kleine Arkana auf der großen Arkana liegt. Normalerweise sind eben die Karten der großen Arkana oben und dann wusselt man sich durch die Karten der kleinen Arkana. Hier geht man dieses Thema völlig anders an.

Da ja häufig die kleine Arkana (das Wort Klein sagt es ja schon fast) vernachlässigt wird (bei einigen Büchern habe ich sogar das Gefühl, dass sie als notwendiges Übel betrachtet werden) und die ganze Energie auf die große Arkana gerichtet ist (das sieht man schon häufig an der Seitenanzahl, die großen Karten bekommen zwei Seiten und die kleinen nur eine Seite, so als Beispiel), werden sie hier als erstes beschrieben. Gut, zuerst kommen die Hofkarten, aber dann die Zahlenkarten. Und zu guter letzt eben die große Karten.

Die Farben sind sehr kräftig und ich muss sagen, die Karten sind auch zum größten Teil ansprechend. Aber ich bin durch das Transparent Tarot regelrecht versaut. Es fällt mir momentan richtig schwer mit anderen Kartendecks zu arbeiten. Und ich muss gestehen, die Bilder sehen ja wunderschön aus, aber es wird nicht das Deck sein, was mich wieder zu den reinen Bilderkarten zurückführen wird (wenn es so sein muss). Aber wer sich für die Bilder erwärmen kann, wird hier sicherlich seine Freude haben.

Warum ich mein Tagebuch so sehr liebe … seit gestern

Gestern war ich draußen und hab mir im Schreibwarenladen was gekauft, unter anderem ein dickes kariertes Notizbuch. Dieses dicke Notizbuch habe ich dann als Tagebuch entwendet, obwohl ich eigentlich eines habe, aber das war liniert und das mag ich irgendwie nicht, bin eher der karierte Typ, oder so ähnlich. An sich eigentlich nichts besonderes.

Ich ziehe aus meinem Transparent Tarot jeden Tag eine Karte und da die Bilder doch recht einfach abzuzeichnen sind, zeichne ich sie auf der ersten Seite meines Eintrages. Und auch die folgenden Seite, so ist mein dauerhaftes Ziel, möchte ich immer irgendwie bunt gestalten.

Dabei habe ich gemerkt, wie sehr ich meine Gedanken zusammenziehen kann. Und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes. Denn vorher Vorher waren die immer und überall hin verstreut und ich wusste nie was ich als erstes machen sollte bzw. was ich überhaupt machen konnte. Und gestern habe ich einfach drei Seiten geschrieben (nachdem ich die Seiten entsprechend bemalt hatte) und heute noch mal vier und auf einmal habe ich einige doch sehr nette Ideen, wie ich die nächsten Projekte angehen werde.

Eine dieser Ideen möchte ich auch mit euch teilen, es geht dabei um Kurzgeschichten (wer hätte das gedacht):

Und zwar schreibt auf einen Zettel Ideen über die man schreiben könnte als Stichpunkt. Damit meine ich Punkte wie Mond, Zombie, Hexe, Krimi oder was auch immer euch interessiert. Ihr könnte so viele oder so wenige Zettelchen benutzen, wie ihr möchtet. Dann, an einem X-beliebigen Stichtag zieht ihr einen Zettel und schreibt über den Punkt eine Kurzgeschichte. Am Anfang schlage ich für euch und mich vor, dass die Geschichte erst einmal keine Beschränkungen hat. Wenn sie eben zehn Seiten lang wird, ist sie eben zehn Seiten lang und wenn dreitausend Wörter, dann ist es eben so.

Habt ihr die Geschichte fertig geschrieben, kommt der nächste Zettel dran und so weiter und so fort. Nach und nach kann man sich überlegen auch gewisse Einschränkungen vorzugeben. Also eine gewisse Wort-, Zeichen- oder Seitenanzahl. Man kann dann auch mehrere Zettel gemeinsam ziehen, erst zwei, dann drei und so weiter.

Diese und auch weitere Gedanken (und das nicht nur kreativer Natur) sind mir gestern und heute gekommen, indem ich stundenlang (das bitte wörtlich nehmen) in meinem Tagebuch gekritzelt habe (anders kann man meine Schrift und die Zeichnungen nicht bezeichnen). Das erinnert mich an die drei Morgenseiten von Julia Cameron, auch wenn ich gestern erst am Abend schreiben konnte. Und heute morgen habe ich dann auch noch vier Seiten geschrieben. Für mich eine sehr wertvolle Bereicherung, dass ich versuchen werde, jeden Tag mindestens eine Seite zu schreiben. Und wenn ich mir auch nur Gedanken darüber mache, was die Tageskarte für mich im Zusammenhang der Tageserlebnisse zu bedeuten hat (aber ich kenne mich, dass wird nicht so lange bleiben).

Na dann, ich werde noch eine Kurzgeschichte schreiben und mich dann wieder mit meinem Tagebuch beschäftigen (eine neue Sucht von mir, mal sehen wie lange die anhält 🙂 ).

0 – Der Narr/Die Närrin, die Reise durchs Tarot – Tarotprojekt endlich gestartet

Das Projekt hatte ich vor einigen Monaten eigentlich schon mal angefangen (mit dem Turm damals) und dann aus irgendwelchen Gründen abgebrochen, nur um immer wieder zu überlegen, es neu zu beginnen. Gestern Abend, bzw. heute morgen, habe ich es endlich begonnen, mein Tarotnotizjorunalbuch (was für ein Wort, gerade eben aber erfunden, lachZ).

Ich habe mir ein dickes Notizbuch gekauft (was bei mir so ungefähr einmal im Monat geschieht, ich liebe Notizbücher, je dicker desto besser) und auf der ersten Schreibseite eine gelbe Null gemalt (für die erste Karte) und auf der Nachbarseite die Foolkarte vom Transparenttarot. Und ich meine wirklich dieses Bild hier. Wobei ich zugeben muss, vom zeichnerischen Talent her, bin ich nicht so sehr gesegnet, wie ich es mir wünsche. Aber für meine Bedürfnisse reicht es völlig aus.

Auf der ersten Seite schreibe ich mir alle Notizen zu Thema Assoziationen zu der entsprechenden Karte, auf der zweiten Seite hingegen sind freie Gedanken erlaubt: Was verbinde ich mit der entsprechenden Karte. Dann habe ich mir aus einem englischen Buch die Bedeutungen herausgeschrieben und das dann auf die nächste Seite eingefügt. Und die nächsten Seiten sind für den Narren oder die Närrin in allen Facetten reserviert. Immer wenn ich etwas zum Thema finde, werde ich mir Notizen machen und es in meinem Buch schreiben. Und wenn ich damit fertig bin, werde ich es auf dem PC übernehmen. Nach und nach eben.

Das wird ein Projekt sein, was ich vermutlich die nächsten Jahre durchführen werde. Letztendlich lernt man beim Tarot ein Lebenlang dazu und man erlebt permanent etwas neues. Dabei habe ich mir überlegt, was wäre wenn, sicherlich kennt ihr diese Überlegungen. Und ich dachte mir so, was wäre wenn ich wirklich ein Buch vollkriegen würde, mit Narrensachen. Dann hätte ich theoretisch 78 Notizbücher in meinen Regalen, brrr, ich habe schon kein Platz mehr für meine Bücher, die ich mal aussortieren müsste, dann brauche ich wirklich nicht so viele Notizbücher. Letztendlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich gut 300 Seiten zu einen Thema vollkriege aber doch zu gering, in dem Sinne brauche ich mir da keine Sorgen zu machen.

Wenn ich dann mal wieder was zum veröffentlichen habe, werde ich mich hier kund tun ^^

Spontanprojekt: Lenormand Karten

Kennt ihr das? Man geht in eine Buchhandlung, schaut sich um, weil man eben in einer Buchhandlung ist und nebenbei schlendert man aus versehen … bei einigen wie mir natürlich auch mit Absicht … in die Lieblingsecke … bei mir die Ecke mit den Tarotkarten … und sieht dann das eine oder andere Buch und denkt sich, muss ich haben, komme was wolle.

Am Donnerstag war ich wieder bei meiner Augenärztin (das ewige Lied, da meine Hornhaut mal wieder gereizt ist, aber noch ist alles in Ordnung, deswegen habe ich mir übrigens gestern auch eine Brille besorgt, tragen soll ich eh eine, nun habe ich es endlich umgesetzt) und in der Nähe ist ein sehr großer Buchladen. Natürlich bin ich reingegangen, denn ich kann schwerlich ein Buchladen links liegen lassen. Wenigstens gucken muss ich.

Und wie oben angedeutet, bin ich mal wieder in meine Lieblingsabteilung gewandert. Ein neues Tarotdeck konnte ich nicht ergattern aufgrund der Tatsache, dass ich die Decks, die dort auslagen entweder hatte oder so demoliert waren, dass ich sie mir nicht holen wollte. Unglaublich aber wahr, aber auch ich habe diesbezüglich gewisse Grenzen.

Also wandert mein Blick einige Regaletagen nach oben und mein Blick bleibt an ein längliches Buch haften, was aus dem Regal herausguckt. Und zwar das „Das Lenormand-Arbeitsbuch“ von Yshouk Ursula Kirsch. Es handelt sich hierbei um ein Buch, welche den LeserInnen beibringen soll, mit den Lenormand Karten zu arbeiten. Da gibt es auch ein Praxisbuch für die Tarotkarten, mit dem ich zur Zeit arbeite.

Da ich gar keine Ahnung von den Karten und deren Bedeutung habe (im Gegensatz zum Tarot, auch wenn es dort nicht das beste Grundwissen ist), habe ich es eingesteckt.

Dann, wie so oft bei mir als Büchersüchtige, schweifte mein Blick umher und ich sah dann noch ein Buch, was mich interessiert. „Die Sibylle der Salons: Das Lenormand-Praxisbuch für Menschen von heute“ von Iris Treppner. Wobei ich die Wahl zwischen diesem Buch und „Lenormand Praxis-Set: Kartenlegen nach Mlle. Lenormand – Buch und Karten im Set: Die Sybille der Salons. Kartenlegen nach Mlle. Lenormand. Buch und Karten im Set“ ebenfalls von Iris Treppner hatte. Das zweite Angebot enthält noch einmal ein Kartenset der Lenormandkarten, damit man sofort mit den Kartenlegen anfangen kann.

Das Problem hierbei ist, und das hat letztendlich auch meine Kaufentscheidung ausgelöst, dass Buch selber enthält nur 160 Seiten, wo meine Version gut und gerne circa einhundert Seiten mehr hat (also fehlt in der Kombiausgabe einiges). Und außerdem habe ich die blaue und die rosa Eule zu hause, sowie das Veritas Evernia Deck mein eigen nennen darf (danke noch einmal an Luiza, da sie mir das Deck geschenkt hat). Zwar waren beide Sachen zusammen günstiger als das Einzelbuch, aber ich habe gelesen, dass in diesem Buch nicht alles drin steht, was wichtig ist. In dem Sinne wäre es mich teurer gekommen.

Also bin ich mit diesen beiden Büchern (und ein drittes über Feng Shui und das aufräumen, oder sollte ich eher schreiben, das ausmisten) nach Hause gegangen. Inzwischen habe ich das zweite Buch, also das von Iris Treppner angefangen zu lesen und ich muss sagen, es fühlt sich lernbar an. Manchmal habe ich ja beim Tarot das Gefühl, egal wie viel man liest und lernt und auslegt und übt und so weiter, es wird niemals reichen, es wird immer größer sein, als man selber.

Das Lenormand Deck hingegen wirkt in diesem Bereich bescheidener. Man kann es lernen. Ich will damit nicht sagen, hei, dass ist so unbedeutend, damit arbeiten nur die, die nicht in der Lage sind, mit dem Tarot umzugehen. Zum einen kann man das so pauschal nicht sagen. Und zum anderen gibt es genügend Menschen, die mit beiden ohne weiteres arbeiten können.

Für mich wirkt das Lenormand Deck nur nicht so extremst kompliziert, sondern erdiger. Das kann sich natürlich ändern, wenn ich anfange, die ganzen Kombinationen zu lernen und das große Legemuster das erste Mal auslegen werde. Da wird sich die Größe dieser Karten aller Wahrscheinlichkeit zeigen.

Das Lenormand Deck hat in meinen Augen aber zwei Vorteile (neben den erdigen Karten): Man muss nur mit 36 Karten arbeiten, was auch teilweise das mischen leichter macht und wenn ich richtig sehe, wird auch nicht mit umgedrehten Karten gearbeitet. Somit entfallen 36 zusätzliche Deutungen (was aber die Kombinationen wohl ordentlich wett machen).

Ich werde demnächst also mit der ersten Karte, dem Reiter, also anfangen, genauso wie ich mit dem Narr der Tarotkarten anfangen werde, also die Karte zu bearbeiten, näher kennenzulernen und so weiter. Mal sehen wie sich unsere Beziehung entwickelt. Vielleicht werde ich die Karten samt der Bücher an die Wand klatschen oder damit begeistert arbeiten können, wer weiß das schon. Bei einem bin ich mir aber sicher, sie werden nie den Platz meiner Tarotkarten einnehmen können. Dafür liebe ich die quirligen Karten einfach zu sehr. Deswegen habe ich mir wohl auch vier neue Decks gegönnt, hüstel.

Kopfkartenfrage Signifikatorkarte

Im Moment verschlinge ich ein Tarotbuch nach dem anderen (im Moment habe ich drei Bücher auf meinem Nachtisch, wenn auch im symbolischen Sinne und eines davon konnte ich gestern auslesen) und dabei kommt immer wieder ein Thema zur Wortsprache, welche mich immer wieder fasziniert und welche mich immer wieder zu diversen Fragen führt.

Das Thema ist die sogenannten Signifikatorkarte.

Mit dieser Karte wird die Person beschrieben, wer die Legung bekommt. Also entweder ich, wenn ich für mich lege oder die Person, welche mir gegenüber sitzt. Man kann unter anderem die Karte aussuchen, welche die Signifikatorkarte sein soll oder einfach ziehen.

Und bei dem auswählen der Karte fangen bei mir die Bauchschmerzen an. Daher konzentriere ich mich in erster Linie darauf.

Man hat zwei Möglichkeiten die Karte auszuwählen. Entweder man entscheidet sich zwischen den Magier (I) für einen männlichen Klienten oder die Hohepriesterin (II) für eine weibliche Klientin. Wobei ich mal eine Zwischenfrage dazwischen werfe. Warum eigentlich der Magier und nicht der Hohepriester?

Und hier fängt schon mal ein ordentliches Problem an (und das erkennen auch die AutorInnen, welche diese Art von Karten empfehlen). Wenn ich eine Karte aus der großen Arkana wähle, dann ist diese für die restliche Legung schlichtweg verloren. Winkewinke … 😦

Also schon mal eine doofe Sache.

Aber die Rettung naht. Denn man muss nicht die beiden Karten (oder auch eine andere, wenn man möchte) wählen. Man kann die Hofkarten dafür nutzen. Und zwar entscheidet man dort nach Alter, Aussehen, Horoskop oder Persönlichkeitsbild dieser Karten.

Und auch hier habe ich wieder ein Problem. Wenn ich eine der Hofkarten nutze, dann ist auch diese Karte für die restliche Legung verloren. Das wird aber von den meisten irgendwie toleriert.

Ich persönlich habe mich daher für die Methode entschieden, dass ich die Karte einfach aus dem Kartenhaufen ziehe. Und zwar aus den kompletten Kartenhaufen. So kann es natürlich kommen, dass ich eine Zahlenkarte, aber auch eine Karte aus der großen Arkana ziehe (und natürlich auch eine Hofkarte). Aber das ist eben so gewollt. Alternativ kann man hier auch ein zweites Deck verwenden. Nur gefällt mir dieser Gedanke besser, als eine Karte bewusst zu ziehen und diese damit zu blockieren.

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