[Romanprojekt] Das erste Exposé

Wer sich ein wenig mit Verlagen und Einsendungen beschäftigt hat, weiß was ein Exposé ist. Es handelt sich hierbei um eine kurze Zusammenfassung des Romans, der Geschichte oder des Projektes (auch Sachbücher brauchen ein Exposé). Damit kann sich die Literaturagentur oder der Verlag ein Bild von der Geschichte machen und überlegen ob sie ihre Zeit damit verbringen, die ersten Seiten zu lesen oder nicht doch gleich eine Absage schicken.

Ich habe auch gelesen, dass es für ein Exposé gilt, dass ein Satz circa zehn Seiten der Geschichte zusammenfassen soll. Aber das interessiert uns letztendlich erst, wenn wir den Roman geschrieben haben (zumal nicht alle Verlage eines haben wollen, ich kenne Fälle, da haben die Leute ihr Manuskript einfach eingesendet und auch ohne ein Exposé ihr Werk veröffentlicht, dass kann auch klappen).

Aber um ein Exposé mit einem Satz für zehn Seiten schreiben zu können, brauchen wir erst einmal den Roman. Und das möchte ich ja mit der folgenden Idee umsetzen.

Und zwar ein vorläufiges Exposé oder eben das Erste. In diesem schreibe ich alles rein, was ich im vorherigen Schritt grob überlegt habe. Wer spielt mit, wie alt sind die Figuren, wie stehen die zueinander, was erleben sie in der Geschichte und so weiter.

In diesem Verlauf schreibe ich eben alles rein, wie ich mir vorstellen könnte, dass am Ende der Roman in meinen Dateien steht. Dabei schreibe ich aber nicht nur den Hauptverlauf, sondern auch die Nebenstränge. Gibt es einen Liebesplot, dann wird dieser erwähnt und auch als solcher bezeichnet. Gibt es einen Arbeitsplot, einen Streitplot oder was auch immer, alles wird erwähnt und alles wird dokumentiert. Wie man letztendlich dabei vorgeht, muss man selber überlegen. Ich werde ihn heute als Fließtext schreiben und entsprechende Hinweise farbig markieren.

Diese ganzen Plots, kann man auch auf einer eigenen Seite schreiben und dann notieren, was für eine Art Plot ist es, wen betrifft dies und welchen Ausgang haben diese Plots.

Wichtig bei dieser Phase ist auf alle Fälle, es gibt keine Geheimnisse. Wenn ich ihn als Anreiz für andere veröffentliche, dann darf ich natürlich nicht das Beste verraten. Aber ich schreibe diese Texte nur für mich. Und ich muss wissen ob die dritte Nebenfigur von links nach der Hälfte des Plots vom Dach auf die Autobahn springt und sich dabei die Nase bricht oder sich kurz vorher in die Hose macht und sich den Knöchel verstaucht. Vor mir selber habe ich in diesen Texten keine Geheimnisse. Es kann sein, dass ich keine Ahnung habe, wie es an einer bestimmten Stelle weiter geht, dass notiere ich mir dann. Aber ich muss wissen, wie es weitergeht und ich muss wissen, wie es ausgeht. Vor mir selber habe ich eben kein einziges Geheimnis.

Habe ich das erledigt, habe ich dann zwei Dinge, den Plot des Romans und die möglichen Figuren, die in meiner Geschichte auftauchen werden.

Ich gehöre eben zu den Leuten, die erst einmal die Ideen, den Plot und all die Nebenplots braucht um zu wissen, welche Figuren durch mein kleines Reich wandern und dann erst kann ich mir diese erarbeiten. Vorher schaffe ich es selber nicht.

Advertisements

Von englischsprachigen Chats über das Lesen von Geschichten und Romanen

Ich gehöre nicht unbedingt zu der Sorte Mensch die immer und überall fröhliches Fest wünscht, daher überlasse ich der Sailor Truppe diese Aufgabe 😉 (Trotzdem noch schöne Feier- und vor allem Freie Tage euch).

In den letzten beiden Tagen habe ich drei Kurzgeschichten für Ausschreibungen geschrieben und eine davon gefällt mir so gut, dass ich schon kurz davor stehe, diese am Sonntag loszuschicken. Aber ich denke, ich werde damit bis Ende des Jahres warten (wie sich das anhört). Denn das Ende der Ausschreibung wird am 06. Januar 2010 eingeläutet. Auch die zweite Geschichte, die ich gestern geschrieben hat, liest sich für meine Augen nicht unbedingt schlecht. Aber ein Überflieger ist diese noch nicht. Die dritte Geschichte hingegen ist eher bescheidener Natur. Ich hatte um Mitternacht keine große Muse mehr, an ihr ernsthaft zu arbeiten, dabei hatte ich gestern richtige Lust und Energie gehabt zu schreiben was die Tastatur hergiebt.

Dann ist mir gestern aufgefallen, dass ich etwas lesen kann, was mich seit mehr als fünf Jahren nicht mehr interessiert hat: Romane und Kurzgeschichten (Anthologien). Das ist ja das lustige an der ganzen Geschichte, ich möchte letztendlich Romane und Kurzgeschichten schreiben, mache dies auch und konnte es einfach nicht lesen, weil es mich nicht so sehr reizte wie ein gutes Sachbuch. Doch gestern Abend beim Zähne putzen hat es mir zum ersten Mal seit langem richtig Spaß gemacht eine Kurzgeschichte zu lesen. Ich glaube so langsam ist der Fluch diesbezüglich endlich gebrochen.

Wurde auch langsam Zeit.

Zur Zeit lese ich eine Anthologie von Pam Keesey „Daughters of Darkness“ (ins deutsche wurde es als „Draculas Töchter“ übersetzt). Die ersten beiden Geschichten selber sind nicht überragend, dass muss man leider so sagen. Sie sind nett, teilweise sogar lustig und nette Unterhaltung für zwischendurch. Aber mir persönlich bleiben sie nicht im Kopf hängen, so dass ich noch stunden- und tagelang später darüber nachdenke und philosophiere oder etwas in der Richtung. Da gibt es andere Geschichten, die sind mir alleine vom ersten überfliegen im Gehirn hängen geblieben. Und auf die freue ich mich auch schon, wenn ich dorthin gelange, entweder zu der Geschichte oder zu der entsprechenden Anthologie.

Weiterhin bin ich ein wenig stolz auf mich. Und zwar auf die Tatsache, dass ich keine Angst vor englischsprachigen Chats habe. Damit meine ich nicht, dass ich mich in entsprechenden Räumen reinstürze, sondern wenn mich jemand auf englisch anschreibt, dass ich keine Panik bekomme und aus dem Fenster springe. Es gibt genügend Leute, die kein englisch können, warum auch immer. Das finde ich in Ordnung, denn trotzdem setzen sie sich mit entsprechenden Anwendungen auseinander und sind nicht völlig hilflos oder hysterisch ablehnend. Doch auch solche gibt es.

Es gibt halt Menschen, wenn man denen mit einer Sache kommt, von denen sie gar keine Ahnung haben, wirklich beinahe hysterisch werden und so ablehnend reagieren, dass man sich fragen könnte, fällst du tot um, wenn du dich damit wenigstens im Ansatz auseinandersetzt. Klar, ich mag es auch nicht, wenn ich mich mit Dingen beschäftigen soll, von denen ich gar keine Ahnung habe. Ab und an bin ich in dieser Hinsicht schon faul. Aber wenn es eben so ist, dass ich das machen soll oder ich die Möglichkeit habe mal etwas neues zu machen, warum nicht? Schaden wird mir das bestimmt nicht.

Aber bei manchen scheint es wirklich so zu sein, dass sie es als Bestrafung ansehen, wenn sie sich mit etwas neuem beschäftigen dürfen/müssen/sollen/können. Dabei bin ich froh, dass ich noch in der Lage bin, eben etwas neues zu erlernen. Nicht das mein Gehirn oder meine Fähigkeiten so dermaßen eingeschränkt sind, dass ich auf einem bestimmten Stand meines Wissens und meiner Fähigkeiten stehen bleiben muss, weil es einfach nicht weitergehen kann.

Man stelle sich das mal kurz vor, all das, was wir in diesem Moment wissen, ist alles, was wir für den Rest unseres Lebens wissen werden, weil wir nicht mehr in der Lage sind neues aufzunehmen. Für mich wäre das eine regelrechte Bestrafung. In die Welt hinausgehen und nichts von ihr mitnehmen oder bei jemanden anderen etwas lassen. Dann kann ich mich doch gleich erschießen (tschuldigung für die drastische Wortwahl, aber für mich wäre dies das Ende meines Lebens).

Aber natürlich heißt es, Leben und leben lassen. Wenn diese Menschen nur ein Buch in ihrem Leben lesen möchten, nur eine Art von Film sehen und nur eine Form der Kommunikation und/oder Arbeit möchten und was auch immer, dann ist das ihr gutes Recht. Sie sollen nur damit rechnen das ich Bücher lese und mich mit fremden Sprachen beschäftige und mich auch fortbilden möchte. Und wer damit ein Problem hat … wird aller Wahrscheinlichkeit auch nicht diesen Blog geschweige diesen Beitrag lesen. Vermutlich ist er manchen auch noch zu lang.

Ansonsten plane ich schon für das nächste Jahr ein wenig vor (ist ja nicht mehr lange hin). Aber dafür lohnt es sich schon ein neuer Beitrag. Und bevor ich an meiner neuen Geschichte schreibe (habe Ideen für zwei Geschichten), werde ich ein wenig bloggen.

Wolverine auf Anime

Wer im www herumsurft, findet das eine oder andere mehr oder weniger interessante. Ich habe das oben gelinkte Video entdeckt und muss zugeben (wenn man von der einen Minute absieht, welche sie mir an Lebenszeit klauen, weil ich den ganzen Vorspann abwarten muss), ich weiß nicht was ich davon halten soll.

Für die meisten ist Wolverine durch die drei X-Men Filme und gerade durch Hugh Jackmann geprägt. Ich muss zugeben, ich kenne noch die X-Men in der doch etwas peinlichen achtziger Version mit ihren quietschbunten Outfits.

In dieser Formation hat mir übrigens Rogue unter anderem am besten gefallen, aber das nur gaaaanz nebenbei.

Auf alle  zum Trailer von oben. Auf mich wirkt Wolverine eher wie eine Katze und nicht wie der einsame Wolf (wobei erwähnt sei, aufgrund des Rudelverhaltens dieser Tiere ist die Bezeichnung „einsamer Wolf“ natürlich kompletter Blödsinn), den er eigentlich spielen soll. Gerade die eine Handbewegung, wo die Krallen ausgefahren sind, draußen im Garten, das erinnert mich so sehr an eine Katze.

Aber warum bitte schön schreibe ich darüber?

Weil mich das an einen Beitrag von der amerikanischen Autorin Yasmine Galenorn erinnert (kleiner Hinweis, wenn ihr sie mal direkt anschreiben solltet, schreibt bitte ihren Namen richtig, ich werde jetzt nicht den Tweet heraussuchen, aber sie hatte sich bei Twitter aufgeregt, dass man ihren Namen falsch schreibt, und ich denke, über kurz oder lang, auch zurecht).

Und zwar geht es um die letzte Frage im oben verlinkten Beitrag. Sie wurde gefragt, ob sie erlaubt, dass FanFiction zu ihren Geschichten geschrieben wird. Und sie reagiert auf dieses Thema doch sehr empfindlich. Denn sie mag diese Dinger nicht (und ich glaube, wenn sie könnte würde sie jede FanFiction zu ihren Figuren sofort zerreissen). Und ich kann es nachempfinden.

In meinen größenwahnsinnigen Sekunden habe ich mir vorgestellt, mein Roman wird veröffentlicht und ich gehe sogar ein Schritt weiter, sie werden sogar verfilmt (die Wahrscheinlichkeit das über Filme FanFicition geschrieben werden ist größer als über alleinige Bücher, aber auch über Bücher wird fleißig geschrieben). Nun kommen eben irgendwann die Fans und schreiben ihre Geschichten. Und wer sich ein wenig in sogenannten FanFiction Portale umgesehen hat, weiß, wie grottig manche Geschichten wirklich sein können.

Was ich so angelesen habe (weil ich es nicht geschafft habe weiterzulesen, weil schon alleine der Anfang zum wegrennen war), das tat einfach weh. Man könnte schon fast sagen, man sollte die Leute auf schwere Körperverletzung (auch wenn alles seelisch ist) verklagen und den Hosenboden lang ziehen. Mindestens!

Denn wenn eine Geschichte mit einem Satz wie „Zum Glück hatten sie keinen Sex gehabt“ anfängt, dann frage ich mich, wieso zum Glück? Sex ist zum einen nichts schlimmes. Und zum anderen, da erwarte ich eine Vorgeschichte (die übrigens nicht existierte) und  der ganze Anfang war ziemlich platt. Hingeworfen. Respektlos. Nicht der Autorin gegenüber, sondern auch mir. Immerhin sollte ich ja die Geschichte lesen und natürlich auch kommentieren (in der FF-Szene gibt es Leute, die regelrecht danach süchteln, dass man ihre Geschichten kommentiert, also Kommis abgibt, aber bitte nur tolle und positive, alles andere wird natürlich gelöscht).

Wobei ich im nachhinein gestehen muss, das war noch die harmloseste. Es gab schlimmere (von einfallslosen, ich habe eine Geschichte geschrieben und weil die Originalversion mehrere Figuren hat, schreibe ich sie nur an vereinzelten Stellen um und veröffentliche alle *gähn* bis hin zu, ich erzähle einfach mal den größten Blödsinn) und einige davon habe ich mir wirklich angetan. Meine arme Lebenszeit.

Da kann ich verstehen, dass viele angenervt sind, wenn sich die halbe Bevölkerung hinsetzt und irgendetwas hintippt, Hauptsache es ist so etwas wie eine FanFiction. Viele gehen einfach nicht mit den nötigen Respekt ran und schreiben einfach nur. Und dann werden Pärchen (sogenannte Pairings) erdacht, die nicht einmal annähernd realistisch sind. Gerade dann, wenn sich die Geschichten über die SchauspielerInnen drehen (ja auch solche Sachen gibt es).

Ich denke mal, wenn man schon eine FanFiction schreibt, dann sollte man sich sehr viel Mühe geben und entweder eine gute Geschichten mit fast den realen Figuren schreiben (man wird nie an das Original herankommen, weil man eben nicht alle Geheimnisse kennt) oder es sein lassen.

Denn es gibt auch Beispiele wo die Leute anhand von FanFiction einfach ihr Handwerk üben. Man muss sich nicht um die Charaktere oder den Rahmen kümmern, sondern kann einfach plotten und die Konflikte üben. Es gibt eben Menschen, die ja genau damit Probleme haben und sich auch nur darauf konzentrieren wollen. Wieso also nicht Figuren nehmen, die schon eine ordentliche Biographie hinter sich haben und die man jederzeit nutzen kann.

Und ich habe auch Geschichten gelesen, die sind manchmal besser als das Original. Lustiger, ironischer, gut geschrieben, herrlich geplottet und was weiß ich. Es können also auch Glanzleistungen entstehen.

Was hat das jetzt bitte mit Wolverine zu tun?

Ich empfinde den Trailer als eine Art FanFiction. Jemand anderes, welche diese Geschichte um die X-Men und letztendlich auch Wolverine nicht von grundauf erfunden hat, hat eine Serie darüber produziert (so wie ich das jetzt verstanden habe) und natürlich einen eigenen Touch dazu gegeben. Es wird natürlich Leute geben, welche diese Serie besser gefällt als das Original (was auch immer das Original letztendlich ist). Eingefleischte Fans hingegen werden vielleicht diese Serie zur Hölle schicken wollen.

FanFiction sind also sehr grenzwertige Bereiche (inwiefern sie das Urheberrecht verletzen, darüber möchte ich zu dieser Stunde nicht nachdenken). Die einen lieben sie und die anderen hassen sie (hatte mal untergürtelerfahrungen damit gemacht).

In erster Linie sollte man den Wunsch der AutorInnen berücksichtigen. Wünsche sie keine FanFicition zu ihren Werken, dann schreibt man eben keine. Punktum. Denn Frau Galenorn hat recht. Man arbeitet mehrere Jahre hart an einer Geschichte, den Figuren, an allem (bei mir geht es demnächst ins vierte Jahr) und dann werden die Geschichten so übelst verschandelt. Das macht dann kein Spaß. Daher sollte man eben keine Geschichten schreiben, wenn sie darum bitten (oder dies fordern, sie haben immerhin das Recht, es sind ihre Babys).

Wenn man Geschichten schreiben darf, weil es die AutorInnen erlaubt haben, dann bitte, gebt euch Mühe. Schmiert nicht irgendetwas hin, nur um ein paar Kommis abzugreifen (es wird immer wieder Leute geben, die euch zerreissen und früher oder später kommt ihr nicht da herum, sorry). Schreibt die bestmöglichste Geschichte, zu der ihr in der Lage seit. Immerhin habt ihr von den OriginalautorInnen eines Werkes genau das bekommen. Die bestmöglichste Version einer Serie, eines Films oder eines Buches. Also arbeitet dementsprechend genauso hart.

Und ob ich möchte, dass über mein Roman FanFiction geschrieben wird?

Nach diesem Bericht wohl weniger …

Personalakten für Charaktere

Gerade arbeite ich an meinen Charakteren für meinen Roman. Ohne Charaktere eben kein Roman. Ist ja logisch. Aber bisher habe ich das doch sträflich vernachlässigt. Da habe ich an den Kapitel geschrieben und gefeilt und geschrieben und so weiter und dabei wusste ich gar nicht, wie die Figuren eigentlich handeln? Und letztendlich kommt ein sinniger Plot nur dann zustande, wenn die Figuren sinnig gebastelt sind und sinnig werkeln.

Daher fange ich wieder mit den Personalakten an. Die Idee habe ich von einer ehemaligen Brieffreundin und ich muss sagen, sie ist so gut, dass ich diese Idee auch bei Elizabeth George gefunden habe. Und die Autorin schreibt seit einigen Jahren erfolgreich ihre Werke 🙂

In diesen Personalakten steht alles, aber auch wirklich alles über die Charaktere drinnen. Manchmal lese ich bei bestimmten Punkten das Wörtchen Unbekannt. Zum Beispiel, die Herkunft ist unbekannt, es ist unbekannt, was man gerne isst oder wo die Schwächen sind. Oder, oder oder …

In den Personalakten, die für mich selber bestimmt sind ist NICHTS unbekannt.  Denn wenn ich mein Charakter nicht kenne, wie soll ich dann mit dieser Figur arbeiten? Daher darf in den Personalakten, die für mich persönlich sind, niemals dieses Wort stehen.

Natürlich dürfen und sollen und können nicht alle Informationen die in den Akten auftauchen auch im Roman erscheinen. Das ist klar. Die Akten sollen immer ausführlicher sein, als man es am Ende vielleicht benötigt. Denn wieso sollte es wichtig sein, ob die Figur mit fünf Jahren was geklaut hat oder nicht. Doch auch so etwas gehört in den Akten hinein, bzw. ins Persönlichkeitsfigur der Figur. Denn so wird sie Dreidimensionaler als wenn man nicht solche feinen, aber kleinen Einzelheiten wüsste.

Man kann sich natürlich eine Notiz machen, was der Person selber unbekannt ist. Denn wenn die Figur eine Amnesie hat oder derartiges, dann kann sie sich ja nicht an das vergangene Leben erinnern. Das ist völlig in Ordnung. Im Gegenteil, so etwas macht ja letztendlich die Geschichte interessant.

Natürlich kannst du das Wort Unbekannt auch benutzen, wenn du öffentlich deine Figur vorstellst (zum Beispiel auf der dazugehörigen Internetseite). Denn die Leute sollen ja noch nicht das Beste zu früh erfahren, sprich, es soll nicht „ge-spoilert“ werden. Da sind Streichungen völlig in Ordnung.

Ich werde jetzt mal an einer Grundlagendatei arbeiten für meine Personalakten. Durch den Absturz meiner alten Festplatte ist ja alles futsch gegangen. Auch solche tollen Sachen. Also alles von vorne 😦

Die Geschichte will erzählt werden ~ So und nicht anders

Ich habe mir mal zwei neue Notizbücher geleistet, und zwar von der Firma Moleskine (für diese Werbung gibt es übrigens nichts für mich ^^). Denn mit meinem aktuellen Notizbuch komme ich inzwischen überhaupt nicht mehr klar, weil alles einfach völlig durcheinander ist, also habe ich mir gesagt, es wird Zeit für etwas neues.

Und zwei, weil ich mir überlegt habe, ein Buch für die Geschichte und das zweite für die Charaktere. Denn es soll eine eine Reihe auf Dauer werden und ich denke mal, dass es besser ist, wenn ich die Charaktere von vornherein in einem Extraband habe. So muss ich nicht dauernd alles abschreiben oder sonstiges machen.

Auf alle Fälle habe ich mir noch einmal Gedanken um meinen Protagonist (diese Figur wird von einem Mann gespielt ^^) und seine Konflikte. Immerhin braucht die Geschichte einen ordentlichen Konflikt um überhaupt erzählt werden zu können. Dabei habe ich mich in meinen Tarotkarten ein wenig verloren und am Ende hatte ich mehr eine Analyse seines Charakters gehabt als eine sinnige Konfliktidee für den Roman. Also diesen Part neu gemacht. Und siehe da: Ich habe mich jetzt nicht so sehr auf die eine Seite konzentriert, wo ich ja schon die ersten Notizen hatte. Sondern ich habe mich nur auf die Sachen ausgerichtet, die ich jetzt gerade schreibe. Und vieles hat sich schlichtweg überschnitten. Es kamen die Karten, die eine ähnliche Bedeutung hatten, wie auf der anderen Seite. (Ich hatte auf einer linken Seite angefangen und dann auf der rechten Seite weitergemacht).

Ich glaube so langsam, dass die Geschichte nicht nur erzählt werden will, sondern genauso wie ich sie immer wieder entdecke. Zumal ich zu den Menschen gehöre, oder auch SchriftstellerInnen, die davon überzeugt ist, dass es Geschichten gibt, die erzählt werden wollen. Da kann man nichts machen, es muss genauso sein, wie es eben ist. Da gibt es zwar Platz für eigene Freiheiten, aber eben im Rahmen des Erzählenwollens.

Ich werde die nächste Woche dazu nutzen um noch einmal das komplette Grundgerüst nach Corrine Kenner und nach meinem neusten Buch Fiktionales Schreiben von Ron Kellermann, richten, aber auch alle anderen Bücher, die ich hier so habe einbeziehen (aus diesem Buch habe ich auch die ersten Fragen für die Konfliktsache entnommen).

Wenn das getan ist, ich nehme mir die kommende Woche dafür Zeit, denke ich, dass ich die darauf folgende Woche dann für Kapitel 3 nutzen kann. Den Anfang habe ich schon geschrieben und mir gefällt er sehr gut. Vielleicht werde ich trotzdem die eine oder andere Änderung vornehmen. Darüber kann man nie sicher sein. Aber ich denke, dass ich es in groben Zügen lassen werde und dann nur noch Details wie Rechercheinformationen wie Feinheiten in der Beschreibung ergänzen werde.

Alles in allem, ich freue mich schon darauf, zu lauschen wie sich die Geschichte entwickeln möchte 🙂

Erschaffung eins Charakters

Wolltest du schon mal Göttin spielen? Dann hast du bei der Schöpfung eines Charakters die beste Möglichkeiten dazu (natürlich darfst du dafür auch Gott spielen ^^). Und ja, ich schreibe im Moment sehr viel übers schreiben, ich werde mich demnächst wieder ein wenig um den Spirikram kümmern 🙂

Aber was ist denn eigentlich ein literarischer Charakter? Ein Charkter ist eine Figur in einem Roman, einer Kurzgeschichte, Theaterstück oder sonstiges (kann natürlich auch auf andere Medien übertragen werden), welche die Geschichte tragen und voranbringen sollen. Wenn du eine Figur in deine Geschichte einbringst, die einfach nur existiert, aber zur Geschichte selber nichts beiträgst, wirst du dich früher oder später mit der Frage herumschlagen, was sollte das? Warum hast du dir überhaupt die Mühe gegeben und diese Figur erschaffen? Die ist so etwas von sinnlos.

Daher muss jede Figur in deiner Geschichte irgendeine Bedeutung haben. Auch wenn deine Figur nur eine Zeitung verkauft und danach in die Versenkung deiner Schublade verloren geht, dieser Kauf muss früher oder später irgendeinen Sinn haben. Das betrifft übrigens auch sämtliche Ereignisse in der Geschichte, kein Ereigniss ohne irgendeinen Sinn.

Bei der Erschaffung deiner Figur darfst du theoretisch die alle Freiheiten nehmen, die du haben magst. Denn es gibt keine Regeln, keine Grenzen, keine Einschränkungen. Nun gut, der gute Geschmack sollte schon eine Rolle spielen.

Es gibt einige Sachen, die du dann doch vermeiden solltest. Aber kommen wir erst einmal zu den Grundlagen die du dir überlegen magst zu übernehmen.

Wenn ich einen Charakter erfinde, habe ich erst einmal eine grobe Vorstellung von ihr. Das überschneidet sich übrigens auch mit der Namensgebung. Ich schreibe erst einmal auf, mit wem habe ich es denn überhaupt zu tun? Dabei kann ich nur die emotionale Ebene beschreiben, aber auch die soziologische Ebene (woher kommt sie, wer sind seine Freunde und so weiter). Schnapp dir ein Stück Papier und skizziere erst einmal deinen Charakter. Welche Besonderheit macht ihn aus, wieso solltest du über sie schreiben (die Wahrscheinlichkeit, dass du am Anfang über die Hauptperson schreibst ist sehr groß). Du kannst auch schon erste Teile einer Biographie aufschreiben, wenn dir wichtige Punkte einfallen. Nachher ist es immer noch möglich diese zu überarbeiten. Aber lieber einmal zu viel aufschreiben als das du wichtige Daten vergisst.

Der Name ist dann der nächste wichtige Punkt. Es kann sein, dass du bei den ersten Gedanken einen Namen hast oder auch nicht. Spätestens jetzt ist es an der Zeit deiner Figur einen Namen zu geben. Auch hier gibt es keine Regeln, Hauptsache der passt zum Charakter. Wenn du dir einen Charakter überlegst, der ein harter Kerl ist, jeden Windelweich prügelt der ihn auch nur schief anguckt und Steine zum Frühstück mampft, klar das man bei solch einem Kerl auf den Nachnamen Schwan oder Engel kommt. Nicht unbedingt überzeugend? Stimmt. Andererseits kannst du auch solche Spielereien nehmen um die LeserInnen zu verwirren. Man redet über einen Typen namens Engel und dann kommt eben dieser prügelnde, steinefressender Muskelprotz rein. Hat doch was. Auf alle Fälle braucht deine Figur einen Namen der auch zu ihr/ihm wirklich passt, egal ob du die Leute hereinlegen willst oder nicht. Und noch ein kleiner Tipp, du solltest nur mit einem Hintergrund zwei Personen den gleichen Namen geben. In erster Linie dann, wenn es um eine Verwechslung gehen kann oder wenn du ein wenig Verwirrung stiften möchtest. Sonst verwirrst du deine LeserInnen nur noch. Und zu viel verwirren ist auf Dauer auch nicht sauber.

Das Aussehen ist auch sehr wichtig. Denn eine Figur, eine Person, ein Mensch wird über das Aussehen eingestuft. Kennst du das Sprichwort „Kleider machen Leute“?. Das ist gar nicht mal so falsch. Jetzt stell dir mal folgende Szene vor. Du gehst über die Straße und siehst einen jungen Mann (kann natürlich auch eine Frau sein). Der trägt einen teuren Anzug mit Kravatte und allem drum herum. Dann geht er in eine Telefonzelle und zieht sich Rastafariklamotten an. Was würdest du über diese Person sagen, wenn du nicht wüsstest das sie ein und dieselbe Person sind? Daher überlege dir einen Stil der Kleidung, der Musik, der Literatur, welche deine Person ausmachen. Denn darüber identifiziert sie sich. Es gibt Menschen (in der realen Welt wohlgemeint), die nur aus bestimmten Gründen Bücher lesen, Musik hören oder Filme gucken, eben weil es zu der Welt gehört in der sie zugehörig sein möchten. Dabei kann es sein, dass sie die Sachen nicht einmal mögen (auch das solltest du dann in deinem Charakterbogen erwähnen, wenn es so ist).

Die Vergangenheit ist unsere Wurzel, unser Hintergrund. Ohne unsere Vergangenheit sind wir nicht das, was wir heute sind. Also überlege dir die historische Vergangenheit deiner Figur. Wenn sie noch recht jung ist, kann das schnell gehen. Ist sie dagegen älter, braucht das eben seine Zeit. Dazu kannst du einen Text schreiben, der die Lebensgeschichte darstellt, aber auch eine Liste der Lebensdaten. Wie in einer Bewerbung. Natürlich kommt hier die Familie auch zu Wort, wie FreundInnen, LehrerInnen und auch FeindInnen.

Nun kommt es auf die Figur an. Welche Einstellung hat er gegenüber den Menschen, wie sieht sie das Universum, was sind die Träume und Hoffnungen deiner Figur. Was mag er und was mag sie nicht. Hier kommt es darauf an, mit wem wir es als LeserInnen zu tun haben. Hier geht es um die Figur in allen Facetten. Politische Einstellungen, Charakterzüge und all diese Dinge. Also ein Bereich wo du dich ordentlich austoben darfst.

Die physische Beschreibung ist auch wichtig, die auch in die emotionale Beschreibung münden kann. Wie stark ist deine Figur. Damit ist schon die körperliche Stärke gemeint, aber auch die seelische. Es ist in Ordnung wenn deine Figur ohne weiteres einen Marathon laufen kann, aber wie sieht es aus, wenn er Blut sieht? Bricht er da zusammen?

Aber deine Figur ist nicht nur Körper, sondern auch Geist. Also wie intelligent ist er, was interessiert sie, was ist seine Schwäche (z.B. Mathe) und wo sind ihre Stärken? Übrigens, hier solltest du nicht schlampen, sondern dir besonders viel Mühe geben, denn hier können die wichtigen Punkte für ein Konflikt gelegt werden 🙂

Das aktuelle soziale Umfeld muss auch betrachtet werden. Wer sind aktuell die FreundInnen deiner Figur? Wo arbeitet sie (sofern sie arbeitet und nicht Arbeitssuchend ist, dann musst du die Personen der Ämter beschreiben), wo kauft sie ein und so weiter. Das ganze soziale Umfeld kann hier beschrieben werden (auch die aktuelle Familie).

Nun kommen wir noch mal auf die Seele deiner Figur zu sprechen. Wie selbstbewusst oder auch nicht ist deine Figur eigentlich? Wie fühlt sie bei bestimmten Dingen (Tiere, Menschen, Ungerechtigkeiten) und all diese Dinge. Hier geht es tief in den Teich hinein.

Aber auch besondere Merkmale sind wichtig. Das können Äußerlichkeiten sein wie eine Tätowierung oder eine besonder Frisur. Es können aber auch Gewohnheiten sein wie sich dauernd kratzen oder ähnliches. Hier kannst du deiner Figur einen individuellen Touch geben. Es gibt genügend Anzugträger, aber was macht deinen zu einen Individuum?

Und wie sieht ein alltäglicher Tag bei deiner Figur aus? Wann steht sie auf, steht sie gerne auf, was macht sie dann, putzt sie überhaupt die Zähne, wie zieht sie sich an … Das sind alles Punkte, die du dir notieren kannst. Wobei man noch einen Unterschied zwischen einem Arbeitstag, einem freien Tag, einem Urlaubstag … machen kann.

Ganz wichtig ist der Konflikt. Ohne Konflikt gibt es auf Dauer kein Roman (egal um was es sich dreht, die Leute müssen sich ja nicht an die Gurgel gehen, aber irgendetwas muss es geben wo es Differenzen zwischen zwei Personen oder eine Person und etwas anderes gibt). Also worüber ärgert sich deine Figur und klettert so richtig die Tapete rauf? Was will sie ändern oder wo fühlt sie sich ausgebeutet oder oder oder… Hier kannst du auch die Idee deines Romans umsetzen, wenn du möchtest. Aber ein Konflikt muss sein.

Alles was du bisher aufgeschrieben hast, darfst du nicht unbedingt deinen LeserInnen zeigen. Denn sie werden sich auf Dauer langweilen. Weiterhin gibt es ein Sprichwort, nicht beschreiben sondern zeigen. Überlege dir nun, was du alles in deinem Roman direkt ansprechen kannst und was du indirekt zeigst. Du musst deine Figur kennen um mit ihm/ihr überhaupt arbeiten zu können. Daher werden die Hintergrundinfos immer mehr sein als du letztendlich in deiner Geschichte einfließen lässt.

Dann ist es noch wichtig herauszufinden, wie sich deine Figur entwickeln wird. Sie ist ja kein Stein und bleibt auf einer Stufe stehen. Also wie hat sich deine Figur bisher entwickelt und wie wird sich deine Figur in der Geschichte entwickeln? Das sind ganz wichtige Punkte und können sich natürlich ändern. Aber als grobe Richtlinie kannst du dir da schon was notieren.

So, dass wärs 🙂

Hier sind noch zwei Beiträge, die dir weiterhelfen, wenn du noch mehr Tipps und Tricks brauchst:

Brauche ich das alles wirklich? und Charakterbögen Ich hoffe, das hilft dir ein wenig weiter.

Der Anfang und der Titel

Es gibt Sachen, die AutorInnen schwer fallen. Es kann sein, dass die eine keine schönen Dialoge schreiben kann und der andere dafür keine erzählende Beschreibungen.

Früher hatte ich eine ganz besondere Schwäche, ich konnte keinen Anfang schreiben. Und damit meine ich die ersten Sätze eines Romans oder eines Kapitels. Ich habe die ganze Zeit gedacht, es muss grandios, dramatisch, total genial sein. Nun gut, es ist nicht schlecht, wenn der Anfang wirklich diese Eigenschaften in sich trägt, denn immerhin wollen die ersten Zeilen dich als LeserIn fesseln und dafür sorgen, dass du weiter liest.

Ich habe in einem Buch von Sol Stein mal gelesen, dass diverse Verlage in Amerika eine Umfrage gestartet haben. Und zwar von Personen, die in der Mittagspause sich ein Buch gekauft haben (so etwas geht?). Und zwar wollten die Verlage wissen, wonach gehen die Käuferinnen und Käufer eines Buches. Und die Antwort war ganz klar. Da man in einer Mittagspause nicht mehr die Zeit hat, gehen sie nach dem Klappentext und den ersten drei bis vier Seiten (wenn überhaupt, manche lesen sich auch nur die ersten Zeilen durch und entweder es gefällt ihnen oder das Buch hat Pech gehabt).

Daher wird in den Schreibbüchern (also in den Besseren) immer empfohlen, auf den ersten paar Seiten die Spannung schon aufzubauen. Es gibt auch welche die sagen, auf den ersten Seiten muss das wichtige passieren und danach kann alles andere kommen. Natürlich ist das auch eine individuelle Sache, die man vor sich hat Aber man sollte schon wissen, was gerne gelesen wird. Damit man nicht überrascht ist, sollte man deswegen vielleicht bei einem Verlag eine Absage bekommen. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass es nie wieder einen modernen „Herr der Ringe“ oder „Die Nebel von Avalon“ geben wird. Ich befürchte, da haben diese Personen leider recht 😦

Bei mir ist es nur so, dass ich immer das Gefühl hatte, ich müsse wirklich ganz am Anfang anfangen. Dabei ist das nicht notwendig. Aber das muss man auch erst einmal lernen. In dem Buch What if wurde der Lerntipp bzw. Schreibtipp gegeben, nicht direkt bei der Entstehung der Welt anfangen, sondern mitten in der Szene. Das muss man aber auch erst einmal begreifen.

Was ich persönlich noch schwieriger finde, ist der Titel. Zum Beispiel bei der Geschichte die ich gerade schreibe habe ich keine Ahnung, wie ich die nennen könnte. Bei meinem Roman weiß ich seit Jahren, wie ich es nennen werde. Da hatte ich, sage ich jetzt mal so, Glück gehabt. Aber bei Kurzgeschichten habe ich da manchmal gewisse Probleme ihnen einen vernünftigen Titel zu schenken. Denn der Titel kann gefährlich sein. Nimmst du irgendeinen, heißt es, der Titel hat nichts mit dem Inhalt zu tun. Nimmst du aber einen beschreibenden Titel, nimmst du den Inhalt vorneweg. Und wenn du einen oberflächlichen nimmst, liest vielleicht niemand deine Geschichte.

Elizabeth George (die Autorin der Inspector Lynley Romane) sagte einmal in ihrem Buch Wor für Wort das sie gerne einen Laden für Romanideen hätte.Ich bräuchte kein Laden für Romanideen, denn davon habe ich inzwischen genug. Ich bräuchte eher ein Laden für Titel von Kurzgeschichten und Romanen, das würde mir mehr nützen. Aber gut, vielleicht fällt mir noch etwas ein, bevor ich die Geschichte nach der Hauptfigur nenne (das habe ich von einem anderen Schreibratgeber, wo es hieß, dir fällt nichts ein, benenne es nach der Hauptfigur) und abschicke.