Schöne Grüße ….

… vom Größenwahn.

Denn dieser hat mich seit einigen Tagen gepackt. Nein, keine Sorge, ich plane nicht den dritten Roman oder so, halt, Stopp, natürlich plane ich schon den fünften Roman, aber egal, es ist etwas anderes.

Kurz zur Vorgeschichte: Bei Facebook (wo man Nachrichten an die eigene Pinnwand schreiben kann) erwähnte ich, dass ich den Grundplot zu meinem Roman fertig habe und das ich an einer eigenen Anthologie schreiben würde. Eine Autorin, mit der ich virtuell befreundet bin, fragte, ob es für diese Anthologie eine Ausschreibung gäbe, sie wäre sehr daran interessiert.

Und wer die Seele einer Löwin kennt, und vor allem die Irrungen und Wirrungen meiner Seele, weiß, wie es gerade bei mir aussehen könnte 😉

Das Projekt hat seinen Reiz, auf alle Fälle und ich habe sogar schon einen Namen und genügend Themen als Idee, dass ich die nächsten zehn Jahre damit überbrücken könnte. Und wenn das mit einem Verlag nicht klappt, hätte ich sogar eine Alternative (BoD oder LuLu) wo die Bücher erscheinen könnte. Und vor allem mache ich mir keine Illusionen, dass ich von solch einer Arbeit bzw. von den Anthologien jemals leben könnte. Es wäre ein reiner Liebhaberinnenprojekt. Das ist mir bewusst.

Mein Problem, bzw. meine Probleme wären: Das Lektorat und die Covergestaltung.

Ich stehe dazu, dass ich zur Zeit meine Grammatik und meine Rechtschreibung aufbessere. Und das ich mit den Grafikprogrammen so gut umgehen kann um das selber zu übernehmen, dazu stehe ich auch. Daher müsste das jemand übernehmen die/der mit der Grundthematik meiner Ideen keine Probleme haben und das vor allem unentgeltlich machen würden (also ebenfalls mein Projekt zu einem LiebhaberInnenprojekt erklären würden).

Über die Finanzierung der Bücher (sofern das wirklich über BoD laufen würde), mache ich mir im Moment keine Gedanken. Das kann ich mir schlichtweg zu diesem Zeitpunkt noch nicht leisten. Das ist nun einmal so.

Auf alle Fälle wollte ich mir das mal von der Seele schreiben 🙂 Und wer weiß was sich in der Zukunft tut. Daran werde ich definitiv weiterdenken. Und vielleicht auch einige Verlage anschreiben, wo ich mir zumindest vorstellen könnte, dass sie Interesse an ein solches Projekt haben könnten 🙂

1 Januar: Amanda

Amanda Phillips lief durch den Wald und versuchte zu entkommen. Sie erinnerte sich nicht mehr vor wem oder was sie weglief, sie wusste nur, wenn es sie einholen würde, sie wäre verloren. Ihre Füße trugen sie so schnell, wie sie nur konnte und doch fühlte Amanda, dass sie nicht von der Stelle kam.

Dann merkte sie, dass sie gar nicht durch einen Wald lief, es war die Wüste, welche sie zu durchqueren versuchte. Nein, es war die Großstadt oder doch ein kleines Dorf?

Amanda fiel hin und dann holte es sie ein und sie begriff was es war: Die Zeit!

365 Tage Projekt

Was man nicht so alles bei Twitter mitbekommt. Gerade eben wurde gefragt, was für ein 365 Tageprojekt sie machen könne. Da ihre Kamera am Popo ist, kann das eben leider kein Bilderprojekt sein. Zuerst habe ich ihr vorgeschlagen, dass sie doch dann Haikus oder Elfchen schreiben könne (sie ist ja selber Schriftstellerin, warum also nicht). Doch sie gehört eben nicht zu der dichtenden Bevölkerung.

Ist ja auch in Ordnung 🙂

Und für Kurzgeschichten ist das alles doch ein wenig zu viel Aufwand (wenn ich eine gute Geschichte schreiben möchte, ich brauche doch dafür ein paar Stunden und für etwas anderes hätte ich dann keine Zeit mehr).

Mir viel dann ein, dass es sogenannte One-Shots geben soll. Was das jetzt gaaaanz genau ist, weiß ich leider nicht mehr, weil ich mich leider auch nicht mehr erinnere wo ich das mal gelesen habe. Aber das sollen, soweit ich mich noch erinnere, ganz kurze Kurzgeschichten sein, die lediglich eine Szene beschreiben. Das kann ein Dreizeiler sein, es kann aber auch länger sein.

Und ich habe gerade eben beschlossen, es zu meinem Projekt zu machen. Ich werde zumindest versuchen die nächsten 365 Tage jeden Tag einen kurzen One-Shot hier zu veröffentlichen, welche natürlich unter meinem Urheberrecht stehen und nicht einfach so stibitzt werden dürfen, gell.

Gewagtes Projekt 2010

Mir ist gerade in letzter Zeit aufgefallen wie viel Geld ich für Bücher und Tarotdecks ausgegeben habe. Klar, neben dem Schreiben sind eben Bücher und Tarotdecks mein liebstes Hobby (zum Glück nicht mein einziges, aber eben unter anderem mein Liebstes). Aber mein SuB (Stapel ungelesener Bücher) wächst und wächst und immer wenn neue Bücher hinzukommen wächst mein SaB (Stapel angelesener Bücher).

Also werde ich eben ein gewagtes Projekt für ein Großteil des nächstes Jahres beginnen.

Und zwar werde ich vom 01. Januar 2010 bis zum 07.August 2010 zumindest versuchen kein einziges Buch und kein einziges Tarotdeck zu kaufen, zu ersteigern oder sonstwie irgendwie zu erwerben (also fällt auch Tauschticket flach).

Zu der Regel gehören natürlich einige Ausnahmen (wer hätte das jetzt gedacht).

  • Bücher für die Arbeit oder für ein eventuelles Studium gehören nicht zu dieser Kategorie (ich kann ja nicht sagen, hei, ich kann mir gerade das Studiumbuch oder das Buch für die Arbeit nicht kaufen, weil ich gerade eine Buchkauffreiezeit habe).
  • Wenn ich Bücher für jemanden anderen kaufe (als Geschenk oder ich besorge es für jemanden, weil ich weiß er/sie brauch es, dann lege ich ja das Geld aus).
  • Wenn ich Bücher geschenkt bekomme, dann kann ich auch nicht sagen, duhu, ich kann das Buch nicht annehmen, bin in der Bücherkauffreienzeit.
  • Wenn es wirklich ein absolut einmaliges Angebot ist, was erst in einigen Jahren aller Wahrscheinlichkeit wieder kommt, dann werde ich zuschlagen, aber die Wahrscheinlichkeit das ich darauf stoße ist doch eher gering.

Es gibt da noch zwei Ausnahmen, wo ich die Entscheidung getroffen habe mir diese Sachen zu besorgen, bevor ich auch nur daran dachte, dass ich eine gewisse Zeit Buchkauffrei lebe.

Ende Februar endet meine Probzeit. Es ist klar, dass ich mir dafür etwas gönne, denn immerhin habe ich geschafft sechs Monate zu überstehen und damit ein festes Bestandteil meiner aktuellen Arbeit zu werden. Dafür habe ich mir auch schon was ausgeguckt was ich mir dann erwerben will (jaja, ein Tarotdeck, hat jetzt wirklich jemand was anderes erwartet? 🙂 ).

Und nächstes Jahr kommt das Transparent Orakel von Emily Carding auf den Markt. Und ich bin süchtig nach ihrem Tarotdeck, da muss ich auch das Orakeldeck dazu haben. Das sind die einzigen Ausnahmen die ich mir ohne schlechtes Gewissen definitiv gönnen werde.

Aber wer ist denn bitte schön so be******** und lebt acht Monate und sieben Tage ohne Bücher (die Bücher, die ich übrigens im Dezember bestellt habe und erst im Januar kommen werde, gehören nicht dazu, ich habe sie nicht in Januar bestellt 🙂 ).

Es hat folgende Gründe:

Natürlich eben, dass ich ein wenig mehr auf mein Geld achten möchte. Es geht ja nicht, dass sich jeden Monat versteckt der eine und andere Euro für Bücher ausgebe, welche ich auch mal sparen könnte (auch mal für eine größere und teure Buchanschaffung). Aber wenn ich immer wieder kleine Anschaffungen vornehme, bleibt eben nichts für das große Projekt.

Weiterhin, wie oben auch schon beschrieben, ich habe ein wirklich großes SaB. Und irgendwann müssen auch mal die alten Bücher, die ich auch neu erworben habe (irgendwann mal) gelesen werden. Wofür habe ich sie hier? Und da sind auch wirklich tolle Bücher dabei. Aber ich stürze mich dann immer wieder auf die neuen Bücher und da bleibt für die anderen eben keine Zeit mehr. Also habe ich beschlossen, erst einmal meinen SuB und SaB herunterlesen und eines Tages möchte ich zumindest versuchen es zu schaffen, dass ich mir neue Bücher kaufe und sie nur noch meinen SuB bilden. Also wenn ich eine Bestellung mache oder in einem Buchladen was kaufe, dann sollen nur diese Bücher gelesen werden. Natürlich ist das in erster Linie Wunschdenken, aber ich werde es zumindest versuchen. Und ob man mir es glauben möchte oder nicht, vor zwei Jahren war ich wirklich auf einem sehr guten Weg. Und letztes Jahr habe ich meine Regale um immerhin gute 200 (!) Bücher erleichtert (was ich aber gar nicht bemerke, hüstel). Vielleicht schaffte ich so etwas nächstes Jahr auch (das waren aber wirklich Bücher dabei, die ich nie gelesen habe, noch nicht einmal nach zehn Jahren, wo sie schon bei mir herumlagen, und irgendwann muss man sich ja doch von Büchen trennen und ich habe es gerne einem guten Zweck gespendet).

Der Dritte und auch nicht gerade unwichtige Wunsch ist, meine Willensstärke mal zu überprüfen. Ich weiß jetzt schon, dass ich mit den Füßen scharben und die Zähne knirschen und alles zerkratzen werde, wenn ich an einem Buchladen vorbei gehe (im Internet kann man eher noch entsprechende Onlineläden umgehen, aber wenn ich mit zwei Kumpels unterwegs bin, beide haben eine gewisse Leidenschaft für Bücher entwickelt, seufz, jetzt bereue ich es ein wenig ^^). Aber ich kann ja nicht immer nachgeben was zu kaufen. Gerade wenn ich kein Geld in der Tasche habe. Aus diesem Grund ist das auch ein guter Test für meine Willensstärke.

Und mir ist noch ein Grund eingefallen dieses Projekt zumindest zu versuchen. Immerhin können mir neue Bücher nicht von meinen Schreibprojekten abbringen. Na wenn das nicht auch ein Vorteil wäre.

Natürlich wird das schwer sein, weil ich mir gebraucht das erste Band einer Reihe bestellt habe und sollte es mir gefallen, natürlich wünsche ich mir dann das Nachfolgeband. Außerdem habe ich hier noch Band 1 einer Reihe, welche ich demnächst lesen werde. Außerdem gibt es soooo viele tolle Bücher auf meiner Wunschliste. Letztendlich wird das wirklich eine Bewährungsprobe werden. Aber andererseits, an Herausforderungen werde ich eben wachsen 🙂

Aber zum 08.August (mein Burzeltag) werde ich dann so richtig zulegen, hüstel. Unter anderem möchte ich dieses Buch haben (mehr dazu, wenn es erschienen ist). Ich denke mal, bis August ist meine Liste ellenlos lang.

Ich sage dazu nur, sehen wir mal weiter. Immerhin dauert es bis zum ersten Januar noch einige Tage. Mal sehen was bis dahin noch geschieht und vor allem, was nächstes Jahr so alles passiert.

Vor allem möchte ich pro Monat mindestens drei Bücher lesen und sie in meinem Lesekatzenblog rezensieren. Und ich fange auch gleich mit meiner neuesten Eroberung an 🙂

Das Erdprojekt

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Ich habe schon vor einigen Tagen für mich ein völlig anderes Projekt beschlosse: das Erdprojekt.

Und zwar habe ich ja die ersten drei Elementbücher von Ulrike Ascher bekommen (also Erde, Feuer und Wasser – die anderen beiden Bücher werde ich mir noch nachholen). Und sie stehen die ganze Zeit in meinem Regal herum und bisher habe ich sie noch nicht angerührt. Es gibt natürlich den einen oder anderen Grund, aber ich möchte mich hier nicht herausreden. In dem Sinne, sie stehen hier und stauben zu.

Ich habe für den Beginn meiner Erdzeit den Herbstanfang gewählt. Warum? Für mich ist der Herbst eine sehr erdige Zeit und ich denke, es ist eine gute Zeit für den Beginn dieses Projektes (auch wenn Frühling mehr Kraft gibt). Bis dahin werde ich das Buch durchlesen und mir entsprechende Notizen machen und vor allem, mir ein entsprechendes Notizbuch besorgen 🙂 Darin will ich dann meine Erfahrungen und auch erforschtes reinschreiben.

Warum ich das hier überhaupt erwähne?

Ganz einfach, weil ich hier die eine oder andere Erfahrung natürlich breit treten werde (was habt ihr denn gedacht, lachZ).

Ich plane nicht nur dabei das Element Erde besser kennenzulernen, sondern auch die Reihe der Pentakel bzw. die kleinen Erdkarten besser zu verstehen. Aber auch die Runen möchte ich in dieser Zeit besser verstehen lernen. Natürlich werde ich nicht alle auf einmal lernen können, dass ist klar, aber wenigstens einige. Und wenn ich dann das Erdelement durch habe, wenn ich das mal so sagen darf, werde ich dann mit dem Feuer weitermachen.

Als Grundgerüst gebe ich mir und dem Projekt erst einmal drei Monate, bzw. bis zum Ende des Jahres. Ich denke nicht, dass es gut ist, wenn man sich zu sehr unter Druck setzt und sagt, ich muss in dieser und jenen Zeit folgendes von der Liste abgehackt haben. Ich kenne mich, da flüchte ich schlichtweg. Und das muss letztendlich nicht sein. Zumal ich noch ein Leben nebenher führe.

Und wer weiß, was ich mit meinen Ergebnissen so alles anfangen kann 🙂 Darauf freue ich mich sogar ein wenig. Aber erst einmal muss ich das Buch lesen, sonst ahne ich nur, worauf ich mich da einlasse.

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