Neue Ideen zum Erdprojekt

Ich habe ja geschrieben, dass ich ein Erdprojekt beginnen möchte. Inzwischen habe ich mir einige Gedanken gemacht, wie ich das nun genauer mache.

Und zwar gehören zur Erde Bäume, Kräuter und Edelsteine (unter anderem). Von allen möchte ich mir drei aussuchen und die dann erforschen und näher kennenlernen. In erster Linie Sachen, die ich erreichen kann und in meiner natürlichen Umgebung zu finden sind. Dabei will ich den wissenschaftlichen Teil betrachten, aber auch den magischen.

Aber auch die Erdrunen (zumindest die ersten, wenn ich mich nicht irre, gibt es laut Gardenstone acht von ihnen) möchte ich ein wenig näher kennenlernen. Neben den Erdkarten des Tarots.

Ja, ich weiß, es ist ziemlich viel nebenher, aber ich denke mal, irgendwo muss man anfangen 🙂

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Das Erdprojekt

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Ich habe schon vor einigen Tagen für mich ein völlig anderes Projekt beschlosse: das Erdprojekt.

Und zwar habe ich ja die ersten drei Elementbücher von Ulrike Ascher bekommen (also Erde, Feuer und Wasser – die anderen beiden Bücher werde ich mir noch nachholen). Und sie stehen die ganze Zeit in meinem Regal herum und bisher habe ich sie noch nicht angerührt. Es gibt natürlich den einen oder anderen Grund, aber ich möchte mich hier nicht herausreden. In dem Sinne, sie stehen hier und stauben zu.

Ich habe für den Beginn meiner Erdzeit den Herbstanfang gewählt. Warum? Für mich ist der Herbst eine sehr erdige Zeit und ich denke, es ist eine gute Zeit für den Beginn dieses Projektes (auch wenn Frühling mehr Kraft gibt). Bis dahin werde ich das Buch durchlesen und mir entsprechende Notizen machen und vor allem, mir ein entsprechendes Notizbuch besorgen 🙂 Darin will ich dann meine Erfahrungen und auch erforschtes reinschreiben.

Warum ich das hier überhaupt erwähne?

Ganz einfach, weil ich hier die eine oder andere Erfahrung natürlich breit treten werde (was habt ihr denn gedacht, lachZ).

Ich plane nicht nur dabei das Element Erde besser kennenzulernen, sondern auch die Reihe der Pentakel bzw. die kleinen Erdkarten besser zu verstehen. Aber auch die Runen möchte ich in dieser Zeit besser verstehen lernen. Natürlich werde ich nicht alle auf einmal lernen können, dass ist klar, aber wenigstens einige. Und wenn ich dann das Erdelement durch habe, wenn ich das mal so sagen darf, werde ich dann mit dem Feuer weitermachen.

Als Grundgerüst gebe ich mir und dem Projekt erst einmal drei Monate, bzw. bis zum Ende des Jahres. Ich denke nicht, dass es gut ist, wenn man sich zu sehr unter Druck setzt und sagt, ich muss in dieser und jenen Zeit folgendes von der Liste abgehackt haben. Ich kenne mich, da flüchte ich schlichtweg. Und das muss letztendlich nicht sein. Zumal ich noch ein Leben nebenher führe.

Und wer weiß, was ich mit meinen Ergebnissen so alles anfangen kann 🙂 Darauf freue ich mich sogar ein wenig. Aber erst einmal muss ich das Buch lesen, sonst ahne ich nur, worauf ich mich da einlasse.

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Zusatzkarten im Tarot

Wer sich ein wenig mit Tarotkarten auseinandersetzt, der kann es passieren, dass man auf Zusatzkarten stoßt. Also Karten, die nicht in einem traditionellen Deck auftauchen.

Ich denke mal, die meisten kennen das traditionelle Deck, welche aus 78 Karten besteht. 22 Karten gehören zu der großen Arkana und 56 zu den kleinen, wobei jede Farbe 14 Karten hat. Farben, damit sind die vier Elemente gemeint, welche sich in Kelche, Scheiben, Stäbe und Schwerter ausdrücken.

Das erste Mal mit Zusatzkarten bin ich beim sogenannten „Das Liebes Tarot“ von Liz Dean (ISBN-10: 3485010553 oder ISBN-13: 978-3485010559) gestoßen. Das Set selber besteht nur aus der großen Arkana, aber eben mit Zusatzkarten. Hier sind es Liebe, Glaube und Hoffnung. Nun, die passen in einem Liebestarot perfekt. Und die Autorin hat sich Mühe gegeben und eine ordentliche Bedeutung dazu ausgearbeitet. Denn manchmal habe ich bei den Zusatzkarten das Gefühl, dass sie nur etwas neues schaffen wollen, egal um welchen Preis, Hauptsache man kann sich ein wenig profilieren.

Dann holte ich mir das „Der Mythen-Tarot: Eine Reise durch die Welt der erotischen Sagen Mythen. Luxus-Set mit 79 Karten“ von Voenix (ISBN-10: 3038190969 oder ISBN-13: 978-3038190967). Das besondere hierbei zeigt schon der Titel, es enthält 79 Karten. Die Bilder sind teilweise wunderschön. Und hier ist die Zusatzkarte „Die dunkle Göttin“, die als Ergänzung vom Teufel angesehen wird. Die dunkle Seite eben.

Aber die Idee der dunklen Anima ist nicht neu, denn Akron war da schneller 🙂

Das „Der Akron-Tarot. Tarot mit 80 Karten“ (ISBN-10: 3038190446 oder ISBN-13: 978-3038190448) von Akron hat zwei Karten. Einmal die dunkle Anima und dann das innere Kind. Aber da sich in der Mythenwelt, welche Voenix beschreibt, keine Geschichten rund um das innere Kind gibt, damals war es eben noch kein Thema, hat er diese Karte fallen lassen. Ein Bild der dunklen Anima hat Wasserfrau veröffentlichen dürfen: oben rechts.

Dann gibt es noch eine Erweiterung, aber diesmal in der kleinen Arkana. Alle anderen, vielleicht ist das schon wer aufgefallen, fanden in der großen Arkana statt. Und zwar in dem Deck von Renate Anraths im „Anraths Waite Tarot„. Sie hat den Pagen und Rittern jeweils eine Dame und eine Maid an die Seite gestellt. Leider gibt es nur in diesem Deck die Karten und nicht in anderen.

Und natürlich die wohl bekanntesten Zusatzkarten dürfte wohl der Crowley-Harris Deck haben: Die drei Magier

Es stellt sich natürlich die Frage, machen Zusatzkarten überhaupt Sinn?

Ich denke es gibt Karten die machen Sinn, dass man sie in ein spezielles Deck hinzufügt (ich weiß jetzt nicht, ob alle Decks wirklich die drei Zusatzkarten Liebe, Glaube und Hoffnung benötigen, auch wenn ich das in meinem Tarot der Hexengemeinde gemacht habe). Andererseits sollte man sich schon überlegen, ob die 8 Damen aus dem Anraths Tarot nicht in jedem Deck hinzugefügt werden können (ich werde es für mein Deck auf alle Fälle machen) oder gar die anderen Karten für die große Arkana. Denn wir leben in einer Zeit, wo zumindest das innere Kind eine wichtige Rolle spielt (über die dunkle Anima können wir bei Gelegenheit reden ^^).

Ich selber habe nichts gegen solche Neuerungen, auch wenn viele davon Bauchschmerzen bekommen. Denn auch das Tarot wird sich früher oder später wandeln, um sich der Zeit entsprechend anzupassen. Und was heute wichtig ist, kann morgen wieder entfernt werden.