Bones: Staffel 5 – Episode 1

Im Blog von Mary K. Greer habe ich gesehen, dass die Sängerin Cindy Lauper einen Auftritt in der Serie Bones hat. In der Überschrift könnt ihr auch nachvollziehen in welcher, hehe. Der Grund, warum das überhaupt erwähnenswert ist (unabhängig der Tatsache dass Cindy Lauper cool ist und ich die Serie Bones liebe), ist die Tatsache, dass Cindy eine Tarotlegerin spielt.

In diesem Video seht ihr Bilderausschnitte mit dem Titel des „Openings“ und könnt erkennen, dass sie immer wieder mit Tarotkarten gesehen wird. Laut dem Bericht von Mary Greer wird Cindy die Karte „Temperance“ aufheben, welche eine Anspielung auf Bones (also Brennans) Vorname ist: Temperance. Leider wird das im deutschen untergehen. Ich glaube nicht, dass Cindy die Karte umdreht und sagt:

„Oh, die Karte Temperance.“

Nein, dass wird sie aller Wahrscheinlichkeit nicht sagen können. Was ich mir aber vorstellen kann ist, dass Bones dann so etwas sagt, dass ist die Bedeutung meines Namens oder so etwas ähnliches. Da ich aber die Folge nicht gesehen habe, weiß ich nicht, was am Ende rauskommt (haben wir in Deutschland schon die Ausstrahlung von Staffel 5? Ich weiß das gar nicht.)

Vor allem Frage ich mich wie es wohl sein wird: die rationelle Bones vs. die Kartenlegende Cindy (wie sie auch immer in der Serie heißen wird).

Special Topics in Tarot

„Special Topics in Tarot“ ist eine Tarotbuchreihe des Llewelyn Verlages. In dieser Reihe werden verschiedene Einzelthemen im Großbereich Tarot beschrieben und vorgestellt. Das Besondere hierbei ist, dass nicht nur die üblichen Verdächtigen dabei behandelt werden, sondern auch Sachen, die sonst in einem Tarotbuch regelrecht untergehen.

Gestern kam das Buch von Mary K. Greer an: The Complete Book of Tarot Reversals. Wie man sich bei diesem Thema denken kann, es geht dabei um die umgedrehten Karten. Meistens werden die mit einem Absatz (wenn überhaupt) in den meisten Tarotbüchern abgehandelt. Ja, es gibt sie, hier sind einige Punkte und leb damit. So ungefähr könnte man die Ausführungen in manchen Büchern (egal ob auf deutsch oder englisch) beschreiben. Mary K. Greer geht erst einmal auf die Theorie der umgedrehten Karten ein (und allein das finde ich schon interessant, wobei ich nichts anderes erwartet habe, denn für mich ist sie meine Lieblingstarotautorin) und dann nimmt sie sich Zeit (wobei ich hier noch nicht bin, hab das Buch erst seit einem Tag) um jede Karte zu beschreiben. Erst einmal in aufrechter Position und dann in der umgedrehten Position, wobei sie hier mehr Text schreibt. Immerhin geht es ja nur um die umgedrehten Karten.

Wie ihr in der Bücherliste der Verlagsseite sehen könnt, gibt es zu einigen interessanten Themen entsprechend ein Buch.

Buch 1: The Complete Book of Tarot Reversals.

Buch 2: Tarot and Magic.

Buch 3: ist aktuell nicht aufgeführt

Buch 4: Tarot Tips.

Buch 5: Understand the Tarot Court.

Buch 6: Past Life & Carmic Tarot.

Buch 7: Tarot outside the Box.

Schade, dass Buch 3 nicht mehr gibt (oder zumindest aktuell nicht gibt). Mich hätte es schon interessiert was es ist um es mir dann zumindest gebraucht zu organisieren.

Aus der Liste bekomme ich noch das Buch „Past Life & Carmic Tarot“ von Edain McCoy, gebraucht für ein Apple und ein Ei := Und das zweite Buch von Mary K. Greer „Understanding the Tarot Court“, welche sich um die Personenkarten des Tarots dreht. Ich muss zugeben, wenn es um die Karten selber geht, kann ich sie noch deuten, bei den Personenkarten sieht es da schon ein wenig kritischer aus. Mal sehen was mir das Buch so bringt. Ich hoffe viel, alles und erwarte mal nichts. Dann ist die Enttäuschung nicht so groß.

Ich finde es schade, dass es eine solche Reihe nicht auch auf Deutsch gibt oder diese ins deutsche übersetzt wurde (immerhin gibt es diese Bücher seit 2002). Gut,  es gibt das Buch von Jeanne Ruland Das große Buch der Legemethoden. Aber hier wird nur kurz auf die verschiedenen Karten eingegangen, welche man bei den Legemethoden verwenden kann und wie man die Decks auswählen kann, anhand eines Pendels. Danach kommen die ganzen Legemethoden. Wer mit den Legemethoden arbeiten kann, wird hier hellauf begeistert sein. Alle anderen können sich englischsprachige Bücher holen, wie zum Beispiel How to Use Tarot Spreads oder Learning Tarot Spreads von Joan Bunning (oder beide).

Natürlich habe ich beim lesen des Buches wieder einige kreative Ideen bekommen (nein, ich werde mich nicht gleich drauf stürzen und schreiben, sie sind mir aber gekommen 🙂 ).

Corrine Kenner ~ Tarot for Writers

Ich konnte es nicht sein lassen. Eigentlich wollte ich diesen Monat mir kein Buch kaufen (das Buch zum Thema Bewerbungsschreiben, was ich mir letztens geholt habe, zählt für mich, dass war notwendig). Denn die Rechnungen haben mich doch ein wenig aus der Bahn geworfen, ja ich gestehe, dass kann mir auch mal passieren (nein, ich bin noch nicht im Minus, aber seien wir mal ehrlich, dass interessiert jetzt auch niemanden *g*) und deswegen habe ich gesagt, Finger weg, keine Bücher. Immerhin wollte ich meinen RuB (Regale ungelesener Bücher, ich denke das ungelesene Bücher in dreistelligen Zahlenbereich immer noch hier habe) abbauen. Zumal ich bei dem Forum Büchereule an einer Aktion teilnehme: Get buchkauffrei or die tryin‘ . Das bedeutet, dass ich vierzig Tage kein Buch für mich selber kaufen kann, solange es beruflich, schulisch oder sonstig nötig ist. Ich darf welche kaufen um zu verschenken oder eben um mich für Beruf, Studium oder Schule fortzubilden. Aber nicht privat. Das hört sich doch toll an für mein geschundenes Bankkonto (zumal ich ein Ententanz aufnehmen soll/muss und es auf YouTube einstellen soll, sollte ich „verlieren“).

Aber gestern habe ich dann zwei Geschenke für eine sehr gute Freundin organisiert (nein, ich habe nichts gekauft ^^) und dann dachte ich mir, okay, ich habe zwanzig Euro etwa gesparrt und eine mündliche Zusage für einen unbefristeten Vertrag bekommen (ihr habt richtig gelesen, ich darf mich bis zur Rente selebr finden), jetzt ist es Zeit mich selber zu belohnen.

Also gut, ich habe mir ein Buch gekauft (wobei ich dieses Mal die Preise vergleichen konnte, denn Amibücher haben kein Buchbindungspreis, warum auch immer, da lohnt sich wirklich der Preis, denn ich habe manchmal bis zur Hälfte des Geldes gesparrt).

Wer auf den Titel schon geschaut hat, weiß welches Buch ich mir geholt habe. Und zwar von Corrine Kenner das Buch Tarot for Writers. Ich spüre ja zur Zeit eine sehr kreative Ader in mir und ich muss zugeben, dass Mary K. Greer da ihr Päkchen mit zu tragen hat (in diesem Sinne aber ein positives Päkchen). Ich habe ja schon in das Buch reingeschnuppert und muss sagen, die Autorin hat sehr interessante Ansätze.

So kann man jede Karte der großen Arkana für eine Person benutzen, die man in einer Geschichte verwendet. Und jede Karte der kleinen Arkana (wenn ich mich nicht jetzt irre) dann eben für eine Situation für die Person. Desweiteren geht die Autorin eh sehr kreativ an die Angelegenheit an, wenn ich mir so die Beschreibungen ihrer anderen Bücher ansehe.

So hat sie unter anderem noch das Tarot Buch Simple Fortunetelling with Tarot Cards geschrieben und auch noch das Buch Tarot Journaling: Using the Celtic Cross to Unveil Your Hidden Story. Und laut der einen Rezension hilft die Autorin sich mit der kreativen Arbeit rund um das Tarot auseinanderzusetzen.

Das ist etwas, was ich am Tarot liebe. Es ist egal wie viele Menschen sich schon damit auseinandergesetzt haben, es gibt immer noch Aspekte die man finden kann um die Arbeit noch intensiver zu gestalten. Die einen zeichnen ihre eigenen Tarotdecks und finden dabei völlig neue Einsichten, die nächsten Tanzen das Tarot (ja, man kann nicht nur Runen tanzen) und dann gibt es eben Leute, die völlig neue Aspekte aufschreiben und mit uns teilen.

Und die amerikanischen Bücher, die ich bisher gelesen habe, hatten immer wieder interessante Aspekte. Die deutschen Bücher geben sich Mühe, darüber möchte ich jetzt nicht diskutieren, nur scheint es mir immer, dass sie eben an einer Richtlinie bleiben und sich nicht trauen mal Experimente zu machen. Warum hat sich bisher keine deutsche Autorin oder kein deutscher Autor mal gewagt ein Buch zum Thema „Kreatives Schreiben mit dem Tarot“ gemacht? Die einzige, von der ich das mal gelesen habe, war Nerthus von Norderney. Aber aus irgendwelchen unbekannten Gründen finde ich den Beitrag nicht mehr. Vielleicht hat sie ihn rausgenommen?

Klar wagen sich sehr viele AutorInnen vom althergebrachten Pfad ab, dass will ich nicht leugnen. So hat Evelin Bürger in einem Kommentar (ja, sie hat meinen Blog besucht *stolz*) die Autorin Lilo Schwarz erwähnt. Ich muss zugeben, als ich mir ihre Bücher angesehen habe, dachte ich mir, ups, die kennst du ja doch *schäm*. Aber ihr Name hat sich leider nicht so eingeprägt wie viele andere Namen. Ist aber schon seltsam, dass mir mehr Männernamen einfallen würde, wenn ich spontan loslege als Frauennamen, die sich im Tarotbereich einen Namen gemacht haben. Nicht einmal Evelin Bürger würde mir spontan einfallen (ich bitte um Entschuldigung, es handelt sich hierbei um keine böse Absicht).

An dieser Stelle möchte ich kurz was einwerfen. Und zwar ist mir mein plöder Browser abgestürzt und ich hatte den Text nicht gespeichert. Ich habe mich schon damit abgefunden (und in einem Chat herumgemeckert). Aber WordPress hat den Beitrag ohne Verlust gespeichert. Der Tag ist damit gerettet, lach.

Nun, ich werde dann mal hoffen, dass mein Buch bald erscheint und ich darin herumschmöckern kann. Vielleicht werde ich mich dann auf die Schwingen der neuen Tarotautorinnengeneration setzen 🙂

Tarot ~ Lauter Autoren und wo sind die Autorinnen?

Dabei fällt mir jetzt wieder auf, dass aber die meisten Bücher darüber von Männern sind: Stuart Kaplan, Papus, Banzhaff, Crowley, Mertz und wie sie alle heißen. Sicher gibt es auch Frauen, aber die kommen nicht so “wissenschaftlich”, sondern eher esoterisch daher.

Dieses Zitat hat Alruna Apaika im Beitrag der Kuschelgöttinnen geschrieben. Und so ganz unrecht hat sie nicht. Im deutschprachigen Raum ist unter den bekanntesten AutorInnen zum Thema Tarot nur wenige weibliche Schriftstellerinnen zu finden, eher dominieren da die Männer noch den Bereich.

Da gibt es das Team Evelin Bürger und Johannes Fiebig. Ja, dass ist eine Frau dabei. Aber nicht eigenständig sondern eben mit einem Herren an ihrer Seite. Ob sie jetzt alleine angefangen hat und die beiden sich dann zusammengesetzt haben oder andersherum, dass habe ich jetzt nicht herausgefunden. Eher bekannt ist der deutsche Autor Hajo Banzaf oder auch Gerd Ziegler. Überhaupt ist in Deutschland die Szene ziemlich langweilig. Dauernd trifft man auf die Standarfautoren.

Schauen wir mal nach Amerika, finden wir da eine weitaus größere Auswahl, auch was die Thematik angeht. Joanne Bunning hat seit Jahren eine Internetseite wo sie Teile, die in ihrem Buch zu finden sind, kostenfrei veröffentlicht hat. Rachel Pollack gehört zu den größeren Tarotautorinnen der Szene (ich sage das jetzt mal so). Mary K. Greer gehört eher zu der Sorte, ich liebe das Tarot, aber bin ein wenig Respektlos gegenüber tradierte Vorstellungen. Ich finde sie genial.

Es gibt Frauen im Bereich des Tarots, nur noch nicht sehr viele. Das bedeutet dann für uns, entweder hinnehmen oder daran etwas ändern. Und das kann man, indem man sich hinsetzt und ein Buch darüber schreibt 🙂

Übrigens, ist jemanden schon aufgefallen, dass es im Bereich Reiki fast noch extremer ist? So ganz spontan könnte ich im Moment nur den Namen Karin E. J. Kolland nennen, die Reikibücher verfasst hat. Ach nein, Diane Stein aus Amerika ist noch eine. Aber sonst, kennt wer noch bekannte Autorinnen die über Reiki geschrieben haben? Spontan kenne ich keine.

Geschützt: Der Turm ~ Wolfskatzes Erarbeitung

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Tarotbücher der Anderen

Ich habe ja in dem Beitrag von gerade eben, habe ich ja geschrieben, dass jede Autorin und jeder Autor nach Jahren herausgefunden hat, wie man die Karten deutet. Es war übrigens P. Scott Hollander die das geschrieben hat. Ist mir gerade eingefallen.

Damit meint die Autorin von Tarot für Anfänger, dass jeder Mensch sich irgendwann einmal einen eigenen Zugang zum Tarot findet. Das drückt sich dann in der Sprache aus, welche sie benutzen.

Ein Beispiel? Aber gerne doch.

Der Turm.

Ich habe jetzt nach und nach eine eigene Bedeutung für die Karte erarbeitet, die ich für mich entdeckt habe. Gucke ich mir jetzt die offiziellen Bedeutungen anderer Bücher oder Heftchen oder was auch immer an, dann merke ich dort eine sehr depressive, negative Haltung. Das kann ich selber nicht mehr so ganz nachvollziehen.

Das ist eben das Problem, wer sich einen eigenen Zugang zum Tarot aufbaut, kann über kurz oder lang nicht mehr mit den Bedeutungen der anderen Bücher arbeiten. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich die Bücher von Mary K. Greer so sehr mag. Zwar gibt sie schon einige Sachen vor, aber letztendlich lässt sie dir absolute Freiheiten, was du machen kannst und was nicht. Man kann ihren Stil als Freistiltarotdeutung bezeichnen, unabhängig der Tatsache, ob es das Wort gibt oder nicht (und nun genug von der Schwärmerei für diese Dame ^^).

Also zurück zum Thema.

Es ist über kurz oder lang schon wichtig, wenn wir als LegerInnen eine eigene Sprache im Zusammenhang mit dem Tarot erschaffen. Denn nur so kann man die wirklichen Geheimnisse des Tarots ergründen.

Letztens meinte ich zu einem Mitchatter einmal, als er mich fragte ob man mit einem Tarot arbeiten könne (als Sammlerin war es eben Zufall das ich genau dieses Deck besaß ^^), dass es nicht darauf ankommt, ob ein Deck sich für AnfängerInnen oder Fortgeschrittene eignet. Denn wer sich mit einem Tarotdeck versteht, lernt dann die Sprache des Deckes kennen und kann dann regelrecht die Geheimnisse des Universums ergründen. Wer aber partout nicht die Symbole eines Tarots versteht, findet nicht mal den Weg zum nächsten Klo.

Das ist eine Mischung aus dem Tarot, welche die anderen uns zur Verfügung stellen (nicht alle können oder möchten ein eigenes Tarotdeck zeichnen, malen oder zusammenstellen egal wie) und unserem persönlichen Zugang zum Tarot. Wer das für sich geschafft hat, wird auch gute, sehr gute Deutungen ermöglichen (und wer dann sich noch den einen oder anderen Trick von anderen AutorInnen, ja auch wie Mary K. Greer, folgt, kann dann noch bessere Ergebnisse erzielen).

Stäbe stehen für Kreativität

Seit dem ersten Januar schaffe ich es (bis auf wirklich zwei drei Ausnahmen) jeden Morgen Karten und Runen zu ziehen. Ich mache das so, dass ich erst einmal eine Tageskarte und dann eine Tagesrune ziehe (wobei ich die Bedeutungen der Runen noch nicht kann uns bisher Eihwaz nicht mehr auftauchte).

Dann ziehe ich nach Mary K. Greer noch einmal drei Karten. Einmal für Body, dann für Mind und zuletzt für Spirit (Tarot for Yourself, gibt es aktuell leider nur auf englisch). Jeden Abend, spätestens am nächsten Tag, wenn ich die neuen Karten und Rune ziehe, schreibe ich die Erlebnisse auf, was ich am Vortag hatte.

Dabei ist mir aufgefallen, wenn ich besonders kreativ bin, habe ich meistens Stäbe gezogen. Einmal war es sogar, dass ich drei Stäbe zog. Das waren dann die Tage, wo ich besonders kreativ wurde. Sei es hier im Internet oder Privat.

Und wenn wir uns die Stäbe anschauen, finden wir heraus, dass ihr Element das Feuer ist (mit Ausnahme der Decks, welche das Feuer den Schwertern zuordnen).  Und das Feuer steht unter anderem für Leidenschaft, Liebe (nun gut, meistens sexuelle Liebe, weniger der romantischen), aber auch Kreativität. Natürlich kann Feuer alles hinwegbrennen, was stört, was unnötig ist und entfernt werden sollte. Es gibt viele Möglichkeiten das Feuer zu deuten.

Wer sich mit dem Element Feuer in Verbindung bringen möchte, kann es auf vielerlei Art und Weise machen. Entweder in einer Meditation, mit der theoretischen Arbeit oder über glühende Kohlen laufen (hei, ich habe das wirklich gemacht, das Endergebnis war, dass ich und ein anderer auf unserer Forentreff hübsche Verbrennungen an den Fußsohlen hatten, ich rutschte irgendwie ab und der Rest ist Geschichte, Fotos reiche ich mal bei Gelegenheit nach).

Man kann sich auch einfach hinsetzen und erst einmal notieren, was ist denn eigentlich das Feuer für mich. Damit meine ich erst einmal eine ganz banale Liste.

  • Leidenschaft.
  • Leid.
  • Verbrannte Wälder und Fußsohlen.
  • Stäbe.
  • Feuriger Charakter.
  • Löwen (und die anderen Zeichen natürlich).
  • Verbrennungen.
  • Drachen und Drachinnen ^^
  • Phönix aus der Asche.
  • Salamander (unter anderem für die Magie wichtig).
  • Osten als Himmelsrichtung.
  • und so weiter

Solche Listen können theoretisch endlos sein (sind es aber meistens nicht) und so kann man herausfinden, woran man ist. Zum einen weiß man, wie viel man zum Thema Feuer weiß, bzw. was sich wiederholt (es gibt zum Glück keine falschen Antworten).

Danach kann man sich ran machen und die Liste strukturieren. Was kann man zusammenfassen, was ist persönlich und was ist magisch gefärbt und so weiter. Ich persönlich würde nur dann etwas wegstreichen, wenn es wirklich Müll ist. Ab und an schreibt man auch so etwas auf, warum auch immer.

Wenn man damit fertig ist, kann man sich überlegen, in wie fern man diese Liste dann braucht. Zum Beispiel für das Schreiben von Ritualen. Wenn ich zum Beispiel die Liebe notiert habe, kann ich mit Hilfe des Feuer ein Liebeszauber schreiben (gnagnagna, es gibt ja genügend Leute, die allein auf das Wort allergisch reagieren, egal). Oder wenn ich sehe, dass Feuer ist für mich ein Ausdruck von Leidenschaft aber auch Leid, kann ich diesen Gedanken demnächst in meine Deutung einfließen lassen. Dadurch ist es möglich völlig persönlich gefärbte Deutungen und Rituale und was weiß ich zu erarbeiten.

Denn meine Persönlichkeit unterscheidet sich vollkommen von deiner Persönlichkeit. Ich kann das Feuer komplett anders sehen als andere Menschen. Dadurch werden auch meine Deutungen mit den Stäben sich unterscheiden. Von Büchern und von anderen Menschen. Denn das machen die AutorInnen von entsprechender Tarotliteratur eben so. Wenn ich mich nicht irre, war Mary K. Greer die erste, die genau das angesprochen hat. Ich weiß jetzt nur nicht, ob es in ihrem Buch 21 Ways to read a Tarot Card oder dem Tarot for Yourself war.

Daher ist es eine gute Idee, wenn man sich selber damit auseinandersetzt und den eigenen Weg damit findet. Ich habe es für mich durch die Tageskarten herausgefunden.

Tarotbücher – Oder wie erlerne ich das Tarot

Zu dem wohl beliebtesten Divinationssystem gehört wohl das Tarot. In einer nicht repräsentativen Umfrage in der Hexengemeinde ( http://www.hexengemeinde.de/viewtopic.php?t=3135 ) kann man eindeutig sehen, dass alle anderen Orakelmethoden gegen das Tarot scheinbar keine Chance haben.

Aber seien wir doch mal ehrlich, da haben wir 78 Karten (in einem duchschnittlichen Deck) und sollen schon allein diese Bedeutungen irgendwie beherrschen. Und dann gibt es ja noch die umgedrehten Bedeuten (also 78*2 = 156). Und jeder Mensch entwickelt nach und nach eine eigene Sprache für das Deck. Doch bis man soweit ist, ist man froh, wenn man überhaupt eine Sprache spricht. Ich stelle euch daher hier einige Bücher vor, die mir persönlich sehr gut gefallen und wo ich sagen kann, mit denen kann man ordentlich weiterkommen.

Tarot für Anfänger. Das praktische Einführungswerk in die Welt des Tarots
von P. Scott Hollander
Taschenbuch: 359 Seiten
Verlag: Königsfurt Urania; Auflage: 8 (1. Dezember 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3908645263
ISBN-13: 978-3908645269

Hinweis vorweg: Hierzu gab/gibt es zwei Versionen, einmal nur das Buch und einmal das Buch samt des Raider Waite Tarot.

Zwar muss man mit jedem Buch lernen und sich damit auseinandersetzen. Aber ehrlich gesagt, als ich das Buch gelesen habe, habe ich danach die große Arkana um einiges besser verstanden. Es schien mir so, als müsste ich nie wieder ein Buch zur Hand nehmen (stimmt zwar nicht, zumal ich ja eh Büchersüchtig bin, aber egal).

Denn die Autorin beschreibt eine sehr allgemeine Deutung der Karten ohne auf ihre persönliche Sprache einzugehen und geht dabei auf die allgemeine Deutung und auf die spirituelle Bedeutung der Karten ein. Das finde ich wunderbar.

Was ich nicht sonderlich ansprechend finde, ist die Beschreibung der kleinen Arkana. Gerade bei den Schwertern habe ich mir selber eine nicht so negative Einstellung zu den Karten erarbeitet. Aber bei der Autorin kommt bei mir das Gefühl hoch, als seien die Schwerter der Teufel persönlich. Fand ich nicht ansprechend.

Wer sich also ein deutsches Buch zum Thema Tarot kaufen möchte ohne gleich gezwungen zu sein ein bestimmtes Deck mitzubestellen, kann sich gerne dieses hier holen. Zwar zeigen die meisten Bilder das klassiche Raider Waite Tarot und auch das Crowley/Harris Deck, aber theoretisch kann man mit diesem Buch mit allen Decks erlernen.

Jetzt kommen nur noch englische Empfehlungen. Denn ich muss sagen, die haben zu allen Themen total die Hammer Bücher und daher greife ich immer wieder mal gerne auf diese zurück.

Learning the Tarot: A Tarot Book for Beginners
von Joan Bunning
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Red Wheel/Weiser (30. November 1998)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1578630487
ISBN-13: 978-1578630486

Internetadresse der Autorin: http://www.learntarot.com/

Die Autorin hat auf ihrer Internetadresse einen Kurs angeboten (und bietet ihn immer noch an ^^) wo die Menschen das Tarot erlernen können. Und diese Idee hat sie in diesem Buch eingefangen. Es gibt einen theoretischen Teil wo man mehr zu einem bestimmten Thema erfahren kann und dann gibt es einen praktischen Teil mit Fragen und Übungen. Im dritten Teil findet man die Lösungen dazu.

Bei ihr kannst du im Grunde genommen nichts falsch machen, denn Bunnings erlaubt, dass du deine eigene Erfahrungen machst und Schritt für Schritt lernst. So gibt es auf diverse Fragen keine Antworten, weil sie für dein Gefühl keine Regeln vorgeben kann. Zwar beschreibt sie alles im Sinne des Universal Waite Tarots (also dem neucolorierten Deck), aber theoreitsch kann man alle ihre Übungen auf jedes Deck anwenden.

Absolut empfehlenswert.

Learning Tarot Spreads
von Joan Bunning
Taschenbuch: 180 Seiten
Verlag: Samuel Weiser Inc (28. Februar 2007)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1578632706
ISBN-13: 978-1578632701

Wie der Titel schon sagt, hier kann man lernen, wie man die Karten innerhalb einer Legung (Spread) deuten kann. Ich muss zugeben, ich habe es mir noch nicht ganz durchgelesen. Ein Vorteil, hier wird der Erklärungsteil sofort mit dem Übungsteil kombiniert, was beim ersten noch nicht so war. Da gab es nur den Erklärungsteil, dann der Übungsteil und dann der Rest. Hier löst sich das eine den anderen ab.

Aus irgendwelchen Gründen habe ich aber bei dem Buch nicht das tolle Gefühl, wie beim ersten. Das durchblättern hat mir nicht so viel Spaß gemacht. Aber ich werde es nächstes Jahr bearbeiten und dann sehen wir weiter.

Learning Tarot Reversals
von Joan Bunning
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Samuel Weiser Inc (31. Dezember 2003)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1578632714
ISBN-13: 978-1578632718

Hier geht es um die Bedeutung der umgedrehten Karten. Bunnings hat darauf mehr Gewicht gelegt, aber für alle Fälle auch eine kurze Erklärung für die aufrechte Bedeutung eingefügt (falls jemand ihr erstes Buch nicht gekauft hat).

Im Grunde genommen ist hier das gleiche wie beim Buch zu den Legemethoden. Ich werde es mir noch durchlesen 😉

Tarot for Your Self: A Workbook for Personal Transformation
von Mary K. Greer
Taschenbuch: 299 Seiten
Verlag: New Page Books; Auflage: 0002 (31. Mai 2002)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1564145883
ISBN-13: 978-1564145888

Ihr Weblog: http://marygreer.wordpress.com/

Das Buch hat mir sehr viel gegeben. Es geht hier weniger um die Deutung, sondern um die Hintergründe, wie man sein eigenes Tarot gestaltet und sooo viele andere Themen. Bei diesem Buch kann man nichts falsch machen. Einfach holen und mindestens zehn Mal lesen. Du wirst jedes Mal neues über das Tarot und vor allem über dich lernen.

Mary K. Greer’s 21 Ways to Read a Tarot Card
von Mary K. Greer
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Llewellyn Pub (Mai 2006)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0738707848
ISBN-13: 978-0738707846

Zu diesem Buch kann ich noch nicht viel sagen, denn ich habe es mir erst kürzlich bestellt und es wurde noch nicht ausgeliefert. Aber wenn ich es habe, dann gebe ich einen kleinen Bericht ab. Wenn es so ist, wie das andere Buch, dann liebe ich es jetzt schon.

Ja, dass sind meine heißen Favoriten zum Thema, wie erlerne ich das Tarot. Leider sind die meisten Bücher auf englisch und es gibt auch keine Hinweise zum Thema, wir übersetzen die Bücher ins deutsche. Es ist halt so, dass es die besten Bücher eben auf englisch gibt. Daher schön englisch lernen und dann davon profitieren.