Das Erdprojekt

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Ich habe schon vor einigen Tagen für mich ein völlig anderes Projekt beschlosse: das Erdprojekt.

Und zwar habe ich ja die ersten drei Elementbücher von Ulrike Ascher bekommen (also Erde, Feuer und Wasser – die anderen beiden Bücher werde ich mir noch nachholen). Und sie stehen die ganze Zeit in meinem Regal herum und bisher habe ich sie noch nicht angerührt. Es gibt natürlich den einen oder anderen Grund, aber ich möchte mich hier nicht herausreden. In dem Sinne, sie stehen hier und stauben zu.

Ich habe für den Beginn meiner Erdzeit den Herbstanfang gewählt. Warum? Für mich ist der Herbst eine sehr erdige Zeit und ich denke, es ist eine gute Zeit für den Beginn dieses Projektes (auch wenn Frühling mehr Kraft gibt). Bis dahin werde ich das Buch durchlesen und mir entsprechende Notizen machen und vor allem, mir ein entsprechendes Notizbuch besorgen 🙂 Darin will ich dann meine Erfahrungen und auch erforschtes reinschreiben.

Warum ich das hier überhaupt erwähne?

Ganz einfach, weil ich hier die eine oder andere Erfahrung natürlich breit treten werde (was habt ihr denn gedacht, lachZ).

Ich plane nicht nur dabei das Element Erde besser kennenzulernen, sondern auch die Reihe der Pentakel bzw. die kleinen Erdkarten besser zu verstehen. Aber auch die Runen möchte ich in dieser Zeit besser verstehen lernen. Natürlich werde ich nicht alle auf einmal lernen können, dass ist klar, aber wenigstens einige. Und wenn ich dann das Erdelement durch habe, wenn ich das mal so sagen darf, werde ich dann mit dem Feuer weitermachen.

Als Grundgerüst gebe ich mir und dem Projekt erst einmal drei Monate, bzw. bis zum Ende des Jahres. Ich denke nicht, dass es gut ist, wenn man sich zu sehr unter Druck setzt und sagt, ich muss in dieser und jenen Zeit folgendes von der Liste abgehackt haben. Ich kenne mich, da flüchte ich schlichtweg. Und das muss letztendlich nicht sein. Zumal ich noch ein Leben nebenher führe.

Und wer weiß, was ich mit meinen Ergebnissen so alles anfangen kann 🙂 Darauf freue ich mich sogar ein wenig. Aber erst einmal muss ich das Buch lesen, sonst ahne ich nur, worauf ich mich da einlasse.

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Stäbe stehen für Kreativität

Seit dem ersten Januar schaffe ich es (bis auf wirklich zwei drei Ausnahmen) jeden Morgen Karten und Runen zu ziehen. Ich mache das so, dass ich erst einmal eine Tageskarte und dann eine Tagesrune ziehe (wobei ich die Bedeutungen der Runen noch nicht kann uns bisher Eihwaz nicht mehr auftauchte).

Dann ziehe ich nach Mary K. Greer noch einmal drei Karten. Einmal für Body, dann für Mind und zuletzt für Spirit (Tarot for Yourself, gibt es aktuell leider nur auf englisch). Jeden Abend, spätestens am nächsten Tag, wenn ich die neuen Karten und Rune ziehe, schreibe ich die Erlebnisse auf, was ich am Vortag hatte.

Dabei ist mir aufgefallen, wenn ich besonders kreativ bin, habe ich meistens Stäbe gezogen. Einmal war es sogar, dass ich drei Stäbe zog. Das waren dann die Tage, wo ich besonders kreativ wurde. Sei es hier im Internet oder Privat.

Und wenn wir uns die Stäbe anschauen, finden wir heraus, dass ihr Element das Feuer ist (mit Ausnahme der Decks, welche das Feuer den Schwertern zuordnen).  Und das Feuer steht unter anderem für Leidenschaft, Liebe (nun gut, meistens sexuelle Liebe, weniger der romantischen), aber auch Kreativität. Natürlich kann Feuer alles hinwegbrennen, was stört, was unnötig ist und entfernt werden sollte. Es gibt viele Möglichkeiten das Feuer zu deuten.

Wer sich mit dem Element Feuer in Verbindung bringen möchte, kann es auf vielerlei Art und Weise machen. Entweder in einer Meditation, mit der theoretischen Arbeit oder über glühende Kohlen laufen (hei, ich habe das wirklich gemacht, das Endergebnis war, dass ich und ein anderer auf unserer Forentreff hübsche Verbrennungen an den Fußsohlen hatten, ich rutschte irgendwie ab und der Rest ist Geschichte, Fotos reiche ich mal bei Gelegenheit nach).

Man kann sich auch einfach hinsetzen und erst einmal notieren, was ist denn eigentlich das Feuer für mich. Damit meine ich erst einmal eine ganz banale Liste.

  • Leidenschaft.
  • Leid.
  • Verbrannte Wälder und Fußsohlen.
  • Stäbe.
  • Feuriger Charakter.
  • Löwen (und die anderen Zeichen natürlich).
  • Verbrennungen.
  • Drachen und Drachinnen ^^
  • Phönix aus der Asche.
  • Salamander (unter anderem für die Magie wichtig).
  • Osten als Himmelsrichtung.
  • und so weiter

Solche Listen können theoretisch endlos sein (sind es aber meistens nicht) und so kann man herausfinden, woran man ist. Zum einen weiß man, wie viel man zum Thema Feuer weiß, bzw. was sich wiederholt (es gibt zum Glück keine falschen Antworten).

Danach kann man sich ran machen und die Liste strukturieren. Was kann man zusammenfassen, was ist persönlich und was ist magisch gefärbt und so weiter. Ich persönlich würde nur dann etwas wegstreichen, wenn es wirklich Müll ist. Ab und an schreibt man auch so etwas auf, warum auch immer.

Wenn man damit fertig ist, kann man sich überlegen, in wie fern man diese Liste dann braucht. Zum Beispiel für das Schreiben von Ritualen. Wenn ich zum Beispiel die Liebe notiert habe, kann ich mit Hilfe des Feuer ein Liebeszauber schreiben (gnagnagna, es gibt ja genügend Leute, die allein auf das Wort allergisch reagieren, egal). Oder wenn ich sehe, dass Feuer ist für mich ein Ausdruck von Leidenschaft aber auch Leid, kann ich diesen Gedanken demnächst in meine Deutung einfließen lassen. Dadurch ist es möglich völlig persönlich gefärbte Deutungen und Rituale und was weiß ich zu erarbeiten.

Denn meine Persönlichkeit unterscheidet sich vollkommen von deiner Persönlichkeit. Ich kann das Feuer komplett anders sehen als andere Menschen. Dadurch werden auch meine Deutungen mit den Stäben sich unterscheiden. Von Büchern und von anderen Menschen. Denn das machen die AutorInnen von entsprechender Tarotliteratur eben so. Wenn ich mich nicht irre, war Mary K. Greer die erste, die genau das angesprochen hat. Ich weiß jetzt nur nicht, ob es in ihrem Buch 21 Ways to read a Tarot Card oder dem Tarot for Yourself war.

Daher ist es eine gute Idee, wenn man sich selber damit auseinandersetzt und den eigenen Weg damit findet. Ich habe es für mich durch die Tageskarten herausgefunden.

Imbolg ~ 1. oder 2. Februar

Kaum ist Jul so richtig vorbei, sthet schon das nächste Fest im Haus: Imbolg. Das Fest des Feuers und als Stellvertreterin wird Brigit (oder wie man sie auch immer nennen möchte) genannt. Wir feiern an dem Tag, dass das Licht immer mehr zunimmt und stärker wird. Weiter werden die Schafe nun trächtig bzw. gebären die Lämmer.

i mbolg bedeutet auch in der Bauchhöhle, also wo die Lämmer den Winter waren (gelegentlich auch die Kinder) und die dann um diese Zeit herum geboren werden.

Viele nutzen dieses Fest um entweder eine Ausbildung zu beginnen (also im magischen Sinne) oder sich einzuweihen, initiieren oder etwas derartiges. Andere hingegen beginnen einfach nur ein neues Projekt. Denn durch die neue Energie, welche durch die stärkere Sonne in unserem Leben tritt, kommt neue Energie in unserem Leben und damit auch neue Kraft mit der wir arbeiten können.

Wenn du also etwas größeres vorhast, dann kannst du jetzt die Planung vornehmen und alles aufschreiben, was du benötigst um dann ab Februar damit zu beginnen.

Ich werde es auf alle Fälle so machen.

Kreative Energien

Ich habe das Gefühl 2009 wird sehr kreativ. Gestern fing meine Mutter an Handschuhe zu stricken und irgendwie fühlte ich auf einmal, ich möchte mich kreativ ausdrücken (ja, auch der We’Moon Kalender hat was damit zu tun).

Für dieses Jahr habe ich so einiges vor und gestern habe ich damit angefangen.

  • 12 Tarotkarten zeichnen (für jeden Monat einen) und gleichzeitig auch kennenlernen
  • Einen Roman schreiben
  • Gedichte schreiben
  • Stricken (meine Tagesdecke)
  • Nähen (eine Geschichtendecke)
  • Tongöttinnen herstellen
  • Die Elemente näher kennenlernen (und kreativ ausdrücken)

Das sind die ersten und großen Dinge, die ich dieses Jahr grob machen möchte. Da kommt sicherlich noch einiges dazu und andere Sachen werden dafür fallen gelassen, aber mal sehen was daraus wird.

Runen – Erste Gedanken

Ich bin ja eigentlich eher der Tarotmensch (oder auch die Tarotmenschin ^^). Das bedeutet, ich mag Bilder und ich deute sie auch um einiges besser. Aber ich will mich ja im nächsten Jahr mit dem Element Erde auseinandersetzen und für mich gehört zum Element Erde die Runen als Divinationsmittel einfach dazu. Da gibt es für mich keine Diskussionen.

Mitte des Jahres habe ich mir mal ein Runenset gekauft, welche auf Muscheln aufgezeichnet waren. Ganz ehrlich, für den Preis (ca. 20 Euro) habe ich mehr als Nagelgroße Muscheln erwartet und war dementsprechend enttäuscht. Denn so ausführlich war damals nicht die Beschreibung.

Aber Wolfi wäre nicht Katzi, wenn sie nicht aus der Not eine Tugend macht. Aus diesem Set wird ein Reiserunenset und dann werden einfach neue Muscheln gekauft, die groß genug sind und darauf werden dann die Runen gemalt.

Gedacht, gemacht, getan.

Ich habe mir Dekomuscheln in einem entsprechenden Laden gekauft, wobei ich zwei Muschelsets kaufen musste, weil eines zu wenig wäre und einige der Muscheln waren leider auch zerbrochen. Dann habe ich einen schwarzen Edding benutzt und bitte schön, ich habe meine Muschelrunen fertig. Zeitgleich habe ich mir ein Meereskästchen gekauft und da sind nun meine Runen.

Also gut, dann ziehen wir einfach mal eine Rune und sehen wir mal, womit wir anfangen.

EihwazEihwaz

Das ist sie also, die Rune, die mich die nächsten Tage und vielleicht auch länger begleiten wird. Mein Plan wird sein, dei mythische, divinatorische und magische Bedeutung herauszufinden. Drei große Themen. Aber nun gut, ich habe auch hier schon gute Bücher, mit denen ich entsprechend arbeiten kann (das riecht nach einem Runenliteraturbeitag, lach).

Hinweis: Die Rune stammt mit freundlicher Genehmigung von Nillonde/Stardust und wurde mit Erlaubnis von ihr verwendet.

Originallink: http://www.mondenzauber.de/hexen/baum.php?s=runen

Junghexenliteratur

Wer mit der Magie anfängt steht manchmal vor den ganzen Büchern und fragt sich, danke und nun? Welches Buch soll man kaufen und um welche macht man doch lieber einen Bogen.

Auch Empfehlungen können gewisse Schwächen beinhalten, weil sie sehr subjektiv sind. Aber ich denke mal, lieber eine subjektive Meinung als erst einmal gar keine. Daher folgen hier meine Lieblingsjunghexenbücher und ein kurzer Kommentar dazu. Ob du sie dir dann holst, ist dir überlassen.

Spirituelle Magie: Die hohe Kunst der Heiler und Hexen
von Phyllis Curott
Taschenbuch: 494 Seiten
Verlag: Heyne (September 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453700236
ISBN-13: 978-3453700239

Das Buch gehört definivit zu den dickeren Büchern, die ich gelesen habe, aber die Seitenanzahl hat nichts zu bedeuten. Es wurde von einer Wiccapriesterin geschrieben und das liest man auch heraus. Aber es hat als erstes eine Thematik angesprochen, mit der ich schon immer gewisse Probleme hatte, und zwar die Problematik mit dem dreifachen Gesetzt (dazu werde ich bei Gelegenheit ein eigenen Artikel schreiben).

Eine besondere Stärke des Buches ist, dass es nicht nur für AnfängerInnen geeignet ist, sondern auch Hinweise und Ratschläge (wobei ich es schon faszinierend finde, das Wort Rat-Schlag, hat letztendlich etwas mit Schläge zu tun) für Fortgeschrittene beinhaltet. Hier wird nicht so extrem stark auf die Magie eingegangen, sondern auf die Spiritualität und auf die Fähigkeit des Denkens (ihr habt richtig gelesen). Auch wer nichts mit dem Weg der Wicca auf Dauer oder überhaupt zu tun haben möchte, sei dieses Buch ans Herz gelegt.

Wicca: Einführung in die Spiritualität und Praxis der Neuen Hexenkunst
von Scott Cunningham
Broschiert: 239 Seiten
Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 1 (Juli 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548742505
ISBN-13: 978-3548742502

Scott Cunningham ist eine Instititution für sich. Wenn man sich nur ein einziges Junghexenbuch kaufen möchte (warum auch immer), dann empfehle ich dieses hier. Zwar ist es recht dünn für sein Ziel, aber Cunni (wie er liebevoll genannt wird) hat eine wichtige Regel, die er versucht selber zu berücksichtigen, denke selber.

Zuerst beschreibt er wichtige Grundlagen die man wissen sollte, bevor man sich mit den magischen Grundlagen auseinandersetzt (Mediation, Visualisation und so weiter). Erst dann geht er weiter. Es gibt auch viele Rituale, damit man sofort loslegen kann.

Das Buch hat übrigens eine kleine Besonderheit. Obwohl Cunni hier eine Wiccatradition beschreibt, gibt er ein mögliches Ritual vor, wie man sich selber initiieren kann, und zwar zur Wicca. Ob das richtig ist oder nicht werde ich an dieser Stelle nicht diskutieren, letztendlich muss das jede selber entscheiden. Aber ich vermute mal, dass das der Grund für die Aktion „Wicca against Scott Cunningham“ war (die inzwischen glücklicherweise umbenannt wurde).

Teenwitch. Die wilde Magie der jungen Hexen!
von Vicky Gabriel, Jessica Hofmann
Taschenbuch: 160 Seiten
Verlag: Arun-Verlag (2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3935581165
ISBN-13: 978-3935581165

Endlich mal ein Buch aus deutschen Landen (was ja noch eine Rarität ist). Die bekannte Autorin Vicky Gabriel und ihre Freundin Jessica Hoffmann (die auch eine entsprechende Internetseite hat), schrieben dieses Buch für Junghexen, die ein entsprechendes Alter noch haben (das merkt man an manchen Stellen sehr eindeutig). Das besondere, wie ich finde, ist die Beschreibung von der Theorie und der Übergang zur Praxis. So kann es vorkommen, dass man gerade noch etwas über die Meditation liest und dann auf der nächsten Seite eine Übung dazu vorfindet.

Wer eine Schwarzlampe besitzt (habe ich bisher noch nie ausprobiert, obwohl ich das Buch schon einige Jahre besitze), kann über einige Seiten darüber leuchten. Gut, dass sind Spielereien, aber seien wir doch mal ehrlich. Das Leben ist schon ernst genug, warum soll man nicht ein wenig spielen dürfen?

Freche Hexen: Liebeszauber und Rituale für kesse Junghexen
von Silver Ravenwolf
Broschiert: 254 Seiten
Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 1 (Juli 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 354874253X
ISBN-13: 978-3548742533

Wer den Namen Silver Ravenwolf hört oder liest, ist entweder restlos begeistert oder rollt nur mit den Augen. Aber ich glaube, es gibt keine Hexe, die nicht zumindest den Namen gehört hat, auch wenn sie kein Buch von ihr gelesen hat.

Silver ist ebenfalls eine Wiccapriesterin und dementsprechend sind ihre Bücher gefärbt. Dieses Buch richtet sich ebenfalls an die jüngere Generation und so kann man von Kuscheltieren als Himmelswächter und einen Brief an die Eltern finden. Es gibt auch viele Rituale, die man sofort anwenden kann ohne das es gleich kompliziert werden muss.

Auch wenn Silver als sehr dogmatisch gilt (und das merkt man in diesem Buch), so kann man die Bücher lesen und an Cunni denken, immer schön das Gehirn benutzen.

Das geheime Wissen der Hexen
von Marian Green
Verlag: Droemer Knaur (2001)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426871408
ISBN-13: 978-3426871409

Innerhalb von dreizen Monden kannst du dich zur Hexe ausbilden. Geht nicht? Geht doch, wenn du dich Marian Grenn anvertraust. Du musst hier aber sehr selbstständig sein. Denn sie gibt nur vor, was du machen kannst, aber alles andere machst du bitte selber. Sie gibt auch keine Rituale vor oder derartiges. Wer sich also an Rezepte halten möchte, wird hier definitiv enttäuscht sein, denn du findest sie hier nicht, beim besten Willen nicht. Dafür aber viele Literaturtipps, mit denen du dich weiterbilden kannst.

Zauberschule der Neuen Hexen. Magie und Macht
von Silver RavenWolf
Broschiert: 411 Seiten
Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 1 (November 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548742203
ISBN-13: 978-3548742205

Und wieder ein Buch von Silver. Übrigens ist das mein erstes Buch zu diesem Thema gewesen. Das besondere hierbei ist weniger das Neue, was Silver zum Thema Junghexe zu sagen hat (immerhin zeigt sich hier ihr Dogmatismus, so gibt es keine Satanischen Hexen, weil Hexen nicht an Satan glauben, da irrt die Gute leider), sondern in erster Linie stellt sie Fragen. Also Fragen die du in deinem Buch der Schatten beantworten kannst. Wie, was ist eine Hexe, was ist eine Hexe für dich oder wieso interessierst du dich dafür?

Sie gibt auch die Grundlagen weiter und Ritualtipps. Was ich aber als negativ empfinde ist die Tatsache, dass sie im letzten Teil Techniken empfhielt, an die sich nicht einmal fortgeschrittene Hexen wagen.  Da frage ich mich, was hat das mit mir als Junghexe zu tun. Und das schon zu einer Zeit, wo ich selber noch jung und doof war.

In dieser Reihe gibt es noch zwei weitere Bücher. Die würde ich dir aber erst empfehlen, wenn du schon mehr Ahnung von der Thematik Magie und Co. hast (natürlich kann ich dir nicht befehlen die Finger davon zu lassen, würde ich auch nicht wollen, ist nur eine Empfehlung).

Drei Wünsche: Von der Vision zur Magie als Handwerk
von Luisa Francia
Taschenbuch: 186 Seiten
Verlag: Frauenoffensive (1999)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3881043179
ISBN-13: 978-3881043175

Ob Luisa Francia sich wirklich als Junghexenliteratur emphielt oder nicht, darüber lässt sich natürlich diskutieren. Aber sie hat eine Art zu schreiben, die sehr erfrischend wirkt. Weiterhin gibt sie Denkanstösse, die viele Menschen weiterbringen kann. Besonders in puncto Sprache oder derartiges. Ich lese gerne ihre Bücher.

Hexenbesen Zauberkraut: Die Grundlagen der Magie
von Luisa Francia
Gebundene Ausgabe: 140 Seiten
Verlag: Nymphenburger; Auflage: 1 (März 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3485010413
ISBN-13: 978-3485010412

Das ist ein besonderes Buch von Luisa Francia. Denn hier werden Stichworter (zu jedem Buchstaben des Alphabetes ein Artikel) beschrieben. Und das auf eine so logische und bestechende Art und Weise, dass es schon fast wehtut. Denn ich finde ihre Texte auf ihre Art und Weise einfach genial.

Die zwölf wilden Schwäne
von Starhawk, Hilary Valentine
Verlag: Bauer, Freiburg (2001)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3762608458
ISBN-13: 978-3762608455

Ein wundervolles Buch. Mit Hilfe des Märchens „Die zwölf wilden Schwäne“ (daher auch  der Buchtitel) wird hier die Magie erklärt. Man kann drei Pfade dabei folgen. Den Elementepfad, der Innenpfad und der Außenpfad (man sollte den Weg auch genauso verfolgen, weil es sonst verwirrend weden kann).

Die beiden Autorinnen gehen davon aus, dass du noch eine absolute Anfängerin bist und erklären dir die wichtigen Grundlagen und geben dir Übungen vor und gleichzeitig gehen sie davon aus, dass du eine Fortgeschrittene bist und haben auch für dich entsprechende Übungen parat. Also für beide Grade gibt es hier Übungen und vieles mehr.

Aber sie haben auch kritische Untertöne, die mir persönlich sehr gefallen.

Der Hexenkult als Ur – Religion der Großen Göttin. Magische Übungen, Rituale und Anrufungen
von Starhawk
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann (1999)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442121701
ISBN-13: 978-3442121700

Sehr stark Wicca, sehr stark siebziger/achtziger, sehr stark Gruppe, sehr stark als Buch. Wer mit der Magie anfängt, greift häufig auch auf dieses Buch zurück. Es hat eine Ritualliste und hat für alles eine Übung. Die meisten kann man alleine durchführen, aber einige davon muss man zumindest mit einer zweiten Person oder mehreren durchführen.

Nerthus Buch der Schatten – Die Alte und Neue Magie der Hexen – Ein Leben mit der Göttin
von Nerthus Norderney
Taschenbuch: 233 Seiten
Verlag: Bohmeier Verlag; Auflage: 1. Auflage (2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3890943748
ISBN-13: 978-3890943749

Auch wieder ein Buch aus dem deutschsprachigen Raum. Nerthus beschreibt erst einmal die Grundlagen der Magie und geht dann tiefer auf die Praxis ein. Was mir gefällt ist die Tatsache, dass sie vieles hinterfragt und nicht als gegeben hinnimmt und wie ein Papagei alles nachpredigt. Man merkt, sie hat sich einige Gedanken gemacht.

Das Buch der Hexen
von Sheerie the Fay
Taschenbuch: 76 Seiten
Verlag: Hartmann Esoterischer Verlag (Dezember 2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3932928202
ISBN-13: 978-3932928208

Wenig Buch für viel Geld, dass tut weh, kann man aber nicht ändern, hat man es mit eher unbekannten AutorInnen zu tun (wie in diesem Fall). Denn auf den Seiten erklärt die Autorin die Grundlagen, ein wenig Magie und dann ist das Buch schon vorbei. Aber man merkt, dass es mit Liebe geschrieben wurde. Das macht einiges wieder wett.

So, dass waren meine Junghexenbücherempfehlungen. Sollte ich noch etwas finden, klar, die werde ich euch nicht vorenthalten. Aber ich denke mal, dass reicht fürs erste, oder? ^^

P.S. So viele Tags hatte ich noch nie für einen Beitrag gehabt *kicherZ*

Element Erde – Eine Liste der Erdgöttinnen und -götter

In den meisten Büchern wird die Arbeit mit den Elementen sehr groß geschrieben. Bisher, muss ich gestehen, habe ich das ein wenig zu sehr vernachlässigt. Daher wird neben der Krafttierarbeit in der nächsten Zeit auch die Arbeit mit dem Element Erde an erster Stelle stehen.

Ich habe mal spontan ein wenig nach Göttinnen und Götter zum Thema Erde gesucht und dabei eine kleine Liste zusammengestellt. Diese Liste hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder derartiges 😉

  • Cipactli (Aztekische Göttin)
  • Gaia (Griechenland)
  • Kore (Griechenland)
  • Larentia (etruskische Göttin)
  • Papatuanuku (Göttin der Maori)
  • Sabine (habe ich gefunden aber natürlich keine Herkunft angegeben)
  • Tara (aus dem Hinduismus – hierbei besonders die Grüne Tara)
  • Geb (Ägypten)
  • Urash/Ki (Sumer)
  • Aruru (Akkadien)
  • Armaiti und Zam (Altiranisch)
  • Rheia (Griechenland)
  • Hera (Griechenland)
  • Danae (Griechenland)
  • Demeter (Griechenland)
  • Maia (Griechenland)
  • Pandora (Griechenland – hätte ich zwar nicht gedacht, aber irgendwie ahnte ich es, dass sie mehr ist)
  • Semla (Etruskien)
  • Tellus (Römisch)
  • Fjörgyn (Germanisch)
  • Gerdr (Germanisch)
  • Jörd (Germanisch)
  • Thrudr (Germanisch)
  • Holda (Germanisch)
  • Nerthus (Germansich)
  • albische Kornmutter (Germanisch)
  • Danu (Ana) (Keltisch-Irisch)
  • Dagda (Keltisch – Irisch)
  • Apia (Skythen)
  • Puschkaitis (Preußen – echt jetzt?)

Natürlich werden die Göttinnen und Götter der Erde mit dem Ackerbau gleichgesetzt, denn wo könnte man des denn sonst betreiben. Aber auch Fruchtbarkeit und, da war ich sogar ein wenig überrascht, Liebe. Gut, Fruchtbarkei kann auch mit Liebe zusammenhängen. Aber das ist ja kein Muss. Ich kann ja fruchtbar sein (zum Beispiel kreativ sein) ohne zu Lieben … wobei wenn ich jetzt mal so darüber philosophiere, eigentlich nicht. Irgendwie gehört beides doch zueinander.

Denn wenn ich Liebe, kann ich auch unglaublich kreativ sein. Und wenn ich kreativ bin, muss ich letztendlich lieben, was ich mache. Sonst komme ich ja nicht von der Stelle. Also doch ein logischer Zusammenhang.

Das tolle ist ja, in der Liste habe ich schon die eine oder andere Lieblingsgöttin gefunden, mit der ich mich in Zukunft näher beschäftigen kann. Denn ich möchte mich ja mit der Erde auseinandersetzen und nun habe ich eine Göttin dazu, die einen direkten Kontakt dazu aufbauen kann.

Edit: Ich hole den Beitrag nach oben, da aufgrund der alten Blogbeiträge dieser einfach mal untergegangen wäre.

Andere Meinungen, andere Ansichten – Unerwünscht? Aber echt jetzt

Wolfi ist gerade in Schreiblaune und nutzt es, um euch mal einiges zum lesen zu geben, bis ich mal wieder schaffe, ins Internet zu kommen oder wenn ich mal wieder einen Schreibtief habe.

Aber zum nächsten Beitrag.

Kennt ihr das? Ihr werdet dazu aufgefordert euch eine Meinung zu bilden, eine Ansicht, eine Lebensweise, eine Form der Existenz, die zu euch passt.

Ein Beispiel gefälligst was ich meine? Aber gerne doch. Sonst reden wir wohlmöglich aneinander vorbei.

In diversen Hexenforen wird ja geprädigt, dass man bitte den eigenen Weg gehen soll und das man sich nicht von anderen etwas reinreden lassen soll. Denn letztendlich, wir sind ja verschiedene Menschen und somit ist es fast unmöglich, dass zwei Menschen den gleichen Weg gehen. Von wollen, fangen wir erst einmal gar nicht an.

Vor längerer Zeit habe ich mich in einem entsprechenden Forum angemeldet, wo eben solche Sachen, ich sage es jetzt mal so, gepredigt wurden. Und ich machte einen riesigen Fehler. Ich öffnete mich und stellte mich als Individuum dar. Denn ich sagte ihnen, dass ich nicht den Weg der Göttin UND des Gottes gehen, sondern aktuell nur den Weg der Göttin.

Was am Ende herauskam war so ähnlich, als hätte ich denen gestanden, dass ich kleine Kinder fresse.

Die ersten Runterputzbeiträge habe ich noch gelesen, dann habe ich mich von diesem Forum zurückgezogen (und aus diversen technischen Problemen gibt es den wohl auch nicht mehr).

Ich hatte offen und ehrlich gesagt, dass ich einen anderen Weg gehe, wobei ich ja noch offen hielt, dass das nicht heißt, eines Tages den Weg der Göttin UND des Gottes zu gehen. Sondern das ich im Moment eben nur den Weg der Göttin gehe. Da ist ja ein gewaltiger Unterschied.

Und trotzdem haben mich die Meisten (oder waren es sogar alle?, weiß ich gar nicht mehr) niedergetrampelt, obwohl sie den indivduellen Weg predigen.

Okay, jetzt dürfte klar sein, was ich damit meine, oder?

Der Mensch ist ja immer noch ein eigenständiges denkendes, fühlendes und handelndes Wesen. Zumindest bin ich davon überzeugt, dass er/sie so ist. Das bedeutet, dass sie/er sich für oder gegen einen Weg entscheiden kann. Und das ist so lange in Ordnung, solange andere Menschen (egal welches Alter, welches Geschlecht, welche religiöse oder sexuelle Ausrichtung und so weiter und so fort) gefährdet. Damit meine ich körperlich aber auch geistig.

Ich vermute mal, da stimmen mir die Meisten zu, oder?

Jetzt frage ich mich aber, warum das aber so ein Tabuthema ist?

Ich wurde ja für meine Entscheidung hart kritisiert. Andere machen sich über diese individuellen Entscheidungen lustig, versuchen sie davon abzubringen, oder schneiden sie und so weiter und so fort.

In meinen Augen ist das erheben der eigenen Meinung über die der Anderen, das lächerlich machen der anderen Meinung, ihnen das ausreden und so weiter, nur ein Zeichen von Arroganz und Unreife. Tut mir Leid, aber ab und an müssen mal harte Worte gesprochen werden.

Ich selber bezeichne mich als Dogmatisch Undogmatisch und über viele Ansichten schüttele ich ja auch den Kopf. Aber ich versuche mich immer mehr und mehr in diese Schiene zu schieben, dass ich meine Meinung zu dem Thema sage und damit hat es sich.

Damit meine ich, dass ich in der Ich – Form rede, betone, dass ich das nur so sehe und nicht mehr davon ausgehe, dass andere meine Meinung teile. So von wegen „Alle Hexen …“ und so weiter. Diese Zeiten gab es mal, klar, wir alle machen Fehler. Aber man ändert sich eben auch und entwickelt sich weiter.

Aber selbst Alteingesessene scheinen nicht davor gefeilt zu sein, eben diese Fehler zu machen und davon überzeugt zu sein, dass ihre Meinung / Ansicht nur zählt. Und wer was anderes sagt ist ja eh bescheuert.

Vielleicht (aber wirklich nur vielleicht) überlegt ihr euch, wenn ihr das nächste Mal eure Ansicht kundtut, wie ihr es tut. Es geht nicht um den Inhalt, da gibt es kaum ein Richtig oder ein Falsch (wobei bestimmte Punkte sind von vornherein falsch, da kann man machen was man will) sondern um die Verpackung der Inhalte.

Danke schön ^^

Magisches Lernprojekt: Tag 0

Ich habe nächstes Jahr (weia, wie sich das anhört) meine Statistik 1 Klausur. Um genau zu sein, am 9. Januar 2009.

Mit der Theorie habe ich da kein Problem, aber mit der Umsetzung, von der Theorie in die Praxis. Aber ich habe jetzt vier Wochen Zeit zu lernen und ich werde es auf zwei Ebenen machen. Einmal auf der Ebene der Erde, sprich lernen, verstehen und so weiter. Und dann auch auf der magischen Ebene. Also Rituale, Affirmationen und ähnliches.

Und zu diesem Thema werde ich dann bis Januar in unregelmäßigen Abständen dann berichten. Heute bereite ich alles mehr oder weniger vor und ab morgen beginnt Tag 1. Und mit viel Glück, werde ich in den nächsten vier Wochen ein Quantensprung zu diesem Thema machen.

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