Lethe, die Göttin des Tages

Ich besitze das Buch „Eine Göttin für jeden Tag“ von Luisa Francia. Durch dieses Werk werde ich mich ab und an inspirieren lassen, ein wenig über eine Göttin des Tages Gedanken zu machen. Die Göttinnen können mit den Göttinnen im Buch übereinstimmen, müssen es aber nicht 🙂

Lethe kommt aus Griechenland und ist die Tochter der Eris. Man findet sie in der griechischen und römischen Sage. Es handelt sich hierbei um den Strom des Vergessens. Starb man, trank man aus ihr und vergaß alles was mit dem irdischen Leben einst zu tun hatte.

Im Grunde genommen empfinde ich das Vergessen nicht immer als schlimm. Klar, wenn man vergessen hat wo wichtige Dokumente sind (heutzutage ein tödlicher Fehler) oder etwas anderes, nervt das einfach. Aber ich denke, es gibt Dinge, die sind ganz angenehm, wenn man sie einfach vergessen könnte.

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Offen die Karten ziehen

Okay, wieder ein Gedanke von Luisa Francia aus “Dunkle Spiegel: Orakel als Weg in andere Wirklichkeitsebenen ” (ISBN-10: 3881043799 oder ISBN-13: 978-3881043793).

Man sollte ihre Bücher meiden, denn sie inspiriert unglaublich.

Und wieder ein Gedanke zum Tarot. Heute ist anscheinend mein großer Tarotgedankentag.

Sie hat in ihrem Buch geschrieben, warum man nicht die Karten offen zieht. Also nicht mit der Rückseite oben die Karten blind nehmen, sondern sich die Bilder ansehen und dann entsprechend diese wählen. Viele lehnen sicherlich schon den Gedanken ab, wieso sollte man überhaupt die Karten auf diese Art und Weise ziehen. Zumal es ja doch ein wenig Schumelei sei, weil man sich die Karte auswählt, die man gerne mag.

Jetzt stelle ich mir die Frage, wieso bzw. wieso nicht?

  • Nehmen wir mal an, ich habe eine bestimmte Frage zu einem bestimmten Problem (die habe ich übrigens drei Mal täglich, aber so genau wollen wir es bestimmt nicht wissen ^^).
  • Nun breite ich die Karten vor mir aus und zwar so, dass ich die Bilder sehe.
  • Und dann greife ich zu den Karten.

Jetzt kann ich natürlich Karten wählen, die mich am besten, tollsten und genialsten darstellen und alles so machen, damit ich am Ende gut dastehe. Oder genau andersherum, dass ich mich schlechter interpretiere als ich es wirklich verdient habe.

Aber seien wir mal ehrlich, was ist daran eigentlich so schlecht, negativ, schlimm?

Denn so können wir unser eigenes Schicksal in die Hand nehmen und herausfinden, wie wir unseren Weg gehen sollen.

Nehmen wir mal an, ich suche eine neue Arbeit, weil ich seit längerem Arbeitslos bin. Normalerweise würde ich ja die Karten blind legen und herausfinden, was das Schicksal für mich bereit hält. Wenn ich aber offen die Karten ziehe, bestimme ich mein Schicksal und kann so herausfinden, wie ich es positiv beeinflussen kann.

So kann man die Eigenverantwortung in die Hand nehmen und selber entscheiden wohin man geht und sich nicht komplett blind auf bunte Bildchen verlassen, die man teilweise nicht immer versteht.

Wie sieht es aber mit der Wahl aus?

Es gibt Karten die uns sehr zusagen und andere lehnen wir ab. So gab es eine Zeit, da habe ich die Hohepriesterin so sehr geliebt. Dann bin ich zur Herrscherin gewechselt und bin immer noch bei ihr. Die warmen Farben gefallen mir und ich möchte sie im Moment nicht missen. Das wird mir sicherlich auch mit den anderen Karten so ergehen. Also es wird Karten geben, die sprechen mich an und andere hingegen lehne ich innerlich ab. Und das kann sich jederzeit ändern, je nachdem wie meine innere Verfassung ist.

Heute ziehen mich die Stäbe an und morgen vielleicht die Kelche. Und dann gibt es, wie im Moment der Turm, der zu einem Teil meines Lebens wird und morgen ist es eben der Teufel. Ich glaube, dass unser Unterbewusstsein schon weiß, welche Karten wir ziehen müssen und damit unser Bewusstsein lernt, die Botschaften in die Tat umzusetzen.

Denn wir sind ja manchmal wirklich blind, ich insbesondere 🙂 Da kommt das Schicksal bei mir vorbei, haut mir ein Baseballschläger um die Ohren und schreit mich an, was ich machen soll, glaubt jemand das ich das mitbekomme? Ich doch nicht, nö, wie kommt wer darauf *grinZ*

So denke ich, dass es gut wäre, wenn man dem Schicksal bewusst mal ins Gesicht schaut und dann sieht, was sie/er/es eigentlich von dir bzw. mir will. So hilft man sich selber auf die Sprünge.

Das nächste Ziel wird dann auch noch sein, dass ich mich mal mit den offenen Karten beschäftige. Jetzt brauche ich wirklich ein Beutel für meine runden Karten.

Der Turm als leere Karte ~ Luisa Francia

Ich lese gerade das Buch von Luisa Francia „Dunkle Spiegel: Orakel als Weg in andere Wirklichkeitsebenen “ (ISBN-10: 3881043799 oder ISBN-13: 978-3881043793) und dabei erwähnte die Autorin, dass sie mal selber Karten gestaltete und zwar nur mit dem Namen der Karte und dem Element sowie einige Deutungsmöglichkeiten. Wenn überhaupt ^^

Tja, ich habe einfach mal spontan begonnen das ebenfalls  zu machen. Unter anderem auch um mögliche Legungen und ähnliches hier zu veröffentlichen. Außerdem finde ich den Gedanken dahinter interessant. Denn so lenkt man sich nicht von den Bildern ab, die vielleicht nicht das sagen können, was sie wollen. (Und ich brauche keine Angst zu haben irgendein Urheberrecht zu verletzen. Denn solche Karten will wohl auch niemand herstellen, lachZ).

Der Turm als leere Karte

Der Turm als leere Karte

Junghexenliteratur

Wer mit der Magie anfängt steht manchmal vor den ganzen Büchern und fragt sich, danke und nun? Welches Buch soll man kaufen und um welche macht man doch lieber einen Bogen.

Auch Empfehlungen können gewisse Schwächen beinhalten, weil sie sehr subjektiv sind. Aber ich denke mal, lieber eine subjektive Meinung als erst einmal gar keine. Daher folgen hier meine Lieblingsjunghexenbücher und ein kurzer Kommentar dazu. Ob du sie dir dann holst, ist dir überlassen.

Spirituelle Magie: Die hohe Kunst der Heiler und Hexen
von Phyllis Curott
Taschenbuch: 494 Seiten
Verlag: Heyne (September 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453700236
ISBN-13: 978-3453700239

Das Buch gehört definivit zu den dickeren Büchern, die ich gelesen habe, aber die Seitenanzahl hat nichts zu bedeuten. Es wurde von einer Wiccapriesterin geschrieben und das liest man auch heraus. Aber es hat als erstes eine Thematik angesprochen, mit der ich schon immer gewisse Probleme hatte, und zwar die Problematik mit dem dreifachen Gesetzt (dazu werde ich bei Gelegenheit ein eigenen Artikel schreiben).

Eine besondere Stärke des Buches ist, dass es nicht nur für AnfängerInnen geeignet ist, sondern auch Hinweise und Ratschläge (wobei ich es schon faszinierend finde, das Wort Rat-Schlag, hat letztendlich etwas mit Schläge zu tun) für Fortgeschrittene beinhaltet. Hier wird nicht so extrem stark auf die Magie eingegangen, sondern auf die Spiritualität und auf die Fähigkeit des Denkens (ihr habt richtig gelesen). Auch wer nichts mit dem Weg der Wicca auf Dauer oder überhaupt zu tun haben möchte, sei dieses Buch ans Herz gelegt.

Wicca: Einführung in die Spiritualität und Praxis der Neuen Hexenkunst
von Scott Cunningham
Broschiert: 239 Seiten
Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 1 (Juli 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548742505
ISBN-13: 978-3548742502

Scott Cunningham ist eine Instititution für sich. Wenn man sich nur ein einziges Junghexenbuch kaufen möchte (warum auch immer), dann empfehle ich dieses hier. Zwar ist es recht dünn für sein Ziel, aber Cunni (wie er liebevoll genannt wird) hat eine wichtige Regel, die er versucht selber zu berücksichtigen, denke selber.

Zuerst beschreibt er wichtige Grundlagen die man wissen sollte, bevor man sich mit den magischen Grundlagen auseinandersetzt (Mediation, Visualisation und so weiter). Erst dann geht er weiter. Es gibt auch viele Rituale, damit man sofort loslegen kann.

Das Buch hat übrigens eine kleine Besonderheit. Obwohl Cunni hier eine Wiccatradition beschreibt, gibt er ein mögliches Ritual vor, wie man sich selber initiieren kann, und zwar zur Wicca. Ob das richtig ist oder nicht werde ich an dieser Stelle nicht diskutieren, letztendlich muss das jede selber entscheiden. Aber ich vermute mal, dass das der Grund für die Aktion „Wicca against Scott Cunningham“ war (die inzwischen glücklicherweise umbenannt wurde).

Teenwitch. Die wilde Magie der jungen Hexen!
von Vicky Gabriel, Jessica Hofmann
Taschenbuch: 160 Seiten
Verlag: Arun-Verlag (2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3935581165
ISBN-13: 978-3935581165

Endlich mal ein Buch aus deutschen Landen (was ja noch eine Rarität ist). Die bekannte Autorin Vicky Gabriel und ihre Freundin Jessica Hoffmann (die auch eine entsprechende Internetseite hat), schrieben dieses Buch für Junghexen, die ein entsprechendes Alter noch haben (das merkt man an manchen Stellen sehr eindeutig). Das besondere, wie ich finde, ist die Beschreibung von der Theorie und der Übergang zur Praxis. So kann es vorkommen, dass man gerade noch etwas über die Meditation liest und dann auf der nächsten Seite eine Übung dazu vorfindet.

Wer eine Schwarzlampe besitzt (habe ich bisher noch nie ausprobiert, obwohl ich das Buch schon einige Jahre besitze), kann über einige Seiten darüber leuchten. Gut, dass sind Spielereien, aber seien wir doch mal ehrlich. Das Leben ist schon ernst genug, warum soll man nicht ein wenig spielen dürfen?

Freche Hexen: Liebeszauber und Rituale für kesse Junghexen
von Silver Ravenwolf
Broschiert: 254 Seiten
Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 1 (Juli 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 354874253X
ISBN-13: 978-3548742533

Wer den Namen Silver Ravenwolf hört oder liest, ist entweder restlos begeistert oder rollt nur mit den Augen. Aber ich glaube, es gibt keine Hexe, die nicht zumindest den Namen gehört hat, auch wenn sie kein Buch von ihr gelesen hat.

Silver ist ebenfalls eine Wiccapriesterin und dementsprechend sind ihre Bücher gefärbt. Dieses Buch richtet sich ebenfalls an die jüngere Generation und so kann man von Kuscheltieren als Himmelswächter und einen Brief an die Eltern finden. Es gibt auch viele Rituale, die man sofort anwenden kann ohne das es gleich kompliziert werden muss.

Auch wenn Silver als sehr dogmatisch gilt (und das merkt man in diesem Buch), so kann man die Bücher lesen und an Cunni denken, immer schön das Gehirn benutzen.

Das geheime Wissen der Hexen
von Marian Green
Verlag: Droemer Knaur (2001)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426871408
ISBN-13: 978-3426871409

Innerhalb von dreizen Monden kannst du dich zur Hexe ausbilden. Geht nicht? Geht doch, wenn du dich Marian Grenn anvertraust. Du musst hier aber sehr selbstständig sein. Denn sie gibt nur vor, was du machen kannst, aber alles andere machst du bitte selber. Sie gibt auch keine Rituale vor oder derartiges. Wer sich also an Rezepte halten möchte, wird hier definitiv enttäuscht sein, denn du findest sie hier nicht, beim besten Willen nicht. Dafür aber viele Literaturtipps, mit denen du dich weiterbilden kannst.

Zauberschule der Neuen Hexen. Magie und Macht
von Silver RavenWolf
Broschiert: 411 Seiten
Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 1 (November 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548742203
ISBN-13: 978-3548742205

Und wieder ein Buch von Silver. Übrigens ist das mein erstes Buch zu diesem Thema gewesen. Das besondere hierbei ist weniger das Neue, was Silver zum Thema Junghexe zu sagen hat (immerhin zeigt sich hier ihr Dogmatismus, so gibt es keine Satanischen Hexen, weil Hexen nicht an Satan glauben, da irrt die Gute leider), sondern in erster Linie stellt sie Fragen. Also Fragen die du in deinem Buch der Schatten beantworten kannst. Wie, was ist eine Hexe, was ist eine Hexe für dich oder wieso interessierst du dich dafür?

Sie gibt auch die Grundlagen weiter und Ritualtipps. Was ich aber als negativ empfinde ist die Tatsache, dass sie im letzten Teil Techniken empfhielt, an die sich nicht einmal fortgeschrittene Hexen wagen.  Da frage ich mich, was hat das mit mir als Junghexe zu tun. Und das schon zu einer Zeit, wo ich selber noch jung und doof war.

In dieser Reihe gibt es noch zwei weitere Bücher. Die würde ich dir aber erst empfehlen, wenn du schon mehr Ahnung von der Thematik Magie und Co. hast (natürlich kann ich dir nicht befehlen die Finger davon zu lassen, würde ich auch nicht wollen, ist nur eine Empfehlung).

Drei Wünsche: Von der Vision zur Magie als Handwerk
von Luisa Francia
Taschenbuch: 186 Seiten
Verlag: Frauenoffensive (1999)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3881043179
ISBN-13: 978-3881043175

Ob Luisa Francia sich wirklich als Junghexenliteratur emphielt oder nicht, darüber lässt sich natürlich diskutieren. Aber sie hat eine Art zu schreiben, die sehr erfrischend wirkt. Weiterhin gibt sie Denkanstösse, die viele Menschen weiterbringen kann. Besonders in puncto Sprache oder derartiges. Ich lese gerne ihre Bücher.

Hexenbesen Zauberkraut: Die Grundlagen der Magie
von Luisa Francia
Gebundene Ausgabe: 140 Seiten
Verlag: Nymphenburger; Auflage: 1 (März 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3485010413
ISBN-13: 978-3485010412

Das ist ein besonderes Buch von Luisa Francia. Denn hier werden Stichworter (zu jedem Buchstaben des Alphabetes ein Artikel) beschrieben. Und das auf eine so logische und bestechende Art und Weise, dass es schon fast wehtut. Denn ich finde ihre Texte auf ihre Art und Weise einfach genial.

Die zwölf wilden Schwäne
von Starhawk, Hilary Valentine
Verlag: Bauer, Freiburg (2001)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3762608458
ISBN-13: 978-3762608455

Ein wundervolles Buch. Mit Hilfe des Märchens „Die zwölf wilden Schwäne“ (daher auch  der Buchtitel) wird hier die Magie erklärt. Man kann drei Pfade dabei folgen. Den Elementepfad, der Innenpfad und der Außenpfad (man sollte den Weg auch genauso verfolgen, weil es sonst verwirrend weden kann).

Die beiden Autorinnen gehen davon aus, dass du noch eine absolute Anfängerin bist und erklären dir die wichtigen Grundlagen und geben dir Übungen vor und gleichzeitig gehen sie davon aus, dass du eine Fortgeschrittene bist und haben auch für dich entsprechende Übungen parat. Also für beide Grade gibt es hier Übungen und vieles mehr.

Aber sie haben auch kritische Untertöne, die mir persönlich sehr gefallen.

Der Hexenkult als Ur – Religion der Großen Göttin. Magische Übungen, Rituale und Anrufungen
von Starhawk
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann (1999)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442121701
ISBN-13: 978-3442121700

Sehr stark Wicca, sehr stark siebziger/achtziger, sehr stark Gruppe, sehr stark als Buch. Wer mit der Magie anfängt, greift häufig auch auf dieses Buch zurück. Es hat eine Ritualliste und hat für alles eine Übung. Die meisten kann man alleine durchführen, aber einige davon muss man zumindest mit einer zweiten Person oder mehreren durchführen.

Nerthus Buch der Schatten – Die Alte und Neue Magie der Hexen – Ein Leben mit der Göttin
von Nerthus Norderney
Taschenbuch: 233 Seiten
Verlag: Bohmeier Verlag; Auflage: 1. Auflage (2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3890943748
ISBN-13: 978-3890943749

Auch wieder ein Buch aus dem deutschsprachigen Raum. Nerthus beschreibt erst einmal die Grundlagen der Magie und geht dann tiefer auf die Praxis ein. Was mir gefällt ist die Tatsache, dass sie vieles hinterfragt und nicht als gegeben hinnimmt und wie ein Papagei alles nachpredigt. Man merkt, sie hat sich einige Gedanken gemacht.

Das Buch der Hexen
von Sheerie the Fay
Taschenbuch: 76 Seiten
Verlag: Hartmann Esoterischer Verlag (Dezember 2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3932928202
ISBN-13: 978-3932928208

Wenig Buch für viel Geld, dass tut weh, kann man aber nicht ändern, hat man es mit eher unbekannten AutorInnen zu tun (wie in diesem Fall). Denn auf den Seiten erklärt die Autorin die Grundlagen, ein wenig Magie und dann ist das Buch schon vorbei. Aber man merkt, dass es mit Liebe geschrieben wurde. Das macht einiges wieder wett.

So, dass waren meine Junghexenbücherempfehlungen. Sollte ich noch etwas finden, klar, die werde ich euch nicht vorenthalten. Aber ich denke mal, dass reicht fürs erste, oder? ^^

P.S. So viele Tags hatte ich noch nie für einen Beitrag gehabt *kicherZ*

Luisa Francia – Eine Göttin für jeden Tag

So, ich habe inzwischen das Buch von Luisa Francia „Eine Göttin für jeden Tag“ durchgelesen (im Grunde genommen habe ich es in zwei Tagen geschafft).

Zuerst stellt sich das Projekt an sich vor, wie sie vorgegangen ist, welche Probleme sie dabei hatte und so weiter. Dann stellte sie die Frage, was bitte schön ist denn eigentlich eine Göttin. Ihre Antwort gibt sie in bekannter ironischer Weise, aber auch sehr erhellend. Denn in ihren Augen sind auch Frauen wie Hildegard von Bingen und ähnliche letztendlich eine Art von Göttin. Daher hat auch sie einen Tag im Kalender bekommen. Bevor es dann zum Göttinnenteil kommt, stellt sie noch einige Rituale vor, wobei sie jedoch hier besonders betont, dass man diese freiwillig machen kann aber auch jederzeit ändern kann, wenn man möchte.

Und dann kommen die Monate dran. Zuerst gibt es ein Bild für den Monat und dann für jeden Tag wird eine Göttin (oder auch Menschenfrau, wenn man so will) vorgestellt. Kleiner Hinweis, hier findet man auch für den 29 Februar eine Göttin, halt für das Schaltjahr eben.

Die Beschreibungen sind teilweise sehr kurz. Es ist also eher als Übersicht geeignet, als ein Buch mit erschöpfenden Erklärungen. Aber dafür kommen auch Göttinnen vor, die man sonst wohl nie kennengelernt hätte. Und ich muss zugegeben, ich habe seit dem die eine oder andere Lieblingsgöttin mehr ^^

Mein Fazit: Das Buch ist in meinen Augen ein kleiner Schatz. Daher finde ich es traurig, dass der Verlag keine Neuauflage davon bringt. Daher sollte frau/mann sich schon überlegen, ob sie/er bereit ist, für diesen kleinen Schatz wirklich 40 bis 70 Euro (ja, ich habe schon solch horrende Preise für dieses Werk gesehen) herzugeben. Ich fände es toll, wenn es eine Neuauflage gäbe, denn immerhin ist SteinReich (ebenfalls von Luisa Francia) ein Jahr älter als Eine Göttin für jeden Tag und dieses Buch ist immer noch auf dem Markt.

Und trotzdem, ich kann mich selber nur schwerlich diesem Charme entziehen. ^^