Meine erste Anthologie: einfach lesbisch

Ich bekam gestern eine Nachricht auf Facebook, dass es endlich soweit ist. Die Anthologie mit meiner Geschichte erscheint und kann inzwischen sogar vorbestellt werden.

Das Cover der Anthologie

Ich muss schon zugeben, dass Cover ist heiß. Zwar handelt es sich bei meiner Geschichte eher etwas für junge Menschen, da kann man natürlich gerne diskutieren, ob das Cover passt, aber hei, es ist heiß, mir gefällt es.

In einem neuen Blog, welche ich die Tage dann noch anlegen werde, werde ich noch ein wenig genauer darauf eingehen. Und gerne können Vorbestellungen über mich getätigt werden 😉

Endlich, die Entscheidung ist getroffen :)

Ich hatte euch ja in der letzten Zeit ein wenig, wegen der Ausschreibung vom Hierreth Verlag genervt. Es war dann sogar so, dass ich persönlich mich geistig davon verabschiedet habe, in dem Sinn, entweder es kommt oder es kommt nicht, als die Antwort.

Tja, gestern kam per Mail endlich die Antwort.

Mein Text wurde zur Veröffentlichung ausgewählt.

Mein zweiter Text, den ich eingeschickt habe und der wird wirklich veröffentlicht. Das war gestern wie eine Erlösung für mich, nachdem ich mich ja noch am Wochenende so unter Druck gesetzt habe.

Einfach toll !!!

Übrigens, die Anthologie wird Januar 2010 erscheinen. Leider noch etwas hin, aber das kann ich jetzt aushalten ^^ ich freue mich schon wahnsinnig.

lllg

erdchen

Sensual Wicca Tarot oder auch Sexy Wicca Tarot ~ Nada Mesar & Artwork by Elisa Poggese

Wichtige Grunddaten:

Spielkarten: 64 Seiten
Verlag: Lo Scarabeo; Auflage: De Luxe edition (31. Mai 2007)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 888395727X
ISBN-13: 978-8883957277

Lo Scarabeo hat das sogenannte Sensual Wicca Tarot herausgebracht, was gelegentlich das Sexy Wicca Tarot genannt wird. Da ich zur Zeit (auch aufgrund einiger erotischer Darstellung, ich gestehe) mit diesem Deck (und einem zweiten) meine Geschichte schreibe, bleiben mir die Bilder besonders im Kopf hängen. Teilweise, so muss ich gestehen, verstehe ich nicht sonderlich gut die Aufteilung der Bilder.

Die große Arkana:

Das sind die Karten der großen Arkana. Wer genau hinsieht, wird bemerken, dass immer wieder erotische Darstellungen zum tragen kommen. Manchmal passend, manchmal denke ich mir, musste das jetzt sein (ich bin bestimmt nicht prüde, aber es gibt Erotikdarstellungen, die eben nicht sinnig sind). Da die große Arkana jedoch mit Archetypen und derartiges arbeitet, kann man hier eindeutig sagen, es funktioniert. Man findet die mögliche Bedeutung der Karten in diesen Bildern und man kann damit arbeiten.

Eine Besonderheit ist auch, dass hier nicht nur Weiße vorkommen, sondern auch Menschen anderer ethnischen Gruppen. Und das beste kommt noch. In der kleinen Arkana treffen wir sie wieder.

Die kleine Arkana:

Die kleine Arkana hat die oben genannte interessante Idee, dass viele der Figuren der großen Arkana auch in der kleinen zu finden ist. Man kann quasi eine Art Verbindung/Freundschaft aufbauen und sie somit besser kenennlernen. Und ich denke, viele können auch mit den Karten gut arbeiten. Zumal viele Karten sich miteinander verbinden lassen. Jedoch hätte ich mich gefreut, wenn es nicht so wild durcheinander ginge 🙂

Ich stelle am besten die Farben in einem Fließtext vor, ist mir so heute morgen ebenfalls im Halbschlaf eingefallen, lachZ.

Die Stäbe:

Die Stäbe fangen ganz klassisch mit einem Salamander auf einem Stab an (As der Stäbe). Blauer Hintergrund und sonst keine Besonderheiten wie ich finde. An den Asen selber störe ich mich übrigens in keinster Weise (okay, ein Hintergrund bei dieser Karte wäre vielleicht noch wünschenswert gewesen, aber gut, man kann nicht alles haben ^^). Mit den 2 der Stäbe reisen wir in die Wüste, vermutlich Ägypten, wegen den Pyramide. Wir sehen zwei nackte Männer, die sich scheinbar nahe stehen und uns den Rücken zudrehen. 3 der Stäbe zeigt ebenfalls die beiden Herren, wobei wir sie nun sehen können und gleichzeitig eine nackte Frau (mit einem doch etwas seltsam geformten Gesäß ^^). Bei 4 der Stäbe dürfen die beiden Herren im Kreise der Familie, des Dorfes oder des Clans, heiraten. Immer noch nackt, warum auch immer ^^. Ob sie sich jetzt daneben benommen haben oder nicht, weiß ich nicht, aber auf 5 der Stäbe werden sie alles andere als freundlich behandelt. Sie sind übrigens immer noch nackt. 6 der Stäbe zeigt das Paar von der Karte Der Wagen. Vermutlich hat es etwas mit dem Thema des Decks zu tun, dass die Frau eines ihrer Brüste zeigt. Sieht nicht sonderlich bequem aus. Bei 7 der Stäbe sehen wir unseren Stern wieder. Und auch bei 8 der Stäbe. Jetzt kommt wieder ein Quantensprung und wir landen im Kerker (9 der Stäbe) und auf dem Scheiterhaufen (10 der Stäbe. Das Mädchen der Stäbe reitet mit einem Stab über ein Feld, der Gefolgsmann der Stäbe sieht aus wie ein Ritter aus dem Mittelalter, die Mutter der Stäbe wie die bekannte Schlangenpriesterin (nur darf sie hier sitzen und muss keine Schlangen halten) und der Weiser der Stäbe scheint aus Afrika zu kommen.

Zwar wird bei den Stäben das Thema Feuer immer wieder behandelt (und sei es nur in der Wüste), aber man sieht hier schon deutlich, es wird hin und her gehüpft. Weiter stelle ich mir die Frage, was hat denn bitte schön Johanna von Orleon (die Karte 9 und 10 der Stäbe) in einem Wiccadeck zu tun? Es reicht ja schon, dass Menschen mit afrikanischen Hintergrund für das Deck ihren Kopf (bzw. sogar den ganzen Körper) herhalten müssen. Aber gleich eine historische Figur?

Die Kelche:

Der As der Kelche zeigt einen Fisch im Kelch, wie er herumspringt. Ebenfalls ein langweiliger Hintergrund ohne Besonderheiten. Da hat mich persönlich 2 der Kelche eher gefreut. Zwei küssende Frauen, die sogar ein wenig aktiver werden. Komischerweise tragen sie Kleider, während unsere Stabkerlchen nackt herumlaufen. 3 der Kelche zeigt die beiden Frauen von 2 der Kelche und eine Dritte im allbekannten Kreistanz der Kelche (ich nenne das mal so). Und bei 4 der Kelche ist die neue im Kelchtanz ein wenig deprimiert. Bei 5 der Kelche haben wir wieder einen Bruch. Zwei küssende Männer (mal wieder nackt) auf der einen Seite und auf der anderen Seite eine nackte Frau, die ziemlich wütend ist. Da könnte man sich fragen, warum sind hier zwei küssende Männer zu finden und die Frau regt sich auf und nicht andersherum ;). Mit 6 der Kelche haben wir sofort wieder einen Bruch. Denn nun sind unsere beiden Sonnenkinder wieder da. 7 der Kelche ist wieder ein Bruch zu finden. Ein Fisch im Wasser. 8 der Kelche zeigt unsere Kartenmutter, während 9 der Kelche uns den Kartengemahl zeigt. Und am Ende, 10 der Kelche kehren wir wieder zum Fisch zurück. Das Mädchen der Kelche ist hier mit dem Wassersymbol Muschel zu finden, während der Gefolgsmann der Kelche auf einem Delphin aktiv reiten darf. Die Mutter der Kelche sitze passiv auf einem Thron und der Weiser der Kelche ist wieder aktiv und diesmal sogar mit einem Orca.

Während bei den Stäbe der Wechsel zwischen den verschiedenen Gruppen nicht so schnell vonstatten geht, ist es bei den Kelchen um einiges schlimmer. Mich persönlich freut es sehr, dass der lesbischen Liebe wenigstens einer Karte geschenkt wurde (eben 2 der Kelche), aber ich frage mich schon, warum mussten die beiden Frauen jetzt direkt Kleider tragen, während die Männer die ganze Zeit nackt herum laufen dürfen. Wobei man sagen muss, hetereosexuelle Frauen sind auch nackt.

Die Schwerter:

As der Schwerter zeigt einen Adler mit dem Luftsymbol Schwert. Interessanterweise haben wir hier einen Hintergrund (ein sehr düsterer Himmel). Die 2 der Schwerter zeigt wieder unser Wagenpaar (jedoch kann man nicht erkennen, ob sie wieder ihre Brust so unbequem präsentiert). 3 der Schwerter, 4 der Schwerter, 5 der Schwerter und 6 der Schwerter zeigen (bis auf 5 der Schwerter als Bild) keine Personen, sondern eher Gegenstände. Erst 7 der Schwerter zeigt wieder eine Person. Ob sie jedoch die Transformation ist, sei einfach dahingestellt. Mit 8 der Schwerter beginnen wieder die Johannakarten. Wir finden sie noch auf 9 der Schwerter und 10 der Schwerter. Das Mädchen der Schwerter ist hier um einiges aktiver als einige andere Figuren. Dabei ist aber der Gefolgsmann der Schwerter wilder und beherzter. Die Mutter der Schwerter erinnert mich ein wenig an die eine Bibelgestalt, die unbedingt den Kopf eines Helden haben wollte (jaja, ich weiß nicht mehr den Namen) und hat in meinen Augen nicht viel mit einer Schwertkönigin gemein (man sieht auf der Karte nicht einmal ein Schwert und den Kopf schlägt man besser mit einer Guilotine ab). Der Weiser der Schwerter hingegen darf ein Schwert als Schmied herstellen.

In meinen Augen wurde bei den Schwertern viel Potential nicht genutzt. Immerhin waren vier Karten nur kalte Gebäude, die auf Anhieb nicht unbedingt viel zu sagen haben. Da hätte man bessere Bilder malen/wählen können. Ich persönlich bin von der Schwerterreihe doch eher enttäuscht.

Die Münzen:

As der Münzen zeigt einen Bär und einen waldigen Hintergrund. Auch hier wurde nicht an dem Hintergrund gesparrt. Warum dann beim As der Stäbe und Kelche? 2 der Münzen zeigt die klassische Jonglierfunktion mit dem Sonnenmädchen (ob sie die Närrin ist, sei dahingestellt). 3 der Münzen ist eigentlich völlig aus dem Rahmen gestellt, da man die Figur nicht kennt. Dagegen aber den Jungen auf 4 der Kelche, wobei man fragen kann, was ein „Indianer“junge auf einer Burg zu suchen hat (ob der Junge wirklich von den UreinwohnerInnen Amerikas abstammt, weiß ich nicht, sieht doch aber sehr danach aus). 5 der Münzen zeigt wieder unser Sonnenpärchen und 6 der Münzen spricht in meinen Augen eine sehr eindeutige Sprache über die Herkunft des Jungen. 7 der Scheiben (oder Münzen oder wie auch immer ^^) zeigt unsere schwangere Kartenmama und 8 der Scheiben unseren Sternenmann. Bei 9 der Scheiben hat unsere Kartenmama ihr Kindchen endlich bekommen (hatte ja auch eine lange Reise durch die kleinen Arkanas) und bei den 10 der Scheiben wissen wir auch, wer der Papa ist. Nur irgendwie sehen allein die Kinder auf diesem Bild glücklich aus. Das Mädchen der Scheiben wirkt eher wie eine Eremitin als wie eine junge Frau, welche die Erde in sich vereint. Der Gefolgsmann der Scheiben wirkt wie ein Jüngling, fast wie eine Frau, die Männerkleidung trägt. Die Mutter der Scheiben ist vermutlich unsere Hohepriesterin und der Weiser der Scheiben ist in den Wald zurückgekehrt.

Ehrlich gesagt, bei den Scheiben habe ich ein wenig mehr nackte Haut erwartet als bei den anderen Kartenfarben. Denn immerhin steht diese Reihe für Reichtum und Nahrung und ähnliches. Und wieso nicht gerade hier ein wenig Erotik, gar Sex einbauen? Kelche und Scheiben wären für entsprechende Kartendarstellungen am besten gewählt, dann die Stäbe und am Ende die Schwerter.

Desweiteren (das Deck schreit jetzt nach dieser Aufteilung förmlich, also rupfe ich es auch so auseinander) ist die Aufteilung der entsprechenden Pärchen nach sexueller Ausrichtung auch sehr interessant:

Hetenpärchen: Der Initiand, Die Liebenden, Der Wagen (auch wenn sie nur Händchen halten mögen, es ist weibchen/männchen Aufteilung), Obsession (wobei man noch den Unterpunkt Bondage und Dreier einbauen könnte), Ausbruch, Die Sonne, Einheit, 6 der Stäbe, 5 Kelche (immerhin war der Mann scheinbar mit der Frau zusammen), 6 der Kelche, 2 Schwerter, 5 der Scheiben, 6 der Scheiben und 10 der Scheiben.

Bipärchen (geht schneller ^^): 3 der Stäbe (könnte man zumindest behaupten, ich tue es einfach mal) und 5 der Kelche (früher Frau, heute Mann).

Schwulenpärchen: 2 der Stäbe, 3 der Stäbe (denke, dass ist eher der Hintergedanke), 4 der Stäbe, 5 der Stäbe und 5 der Kelche (früher Frau, dann Mann).

Lesbenpärchen: 2 der Kelche (hier scheint es ja sehr klar zu sein) und 3 der Kelche (okay, hier interpretiere ich eindeutig mal was hinein, es ist nicht klar, ob die alle drei was miteinander haben, aber immerhin zwei der drei).

Okay, jetzt könnte man noch weitere Bildanalysen machen, aebr ich finde die Pärchenkarten sehr interessant. Und ich persönlich werde mir so meine Gedanken dazu machen.

Das Büchlein, ich gestehe, habe ich bisher nicht durchgelesen. Nur die eine Bedeutung und die kann ich mit dem Bild nicht in Verbindung bringen. Das einzig gute an dem Deck ist, dass überhaupt Pärchen zu den sexuellen Ausrichtungen rankommen. Sonst hätte ich schon längst ein anderes genommen 🙂 Mal sehen, vielleicht finde ich da noch was ^^

Der vorletzte Beitrag zum Thema Hierreth Verlag ~ Coming Out

Ich habe auf der Internetseite des Hierreth Verlages gelesen, dass die Auswertung der Ausschreibung zum Thema Coming Out abgeschlossen ist. Die Leute werden in der kommenden Woche (da eigentlich kein Datum da steht, was unter der kommenden Woche gemeint ist, kann man des zweideutig verstehen) benachrichtigt.

Bisher habe ich noch keine Mail in meinem Briefkasten gehabt, also denke ich mal, dass wirklich jetzt die Woche  vom 18 Mai bis zum 24 Mai 2009 gemeint ist. Da ja in diesem Fall keine Namen auf der Internetseite genannt werden, müssen wohl oder übel alle angeschrieben werden. Sonst bekommen die Damen eine kleine Mailflut mit der Frage, was ist mit mir?

Tja, was ist mir mir?

Ich hoffe ja, dass meine Geschichte genommen wird und habe ehrlich gesagt, ein wenig Angst vor dem Ergebnis. Komischerweise liegt mir an dieser Geschichte besonders viel und ich fände es wunderbar, wenn diese einen positiven Bescheid bekäme. Es ist übrigens nicht meine erste, die ich eingeschickt habe. Auf eine andere Bestätigung warte ich theoretisch immer noch. Aber da war und ist es mir immer noch egal, ob sie im nachhinein noch genommen wird. Aber bei dieser ist es anders. Daher bin ich richtig nervös jetzt 🙂 (Und schaue ab morgen mindestens drei Mal täglich in mein Briefkasten, was wegen der Arbeit aber nicht möglich ist).

Wenn ich Bescheid weiß, gibt es natürlich hier das Ergebnis 🙂

Feuertanz ~ Frauen schreiben Horror

Der Heyne Verlag hat Anfang der 1990er ein Buch herausgebracht „Feuertanz – Frauen schreiben Horror“. Nun gut, es handelt sich hierbei um eine Anthologie.

Die Herausgeberin Kathryn Ptacek hatte sich öfters Anthologien zum Thema Horror angesehen und sich gewundert, dass nur wenige bis gar keine Frauen vertreten waren. Sie vermutete, dass Frauen sehr wohl Geschichten eingeschickt haben, wenn es Ausschreibungen zum entsprechenden Thema gab, sie aber nicht berücksichtigt wurden. Sie meinte dabei, dass sie nicht glaubte, dass die Leute, welche die Geschichten auswählten, dies mit Vorsatz taten. Es also mit Absicht gemacht hatten.

Auch sonst ist gerade die Horrorecke von Frauen nicht gerade dicht besiedelt. Denkt man an Horror, denkt man eher an Stephen King oder an Dean Koontz. Frauen fallen mir persönlich (mal wieder) keine ein. (Das gilt eigentlich auch für Science Fiction. Marion Zimmer-Bradley ist bei mir aktuell die einzige Autorin die ich mit diesem Genre in Verbindung bringe. Werde mich aber in beiden Bereichen verbessern, versprochen.)

In diesem Buch findet man zwanzig Geschichten, die ausschließlich nur von Frauen geschrieben wurden. Denn die Herausgeberin wollte eine Anthologie veröffentlichen, welche zeigt, schaut her, Frauen könnes auch. Und ich denke, dass Frauen es in der Tat können.

Das Buch habe ich erst heute bekommen, somit kann ich keine inhaltliche Analyse geben, wie gut die einzelnen Geschichten sind und ob es sich lohnt, das Buch zu organisieren. Denn es ist zwischenzeitlich vergriffen (immerhin feiert es nächstes Jahr sein zwanzigstes Geburstag). Desweiteren hat die Herausgeberin empfohlen, dass Buch am besten in einem regnerischen Herbsttag (oder doch eher Abend) zu lesen, wenn man alleine ist, es regnet, der Baum am Fenster kratzt und man so richtig schön gruseln kann. Oder auch in einer dunklen, kalten Witnernacht.

Aber ich muss sagen, mit dem Herbst verbinde ich eher ein gutes Horrorbuch als mit dem Winter. Keine Ahnung wieso.

Kleiner Hinweis: Es gibt die Bending the Landscape Reihe (Fantasy, Science Fiction und auch Horror). Das besondere hierbei ist, dass nicht nur Frauen mitschreiben, sondern dass die Geschichten selber sich um Lesben und Schwule drehen. Egal welche sexuelle Ausrichtungen die AutorInnen haben, die Hauptfiguren müssen Homosexuell sein. Ich selber habe mir bisher Horror gegönnt und allein die erste Geschicht, woah, Hammer. Allein für diese Geschichte lohnt sich die Anschaffung (okay, dass ist jetzt natürlich übertrieben). Ich habe mir vorgenommen auch die Bending the Landscape Anthologie dann im Herbst zu lesen (da sollte ich mir eine Notiz machen), da ich denke, dass es die perfekte Jahreszeit für solche Geschichten sind. Ob ich es durchhalte und bis dahin warten kann, dass ist dann eine andere Geschichte.

Ansonsten, dass war eine Art Buchtipp 🙂

Jill Sobule – I Kissed A Girl (1995)

Jill Sobule küsst schon lange Mädchen hat L-Talk ihren neuesten Beitrag geannt. Lange bevor eine gewisse Katy Perry damit aufsehen erregte (schon 1995) In dem Beitrag findet ihr das offizielle Video, ich habe mich für die schöne Liveversion entschieden hier zu verlinken.

Ich muss sagen, es ist schon interessant zu sehen, dass vor 14 Jahren schon solch ein Lied gesungen wurde (und ich habe es öfters im Fernsehen gesehen und gehört) und es scheinbar nicht die Tragweite hatte, wie heute die andere Version des gleichnamigen Liedes. Wobei ich gestehen muss, die Version von Jill Sobule ist für mich angenehmer zu hören. Er wirkt auf mich freundlich, lieb und einfach herrlich anders. Nicht agressiv (was nicht schlecht ist, aber wenn ich deswegen an die Decke gehe, weil ich Lieder nicht mehr hören kann, ist es wiederherum doch schlecht, denn in letzter Zeit macht mich Pop Musik agressiver als andere Musik, der man entsprechende Tendenzen nachsagt).

Ich werde mir auf alle Fälle noch ihr Album holen, denn ich mag das Lied und ich finde die Sängerin toll, auch wenn ich sie ehrlich gesagt vergessen habe. Aus dem Augen aus den Sinn, aber dafür kann man sie um so schneller in Erinnerung rufen.

Hierreth Verlag – Coming Out

Aufgrund meiner langen Internetabstinenz hatte ich einiges ja nicht verfolgen können. Wie der Titel schon verrät, habe ich etwas über die Ausschreibung des Hierreth Verlages zu schreiben.

Eigentlich hätte diese Ende März abgeschlossen sein müssen, aber es haben sich scheinbar nicht genügend Leute gemeldet um damit ein Buch zu füllen. Daher wurde das Ganze noch einmal auf Ende April als Einsendeschluss verschoben.

Einerseits ist das natürlich doof, weil man schon gehofft hat, dass bald die Entscheidung mitgeteilt wird (sei es eine Zusage oder Absage, dass wäre in diesem Fall egal, Hauptsache eine Antwort). Andererseits entsteht dadurch die Hoffnung, dass, wenn nicht genügend Beiträge eingetroffen sind, dass die eigene Geschichte dann aufgenommen wird.

Und ich möchte zugeben, dass ist eine Geschichte, die mir persönlich sehr am Herzen liegt und daher würde ich mich schon freuen, wenn diese auf diese Art und Weise veröffentlicht werden kann.

Na dann mal sehen was noch kommt.

Lesbische Aktivistin bittet um Verzeihung

Dieses Video habe ich bei L-Talk gefunden. Und ich muss sagen, richtig so (wer den Beitrag aus sprachlichen Gründen nicht ganz versteht, in dem verlinkten Beitrag steht eine Zusammenfassung). Und an dieser Stelle möchte ich sagen, dass kann ich nur unterschreiben (und lasse mich auch zu einer Kurzgeschichte inspirieren).

Sie ist raus …

So, ich habe es endlich gewagt. Ich habe meine Coming Out Geschichte an den Hierreth Verlag gesendet. Natürlich hatte ich bis zum Ende des Monats eigentlich Zeit gehabt, aber ich wollte die Geschichte doch einigermaßen früher losschicken. Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht prickelnd ist, ein Tag vor Schluss alles zu bekommen, was eh schon seit Wochen fertig ist.

Ich habe gerade eben noch einmal die Geschichte durchgelesen und einige kleine Fehler entdeckt und ein oder zwei Ergänzungen vorgenommen, wo ich mir denken, dass ist so um einiges besser. Jetzt bin ich mit der Geschichte sehr zufrieden.

Ein herzlicher Dank an alle lieben Menschen, die mir geholfen haben 🙂

Es gab einiges, wo ich mir nur dachte, na darauf hättest du auch kommen können. Andere Sachen hingegen bekommt man mit, wenn man mehr Schreiberfahrung hat und für einiges ist man Betriebsblind, da kann man nichts ändern. Aber ich habe aus den Korrekturen sehr viel gelernt. Allein dafür hat sich schon die Geschichte gelohnt.

Natürlich würde ich mich freuen, wenn der Verlag sagt, gerne, wir nehmen die Geschichte. Das wäre dann offiziell meine erste Veröffentlichung. Ich hatte mal einige schlechte FanFiction veröffentlicht, darüber kann man streiten (ich besitze die Geschichten zum Glück nicht mehr).

Jetzt heißt es warten und hoffen. Immerhin muss ich auf das Ende dieses Monats warten und dann kommt ja noch die Auswahl der Geschichten. Inzwischen werde ich mich um Kapitel 2 meines Romanes kümmern und eine weitere Geschichte für eine Ausschreibung schreiben. Ich denke mal, dass kriegen wir noch hin 🙂

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