8. Mai ~ Tag der Aphrodite


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~Magickal Graphics~

Im Grunde genommen muss man zu Aphrodite fast gar nichts sagen. Sie taucht in so vielen Geschichten, Märchen und Sagen auf, aber auch in moderner Literatur und Filmen wie Serien, dass es sehr wahrscheinlich, dass man die Griechin kennt.

Ich sehe in Aphrodite aber keine reine „Ich hab dich so lieb“ Göttin. Wer das kann und vor allem möchte, soll es natürlich tun. Aber sie ist um einiges älter, als die Sagen, Märchen, Legenden und Geschichten, die wir aktuell kennen. Und früher soll ein Teil von der einer Kriegerin gewesen sein. Während man heute alles trennt und auf keinen Fall irgendwelche Zusammenhänge sehen will, war früher alles eher natürlich (nun gut, ganz viel früher waren KriegerInnen nicht notwendig).

Aphrodite ist für mich auch eher eine bisexuelle Göttin. Denn wenn sie für Liebe steht, steht sie gleichermaßen für Männer aber auch für Frauen. Warum sollte sie sich nur um Männer kümmern? Frauen können genauso auf ihre Hilfe bauen.

Übrigens, ich habe mal gelesen, dass Aphrodite ebenfalls eine dreifaltige Göttin sein könnte. Sie ist in einer Triade mit Artemis – Aphrodite – Athene. Ehrlich gesagt, mich würde es nicht wundern, denn ich habe mich schon immer gefragt, warum diese drei bekannten Göttinnen alle mit A anfangen.

Ansonsten, einen schönen 8. Mai. Und wer hat, ein wunderschönes Wochenende. Und wer weiß, vielleicht möchte ja jemand von euch heute Abend noch mit Aphrodite arbeiten 🙂


Days of the Week Comments

~Magickal Graphics~

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Tarotregeln

Ich wussele gerade durch das Internet und suche mal dieses und mal jenes. Dabei bin ich auf ein Forum gestoßen, wo eineR der UserInnen die Empfehlung gab (sehr eindringlich übrigens) das Tarot für sich niemals öfters als zweimal im Monat zu legen. Für alle anderen ist es in Ordnung, aber nicht für sich. Die Konsequenz, man verscherzt es sich sonst mit den göttlichen Mächten.

Ah ja, jetzt weiß ich Bescheid.

Ich habe das Gefühl, wenn ich mich so umlese, dass besonders rund um das Tarot Regeln gibt, an deren Sinn ich persönlich mehr als nur zweifle. Warum bitte schön darf ich nich öfters als zweimal im Monat die Karten legen? Warum sollten die Göttinnen und Götter auf mich sauer sein?

Klar ist es für Menschen die süchtig sind oder Tendenzen zeigen, dass sie es werden könnten, schon eine gewisse Relevanz, dass sie es nicht übertreiben. Da würde ich es auch sagen, dass sie nicht öfters die Karten legen. Und eben die Frage, warum sollte wer deswegen auf mich sauer sein?

In erster Linie geht es mir beim legen darum zu wissen, ob der Weg den ich gehe oder die Entscheidung die ich treffe, gut für mich ist. Und theoretisch kann ich täglich irgendwelche Entscheidungen treffen. Klar, sich zu fragen ob man dieses kaufen oder jenes machen sollte, dafür die Karten zu legen ist mehr als übertrieben. Aber wenn ich große Fragen habe, soll ich den Job kündigen und mich selbstständig machen, soll ich die Reise antreten, soll ich diesen Menschen treffen, dann empfinde ich es als wichtig zu wissen, was auf mich zukommt. Und das sind Sachen, die doch sehr tiefgreifend sein können.

Es gibt auch noch andere Tarotregeln, wo ich persönlich nur den Kopf schütteln kann. So zum Beispiel, dass man überhaupt nicht die Karten für sich legen darf, außer am Neujahrstag oder Samhain (je nachdem zu welcher religiösen Gruppe man angehört). Dann gibt es auch noch die Regel, dass man sich gar nicht die Karten legen darf (ja, auch die gibt es). Oder es gibt die Regel, dass man nur dann die Karten legen darf, wenn man selber hellsichtige Fähigkeiten besitzt (dazu habe ich den einen oder anderen Beitrag geschrieben).

Wenn es ums Tarot geht, haben alle und niemand eine Meinung. Da werden Regeln aufgestellt, die für mich eher nach Willkür klingt und wenn man sich an die nicht hält, dann, ja was dann eigentlich? Fällt mir dann der Himmel auf den Kopf? Mögen mich die Göttinnen und Götter nicht mehr? Kann ich nie wieder die Karten legen?

So ungefähr wird bei einigen gedroht.

Nur stimmt das denn auch wirklich?

Ich selber hatte eine Zeitlang sehr häufig die Karten gelegt und mir ist nicht der Himmel auf den Kopf gefallen. Eindeutig nicht. Und ich habe auch nicht gespürt, dass mich meine Göttinnen, mit denen ich häufig arbeite, mich nicht mehr lieb haben. Ich glaube eher, dass einige Regeln aufstellen, um irgendwie in eine kleine Geschichte des Tarot einzugehen. XYZ hat folgende Regel aufgestellt, an die sich noch heute alle halten. Oder sie wollen auf ihre Art und Weise Macht ausüben.

Was es auch ist, was die Leute zu solchen Aussagen trifft, ich bin der Meinung, man selber kann die besten Regeln für sich aufstellen. Silver RavenWolf sagt zum Beispiel, wenn man ein Ritual durchführen möchte, sollte man vorher die Karten befragen, ob das Ritual überhaupt nötig ist. Auch das ist eine Regel, die man eher als Vorschlag umformulieren möchte. Denn seien wir mal ehrlich, wenn ich etwas machen will, dann mache ich es auch. Egal ob ich eine Regel im Hinterkopf habe oder nicht. Sonst wäre das Justizwesen ziemlich arbeitslos, dass nur am Rande bemerkt.

Kuschelgöttinnen

Mir ist schon vor länger Zeit der Gedanke der Kuschelgöttin gekommen. Nein, ich rede nicht von der Göttin als Kuscheltier (oder eben Kuschelgöttin), sondern eher davon, dass sie als Kuschelgöttinnen dargestellt wird. Und ehrlich gesagt, bei mir stößt das ein wenig negativ auf.

Was will ich jetzt genau damit meinen?

Schaut euch mal die verschiedenen Orakeldecks an, die es über Göttinnen gibt (und vielleicht eine Mischung aus Göttinnen und Götter, aber es gibt irgendwie kein Deck über Götter, kann das sein?). Ich habe das Gefühl, dass aus Göttinnen, die sehr wohl in der Lage sind dich in Stücke zu reißen als KuschelWuschelgöttinen dargestellt werden, die man da irgendwie nicht ernst nehmen kann.

Ich meine nicht, dass Göttinnen uns fern sind und wir sie deswegen nicht auf eine bestimmte Art und Weise sehen dürfen. Ich meine eher, dass mich die kollektive machen wir doch mal aus den Göttinenn Kuschelwesen ein wenig irritiert.  Denn wieso soll eine zackige Göttin nicht auch zackig bleiben.

Weiter mache ich mir Gedanken, was passiert wenn ich sie mal in einer Meditation treffe. Ich wandere durch den Wald, treffe Kali und will mit ihr kuscheln und sie zerreißt mich in Tauschend Stücken. Wenn ich selber nicht wüsste, dass es eine Eigenart von ihr, ich glaube ich hätte einen Dachschaden für den Rest meines Lebens.

Element Erde – Eine Liste der Erdgöttinnen und -götter

In den meisten Büchern wird die Arbeit mit den Elementen sehr groß geschrieben. Bisher, muss ich gestehen, habe ich das ein wenig zu sehr vernachlässigt. Daher wird neben der Krafttierarbeit in der nächsten Zeit auch die Arbeit mit dem Element Erde an erster Stelle stehen.

Ich habe mal spontan ein wenig nach Göttinnen und Götter zum Thema Erde gesucht und dabei eine kleine Liste zusammengestellt. Diese Liste hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder derartiges 😉

  • Cipactli (Aztekische Göttin)
  • Gaia (Griechenland)
  • Kore (Griechenland)
  • Larentia (etruskische Göttin)
  • Papatuanuku (Göttin der Maori)
  • Sabine (habe ich gefunden aber natürlich keine Herkunft angegeben)
  • Tara (aus dem Hinduismus – hierbei besonders die Grüne Tara)
  • Geb (Ägypten)
  • Urash/Ki (Sumer)
  • Aruru (Akkadien)
  • Armaiti und Zam (Altiranisch)
  • Rheia (Griechenland)
  • Hera (Griechenland)
  • Danae (Griechenland)
  • Demeter (Griechenland)
  • Maia (Griechenland)
  • Pandora (Griechenland – hätte ich zwar nicht gedacht, aber irgendwie ahnte ich es, dass sie mehr ist)
  • Semla (Etruskien)
  • Tellus (Römisch)
  • Fjörgyn (Germanisch)
  • Gerdr (Germanisch)
  • Jörd (Germanisch)
  • Thrudr (Germanisch)
  • Holda (Germanisch)
  • Nerthus (Germansich)
  • albische Kornmutter (Germanisch)
  • Danu (Ana) (Keltisch-Irisch)
  • Dagda (Keltisch – Irisch)
  • Apia (Skythen)
  • Puschkaitis (Preußen – echt jetzt?)

Natürlich werden die Göttinnen und Götter der Erde mit dem Ackerbau gleichgesetzt, denn wo könnte man des denn sonst betreiben. Aber auch Fruchtbarkeit und, da war ich sogar ein wenig überrascht, Liebe. Gut, Fruchtbarkei kann auch mit Liebe zusammenhängen. Aber das ist ja kein Muss. Ich kann ja fruchtbar sein (zum Beispiel kreativ sein) ohne zu Lieben … wobei wenn ich jetzt mal so darüber philosophiere, eigentlich nicht. Irgendwie gehört beides doch zueinander.

Denn wenn ich Liebe, kann ich auch unglaublich kreativ sein. Und wenn ich kreativ bin, muss ich letztendlich lieben, was ich mache. Sonst komme ich ja nicht von der Stelle. Also doch ein logischer Zusammenhang.

Das tolle ist ja, in der Liste habe ich schon die eine oder andere Lieblingsgöttin gefunden, mit der ich mich in Zukunft näher beschäftigen kann. Denn ich möchte mich ja mit der Erde auseinandersetzen und nun habe ich eine Göttin dazu, die einen direkten Kontakt dazu aufbauen kann.

Edit: Ich hole den Beitrag nach oben, da aufgrund der alten Blogbeiträge dieser einfach mal untergegangen wäre.