Der 07.12. ist zwar vorbei, aber …

… ich hatte trotzdem meinen ersten Geburstag gefeiert.

Ich muss zugeben, ein wenig baff bin ich ja doch, dass ich seit einem Jahr diesen Blog führe und immerhin viele Hochs und Tiefs durchgemacht habe. Wer wissen will was ich damit meine, kann ja den Blog man von hinten bis nach vorne durchlesen, hüstel. Viel Spaß dabei.

Ich würde dann mal sagen, auf ein weiteres tolles Jahr und vielleicht überlege ich mir ja, den Trend mitzumachen, etwas zu verschenken (da ich nicht weiß was, muss ich mir das mal durch den Kopf gehen lassen 🙂 ).

100 Seiten geschafft

Ich möchte nur ganz kurz noch mitteilen, vorhin habe ich es endlich geschafft und meine einhunderste Seite voll geschrieben, jubel. Das bedeutet, dass ich die Hälfte der Seiten, die ich erreichen möchte (mindestens).

Ab morgen werde ich dann die anderen einhundert Seiten in Angriff nehmen 🙂

Wenn man nicht schlafen kann und andere Alltagskatastrophen

Wenn man nicht schlafen kann (warum auch immer, ich weiß es nicht), was macht man? Genau, man hockt am PC und weiß genau, dass man im weltweiten Netzt mehr oder weniger alleine ist, weil die meisten Menschen an einem Samstagmorgen etwas vernünftigeres zu tun haben: Schlafen.

Gestern war der Tag eh schon zum vergessen.

Ein Freund kam vorbei, weil er ein wenig Hilfe wegen einer Unihausaufgabe brauchte. Klar, dass ich helfe. Vorher wollte ich noch den Akku meines Handys abmurksen, weil ich zu den Menschen gehöre, die nur ein völlig leeres Akku auflädt. Zwar soll es kein sogenannten Memoryeffekt mehr geben, aber ich gehe eben gaaaanz auf Nummer sicher. Ich sitze also auf meinem Bett und spiele gerade ein Spiel in der Erfahrung, dass so mein Akku schneller aufgebraucht wird. Dann macht er sich bemerkbar, hei, ich bin alle, ich stehe auf, AUA, ich habe mir in der Kniekehle ein Nerv eingeklemmt (und der tut immer noch weh). Nun gut, Pech gehabt.

Dann war eben mein Kumpel da und er bat, dass ich das Fenster aufmache. Problem, davor sind sehr viele Pflanzen und vor allem, ich kann mich nicht erinnern, wann genau wir im Esszimmer das Fenster das letzte Mal geöffnet haben. Aber gut, Gast ist eben Gast und man versucht seine Wünsche zu erfüllen. Dann musste natürlich passieren, was passieren musste. Wir haben nämlich auf der Fensterbank nicht nur Pflanzen, sondern auch Kakteen (ich denke mal, die ersten Bilder entstehen im Geiste ^^). Und einer davon wird auch liebevoll Schwiegermuttersitz genannt. Ich weiß auch warum.

Auf alle Fälle fällt mir das Ding herunter. Und es gibt Momente, da verfluchen sicherlich Menschen ihre schnelle Reaktion. Ich gestern auf alle Fälle. Dabei stehe ich regelmäßig auf den Schlauch. Denn ich habe den Kaktus, ja, den Schwiegermamasitz aufgefangen. Nur um ihn eine Sekunde (geschätzt) später wieder fallen zu lassen.

Das verdammte Ding lag auf dem Boden, meine Hand tat weh und als ich hinsah, blutete sie auch noch. Im nachhinein bereute ich übrigens, von meiner Hand kein Bild gemacht zu haben. Als ich das Blut dann weggewaschen habe, war es auch weg. Es blutete also nicht weiter oder etwas in dieser Richtung. Zum Glück. Mein Kumpel hat mich noch dazu gebracht, es zu desinfizieren (wir haben zum Glück etwas zu hause) und dann hat es sich gehabt. Die Hand tut nur noch ein wenig weh (dafür meine Kniekehle um so mehr).

Naja, und eben die Nacht konnte ich nicht schlafen (was an Tagen wo ich Spätschicht habe, noch nie vorgekommen ist) und eine verdammte Mücke hat mich die Nacht terrorisiert.

Duhu Mücke, wenn ich dich heute finde, mache ich dir den Gar aus, darauf kannst du deinen letzten Flügel verwetten *grrrr*

Alles in allem, tja, ein mehr oder weniger normaler Tag. Wenigstens konnte ich noch an Kapitel 6 weiter plotten (und wer mich kennt, ahnt, da kommt noch früher oder später ein Blogbeitrag ^^). Ich bin ein wenig übermüdet (bin ja auch seit Freitag acht Uhr wach) und werde nachher vielleicht noch ein wenig dösen.

Aber sonst, ich lebe noch (ach nein wirklich, sonst hätte ich wohl nicht diesen Beitrag schreiben können, lachZ).

Rappeltintenklecks

Ja, ich habe es manchmal so, dass ich komplett einen Rappel kriege und gleich mal alles änderen. Nicht nur das Blogdesign (leider kann ich so etwas nicht selber schreiben, daher habe ich ein vorgefertigtes übernommen) habe ich geändert, sondern gleich mal den ganzen Namen.

Empfinde ich besser, als gleich einen neuen Blog zu kreieren, gelle ^^

Also für die nächste Zeit bin ich der tintenklecks, werde aber weiter mit erdchen, erdwurzelchen, Wolfskatze, Katze und wie auch immer unterschreiben. Ein Blogtitel muss nicht immer auf die Unterschrift hinweisen 🙂

Bin ein wenig grummelig

Obwohl ich Wochenende habe, bin ich ein wenig grummelig. Denn gestern fing es an, mein rechtes Auge tat weh. Und heute war es sogar so, dass ich mich vorgebeugt habe, gerade mit dem Kopf und ich hatte so ein stechenden Schmerz im Auge, dass ich das Gefühl habe, mir fällt der Augapfel raus.

Vor kurzem habe ich mich ja noch gefreut endlich wieder da zu sein und jetzt muss ich schon sagen, habe ich ein wenig Bauchschmerzen, dass es wieder von vorne anfangen könnte. Klar rufe ich am Montag meine Augenärztin an und werde gleich ein Termin machen, aber im Moment nervt mich das ganze schon. Mir liegt besonders viel an mein Augenlicht. Daher mache ich besonders Panik, wenn es um meine Augen geht.

Dieses Mal werde ich es aber nicht verschleppen, wie beim letzten Mal. Da habe ich die Sache doch glatt ein Jahr ignoriert und dafür die Rechnung bekommen. Mein Tipp, habt ihr ein kleines Wehwechen (oder auch ein großes), nicht ignorieren, lasst euch untersuchen.

Englisch lernen

Zur Zeit ist eines meiner vielen, vielen Pläne die ich verfolge das erlernen der englischen Sprache. Okay, ich kann englisch, sonst würde ich vermutlich nicht so viele Bücher auf englisch lesen. Aber wenn ich schreiben oder gar sprechen soll, also in dieser Sprache, bleibt bei mir so ungefähr alles stecken, was nur stecken kann. Definitiv sind es die Wörter.

An Vokabeln heranzukommen ist ganz einfach. Man muss einfach ein Buch lesen oder ein Film / eine Serie schauen, welche mit englischer Untertitelung arbeitet und dann die Wörter aufschreiben, die man dann nicht versteht. Und dann mit Hilfe eines vernünftigen Dudens oder einiger Internetseiten kann man diese dann übersetzen.

Mein Problem ist in erster Linie die Grammatik. Dafür habe ich mir letztens zwei Bücher gekauft. Und zwar einmal „English Grammar in Use. Intermediate to Upper Intermediate: A self-study reference and practice. With answers. Third Edition“  und dann „Englische Grammatik: Die Zeiten, Aktiv und Passiv, Hilfsverben, Indirekte Rede, Infinitiv und Gerundium, If-Sätze, Nomen (Plural, Genitiv), Artikel“ (Was für Titel, lachZ).

Gerade das erste Buch „English Grammar in Use“ hat mir mit Unit 1 sehr geholfen. Denn nun weiß ich endlich, wann ich Wörter in der „ing“ Form aussprechen muss. Das peinliche ist ja, ich habe gut und gerne ca. elf Jahre Englisch gehabt (Schule wie Ausbildung) und ich glaube die LehrerInnen haben mir allein das gute eine Million Mal erklärt (okay, ich übertreibe). Und ich habe es partout nicht verstanden. Dieses Buch zeigt die Regeln auf lediglich einer Seite und auf der zweiten Seite gibt es Übungen.  Tja, das Ende des Liedes, einmal gelesen und sofort verstanden. Wie peinlich (und zwar für mich).

Es könnte also sein, dass ihr demnächst ein wenig von meinem schlechten und hoffentlich nach und nach verbesserten Englisch hier lesen dürft. Vielleicht schreibe ich kurze Geschichte, Gedichte und derartiges, welche ich dann hier veröffentliche. Daher, bitte nicht wundern 🙂

Respekt und Gegenrespekt

Ich habe gerade diesen interessanten Beitrag gefunden und gelesen. Die Krähe schreibt erst einmal über egoistische Menschen und kommt dann zum Thema Hass und Liebe in extremer Form.

Wir leben leider aktuell in einer Welt, in der es scheinbar eher legitim ist, jemanden den Hals umzudrehen als jemanden einen Kuss zu geben. Immer wieder gibt es Berichte von amerikanischen SchauspielerInnen, dass sie bemängeln, in Filmen keine direkte Nackt- oder Liebesszene zeigen zu dürfen. Aber in Filmen jemanden zu ermorden, gar Selbstjustiz zu üben, dass ist völlig in Ordnung. Während sogenannte Anstandswauwaus gegen Filme mit Erotik und Liebe vorgehen.

Auch bei den Büchern kann man es sehen. Während es noch legitim ist Krimis, Thriller oder Horrorbücher zu lesen, wird man schräg von der Seite angeschaut, liest man gerne Liebesromane (gar die Nackenbeißer). Unabhängig mit was für einen Inhalt wir es zu tun haben, Liebesromane ist weibisch und hat man nicht zu lesen (das ist übrigens nicht meine Meinung, was vielleicht so rüber kommen könnte, sondern es denken zu viele andere Menschen entsprechend darüber).  Und über Erotikromane brauchen wir uns erst gar nicht zu unterhalten (wobei der Grad zwischen einem Erotikroman und einem Porno in schriftlicher Form doch sehr fließend ist).

Hass, Gewalt und Mord wird akzeptiert, aber Liebe, Sex und Erotik hingegen nicht. Dabei sind gerade die drei letztgenannten wichtig um ein Kind zur Welt zu bringen (was dann von vielen auch als legitim angesehen wird, eben das Kindchen zur Welt zu bringen, aber bitte ohne den Zwischenweg Sex zu erwähnen oder gar Spaß daran zu haben, da sind auch einige ganz komisch). Eigentlich schade.

Was aber in dem Bericht noch vor kam, war ein Zitat ihres Sohnes. Im Grunde genommen brauche ich hier kein direktes Zitat aufführen, denn wir alle haben davon schon einmal in irgendeiner Form gehört, gelesen, vielleicht gar selber gesagt.

Respektiere mich und ich respektiere dich.

Oder

Wenn du mich nicht respektierst, dann respektiere ich dichnicht.

Oder

Ich respektiere den, der mich respektiert.

oder, oder, oder …

Man kann diese Sätze in jeglicher Form schreiben, sie beinhalten alle das gleiche. Entweder du bringst Respekt mir gegenüber auf oder du kannst es vergessen, dass ich dir Respekt entgegen bringe. An sich ist das eine logische Idee, doch ich sehe darin ein verdammt großes Problem.

Jetzt nehmen wir mal folgendes an: Du als LeserIn dieses Beitrages und ich (erdwurzelchen Wolfskatze) treffen aufeinander. Da wir beide ein wenig komisch im Kopf sind (sonst würde der folgende Vergleich keinen Sinn machen), können wir ahnen, dass Streit vorprogrammiert ist. Wir treffen aufeinander und wir beiden haben diese Regel im Kopf. Entweder du bringst mir Respekt entgegen oder ich respektiere nicht. Nur das Problem ist jetzt, wenn von uns beide niemand bereit ist den ersten Schritt zu machen, weil wir beide diese fixe Idee im Kopf haben, dass die andere Person mit dem Respektgeben gefälligst anzufangen hat, wer bitte schon soll dann den ersten Schritt machen? Das hier ein hausgemachtes Probelm vorliegt, dürfte wohl auf der Hand liegen.

Marshall B. Rosenberg hat diverse Bücher zum Thema Gewaltfreie Kommunikation geschrieben. Damit meint er, dass wir, wenn wir reden, den anderen Menschen Gewalt antun. Und wenn wir aufhören Gewalt in der Sprache zu übertragen ist es auch eines Tages möglich, die Gewalt über kurz oder lang aus unserem Leben zu verbannen.

In seinem Buch „Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens“ geht Rosenberg auch auf den Respektgedanken ein. Um es sinngemäß zu zitieren, er hat folgendes gesagt:

Bring den anderen Menschen Respekt entgegen und hoffe dann, dass du Respekt erhältst. Alles andere ist unrealistisch.

Damit sagt er eindeutig, und ich stimme ihm voll und ganz zu, wenn ich nicht in der Lage bin als erste Respekt zu bringen, wie kann ich dann bitte schön erwarten, dass man mir Respekt entgegenbringt?

Um auf mein oben konstruiertes Beispiel zurückzukommen: Wenn du (als LeserIn) und ich zusammenstoßen und wir beide uns automatisch Respekt entgegenbringen, dann ist doch unsere Beziehung automatisch anders, als wenn wir erwarten, dass die/der andere anfängt. Unser Umgang wird automatisch anders sein, vermutlich freundlicher und auch höfflicher, vielleicht sogar liebevoller (damit meine ich keine romantische Liebe).

Seit ich diesen Satz damals gelesen habe, habe ich für mich beschlossen, allen Menschen automatisch Respekt entgegenzubringen. Unabhängig der Tatsache ob sie es angeblich verdient hätten oder nicht. Wer bitte schön entscheidet schon, wer Respekt verdient hat oder nicht? Von mir kriegen alle gleichermaßen Respekt. Man muss dafür bei mir nichts tun. Aber man sollte nicht vergessen, Respekt kann man auch verlieren. Und dann kann es bei einigen sehr schwer sein, diesen wieder zu erlangen.

Vielleicht sollte man die eigene Haltung diesbezüglich ein wenig überdenken. Denn ich denke, viele Probleme beruhen eben auf dieses Problem. Entweder ich kriege Respekt oder gebe keinen. Eine Lösung, wer aber beginnen soll, wenn doch alle eben Respekt für sich einfordern, die sehe ich nicht.

Kreative Reise in die Vergangenheit

Ich habe eine neue Digitalkamera (wie erwähnt) und in den ersten Tagen alles fotografiert, was mir vor die Linse kam. Dabei habe ich auch Masken fotografiert, die ich selber vor circa zehn Jahren gegossen und bemalt habe.

MaskenMasken

Die linke Maske finde ich persönlich um einiges hübscher als die rechte. Die ist dafür bunter. Aber man sieht, früh übt sich 🙂

Endlich wieder da

Ich bin endlich wieder eine Sehende 🙂 Und glaubt mir, nach dem Wochenanfang, den ich erleben durfte, hat dieser Auspruch seine besondere Bedeutung.

Wie ich im vorherigen Beitrag berichtete, hatte ich eine Verletzung am Auge gehabt (ob die immer noch da ist, weiß ich nicht, dass werde ich am Dienstag überprüfen lassen).  Am Samstag war ich ja noch einigermaßen munter (wo ich den Beitrag schrieb) und wollte eben das linke (das gesunde übrigens) noch entlasten. Daher kein Internet, mit teilweise geschlossenen Augen Fernsehen und kurze Passagen in einem Buch zum lesen.

Der Sonntag ging auch noch so einigermaßen. Am Abend hatte ich zwar aus unerklärlichen Gründen auf einmal im rechten Augen höllische Schmerzen, aber hei, ich bin eine Löwin. Ein wenig brüllen und dann geht es schon wieder.

Ich bin am Montag, wie abgesprochen zu meiner Augenärztin gegangen. Unter anderem wollte ich auch wissen, was die Schmerzen zu bedeuten hatten. Sie meinte dann, da ist eine Entzündung im Auge.

AUA ….

Ich hatte es doch tatsächlich geschafft, dass sich die Verletzung irgendwie entzündete. Sie verschrieb mir eine Salbe (die zweite in diesem Behandlungsmarathon) und ich solle weiterhin beide benutzen. Dann fragte ich, wie es mit einer Krankschreibung aussähe. Sie nur so, fühlen ich mich fit oder möchte ich noch zu Hause bleiben. Da ich die ganze Zeit mit einer Kompresse auf dem rechten Auge durch die Gegend lief, bat ich sie mich noch weiter krank zu schreiben.

Und an dieser Stelle möchte ich erwähnen, zum Glück.

Als ich zu Hause war (die Creme habe ich dann noch aus der Apotheke mitgebracht), rief ich meine Teamleiterin an um ihr die aktuelle Situation zu erklären. Ich meinte noch, dass mir die ganze Sache stank, weil du ja gar nichts machen kannst. Wenn man Fieber oder derartiges hat, kann man wenigstens lesen. Ich konnte theoretisch gar nichts. Das ich ein wenig las, war vielleicht unvernünftig, aber das einzige Mittel gegen die Langeweile der Glotze.

Doch dann ging es erst so richtig los. Denn einige Stunden später, wurde das linke (also immer noch das gesunde ^^) Auge immer kleiner und kleiner. Am Ende musste ich es komplett schließen, weil das offen halten des Auges schlichtweg schmerzte. Ich war somit blind. Gleich diesen Montag.  Vor lauter Frust, vor der kompletten Blindheit bin ich auch schon um acht Uhr ins Bett gegangen (immer noch blind übrigens), in der Hoffnung, dass es am nächsten Tag besser werden würde.

Pustekuchen mit Puderzucker kann ich dazu nur sagen. Denn der nächste Tag brachte noch mehr Schmerzen mit sich als der Montag. Aber ich machte das beste daraus und hielt die Augen den ganzen Tag über geschlossen. Somit nahm ich meine Welt komplett blind wahr.

Zwischenbemerkung: Das war eine sehr interessante Erfahrung.

Dienstag musste ich alles blind machen: Mich anziehen, durch die Wohnung wandern, ja auch Mittag essen. Das war das erste Mal seit ca. 20 bis 25 Jahren das meine Mutter mich füttern musste. Nun gut, nicht die ganze Mahlzeit, das habe ich zu 90 Prozent allein geschafft. Aber ab und an hatte ich schlichtweg nichts mehr auf der Gabel oder kleckerte (lachZ).

Der Abend war übrigens der Hammer. Denn es gab ja eine besondere Folge von CSI Miami (in der vorherigen Woche ist ja Horatio Cane, der Hauptcharakter der Serie, ja erschossen worden). In dieser Woche sollte dann gezeigt werden, was nun aus dem Kerl wird. Ist er wirklich tot, tut er nur so und so weiter. Und wisst ihr was? Das hören, etwas anderes kann man ja mit geschlossenen Augen nicht tun, ist bei den drei CSI Serien äußerst frustrierend. Denn es gibt ja immer wieder Szenen, wo die Figuren ihre Arbeit tun oder Gedankenspiele tonlos gezeigt werden. Da gibt es Geräusche, Musik, was weiß ich. Aber es wird nicht gesagt, was die Figuren machen. Für Sehende logischerweise kein Problem.

Mittwoch früh hatte ich zum ersten Mal keine Schmerzen, wenn ich das linke Auge aufgemacht habe. Man muss sich das übrigens so vorstellen, also die Schmerzen: Wenn ich das linke Auge aufgemacht habe, dann spürte ich im rechten einen Schmerz, als ob ein verdammt scharfes Messer das Auge von links (also von der Nase) nach rechts (zum Ohr) aufschlitzt. Superschnell und supergemein.

Mittwoch dann eben nicht mehr. Ich konnte das linke Auge wieder öffnen ohne dem rechten Schmerzen zu zufügen. Immerhin. Aber es war weiterhin sehr lichtempfindlich. Noch am morgen habe ich gekämpft, um diese verdammten Cremes ins Auge  zu kriegen, damit es heile geht.

Dann hatte meine Mutter ein Rezept angewandt, denn wir vor über zwanzig Jahren von einem anderen Augenarzt bekommen haben. Denn schon damals habe ich es geschafft mir das Auge mit meinen Superkrallen (andere nennen diese Fingernägel) aufzureißen. Ob es damals entzündet war, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Auf alle Fälle hat meine Mutter mich am Mittwoch damit behandelt und was soll ich sagen, nach zwei Behandlungen konnte ich wieder sehen, schmerzfrei und ohne Grenzen.

Noch am Dienstag habe ich wegen Schmerzen geheult, und das dürft ihr gerne wörtlich nehmen. Mittwoch früh war ich noch super Lichtempfindlich. Und dann am Nachmittag, als ob nie was gewesen wäre. In nicht einmal vierundzwanzig Stunden wohlgemerkt.

Donnerstag habe ich es dann gewagt die Kompressen wegzulassen (zur Nachahmung nicht empfohlen, redet bei so etwas mit euren ÄzrtInnen oder macht es auf eigene Gefahr 🙂 ) und seit dem bin ich das pure Leben ^^

Naja, inzwischen geht es mir super und ich genieße das Leben ein wenig mehr. Ich habe gelernt auch mehr auf meine Ohren zu achten (ich habe Dinge gehört, die andere zwar auch hörten, aber nicht auf diese Weise wahr nahmen) und das ich ein wenig intensiver an meinen Projekten arbeiten werde. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Ich habe knapp zwei Wochen mehr oder weniger vor dem Fernseher verbracht, weil es nicht anders geht. Und ich merkte einfach, es macht mich krank. Ich wollte lesen, ich wollte vor allem schreiben (zumal ich mit dem plotten nach Corinne Kenner sehr gut klar komme).

Sonst muss ich sagen, hatte ich keine Philosophischen Höhepunkte. Lag vermutlich daran, dass die Schmerzen mich ein wenig in Beschlag nahm. Aber das bedeutet nicht, dass ich nicht jetzt zu meinen Erkenntnissen gelangen kann 🙂

Aber es bedeutet, das Internet hat mich zurück und ich werde wieder ein wenig mehr nerven, lachZ.

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