Ein Award von einem wundervollen Menschen :)

Alruna hat mir gerade verraten, dass sie mir einen Award verliehen hat. Und ich muss sagen, er ist in meinen Augen nicht nur toll (ich mag solche kreativen Awards), sondern die Begründun, schnieff 🙂

Amazing AwardAmazing Award

Das ist er. Ich bin mal so frech und kopiere auch ihre Begründung rüber ^^

Erdwurzelchen: Erdchen war eine meiner ersten Kontakte unter den Bloggern und ich freue mich immer, von ihr zu lesen, sie schreibt sehr ausführliche Artikel, die aber nicht langweilig werden

Hüstel, dass ich eine Runde rot geworden bin, erwähne ich einfach mal nicht 🙂

Also schnell zu den Bedingungen, mit denen die Awards verteilt werden.

Und hier die bedingungen für den award: Dieser Award wird vergeben für:
– Ansporn für den eigenen Blog
– bringt ein Lächeln auf dein Gesicht, weil er so viel Freude verbreitet
– gefüllt mit vielen Informationen
– hat einen Blog der dir sehr gut gefällt
– dieser Blog hat dich einfach so, aus irgendwelchen Gründen positiv überrascht.

Setze diesen Preis auf deinen Blog. Ernenne selbst wieder 5 Blogs denen du diesen Preis übergeben möchtest. Teile es den Auserwählten mit und erfreue dich dann an den Reaktionen ! Natürlich benenne auch die Person, welche dich beschenkt hat, sie wird sich sehr freuen ! Jetzt habe ich Euch gesagt wer mir den Preis gegeben hat und nun gebe ich die 5 Personen preis die ich ausgewählt habe

Es gibt schon einige, die den Award bekommen haben, eben Alruna aber auch Amala Krähenfeder. Und dann gibt es welche, die prinzipiell keine Awards annehmen. Daher wähle ich fünf Leute aus, in deren Blogs ich mehr oder weniger regelmäßig lese. Das ist übrigens keine Wertung für die anderen Blogs, von wegen, ich lese in euren nicht mit oder ich mag sie nicht. Aber ich muss eben fünf Leute aussuchen und das sind eben die fünf Leute 🙂

Tahira: Es mag sein, dass ihr Blog nicht der prallgefüllteste ist, aber gegen eine Seelenschwester kommt erst einmal niemand an ^^ und außerdem sehe ich gerne mal rein.

Weirdsister: Sie hat eine frische Art zu schreiben und auch als Gesprächspartnerin finde ich sie wundervoll.

Luiza vom Lenormand Café: Sehr kreativ, sehr leidenschaftlich und sehr interessant. Ihre Porjektleidenschaft haut mich immer wieder um und auch als Privatmensch mag ich sie sehr.

Die Krähe: Ich mag ihre politischen Beiträge sehr und lese gerne in ihren Blog. Ich hoffe sie schreibt weiterhin solch interessante Beiträge.

Sylke: Tarot so weit das Auge reicht. Einfach herrlich. Und ich mag auch ihre Schreibweise.

So, dass sind meine fünf erwählten ^^ Ich hoffe ihr nehmt den Award an.

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3?Stöckchen

Luiza hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Und da ich nicht gut im fangen bin, habe ich mir erst einmal ein Eisbeutel geholt und kann ihn jetzt erst bearbeiten *giggle*

Die Regeln:

Jeder Beworfene überlegt sich drei Fragen, deren Antworten ihn von anderen interessieren. Wenn möglich sollten das keine Fragen sein, die Grundsatzdiskussionen auslösen, es soll ja Spaß machen!Diese Fragen beantwortet der Stöckchenwerfer zunächst selber und wirft den Drei?Stock dann an drei Blogger weiter. Leserantworten auf die gestellten Fragen per Kommentar sind natürlich ausdrücklich erwünscht!Wer das Stöckchen zugeworfen bekommt, beantwortet die Fragen bitte erst als Kommentar beim Werfenden und überlegt sich dann selber auch drei Fragen für den eigenen Drei?Stock und wirft es wiederum an drei Blogger weiter.

Das waren Luizas Fragen:

  1. Dein Vorschlag, damit die Welt besser wird? (Mindestens 4 Sätze)
  2. Was tust Du, wenn Du saftig im Lotto gewinnst? (Bin sehr gespannt)
  3. Goldener Herbst, weisser Winter oder grüner und heisser Sommer? (Bitte genau erläutern)

Und das sind meine Antworten dazu 🙂

1) Da ich jetzt nicht in der Position bin um eine Revolution anzuzetteln, bessre ich erst einmal mich. Denn je positiver ich werde, desto eher kann ich andere unbewusst dazu animieren, sich vielleicht meiner Haltung anzupassen. Denn andere Menschen zu ändern, dass ist eben nicht so leicht, aber sich selber ändern, ist schwerer ^^

2) Da ich kein Lotto spiele stellt sich mir eigentlich nicht die Frage ^^ Aber sollte es mal geschehen, erst einmal Schulden bezahlen und ich glaube, dann ist erst einmal Urlaub angesagt.

3) Grüner und heisser Sommer. Ich mag es eigentlich nicht zu schwitzen, aber andererseits, ich bin ein totaler Löwinnenmensch, sprich, ich liebe die Wärme, ich liebe die Sonne, ich liebe das Grün, weil ich es auch einfach brauch.

Hoffe, dass die Antworten ein wenig erhellen ^^

Jetzt aber zu meinen Fragen:

  1. Welches Buch beschreibt dich am besten (dein Innenleben, deine Empfindungen, deine Neigungen, was auch immer) und warum?
  2. Welches Lied begleitet dich einen Großteil deines Lebens und warum? (hier kannst du auch gerne ein Link zum Video setzen, wenn möglich).
  3. Bist du politisch aktiv und wenn ja warum und wenn nein, warum nicht ^^

Meine Antworten:

  1. Das Geheimnis des Silbervogels: Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr so genau an das Buch erinnern, es ist doch einige Jahre her, dass ich es gelesen habe. Aber die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen, die in eine neue Welt reist, weil die aktuelle Welt ihr nicht mehr passt. Und so fühle ich mich auch.

Das Video habe ich schon als kleines Kind geliebt (und die Sängerin dazu 🙂 ). Denn es sagt auch sehr viel über mich als Kind aus.

3. Eigentlich bin ich nicht politisch aktiv, weil ich durch den Politkdschungel nicht so richtig durchsehe. Aber in letzter Zeit beschäftige ich mich immer mehr und mehr damit, ob ich will oder nicht, es zieht mich irgendwie magisch an 🙂

Die Fragen reiche ich weiter an:

Ich hoffe ihr habt euch nicht beim Wurf verletzt und holt ihn euch auch ab ^^

Petition zur Überprüfung der GEMA-Abrechnungs-Praktiken

Oder anders ausgedrückt, wie macht man die Bevölkerung wahnsinnig … ich stehe kurz davor.

Die Krähe hat diesen Beitrag geschrieben und ich musste richtig schlucken. Denn sie macht auf diese Petition aufmerksam. Und ich unterhalte mich gerade in einem Chat darüber und niemand kann das so richtig verstehen, weil es schlichtweg wahnsinn ist. Und da haben sie schlichtweg recht.

Ich bin mal so frei und kopiere den Text von der Krähe direkt hier herein, damit es unverfälscht gelesen werden kann. Wenn du was dagegen hast, dann lösche ich es. Der Urheberrecht liegt bei den SchreiberInnen 🙂

Wie ihr dem dortigen Petitiontext entnehmen könnt, soll diese bewirken, dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.

Wie Hexe ja schreibt, will die GEMA ihre Gebühr für öffentlich Veranstaltungen um 600% erhöhen.
Gerade kleinere Veranstalter von Events und Konzerten würde dies schwer treffen.

Lest euch alles in Ruhe durch und zeichnet, wenn möglich, die Petition mit.
Es geht ja nicht um die Beschneidung der Urheberrechte der Künstler, sondern einfach darum, dass die Praktiken der GEMA einmal offengelegt werden. Knapp 30000 Stimmen werden noch bis zum 17.7.09 benötigt.

Anbei der Text der Mail, die Hexe über WKW erreichte:

Liebe Freunde,wie Ihr wisst, hängt Wohl und Wehe der
kleinen lokalen Musikszene davon ab, bei
Veranstaltungen Gewinn zu machen, d.h., die
Kosten überschaubar zu halten. Ein großer
Kostenfaktor sind die GEMA-Gebühren. Nun ist
die GEMA prinzipiell eine sehr sinnreiche
Einrichtung, allerdings sind die derzeitigen
Abrechnungs- und Verteilungsmethoden sehr
zum Nachteil von uns „Kleinen“
(Veranstaltern wie Urhebern). Das liegt
daran, dass nur die „Großen“ im
Vorstand sitzen.Deshalb haben einige Menschen eine Petition
beim deutschen Bundestag eingereicht, auf
dass dieser die Abrechnungsmethode der GEMA
überprüfe.

Der Text der Petition fordert den Bundestag
dazu auf, zu beschließen, dass „das
Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit mit
dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und
Urheberrecht überprüft wird und eine
umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick
auf die Berechnungsgrundlagen für
Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung
für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der
Geschäftsbedingungen, Transparenz und
Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen
wird.“

Es wäre nun nett, wenn Ihr diese Petition
ebenfalls unterzeichnen würdet.

(Das geht online.) Das Thema wird nur auf
dieTagesordnung unseres Parlaments kommen,
wenn wir bis 17.7.09 50000 Unterschriften
zusammen haben.

Bitte opfert diese drei Minuten für unsere
Sache!

Hier der Link zur Petition.

Man muss sich registrieren, aber das geht
schnell, und sich dann durchhangeln bis zur
Gema-Petition von Monika Bestle (oder
einfach noch mal auf den Link oben klicken).

Leitet die Mail bitte an alle weiter, die
das auch betreffen könnte oder die die
„GEMA Herrschaft“ relativieren möchten.

Ich denke, der Text spricht für sich selber. Und nach der Anmeldetotur habe ich natürlich dann auch unterzeichnet. Wer macht mit? 🙂

Christliche Werte und Richard Dawkins

Durch diesen hervorragenden Beitrag von der lieben Krähe erinenrte ich mich an das Buch von Richard Dawkins „Der Gotteswahn“. Nun gut, in meinem Fall an das Hörbuch.

Kurz geschrieben, in Krähes Beitrag geht es um Zensursula, Internetsperren, aber auch christliche Werte. In einem Zitat ging es darum, dass behinderte Kinder im Kindergarten (als Beispiel) dank der christlichen Werte eben nicht ausgegrenzt werden, sondern gefördert.

„Es sind die Werte, auf denen eigentlich unsere gesamte Kultur basiert, die christlichen Werte. Man kann sie auch in ganz moderne Formen fassen: Das sind Dinge wie Aufrichtigkeit, Vertrauen, Verlässlichkeit, Rücksicht, Respekt, der Wert, dass jeder Mensch einzigartig ist. Also zum Beispiel im Kindergarten, dass das kleine behinderte Kind, das nicht so gut malen oder basteln kann, einzigartig ist in seinen Fähigkeiten, das sind Dinge, die werden schon ganz früh im Kindesalter gelegt und da wollen wir heute mit den beiden großen Kirchen einen Auftakt starten.“ Quelle: Rückbesinnung auf christliche Werte? vom 20.04.2006

Also im Klartext, die tollen Christen behüten das kleine christliche Kind und alle anderen Religionen würden es mobben? Habe ich das jetzt richtig verstanden? Ich hoffe mal, dass war jetzt nur ein Missverständnis meinerseits. Kann ja sein, dass ich mal wieder alles auf den Kopf stelle.

Jedoch vergessen Menschen wie Frau von der Leyen und andere VertreterInnen der organisierten Religionen eine kleine Kelinigkeit (oder wollen es mit Absicht vergessen): nicht die christliche Lehre macht uns zum Menschen, sondern der Mensch macht uns zum Menschen.

Richard Dawkins hat in seinem Buch einige Test aufgezählt, die einen Namen haben, ich aber leider vergesse habe. Das Problem ist eben, ich kann mir Namen schwer merken. Wenn ich herausgefunden habe, wie das heißt, werde ich das sofort nachtragen.

Das ganze sieht so aus, dass Menschen (also so etwas wie du und ich ^^) eine Frage gestellt werden, die einfach haarsträubend sind. Anders kann ich es jetzt nicht beschreiben. Und dabei kann man feststellen, nach welchen humanistischen Gedanken die Menschen entscheiden. Ich denke mal, da ich den Namen dieses Projektes nicht weiß, ist ein Beispiel, den ich hier frei zitiere, in Ordnung.

Jetzt nehmen wir mal an, Lucy (die Person im eigentlichen Test war zwar eine Frau, glaube aber das sie einen anderen Namen hat), sitzt in der Zentrale der Bahn und hat die Macht die Gleise umzustellen. Jetzt kommt folgendes: Ein Zug rast auf den Gleisen (wohin und woher ist dabei völlig egal) und vor ihm steht eine Gruppe von fünf Personen. Hierbei ist es übrigens egal (das wurde im Hörbuch deutlich betont), wer diese Menschen sind. Also ob es Richard Dawkins oder Angela Merkel sind oder deine besten FreundInnen oder einfach nur völlig fremde Menschen spielt hierbei überhaupt keine Rolle. Es sind fünf Personen. Der Zug hat keine Möglichkeit zu bremsen, dafür Lucy diesen auf ein anderes Gleis fahren zu lassen. Problem, da ist eine weitere Person (warum sich die Personen überhaupt auf den Gleisen befinden und warum sie nicht runter gehen ist übrigens auch irrelevant). Das bedeutet, wenn Lucy den Zug weiterfahren lässt, würde sie fünf Menschen töten und einen Menschen retten. Leitet sie den Zug um, dann würde sie einen Menschen töten und fünf Menschen retten.

Die meisten Menschen, laut Dawkins, entscheiden sich, den einen Menschen zu töten, also den Zug umzuleiten und damit den fünf Menschen das Leben zu retten.

Nächste Frage: Es handelt sich dabei um die gleiche Situation, Lucy hat die Gefahr erkannt und leitet also den Zug um. Nun kommt eine neue Handlung dazu. Ein dicker Mensch sitzt auf eine Brücke und schaut sich den Himmel an (was für ein Himmel und ob der dicke Mensch weiblich oder männlich ist, überlasse ich euch). Jemand steht hinter ihm (also in diesem Fall du oder auch ich) und erkennt die Gefahr. Aus irgendwelchen irren physikalischen Gründen würde der dicke Mensch den Zug aufhalten können. Wenn er heruntergestoßen und sich eben vom Zug überrollen lassen würde. Die Frage lautet also, würdest du den Menschen herunterstoßen um somit zu den fünf geretteten Menschen, dank Lucy, nun auch noch einen sechsten hinzufügen, indem du den dicken Menschen hinunterstößt?

Die meisten Menschen würden übrigens hier mit Nein antworten. Warum? Der dicke Mensch kann nichts für die Gesamtsituation und ist ein reines Opfer. Sprich, da er nichts damit zu tun hat, ist es nicht rechtens ihn hinunterzuschubsen um damit sechs Menschen zu retten.

Diese Fragen bzw. Gedankentests wurden zuerst in der westlichen Welt gestellt und entsprechend ausgewertet. Es ergab, laut Dawkins ein einheitliches Bild vom Menschsein und menschlichen/humanistischen Werten.

Jetzt könnte man sagen, ist doch klar, wir leben in einer christlichen Welt. Und selbst wenn man heidnisch geworden ist oder sich einer anderen Religion zugewandt hat, so leben indirekt diese Werte in den Leuten fort.

Könnte man sagen!

Natürlich sind die ForscherInnen nicht dumm genug gewesen und haben es dabei belassen, diese Fragen in der westlichen Welt nur zu stellen. Sie sind in Dörfer, welche von der sogenannten Zivilisation abgeschnitten sind, gegangen. Diese kannten keine der organisierten Religionen, mit denen wir uns hier so beschäftigen (um es mal neutral zu sagen). Somit auch nicht deren Werte und Normen und was auch immer dort so von sich gegeben wird. Sprich, in diesem Sinne sind sie komplett unberührt.

Auch ihnen hat man diese Fragen gestellt. Da sie aber keine Züge und Brücken kennen/kannten (ich weiß nicht, wie es inzwischen da aussieht, da ich natürlich auch nicht weiß, wo diese Fragen gestellt worden, also in welchem Dorf oder gar Dörfer), hat man das umgeändert. Aus Zügen wurden Krokodile und aus Brücken eben Bäume mit Ästen, die über den See ragen.

Und was haben sie geantwortet? ÜBERASCHUNG!!! Das gleiche wie wir in der westlichen Welt. Und zwar im gleichen prozentualen Ansatz. Natürlich gibt es immer wieder AusreißerInnen, die nicht nach der Mehrheit antworten und daher eine Abweichung darstellen. Aber wer sich ein wenig mit Statistik beschäftigt hat, weiß, dass ist normal.

Worauf es hierbei ankommt ist eben die Tatsache, dass sind keine ChristInnen und haben doch genauso geantwortet, wie die Menschen, die in der westlichen Welt befragt wurden. Also entweder läuft hier etwas gewaltiges schief, wir haben es hier mit einer gigantischen Verschwörung der Wissenschaft zu tun oder die christlichen Werte sind nicht nur für die ChristInnen reserviert ^^

Das letzte war übrigens ein wenig ironisch gemeint.

Weiter ist es fraglich, wenn erst mit dem Einzug und Aufbau und Gründung und was weiß ich des Christentums Werte wie Menschlichkeit, Mitgefühl und derartigen in unsere Gesellschaft Einzug gehalten hat, wie hat die Menschheit bis dahin überlebt? Wenn sie davor sich bei jedem kleinen bisschen den Schädel eingeschlagen hätte (was man unseren AhnInnen in der Steinzeit ja gerne vorwirft) und andauernd Krieg geführt hätten (bei einer Population von ca. eine Millionen Menschen habe ich mal gelesen), dann wäre nicht viel übrig geblieben woraus wie entstanden hätten können.

Wieso also glauben einige ChristInnen aber noch, dass ihr Glaube die Krönung der Menschheit sei?

Zumal wir nicht leugnen können, dass im Namen des christlichen Glaubens, im Namen des christlichen Gottes und im Namen der christlichen Kirche so einige Taten getan wurden, welche ich HistorikerInnen und PolizistInnen wohl nicht erläutern brauche. Ich rede natürlich auch von Religionskriegen und Hexenverfolgung. Aber auch von Serienmördern, die ja angeblich von Gott die Botschaft bekommen haben, irgendwelche Gruppen oder einzelne Menschen zu töten.

Aber wir müssen ja nicht einmal tief in die Abgründe der Polizeiakten zu wusseln. Reden wir doch mal eine Runde über Abtreibungsgegner (eine interessante Wende, von Ursula von der Leyen zu den Abtreibungsgegner). Ihnen ist das ungeborene Leben heilig. Sie haben nach deren Meinung (und meinem begrenzten Wissensstand zu diesem Thema) sofort nach der Befruchtung ein Leben, eine Seele, Gefühle.

Wirklich?

Dawkins erklärte, solange man keine Nerven habe, solange können man ja nichts fühlen. Somit auch kein Schmerz. Wenn man mir also die Nerven lähmen oder abtöten würde, würde ich somit nicht merken, wenn man mich brutalst ermorden würde. Logisch. Es werden ja keine Informationen von der verletzten Körperstelle zum Gehirn und zurück geleitet. Wie soll man da also etwas spüren?

Somit würde ein gerade befruchtetes Ei, welche noch keine Nerven hat, nichts spüren, wenn es abgetrieben wird. Aber wenn man den Arzt (sind komischerweise meistens Männer, die im Zusammenhang der Abtreibung irgendwie bekannt werden, kann das sein?) getötet wird. Was für ein Leid entsteht denn da? Leidet der Arzt nicht durch die Schmerzen, wenn er erschossen wird? Leiden nicht die Ehefrau, die Kinder, die Eltern und die Verwandten wie FreundInnen unter diesem Verlust? Warum wird nicht mal darüber diskutiert?

Oder noch etwas lustiges: Gerne wird ja argumentiert, was gewesen wäre, wenn man zum Beispiel Stephen Hawkins abgetrieben hätte. Oder Robert Koch. Oder Marie Curie. Wir hätten diese Menschen nicht gehabt und somit auch nicht deren Erkenntnisse.

Vor einigen Jahren habe ich mal ein Bild gesehen, wie eine Comicfigur sich darüber beschwerte, wieso es so viel Leid auf der Erde gäbe. Dann kommt eine Hand aus dem Himmel und meint, ich habe euch ja die Rettung geschickt, ihr habt sie aber abgetrieben.

Wiederwärtige Schuldzuweisung zum einen. Zum anderen denke ich mal, wenn der christliche Gott wirklich wollte, dass ein neuer Retter oder neue Retterin zur Welt kommt, der findet da schon einen Weg, oder etwa nicht?

Aber das ist ja nicht das Thema. Sondern der Mann in dem Comic (ich glaube es war ein Mann) erwartet ja zum einen, dass andere für ihn die Drecksarbeit machen. Sprich, die anderen sollen doch gefälligst die Welt retten. Wieso setzt er sich nicht hin und macht das? So mal als Überlegung.

Zum nächsten: Jetzt nehmen wir mal an, die drei oben genannten Personen wären abgetrieben worden. Wir hätten doch gar nichts von deren Existenz gewusst. Niemand wäre auf den Gedanken gekommen und zu Mama Hawkins, zu Mama Koch oder zu Mama Curie hinzugehen und hätte gesagt, wieso habt ihr Stephen, Robert und Marie abgetrieben? Ihr habt uns jetzt wichtige Erkenntnisse der Menschheit geraubt.

Wir hätten das doch gar nicht gewusst.

Wir hätten ja nicht von deren Existenz gewusst und somit auch nicht von der Tatsache, dass sie überhaupt mal was interessantes (er/ge)funden hätten.

Was mir so heute morgen noch eingefallen ist (übrigens im Halbschlaf), warum niemand sich folgen Frage stellt. Wieso hat Klara Hitler nicht ihren Sohn Adolf abgetrieben? Oder andere Personen der Geschichte, die nur Leid und Tod gebracht haben? Serienmörder, Vergewaltiger, Kinderschänder? Wieso fragt man nicht, was wäre gewesen, wenn man die mal abgetrieben hätte? Diese Frage habe ich meines Wissens nach nirgends gelesen oder gehört. Hat sie jemand schon mal gestellt?

Was ich damit sagen will ist, natürlich sind nicht alle ChristInnen schlecht. Genauso wenig sind alle HeidInnen gut. (Schön wärs.) Aber man sollte nicht denken, nur weil man irgendwelche christliche Werte verinnerlicht hat (welche das auch immer sein mögen), ist man automatisch auf der sicheren/guten Seite.

Viele HeidInnen oder auch AtheistInnen haben ein weitaus humaneres Weltbild, als es die etablierten Religionen jemals vermitteln können. Des weiteren machen diese Werte uns nicht menschlicher. Es ist der Mensch (oder auch die Menschin wie ich es mal bei Irene Fleiss gelesen habe ^^) welche uns menschlicher machen. Alles andere ist eine reine Übernahme.

So sei es …

Einige Gedanken bezüglich der Internetzensur und Zensursula

In letzter Zeit gab und gibt es immer wieder Berichte auf Internetseiten, in Blogs, bei Twitter und sonstwo, welche sich über die sogenannte Internetzensur Gedanken machen. Tja, hier ist es nun auch mal so weit 🙂

Erst einmal sollte man erklären, was hat sich denn da unsere Familienministerin Ursula von der Leyen dabei gedacht. Ich denke mal, ein Video sagt immer noch mehr als Tausend Worte. Daher lasse ich einfach mal frech Florian Heidinger sprechen. Denn er weiß wovon er redet. Und keine Sorge, wenn ich das Video verstanden habe, werden es alle anderen auch tun.

Das ist der Originallink zum Video.

Im Grunde genommen erklärt das Video sehr anschaulich, was uns demnächst erwarten könnte. Der Grundgedanke an sich ist ja in Ordnung. Es soll den Kinderpronoseiten an den Kragen gehen. Nur warum werden die dann nur gesperrt (im Video ebenfalls direkt angesprochen, falls ihr euch das noch nicht angesehen habt) und nicht gelöscht und die Leute dahinter am Allerwertesten mit einem Fleischhaken aufgehangt? (Okay, der zweite Teil ist zwar sehr ironisch gemeint, aber ich denke, dass drückt es aus, was ich meine, warum werden die Seiten nicht gelöscht und die Leute dahinter direkt bestraft?)

Das fragen sich viele, sehr viele, zu viele für einige aus der Politik. Denn die scheinen sich nicht so sehr damit beschäftigt zu haben, wie viele, zu viele UserInnen aus dem Netz. Ach, dass glaubt ihr nicht? Na dann schaut euch mal das folgen Video an.

Ich frage mich ernsthaft, warum Frau von der Leyen nicht für ein Gespräch bereit war.

Und hier ist wieder der Originallink zum NDR. Ja, auch das Fernsehen hat das Thema für sich entdeckt.

Jetzt könnte man sagen, hei, die Leute haben ja keine Ahnung. Ich bin Mutter/Vater eines Kindes und möchte gefälligst, dass meine Kinder vor möglichen Kinderpornographien geschützt werden. Und ich will, dass dieses Dreckszeugs aus dem Internet verschwindet. Das will ich auch und sogar Mogis. Mogis ist eine Vereinigung von Missbrauchsopfern (wer das zweite Video noch nicht gesehen hat, der Gründer von Mogis hat seine eigene Meinung dazu und tut dies in dem Video kund), die sich gegen diese Internetsperren zu wehr setzen. Jetzt sprechen sich also noch die Leute gegen eine Internetsperre aus, wo man der Meinung sein könnte, hei, die sollten ja eigentlich als erstes dafür sein und nicht dagegen, oder?

Das ist ja das Problem, auch Mogis ist an sich nicht gegen ein Vorgehen gegen Kinderpronographie. Sondern sie sind gegen diesen Aktionismus, der nur ein Stoppschild vor eine Seite hinklatscht und das wars. Schaut euch noch mal das erste Video an und den Vorschlag, der am Ende gemacht wird. Ein ganz banaler Vorschlag. Löscht die Seiten und verhaftet die Leute. Scheinbar zu banal und daher nicht durchführbar???

Die Krähe hat in diesem verlinkten Beitrag die Gesetze aufgezählt, welche sich schon um dieses Verbrechen kümmert, also zum Beispiel Kinderpronographie. Warum werden diese nicht angewandt? Warum müssen wir ein neues Gesetz auf den Weg bringen? Halt, entschuldigt, wir bringen ja gar kein Gesetz auf den Weg, denn wir sind ja nur das Volk. Es sind die PolitkerInnen, die das Gesetz auf den Weg bringen und uns nicht einmal im Ansatz fragen, was wir davon halten. Es könnte ja sein, dass wir (also das Volk) konstruktive Kritik üben könnten und bessere Ideen, wirksamere Ideen auf dem Markt brächten.

Vermutlich sind wir für die Regierung eine Gefahr: Sind wir immerhin alle Terroristen. Wie könnte man uns also vertrauen und unsere Ratschläge entgegen nehmen? Nicht umsonst speichert man alles, was wir so im Internet oder mit dem Handy tun. Mmh, ich habe gestern bei ebay was ersteigert, dass bedeutet, dass diese Auktion und die Summe im Grunde genommen ebenfalls sechs Monate gespeichert werden, oder irre ich mich da? (Ich gebe zu, zur Datenvorratsspeicherung habe ich noch nicht den Durchblick, lasse mich also da gerne belehren).

Es gibt eine Möglichkeit etwas dagegen zu unternehmen: Unterzeichnet die Petition im Internet (einfach den Link folgen) und klärt auch alle anderen darüber auf. Informiert euch selber und erklärt dann den anderen, was ihr herausgefunden habt. Denn Ursulas Lächeln, zeigt eine für mich erschreckend religiöse Härte und es stellt sich die Frage, möchten wir (das Volk) das alles wirklich unterstützen?

Dieser Beitrag (der letzte verlinkte) hat mir auch die Augen geöffnet, warum sie das Märchenbuch „Wo bitte gehts zu Gott?, fragte das kleine Ferkel: Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen“ von Michael Schmidt-Salomon (Autor) und Helge Nyncke (Illustrator) auf den Index setzen wollte. Es entsprach nicht ihrer religiösen, christlichen Werten. Immerhin zeigt es, auch AtheistInnen können glücklich werden.

Übrigens, wenn ich mal so weiterspinnen darf: Es mag sein, dass die Sperren zuerst wirklich auf Kinderpronographische Seiten greifen. Und danach? Greifen sie auf Atheistische Seiten? Auf Seiten mit Heidnischem Inhalt? Lesbisch/Schwule Seiten? Eben auf Seiten, welche nicht den christlichen Werten entsprechen? Wenn wir uns nicht wehren, dann kann das wirklich eines Tages genau das passieren.

Natürlich gibt es Menschen, die eher dafür geeignet sind, da was zu machen und andere sind eher dafür geeignet solche Menschen zu unterstützen. Daher hat sich eine neue Parte formiert: Die Piratenpartei – Klarmachen zum ändern.

Ihr Wahlwerbespot für die Europawahl ist alles andere als ein High-End Produkt, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Aber kommt es wirklich darauf an? Letztendlich zeigt das Video, was diese Partei will und was sie ändern könnte. Und kleiner Hinweis von mir. Auf der oben verlinkten Seite gibt es eine Möglichkeit, ohne große Kosten sie mit zu unterstützen. Denn sie wollen auf den Wahlzettel der Europawahl. Einfach das Formblatt für eine Unterstützungsliste ausfüllen (das kann man direkt in der PDF Datei machen), ausdrucken (in Druckbuchstaben kann man es danach ausfüllen) und dann an die Partei absenden. Mein Zettel geht am Dienstag in den Briefkasten.

Ich möchte noch einmal bekräftigen: Menschen, die andere Menschen ausbeuten, sei dies durch Sklaverei, sei dies durch Gewalt, sei dies durch sexuellen Missbrauch, haben keinen Respekt verdient. Ich gebe ihnen keinen Respekt. Und Internetseiten oder der Handel mit entsprechenden Material (seien es Kinderpronographien, sein es Vergewaltigungsszenen von Frauen, sein es Gewaltvideos) gehört ausgerottet. Aber effizient und direkt und nicht, dass Opfer doppelt bestraft werden. Und nicht, dass Menschen, die aus versehen etwas suchen und dabei auf falsche Seiten landen und sich diese eine Sekunde zu lange ansehen, weil sie wissen wollen, was auf diesem ominösen Schild steht, automatisch zu VerbrecherInnen abgestempelt werden. Denn das können auch Muttis und Vatis geschehen. Unabhängig wie sehr man von solchem Material angeekelt ist. Raus aus dem Netz mit dem Zeug und dann brauchen wir nicht über Zensur sprechen. Denn das ist der nächste Schritt.

Ich bin für die Löschung von Kinderpronographien, aber nicht für ein Stoppschild, welche dieses Dreckszeugs weiterhin im Internet lässt (und meines Wissens nach ist es immer noch möglich aus dem Ausland darauf zu zugreifen. Na danke schön!).

In dem Sinne, denke Pirat … leider ist das notwendig geworden.

Respekt und Gegenrespekt

Ich habe gerade diesen interessanten Beitrag gefunden und gelesen. Die Krähe schreibt erst einmal über egoistische Menschen und kommt dann zum Thema Hass und Liebe in extremer Form.

Wir leben leider aktuell in einer Welt, in der es scheinbar eher legitim ist, jemanden den Hals umzudrehen als jemanden einen Kuss zu geben. Immer wieder gibt es Berichte von amerikanischen SchauspielerInnen, dass sie bemängeln, in Filmen keine direkte Nackt- oder Liebesszene zeigen zu dürfen. Aber in Filmen jemanden zu ermorden, gar Selbstjustiz zu üben, dass ist völlig in Ordnung. Während sogenannte Anstandswauwaus gegen Filme mit Erotik und Liebe vorgehen.

Auch bei den Büchern kann man es sehen. Während es noch legitim ist Krimis, Thriller oder Horrorbücher zu lesen, wird man schräg von der Seite angeschaut, liest man gerne Liebesromane (gar die Nackenbeißer). Unabhängig mit was für einen Inhalt wir es zu tun haben, Liebesromane ist weibisch und hat man nicht zu lesen (das ist übrigens nicht meine Meinung, was vielleicht so rüber kommen könnte, sondern es denken zu viele andere Menschen entsprechend darüber).  Und über Erotikromane brauchen wir uns erst gar nicht zu unterhalten (wobei der Grad zwischen einem Erotikroman und einem Porno in schriftlicher Form doch sehr fließend ist).

Hass, Gewalt und Mord wird akzeptiert, aber Liebe, Sex und Erotik hingegen nicht. Dabei sind gerade die drei letztgenannten wichtig um ein Kind zur Welt zu bringen (was dann von vielen auch als legitim angesehen wird, eben das Kindchen zur Welt zu bringen, aber bitte ohne den Zwischenweg Sex zu erwähnen oder gar Spaß daran zu haben, da sind auch einige ganz komisch). Eigentlich schade.

Was aber in dem Bericht noch vor kam, war ein Zitat ihres Sohnes. Im Grunde genommen brauche ich hier kein direktes Zitat aufführen, denn wir alle haben davon schon einmal in irgendeiner Form gehört, gelesen, vielleicht gar selber gesagt.

Respektiere mich und ich respektiere dich.

Oder

Wenn du mich nicht respektierst, dann respektiere ich dichnicht.

Oder

Ich respektiere den, der mich respektiert.

oder, oder, oder …

Man kann diese Sätze in jeglicher Form schreiben, sie beinhalten alle das gleiche. Entweder du bringst Respekt mir gegenüber auf oder du kannst es vergessen, dass ich dir Respekt entgegen bringe. An sich ist das eine logische Idee, doch ich sehe darin ein verdammt großes Problem.

Jetzt nehmen wir mal folgendes an: Du als LeserIn dieses Beitrages und ich (erdwurzelchen Wolfskatze) treffen aufeinander. Da wir beide ein wenig komisch im Kopf sind (sonst würde der folgende Vergleich keinen Sinn machen), können wir ahnen, dass Streit vorprogrammiert ist. Wir treffen aufeinander und wir beiden haben diese Regel im Kopf. Entweder du bringst mir Respekt entgegen oder ich respektiere nicht. Nur das Problem ist jetzt, wenn von uns beide niemand bereit ist den ersten Schritt zu machen, weil wir beide diese fixe Idee im Kopf haben, dass die andere Person mit dem Respektgeben gefälligst anzufangen hat, wer bitte schon soll dann den ersten Schritt machen? Das hier ein hausgemachtes Probelm vorliegt, dürfte wohl auf der Hand liegen.

Marshall B. Rosenberg hat diverse Bücher zum Thema Gewaltfreie Kommunikation geschrieben. Damit meint er, dass wir, wenn wir reden, den anderen Menschen Gewalt antun. Und wenn wir aufhören Gewalt in der Sprache zu übertragen ist es auch eines Tages möglich, die Gewalt über kurz oder lang aus unserem Leben zu verbannen.

In seinem Buch „Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens“ geht Rosenberg auch auf den Respektgedanken ein. Um es sinngemäß zu zitieren, er hat folgendes gesagt:

Bring den anderen Menschen Respekt entgegen und hoffe dann, dass du Respekt erhältst. Alles andere ist unrealistisch.

Damit sagt er eindeutig, und ich stimme ihm voll und ganz zu, wenn ich nicht in der Lage bin als erste Respekt zu bringen, wie kann ich dann bitte schön erwarten, dass man mir Respekt entgegenbringt?

Um auf mein oben konstruiertes Beispiel zurückzukommen: Wenn du (als LeserIn) und ich zusammenstoßen und wir beide uns automatisch Respekt entgegenbringen, dann ist doch unsere Beziehung automatisch anders, als wenn wir erwarten, dass die/der andere anfängt. Unser Umgang wird automatisch anders sein, vermutlich freundlicher und auch höfflicher, vielleicht sogar liebevoller (damit meine ich keine romantische Liebe).

Seit ich diesen Satz damals gelesen habe, habe ich für mich beschlossen, allen Menschen automatisch Respekt entgegenzubringen. Unabhängig der Tatsache ob sie es angeblich verdient hätten oder nicht. Wer bitte schön entscheidet schon, wer Respekt verdient hat oder nicht? Von mir kriegen alle gleichermaßen Respekt. Man muss dafür bei mir nichts tun. Aber man sollte nicht vergessen, Respekt kann man auch verlieren. Und dann kann es bei einigen sehr schwer sein, diesen wieder zu erlangen.

Vielleicht sollte man die eigene Haltung diesbezüglich ein wenig überdenken. Denn ich denke, viele Probleme beruhen eben auf dieses Problem. Entweder ich kriege Respekt oder gebe keinen. Eine Lösung, wer aber beginnen soll, wenn doch alle eben Respekt für sich einfordern, die sehe ich nicht.