Wie kann man ein Buch schreiben ~ Literaturtipps *Update*

Ich habe schon mal eine Liste zum Thema Literaturtipps geschrieben. Inzwischen hat sich in meinem Regal ja einiges getan und ich möchte diese Liste nun aktualisieren, in der Hoffnung, dass es euch weiterhilft (ja, ich habe gerade viel zu viel Energie ^^).

Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität von Julia Cameron

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Droemer Knaur (11. Februar 2000)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426870231
ISBN-13: 978-3426870235

Wer eine Künstlerin oder ein Künstlerin sein will (und wir AutorInnen gehören dazu) können mit diesem Buch anfangen und  den/die innereN KünstlerIn wachrufen. Denn häufig ist das wichtiger als alles andere. Denn wer sich wie ein Niemand fühlt, kann auch nur das erreichen.

Den Weg des Künstlers weitergehen: Neugierig, wach und kreativ sein von Julia Cameron

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Droemer/Knaur (1. April 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426872773
ISBN-13: 978-3426872772

Der Titel sagt alles, wenn man den Weg gefunden hat, muss man ihn weitergehen. Und man kann sagen, alle Bücher von Julia Cameron sind ihr Geld wert. Man muss nur mit ihnen arbeiten. Und da hackt es ja bei vielen.

Von der Kunst des Schreibens: Und der spielerischen Freude, die Worte fließen zu lassen von Julia Cameron

Taschenbuch: 332 Seiten
Verlag: Droemer Knaur (1. Oktober 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426871955
ISBN-13: 978-3426871959

In diesem Buch geht es nicht, wie schreibe ich einen guten Roman, sondern eher darum, wie bleibe ich schön kreativ. Es gibt Beiträge der Autorin zu diversen Themen und dann Übungen die man machen kann (und ich persönlich empfehle sie). Man kann dieses Buch am Anfang lesen, sprich, vor den beiden oben genannten Büchern oder eben auch als Drittes. Aber jeder Person die schreibt, lege ich wirklich dieses Buch ans Herz. Denn es ist in meinen Augen sehr wertvoll.

Sun Sign for Writers:: The First Book to Harness the Power of the Zodiac to Improve Writing von Bev Walton-Porter

Taschenbuch: 170 Seiten
Verlag: Writer’s Digest Books (27. Oktober 2006)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1582974039
ISBN-13: 978-1582974033

Das Buch ist weniger fürs schreiben gedacht, sondern für den Menschen dahinter, für die Schreibenden also. Denn anhand des Sternzeichens weiß die Autorin, welche Probleme die AutorInnen haben können und gibt Tipps und Ratschläge, wie man das verhindern kann und wie man weiterkommt.

Wer will kann auch noch die anderen Sternzeichen lesen um noch mehr Tipps zu bekommen um es noch weiter zu bringen.  Und zu guter Schluss gibt es auch Tipps, wie man mit Hilfe der Sonnenzeichen Charaktere erschaffen kann.

Was wäre, wenn… (What if?): Kreative Schreibübungen für Schriftsteller von Anne Bernays, Pamela Painter

Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Alexander Verlag Berlin; Auflage: 1. Aufl. (Oktober 2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3895810827
ISBN-13: 978-3895810824

Hier beschreiben die Autorinnen viele Übungen, die man machen kann, um quasi fit zu bleiben im Bezug aufs schreiben und im Bezug auf die eigene Kreativität. Auch Beispiele der SchülerInnen der beiden gibt es, damit man sehen kann, wie es gehen könnte und auch Berichte zu dem Thema, warum man es machen sollte.

Der Grund, warum ich solche Übungsbücher empfehle ist einfach: Viele Menschen schreiben einfach drauf los, sind sich aber nicht bewusst, welche Macht Worte haben können. Oder wie sie eine Szene besser schreiben und mehr aus ihr herausholen können. Wenn sie aber solche Übungen machen und idealerweise noch mit anderen Menschen darüber reden können, wird ihr Talent gefördert und sie schaffen mehr, als in der Vergangenheit. Davon bin ich überzeugt. Man kann nicht nur mit Farben oder Formen spielen, sondern auch mit Worten.

Kleiner Autoren-Workshop von Ursula K. Le Guin

Broschiert: 208 Seiten
Verlag: Autorenhaus; Auflage: 1 (30. August 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866710070
ISBN-13: 978-3866710078

Wer “Erdsee” kennt, kennt die Autorin. Hier geht es aber nicht um die klassichen Übungen, wie man einen Roman schreibt, sondern eher darum, wie man die Worte besser verwendet, die man irgendwann mal gelernt hat. Adjektive, Verben und all diese Dinge. Hier gibt es Übungen für Leute, die gerne alleine schreiben und Gruppen.

Und auch hier gilt, wer die Worte unter „Kontrolle“ hat und nicht von ihnen kontrolliert wird, kann mehr mit ihnen machen 🙂

Wer die Grundlagen beherrscht, kann sich ran machen ans schreiben. Hier kommen nun Bücher zum Thema, wie schreibe ich jetzt einen ganzen Roman. Hinweis, die meisten „How to …“ Bücher drehen sich um Krimis. Meistens kann man deren Ratschläge auch auf die anderen Bücher (Liebesroman, Schience Fiction und Co.) umsetzen.

Crime, Krimi und Thriller schreiben von Larry Beinhart

Verlag: Autorenhaus; Auflage: 1 (1. Oktober 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 393290950X
ISBN-13: 978-3932909504

Diesen Herren hatte ich schon mal in einem Beitrag erwähnt Er geht hier recht locker an die ganze Angelegenheit heran und macht aus dem ganzen Schreiben keine komplexe Wissenschaft sondern zu einem Erlebnis das alle von uns erleben können. Für ihn gilt: Übung macht den Meister (und natürlich auch die Meisterin) und vor allem hat er sich selber auf Autodidaktische Art und Weise das Schreiben beigebracht. Man muss eben nicht für alles einen Kurs belegen. Sehr sympathisch 🙂

Bird by Bird – Wort für Wort. Anleitungen zum Schreiben und Leben als Schriftsteller von Anne Lamott

Taschenbuch: 250 Seiten
Verlag: Autorenhaus; Auflage: 1 (10. Januar 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3932909445
ISBN-13: 978-3932909443

Auch hier geht es noch nicht darum, wie man den Roman schreibt, sondern alles drum herum. Wann man am besten anfängt, was man dabei beachten sollte und vieles mehr. Es geht eher um das Leben einer Autorin als um das direkte schreiben. Aber trotzdem schön. Auch hier kann man eine Menge mitnehmen.

Creative Writing. Romane und Kurzgeschichten schreiben von Raymond Carver

Taschenbuch: 326 Seiten
Verlag: Autorenhaus Verlag; Auflage: 1 (Mai 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3932909488
ISBN-13: 978-3932909481

Hier geht es dann endlich los. Wie schreibe ich einen Roman. Es gibt Berichte aus der Schule wo die verschiedenen AutorInnen arbeiten und dann auch Übungen, Anregungen und vieles mehr. Eines der besseren Bücher wie ich finde.

In diesem Buch wird das Schreiben einer Geschichte oder auch eines Romans mit Hilfe einer Kurzgeschichte, welche man am Ende des Buches findet erklärt. Da verschieden AutorInnen die Beiträge geschrieben haben, kommen natürlich auch verschieden Ansichten zu tragen. Nicht immer vom Vorteil, aber auch nicht immer ein Nachteil.

Über das Schreiben von Sol Stein

Gebundene Ausgabe: 429 Seiten
Verlag: ZWEITAUSENDEINS; Auflage: 10., Aufl. (2001)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3861502267
ISBN-13: 978-3861502265

Sol Stein kennt beide Seiten, die eines Verlegers und die eines Autors und von beiden Seiten kann man hier profitieren. Der Autor gibt keine Übungen vor, sondern erklärt, wie man etwas machen kann. So erschafft man einen Charakter, dass sollte man beachten, wenn man etwas schreibt und so weiter und so fort. Sol Stein schreibt in meinen Augen auf einem höheren Niveau als es viele andere wohl jemals schaffen werden und trotzdem kann man ihm folgen.

Ein entscheidener Vorteil dieses Buches ist es, wenn man dieses hat, spart man sich ein zweites Band zum Thema, wie schreibe ich ein Sachbuch (oder Zeitungsartikel). Denn Herrn Stein ist auch dieses Thema sehr wichtig und hat dementsprechend Kapitel eingefügt um auch solchen InteressentInnen zu helfen. Zwei Bücher in einem also 🙂

Fiktionales Schreiben: Kreativität steigern, Schreiben verbessern, Geschichten entwickeln von Ron Kellermann

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Emons (31. Oktober 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3897054612
ISBN-13: 978-3897054615

Dieses Buch hat genauso viele Stärken wie Schwächen. Einerseits gibt es wertvolle Tipps, wie man die Grundlagen einer Geschichte aufbaut, welche Fragen man stellen und beantworten soll und wie man Charaktere erfindet und so weiter und so fort. Sogar ein Expose wird endlich mal geliefert, weil viele Leute Texte schreiben können, aber mit dem Expose ihre Schwierigkeiten haben (und ich gebe zu, ich verstehe nicht, wieso Menschen sagen, wer es nicht schafft ein Expose zu schreiben, die Finger von einem Roman lassen sollen, was hat das eine mit dem anderen zu tun?).

Was ich aber nicht verstehe, warum gibt der Autor Tipps, wie man eine Idee umschreiben um eine Geschichte daraus zu machen und am Ende sagt er, man solle das nicht tun, weil man sich so Ärger ersparen kann? In meinen Augen empfinde ich das umschreiben einer fremden Idee eher als Zeitverschwendung. Gerade dann, wenn man es nicht machen soll, um sich unnötigen Ärger zu ersparen. In dem Sinne, wers machen will, solls machen. Ich finde es wichtiger, eigene kreative Gedanken zu Blatt Papier zu bringen. Aber das ist wohl Ansichtssache.

Wort für Wort oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben von Elizabeth George

Taschenbuch: 350 Seiten
Verlag: Goldmann (9. April 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442416647
ISBN-13: 978-3442416646

Laut der LeserInnenkritik hat die Qualität ihrer Lynley/Havers Romane abgenommen, aber dieses Buch erklärt bodenständig, wie man einen ordentlichen Roman schreibt. Nur ein wenig Ordnung hätte die gute da rein bringen können. Nach Kapitelaufbau sollte man nicht arbeiten, denn das ist alles chaotisch.

Ich muss zugeben, dass Buch ist es gewesen, welche meinen Sinn für gute Romane so richtig versaut hat. Was meine ich damit? Frau George steht für gute, dreidiemensionale Figuren. Und in diesem Buch reitet sie besonders auf diesem Thema herum, als ob es kein morgen gäbe. Auch die innere Stimme spielt hier eine Rolle. Und ich muss zugeben, nach diesem Buch kann ich keine Bücher mehr lesen, die oberflächliche Charaktere haben. Außerdem versuche ich es bei meinen Figuren zu vermeiden, dass sie sich in diese Richtung entwickeln. Ich hoffe, dass es mir gelingt.

Wie man einen verdammt guten Roman schreibt, Bd.1 von James N. Frey

Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
Verlag: Emons; Auflage: 1 (Juni 1997)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3924491321
ISBN-13: 978-3924491321

Wie man liest, es gibt ein zweites Band noch dazu für die Fortgeschrittenen unter uns (zu denen ich mich noch nicht zähle). Aber sonst erklärt der Autor auf nette weise, wie man ein komerziell erfolgreiches (aber nicht unbedingt individuelles) Werk schreiben kann, was man dann auch verkaufen (also wofür man einen Verlag bekommen) kann. Mich hat es nicht überzeugt und flog inzwischen raus.

Denn ich sehe das ganze so, man kann natürlich kommerziell erfolgreiche Romane schreiben, wenn man davon überzeugt ist. Aber ich glaube, dass die individuellen Romane die Zeit überleben werden. Meine Empfehlung daher, schreibt individuelle Romane die ihr selber lesen wollt. Das macht auf Dauer mehr Sinn, auch wenn man für diese Babys mehr kämpfen muss 🙂

Literarisches Schreiben: Starke Charaktere – Originelle Ideen – Überzeugende Handlung von Lajos Egri

Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Autorenhaus (Januar 2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3932909682
ISBN-13: 978-3932909689

Ganz ehrlich? Worum dreht es sich bei diesem Buch? Ich habe es nicht verstanden und mir ging es so sehr auf die Nerven, dass es gleich nach dem lesen, rausflog (zum ersten Mal übrigens, dass es so schnell ging). Tut mir Leid ich kann es nicht empfehlen.

Plot (Elements of Fiction Writing) von Ansen Dibell

Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: Writers Digest (August 1999)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0898799465
ISBN-13: 978-0898799460

Die Autorin erklärthier, wie man einen vernünftigen Plot schreibt. Und das besondere an dieser Reihe, es geht nur um dieses eine Thema. Wer damit Probs hat oder Anregungen sucht, kann sich nur dieses Buch holen und wird mit allen anderen Sachen (wie Charadesign und so weiter) in Ruhe gelassen. Perfekt

Elements of Writing Fiction – Scene & Structure (Elements of Fiction Writing) von Jack Bickham

Taschenbuch: 168 Seiten
Verlag: Writers Digest; Auflage: Pbk. (Oktober 1999)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0898799066
ISBN-13: 978-0898799064

Hier geht es zwar um die einzelne Szene, aber es ist leicht, die ganzen Übungen auch auf das ganze Buch anzuwenden. Sehr gut geschrieben. Da sieht man was Können ist

Description (Elements of Fiction Writing) von Monica Wood

Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: Writers Digest; Auflage: New Ed (25. Mai 2000)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0898799082
ISBN-13: 978-0898799088

Ihr werde öfters mit dem Spruch konfrontiert, nicht beschreiben zeigen, dass ist wohl das Buch dazu (auch noch nicht gelesen).

Elements of Writing Fiction – Characters & Viewpoint (Elements of Fiction Writing) von Orson Scott Card

Taschenbuch: 182 Seiten
Verlag: Writers Digest; Auflage: New edition (1. Oktober 1999)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0898799279
ISBN-13: 978-0898799279

Auch wenn das bei vielen BestsellerautorInnen scheinbar noch nicht richtig angekommen ist, aber ein Charakter ist nicht nur Aussehen. Sie oder er ist auch Innenleben, Netzwerk, Gefühle, Hoffnungen, Ängste, etc. Das Buch geht nicht nur darauf ein, wie man einen Charakter leben einhaucht, sondern auch, aus welcher Perspektive man schreiben kann (mit Hilfe von Zeichnungen wird es noch genauer erklärt). Topp, wie alle Bücher aus dieser Reihe (nun gut, so gut wie ^^).

Tarot for Writers von Corrine Kenner

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Llewellyn Pub (1. März 2009)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0738714577
ISBN-13: 978-0738714578

Hat jetzt jemand erwartet, dass ich dieses Buch etwa nicht empfehle? Es enthält alles wichtige, was man braucht um eine Geschichte zu schreiben. Und das mit Hilfe der Tarotkarten. Dadurch hat sich mein Roman und die dazugehörigen Charaktere um Lichtjahre verbessert. Wer eine Affinität zu den Tarotkarten hat und englisch kann, sollte dieses Buch nicht verpassen.

Bullies, Bastards & Bitches: How to Write the Bad Guys of Fiction von Jessica Page Morrell

Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Writers Digest (29. August 2008)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1582974845
ISBN-13: 978-1582974842

Die netten Charakter, die HeldInnen kriegt man ja noch hin. Sie müssen einfach positiv sein. Aber was mache ich mit den GegnerInnen. Wie kriegt man das hin, dass die nicht einfach platt mies drauf sind, sondern echte EndgegnerInnen werden? Das Buch erklärt nicht nur, wie man fiese GegnerInnen schafft, sondern auch AntiheldInnen, die auf der „guten“ Seite sind. Der Aufbau des Buches ist sehr sympathisch.

Liebesromane schreiben von Angeline Bauer

Taschenbuch: 128 Seiten
Verlag: Autorenhaus; Auflage: 1 (1. Januar 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3932909666
ISBN-13: 978-3932909665

Der Titel sagt doch schon alles, oder? Es war ein Zufallskauf und sooo schlecht finde ich den nicht, immerhin haben wir Deutschen noch keine Erfahrung im Bezug auf gelerntes Schreiben. Aber es geht hier eher um das entsprechende Fachthema und nicht um die Grundlagen.

Dabei geht sie auch auf Kinder- und Jugendbücher ein, bietet Strichlisten, mit denen man arbeiten kann und einen kurzen Einstieg in, wie schreibe ich bessere Texte und wie lasse ich mich inspirieren. Ich hätte es schöner gefunden, wenn die Autorin sich komplett auf das Thema Liebesroman konzentriert hätte. Aber nun gut, wie können ja nicht alles haben 🙂

Erotik schreiben. Mit anregenden Beispielen aus der modernen Literatur von Elizabeth Benedict

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Autorenhaus (Juni 2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3932909674
ISBN-13: 978-3932909672

Man sollte unterscheiden zwischen pornographische und erotische Texte und Benedict schreibt klar über erotische, schönen Texte. Aber auch hier geht es eher um ein Sonderbereich des Schreibens, nicht um die Kunst des Schreibens selber (was der Verlag wohl nicht ganz verstanden hat, denn sie schreiben, wie man einen erotischen Roman schreibt und dazu gehört doch mehr als nur eine Szene auszuarbeiten).

Ansonsten finde ich das Buch sehr gut, weil es hilft, dass man keine falschen Vorstellungen von erotischen Texten hat. Und vor allem ist es auch gut für Themen wie HIV und ähnlichem.

Hier ist also die neue Liste und wer diese mit der alten vergleicht sieht, die Texte wurden an einigen Stellen ergänzt und überarbeitet und einige Bücher sind neu hinzugekommen. In diesem Sinne, viel Spaß 🙂

CSI-Forensik für Dummies von Douglas P. Lyle

Die wichtigen Grunddaten:

Taschenbuch: 410 Seiten
Verlag: Wiley-Vch Dummies; Auflage: 1., Auflage (12. November 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3527704698
ISBN-13: 978-3527704699

Ich war gestern bei meiner Augenärztin um schauen zu lassen, warum ich mal wieder Probleme mit dem Auge habe. Sie konnte nichts finden, vermutet aber, dass ich vielleicht Mikroverletzungen haben könnte und schrieb mir eine Creme auf, die ich eine Woche lang fünf Mal am Tag nehmen soll. Mache ich, versprochen. Hoffe mal, dass es danach besser wird.

Eine U-Bahnstation weiter von meiner Ärztin ist ein extrem großer Buchladen (nein, Namen werde nicht genannt ^^) und natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen, bin dorthin gegangen und habe mich ein wenig umgeschaut. Eine Bücherfanatikerin sollte man nicht in die Nähe einer Buchhandlung lassen. Es kann zu einem Spontaneinkauf kommen, seeeeehr gefährlich ^^

Und wie der Titel schon verlautbaren lässt, ich habe mir das Buch „CSI-Forensik für Dummies“ gekauft. Ich hatte das Buch schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste und nun ist es hier zu Hause und wartet darauf, dass ich es durcharbeite.

Kapitel 1 habe ich mir schon durchgelesen und natürlich das Buch ein wenig durchgeblättert und ich muss gestehen, ich bin bisher sehr begeistert. DEnn das Buch ist genau das, was ich gesucht habe und was ich auch brauche. Denn zur Zeit beschreibe ich die Autopsie einer Leiche in meinem Roman. Nun werde ich bald wissen, wie es geht, denn das Buch beschreibt auch diese Aufgaben.

Und vor allem räumt es mit einigen Fernsehmythen auf, die sich dank CSI und Co. ein wenig in unseren Köpfen breit gemacht hat. So zum Beispiel, dass eine Autopsie nie ohne Mundschutz durchgeführt wird.

Natürlich stehe ich mit Kapitel 2 noch sehr am Anfang des Buches (hei, ich habe es mir erst gestern geholt ^^), aber ich denke schon jetzt wird es eine Fundgrube sein und genauso wie „Tarot for Writers“ von Corinne Kenner ergehen. Es wird am Ende so dermaßen zerlesen sein, dass ich mir ernsthaft überlegen werde, mir ein neues Exemplar zu kaufen.

Mein bisheriges Fazit: Wer sich für diese ganzen Krimiserien interessiert oder selber ein Krimi schreiben möchte, kommt wohl früher oder später nicht mehr um dieses Buch herum. Denn es ist einfach geschrieben, erklärt viel und ist absolut toll.

Einziges Manko (okay, zwei eigentlich): Wenn ich Rechtschreibfehler entdecke, dann hätte man ruhig noch einmal drüber lesen und diese Ausmerzen können. Und eine Literaturliste für Weiterempfehlungen fehlt. Sonst habe ich bisher noch nichts zu meckern gefunden.

Storybook ~ die ersten Grundzüge

Ich arbeite ja gerade mal wieder Corrine Kenners „Tarot for Writers“ durch (und gehe vermutlich damit einigen schon auf die Nerven, lachZ) und habe dabei eine weitere Technik (wieder) entdeckt. Zu meiner Ehrlichkeit, ich habe es beim ersten Mal gelesen und es dann doch eher überlesen ^^

Und zwar geht es dabei um das Storybook, Storyboard, je nachdem wie man es nennen möchte. Und zwar, um genau zu sein, um die einzelnen Kapitel, die im Buch entsprechend aufgebaut werden.

Denn die meisten Bücher zum Thema „Creative Writing“ sagen dir, wie man einen Roman schreibt, wie man ihn aufbaut, was man beachten soll. Aber wie die einzelnen Kapitel aufgebaut werden können, dass wird meistens eher unter dem Tisch fallen gelassen. Sehr reizend.

Auch in ihrem Buch wird das auf eine halbe Seite erklärt, dass man das überhaupt machen kann und ich habe angefangen es auszuarbeiten, damit ich klar komme.

Zu aller Erst habe ich mir von Albideuter.de die Bilder meiner Decks heruntergeladen, mit denen ich aktuell arbeite. Zum Glück hatte er die auch da gehabt. Denn bei einem anderen Projekt arbeite ich mit eben anderen Karten und ich habe noch nicht alle gefunden. Notfalls woanders suchen.

Übrigens, ein Tipp wegen der Seite:  Die Bilder sind häufig größer dargestellt, als im Deck eben möglich. Daher ist es möglich so bessere Details zu finden, als auf den Karten. Daher lohnt ein Blick immer 🙂

So, zurück zum Thema …

Zuerst habe ich für jeden Kapitel aus den Decks, mit denen ich arbeite, eine Karte gezogen. Da ich dreizehn Kapitel schreiben werde (die Zahl stand schon von Anfang an fest, daran rüttle ich auch nicht), waren es also am Ende 26 Karten, für jeden Kapitel also zwei Karten. Und zu jedem Kartenpaar habe ich die Grundidee des Kapitels aufgeschrieben, welche Aussage dieses Kapitel im Roman haben soll.

Lustigerweise ist mir gestern folgendes passiert. Ich hatte die Karten auf der Arbeit mit und habe in meiner Pause ein wenig daran gearbeitet. Tja, aus versehen habe ich ein Kartenpaar im Säkchen vergessen und somit ein Kapitel vergessen. Als ich es bemerkt habe, habe ich es natürlich sofort nachgeholt. Aber die fehlende Lücke hat sich ohne Probleme eingefügt. Sprich, die Karten haben mir eine solide Grundlage ermöglicht, wie ich schreiben kann, ohne das es einen logischen Fehler gibt. Das finde ich faszinierend.

Jetzt geht es um die Detailarbeit. Sprich, jeder Kapitel kann ja nicht nur aus ein oder zwei Seiten bestehen, welche die Grundidee darstellt. Es muss ja mehr geschehen. Und darüber hat bisher noch nie jemand geschrieben, auch eben nicht Corrine Kenner.

Daher muss ich meinen Schmalz ein wenig anstrengen, denn so genau habe ich da noch keinen Schimmer, wie das gehen kann. Sondern noch grobe Ideen.

Meine groben Ideen sehen erst einmal wie folgt aus: Ich nutze dafür natürlich ein Schreibprogramm und als Überschrift nutze ich die beiden Karten und den Text, den ich mir ausgedacht habe. Dann gibt es zwei Möglichkeiten, die ich nutzen könnte.

  1. Ich nehme eine der Methoden (oder auch mehrere), welche Ms. Kenner zeigte, um den Roman zu strukturieren. Also den Beginning, Middle und End Teil oder etwas anderes. Ich kann auch die Thesis, Anthithesis und Synthesis Methode Nutzen.
  2. Ich ziehe eine bestimmte Anzahl von Tarotkarten und schreibe dazu meine Gedanken auf, die ich dann im entsprechenden Kapitel verwenden kann.

Egal welche Methode ich letztendlich verwende, die wird natürlich hier vorgestellt und es wird langsam Zeit, dass ich weiterschreibe. Die letzten beiden Wochen war ich doch sehr faul (und ich habe mich erfolgreich mit meiner Spätschicht herausgeredet). Aber heute und die nächsten beiden Tagen werde ich Kapitel 3 schreiben. Es wird langsam Zeit dafür 🙂

    22 Charaktere

    Ich habe manchmal das Gefühl, dass meine Geschichte drei Jahre lang gewartet hat, damit ich mir das Buch von Corrine Kenner kaufe und damit arbeite. Denn gestern und vorgestern habe ich eine Reise durch die große Arkana gemacht und nicht nur neue Charaktere gefunden, mit denen ich arbeiten kann. Die Charaktere die ich schon eingebaut hatte, haben dadurch eine völlig neue Rolle erhalten. Ich habe sie schlichtweg besser kennengelernt.

    Im Grunde genommen ist es ganz einfach. Man nimmt sich mindestens eine große Arkana (ich habe zwei gewählt) und überlegt, welche Figur im Roman die Karte repräsentiert. Dabei habe ich eben Figuren eingebaut, die ich schon längst hatte. Aber dabei entdeckte ich, hei, die Rolle, die ich dieser oder jener Figur zugewiesen habe, passt einfach nicht. Und auf einmal haben sie eine völlig andere Rolle verlangt. Und ich habe sie ihnen gegeben. Dabei bin ich in erster Linie nach meinem Bauchgefühl gegangen. Ich habe mir die Karte angesehen und da meldete sich schon der Name der Person, die ich dorthin einsetzen soll. Und das tat ich dann entsprechend.

    Das bedeutet für mich, dass ich mich die Tage hinsetzen werde um diese Charaktere zu analysieren und entsprechend auseinander zu rupfen. Ohne das man dann davon etwas im Buch bemerkt. Im Moment kann ich gar nicht meine Finger von meinen Notizbüchern lassen, weil es so richtig Spaß macht. Vielleicht liegt es auch an den Notizbüchern selber, dass es nun mehr Spaß macht, dass will ich nicht abstreiten (sie fühlen sich gut in den Händen an). Aber auch sonst blühe ich regelrecht auf, vor lauter kreativen Ideen.

    Die Gefahr bei zu viel Kreativität (ja, auch so etwas kann passieren) ist ja, dass man sich am Ende einfach verzettelt. Das man lieber sich Ideen ausdenkt und recherchiert, als einfach drauf los zu schreiben. Manchmal ist eine halbswegs gute und vor allem fertige Geschichte besser, als eine Geschichte, nur über 30 Jahre geschrieben wird. Da gibt es wohl wirklich eine, die solange an ihrer Geschichte feilt.

    In dem Sinne werde ich mich aufs plotten konzentrieren und auf die Charaktere und mich dann wieder an die Arbeit machen. Das überarbeiten kann ich am Ende vornehmen. Denn aufgrund der neuen Ideen sind teilweise die ersten beiden Kapitel überholt, mal wieder.

    Die Geschichte will erzählt werden ~ So und nicht anders

    Ich habe mir mal zwei neue Notizbücher geleistet, und zwar von der Firma Moleskine (für diese Werbung gibt es übrigens nichts für mich ^^). Denn mit meinem aktuellen Notizbuch komme ich inzwischen überhaupt nicht mehr klar, weil alles einfach völlig durcheinander ist, also habe ich mir gesagt, es wird Zeit für etwas neues.

    Und zwei, weil ich mir überlegt habe, ein Buch für die Geschichte und das zweite für die Charaktere. Denn es soll eine eine Reihe auf Dauer werden und ich denke mal, dass es besser ist, wenn ich die Charaktere von vornherein in einem Extraband habe. So muss ich nicht dauernd alles abschreiben oder sonstiges machen.

    Auf alle Fälle habe ich mir noch einmal Gedanken um meinen Protagonist (diese Figur wird von einem Mann gespielt ^^) und seine Konflikte. Immerhin braucht die Geschichte einen ordentlichen Konflikt um überhaupt erzählt werden zu können. Dabei habe ich mich in meinen Tarotkarten ein wenig verloren und am Ende hatte ich mehr eine Analyse seines Charakters gehabt als eine sinnige Konfliktidee für den Roman. Also diesen Part neu gemacht. Und siehe da: Ich habe mich jetzt nicht so sehr auf die eine Seite konzentriert, wo ich ja schon die ersten Notizen hatte. Sondern ich habe mich nur auf die Sachen ausgerichtet, die ich jetzt gerade schreibe. Und vieles hat sich schlichtweg überschnitten. Es kamen die Karten, die eine ähnliche Bedeutung hatten, wie auf der anderen Seite. (Ich hatte auf einer linken Seite angefangen und dann auf der rechten Seite weitergemacht).

    Ich glaube so langsam, dass die Geschichte nicht nur erzählt werden will, sondern genauso wie ich sie immer wieder entdecke. Zumal ich zu den Menschen gehöre, oder auch SchriftstellerInnen, die davon überzeugt ist, dass es Geschichten gibt, die erzählt werden wollen. Da kann man nichts machen, es muss genauso sein, wie es eben ist. Da gibt es zwar Platz für eigene Freiheiten, aber eben im Rahmen des Erzählenwollens.

    Ich werde die nächste Woche dazu nutzen um noch einmal das komplette Grundgerüst nach Corrine Kenner und nach meinem neusten Buch Fiktionales Schreiben von Ron Kellermann, richten, aber auch alle anderen Bücher, die ich hier so habe einbeziehen (aus diesem Buch habe ich auch die ersten Fragen für die Konfliktsache entnommen).

    Wenn das getan ist, ich nehme mir die kommende Woche dafür Zeit, denke ich, dass ich die darauf folgende Woche dann für Kapitel 3 nutzen kann. Den Anfang habe ich schon geschrieben und mir gefällt er sehr gut. Vielleicht werde ich trotzdem die eine oder andere Änderung vornehmen. Darüber kann man nie sicher sein. Aber ich denke, dass ich es in groben Zügen lassen werde und dann nur noch Details wie Rechercheinformationen wie Feinheiten in der Beschreibung ergänzen werde.

    Alles in allem, ich freue mich schon darauf, zu lauschen wie sich die Geschichte entwickeln möchte 🙂

    Du findest keine Bücher – Die Bücher finden dich

    Ist dir schon mal aufgefallen, dass du vielleicht dran denkst ein Buch zu einem bestimmten Thema zu kaufen und auf einmal findest du es wirklich? Oder du bist in einem Buchladen oder in der Buchabteilung oder im Internet unterwegs, bist ganz unbeteiligt und auf einmal grinst dich ein Buch an und du hast das Bedürfnis danach, es zu kaufen ohne zu wissen, ob du es jemals lesen wirst? Und dann einige Zeit später kommst du zufällig auf das Thema des Buches zurück und denkst dir, hei, zum Glück habe ich es mir damals gekauft.

    So ergeht es mir immer und immer wieder. Vor etwa einem Jahr habe ich mir das Buch von Julia Cameron „Schreib dich schlank“ gekauft und angefangen zu lesen. Ehrlich gesagt, ich habe nicht ein Kapitel durchgehalten. Doch letztens habe ich im Fernsehen einen Beitrag zu diesem Buch gesehen und dachte mir, Moment mal, dass Buch hast du ja. Und habe es herausgekramt und fange es nun wieder an zu lesen.

    Da ist mir aber aufgefallen, dass das nicht nur einmal passiert ist, dass mich ein Buch gefunden hat und nicht ich das Buch. Immer wieder kommen die Bücher zu mir, wenn ich sie gebraucht habe. Das war auch damals bei Corrine Kenners „Tarot for Writers“. Ich habe mich im Internet herumgetrieben und auf einmal entdeckte ich eine Unterseite der Autorin. Dann habe ich ein wenig weitergeklickt und dann stieß ich auf ihre Hauptseite. Und da erfuhr ich von ihrem Buch. Und dann habe ich es natürlich gekauft und arbeite damit sehr erfolgreich.

    Aber auch schon viel früher habe ich gemerkt, wenn ich bereit für ein Buch war, dann habe ich es gefunden, bzw. es hat mich gefunden. Als ich vor einigen Jahren innerlich gesagt habe, dass das Christentum nichts für mich ist und mich friedlich und innerlich davon getrennt habe, fand ich die Bücher von Silver RavenWolf.

    Und das ganze zieht sich im Grunde durch die letzten Jahre meines Lebens, wo ich das bewusst gemerkt habe. Es ist für mich schon eine recht faszinierende Sache.

    Nun gut, es mag nicht das Buch sein, dass mich findet, sondern der Umstand, der mich zum Buch führt. Ich finde es aber auch faszinierend, wenn ich ein bestimmtes Buch suche und weiß, bei meinem letzten Besuch in einem Buchladen hatte ich es noch gesehen und möchte es mir dann holen, ist es nicht da. Als ob wer oder was sagen will, dass Buch ist zumindest zur Zeit nicht für dich. Zwar akzeptiere ich es zu diesem Zeitpunkt nicht, gebe ich ehrlich zu, aber nachher merke ich schon öfters, dass es besser ist, dass es nicht zu einem Kauf gekommen ist.

    Communitysucht?

    Seit gestern bin ich wieder ein wenig auf MySpace aktiver geworden. Sprich, ich habe einige FreundInnen geaddet (gnagna, Denglische Sprache) und wussele mich da durch die Gegend. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es süchtig macht in solch einer Gemeinschaft zu sein.

    Denn ich bin regelmäßig die Twitterseite am aktivieren, ich schreibe gerne Beiträge hier im Blog und nun MySpace. Und dabei ist das jetzt nicht die Wahnsinsscommunityseite, finde ich. Es sind halt nur sehr viele bekannte Namen dabei (hei, Silver RavenWolf, Corrine Kenner und auch Zsuzsanna Budapest wie Hadmar von Wieser habe ich dort schon gefunden ^^).

    Kann man Gemeinschaftssüchtig sein? Besonders als Erimitin, so wie ich mich manchmal sehe?  Ich denke schon. Dafür ist letztendlich auch das www regelrecht geschaffen. Das Menschen, die im realen Leben entweder die Möglichkeit oder die Lust nicht haben andere Menschen kennenzulernen, es eben übers Internet tun.

    Wenn ich so bedenke was ich alles so übers Internet erfahren habe und wen ich schon kennenlernen durfte. Das ist eine Hammersache. Anders kann man es nicht ausdrücken. Im realen Leben ohne das Internet wäre das nicht möglich gewesen. Und wenn doch, dann um einiges komplizierteren Bedingungen (nichts ist theoretisch unmöglich).

    Aber auch viel Wissen wäre sicherlich nicht so an diverse Menschen herangekommen, wie es durch das Internet geschehen ist. Denn viele stellen ihr Wissen kostenfrei zur Verfügung und man kann davon lernen (unabhängig der Tatsache ob das zur Verfügung gestellte Wissen richtig oder falsch ist), oder eben auch nicht.

    Ich finde es immer wieder schön und interessant zu sehen, was das www so alles bietet. Und gerne bin ich bei dem einen oder anderen Projekt auch ein Teil davon.

    Wer berühmt sein will …

    … muss heutzutage nicht mehr leiden sondern braucht Web 2.0. Während man früher vielleicht leiden musste (okay, dass galt eigentlich immer im Zusammenhang mit der Schönheit), muss heute eben arbeiten. In der Welt des Web 2.0 eben. Denn heutzutage ist im Internet eine kleine eigene Bevölkerung entstanden. Und mit Hilfe von Blogs, Twitter und Internetseiten kann man diese kleine Bevölkerung zu sich einladen um sich einfach mal vorzustellen.

    Web 2.0 ist zu einem Synonym eines Zusammenschlusses verschiedenster Menschen zu einem Netzwerk geworden. Ein Blog kann ein Teil eines Web 2.0 Netzwerkes sein, denn in so gut wie allen Blogs findet man Links zu diversen Internetseiten und weiteren Blogs. Man sehe links in meiner Linkliste und man wisse was ich damit meine 🙂 Auch Twitter ist ein Teil davon geworden, weil viele Menschen daran teilnehmen und zu einer Art Gemeinschaft geworden ist (ob man jetzt hier von einer Gemeinschaft, einem Netzwerk oder gar einer neuen Bevölkerung sprechen kann, will ich nicht erörtern ^^).

    So findet man bekannte AutorInnen aber auch Stars aus Funk und Fernsehen immer öfters im Internet. Entweder sie lassen schreiben oder machen sich die Mühe und schreiben selber. So habe ich Neil Gailman in meiner Twitterliste. Corrine Kenner, Lisa Hunt und einige andere sind auch dort zu finden. Und wer sucht, findet sicherlich auch noch andere Persönlichkeiten. (Kleiner Suchtipp, hat man eine Persönlichkeit im Netz gefunden, ist es häufig der Fall, dass die in ihren Listen weitere Persönlichkeiten haben, aber den Tipp habt ihr nicht von mir, lachZ.)

    Während man früher vielleicht noch auf Mundpropaganda hoffen und bauen konnte, ist es im Zeiten des www schwieriger geworden. Denn es gibt so viele Publikationsmöglichkeiten, z.B. für AutorInnen (ich bleibe auch mal bei dieser Gruppe als Beispiel), dass es schwer geworden ist, sich von den anderen abzuheben.

    Damit will ich sagen, es ist nicht mehr ausreichend ein Buch zu schreiben und alles andere laufen zu lassen. Jetzt heißt es sehr aktiv zu werden. Eben ein Mitglied vom Web 2.0 zu werden. Da muss man eben Werbung für sich machen, nicht aufdringlich, aber konsequent.

    Wenn ich eine Autorin mit einem veröffentlichten Werk bin, dann wäre es keine schlechte Idee, wenn ich zu meinem Buch ein Blog eröffne und idealerweise schreibe ich sämtliche Neuerungen dazu. Also wenn eine Zeitung darüber berichtet oder ich eine Rezi gefunden habe oder oder oder.

    Nebenbei sollte ich natürlich auch schreiben, wie es mit möglichen weiteren Werken voran geht. Letztendlich ist es besser, wenn ich mögliche LeserInnen, sagen wir mal so, hungrig auf mein neuestes Werk mache. Also sollte ich schreiben was ich so mache, wie es dabei voran geht oder auch nicht und die eine oder andere kurze Leseprobe fallen lassen. Natürlich immer die spannenste, damit es überhaupt Spaß macht, auf das Buch zu warten.

    Nebenbei hält man sich mit Twitter in Erinnerung. Schnelle Nachrichten kostenfrei in die Welt geschickt. Und alle, die mich geaddet haben, können lesen was ich gerade mache. Das geht schneller als einen kurzen Blogbeitrag zu schreiben. Man muss sich nur einloggen (oder das eine oder andere Programm herunterladen) und schon kann es losgehen.

    Nur die ganz großen können es sich vielleicht noch leisten, nicht im Web 2.0 nicht aktiv zu sein. Je kleiner man aber ist, desto eher ist es empfehlenswert. Und mir persönlich macht es außerdem auch noch Spaß.

    The Wizards Tarot by John Blumen and Corrine Kenner

    Ich wussele gerade durch meine Bloglisten herum und zufällig finde ich im Blog einer meiner Lieblingsautorinnen zum Thema Tarot, Mary K. Greer diesen Beitrag. Es handelt sich dabei um eine Vorschau des sogenannten The Wizard Tarot.

    Corrinne Kenner, meine zweite Lieblingsautorin zum Thema Tarot, und John Blumen, der Illustrator, haben dieses Deck zusammen geschaffen. Auf Corrines Seiten und ihrem Blog könnt ihr Beiträge aber auch Bilder zu diesem Tarotdeck finden.

    Es gibt auch hierfür ein YouTube Video (ich sehe so langsam, dass ist die neuste Form der Werbung, denn ich habe schon mal ein Werbevideo für eine Anthologie sehen dürfen, was früher nur in der Fachpresse zu finden war, ist heutzutage Blogeinträge, Twitterwerbung und YouTube Videos).

    Das Video zeigt die große Arkana, wobei diese in einer magischen Schule eingefügt wurden und jede Karte ist entweder eine Professorin oder ein Professor oder ein Ort in dieser Schule. Klar kommen gewisse Gedanken an eine Schule, wo der berühmteste Zauberlehring der Welt lernen darf. Aber ich finde es interessant die Karten einer bestimmten Sorte von LehrerIn zu zuordnen um somit einer Verbindung zu denen aufzubauen. Es ist eben ein komplett anderer Ansatz.

    Da ich die Karten schon öfters auf Corrine Kenners Seite gefunden habe und mich in diverse Bilder verliebt habe, werde ich mir diese auf alle Fälle holen. Vielleicht nicht sofort, wenn diese erscheinen. Aber die werden definitiv in meine Sammlung auftauchen.

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