Eine (mögliche) Schreibübung

Mein Dank, an alle Autoren die so wundervolle Geschichten zu den Grafiken geschrieben haben!! [Zitat: gabyhylla-3d.de]

Dieser Satz hat mich auf eine (mögliche) Schreibübung gebracht. Ich habe das jetzt so verstanden, dass der Fabylon Verlag zu einigen Bildern eine Ausschreibung veranstaltet hat und am Ende sind die beiden Anthologien entstanden.

Es gibt im Internet unzählige Seiten, welche man mit dem Stichwort Fantasiebilder findet, wenn man zu dieser Thematik etwas schreiben möchte. Natürlich sind auch andere Richtungen möglich.

Meine Idee ist, man nehme sich ein X-beliebiges Bild, welche einem gefällt oder auch nicht, was einem zusagt oder total eklig vorkommt oder was auch immer. Natürlich kann man dem Bild gegenüber auch gleichgültig sein. Und zu diesem Bild schreibt man eine Kurzgeschichte, eine Szene, ein One-Shot oder was auch immer. Bedingung, die Person und die Szene auf dem Bild muss in der Geschichte oder Szene auftauchen.

Man nehme zum Beispiel dieses Bild des spanischen Künstlers Luis Royo und überlege sich, was die Frau und der Kuttenmann erleben haben könnten oder noch erleben werden, dass es zu dieser Szene gekommen ist. Natürlich ist es empfehlenswert die Idee hinter einer guten Geschichte nie aus dem Auge zu verlieren (Opening, Middle and End, Conflict and so on). Aber das Hauptthema ist eben das entsprechende Bild.

Besonders lustig wird es dann, wenn zwei oder mehr Personen über das gleiche Bild schreiben. Ich wette mit euch, unterschiedlicher können Geschichten nicht sein. Und man lernt einander besser kennen. Denn was ich in etwas hineininterpretiere, lässt auch auf etwas auf meine Persönlichkeit blicken. Man kann diese Übung auch benutzen um einander einfach etwas besser kennenzulernen (natürlich dementsprechend für schreibendkreative Menschen geeignet).

Natürlich kann man dies auch mit dem Tarot verbinden (Stichwort Corinne Kenner „Tarot for Writers“) oder mehrere Bilder miteinander kombinieren. Aber ich denke mal, für diese Übung reicht es aus, wenn man sich mit einem Bild erst einmal beschäftigt und sieht, was dabei herauskommt. Erweiterungen, Variationen und derartiges dieser Idee kann es immer wieder geben.

Ich gehe dann mal auf Bildersuche. Vielleicht finde ich ja was für eine entsprechende Ausschreibung, etwas erotisches und etwas saturnisches ^^

Warum ich mein Tagebuch so sehr liebe … seit gestern

Gestern war ich draußen und hab mir im Schreibwarenladen was gekauft, unter anderem ein dickes kariertes Notizbuch. Dieses dicke Notizbuch habe ich dann als Tagebuch entwendet, obwohl ich eigentlich eines habe, aber das war liniert und das mag ich irgendwie nicht, bin eher der karierte Typ, oder so ähnlich. An sich eigentlich nichts besonderes.

Ich ziehe aus meinem Transparent Tarot jeden Tag eine Karte und da die Bilder doch recht einfach abzuzeichnen sind, zeichne ich sie auf der ersten Seite meines Eintrages. Und auch die folgenden Seite, so ist mein dauerhaftes Ziel, möchte ich immer irgendwie bunt gestalten.

Dabei habe ich gemerkt, wie sehr ich meine Gedanken zusammenziehen kann. Und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes. Denn vorher Vorher waren die immer und überall hin verstreut und ich wusste nie was ich als erstes machen sollte bzw. was ich überhaupt machen konnte. Und gestern habe ich einfach drei Seiten geschrieben (nachdem ich die Seiten entsprechend bemalt hatte) und heute noch mal vier und auf einmal habe ich einige doch sehr nette Ideen, wie ich die nächsten Projekte angehen werde.

Eine dieser Ideen möchte ich auch mit euch teilen, es geht dabei um Kurzgeschichten (wer hätte das gedacht):

Und zwar schreibt auf einen Zettel Ideen über die man schreiben könnte als Stichpunkt. Damit meine ich Punkte wie Mond, Zombie, Hexe, Krimi oder was auch immer euch interessiert. Ihr könnte so viele oder so wenige Zettelchen benutzen, wie ihr möchtet. Dann, an einem X-beliebigen Stichtag zieht ihr einen Zettel und schreibt über den Punkt eine Kurzgeschichte. Am Anfang schlage ich für euch und mich vor, dass die Geschichte erst einmal keine Beschränkungen hat. Wenn sie eben zehn Seiten lang wird, ist sie eben zehn Seiten lang und wenn dreitausend Wörter, dann ist es eben so.

Habt ihr die Geschichte fertig geschrieben, kommt der nächste Zettel dran und so weiter und so fort. Nach und nach kann man sich überlegen auch gewisse Einschränkungen vorzugeben. Also eine gewisse Wort-, Zeichen- oder Seitenanzahl. Man kann dann auch mehrere Zettel gemeinsam ziehen, erst zwei, dann drei und so weiter.

Diese und auch weitere Gedanken (und das nicht nur kreativer Natur) sind mir gestern und heute gekommen, indem ich stundenlang (das bitte wörtlich nehmen) in meinem Tagebuch gekritzelt habe (anders kann man meine Schrift und die Zeichnungen nicht bezeichnen). Das erinnert mich an die drei Morgenseiten von Julia Cameron, auch wenn ich gestern erst am Abend schreiben konnte. Und heute morgen habe ich dann auch noch vier Seiten geschrieben. Für mich eine sehr wertvolle Bereicherung, dass ich versuchen werde, jeden Tag mindestens eine Seite zu schreiben. Und wenn ich mir auch nur Gedanken darüber mache, was die Tageskarte für mich im Zusammenhang der Tageserlebnisse zu bedeuten hat (aber ich kenne mich, dass wird nicht so lange bleiben).

Na dann, ich werde noch eine Kurzgeschichte schreiben und mich dann wieder mit meinem Tagebuch beschäftigen (eine neue Sucht von mir, mal sehen wie lange die anhält 🙂 ).

Sensual Wicca Tarot oder auch Sexy Wicca Tarot ~ Nada Mesar & Artwork by Elisa Poggese

Wichtige Grunddaten:

Spielkarten: 64 Seiten
Verlag: Lo Scarabeo; Auflage: De Luxe edition (31. Mai 2007)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 888395727X
ISBN-13: 978-8883957277

Lo Scarabeo hat das sogenannte Sensual Wicca Tarot herausgebracht, was gelegentlich das Sexy Wicca Tarot genannt wird. Da ich zur Zeit (auch aufgrund einiger erotischer Darstellung, ich gestehe) mit diesem Deck (und einem zweiten) meine Geschichte schreibe, bleiben mir die Bilder besonders im Kopf hängen. Teilweise, so muss ich gestehen, verstehe ich nicht sonderlich gut die Aufteilung der Bilder.

Die große Arkana:

Das sind die Karten der großen Arkana. Wer genau hinsieht, wird bemerken, dass immer wieder erotische Darstellungen zum tragen kommen. Manchmal passend, manchmal denke ich mir, musste das jetzt sein (ich bin bestimmt nicht prüde, aber es gibt Erotikdarstellungen, die eben nicht sinnig sind). Da die große Arkana jedoch mit Archetypen und derartiges arbeitet, kann man hier eindeutig sagen, es funktioniert. Man findet die mögliche Bedeutung der Karten in diesen Bildern und man kann damit arbeiten.

Eine Besonderheit ist auch, dass hier nicht nur Weiße vorkommen, sondern auch Menschen anderer ethnischen Gruppen. Und das beste kommt noch. In der kleinen Arkana treffen wir sie wieder.

Die kleine Arkana:

Die kleine Arkana hat die oben genannte interessante Idee, dass viele der Figuren der großen Arkana auch in der kleinen zu finden ist. Man kann quasi eine Art Verbindung/Freundschaft aufbauen und sie somit besser kenennlernen. Und ich denke, viele können auch mit den Karten gut arbeiten. Zumal viele Karten sich miteinander verbinden lassen. Jedoch hätte ich mich gefreut, wenn es nicht so wild durcheinander ginge 🙂

Ich stelle am besten die Farben in einem Fließtext vor, ist mir so heute morgen ebenfalls im Halbschlaf eingefallen, lachZ.

Die Stäbe:

Die Stäbe fangen ganz klassisch mit einem Salamander auf einem Stab an (As der Stäbe). Blauer Hintergrund und sonst keine Besonderheiten wie ich finde. An den Asen selber störe ich mich übrigens in keinster Weise (okay, ein Hintergrund bei dieser Karte wäre vielleicht noch wünschenswert gewesen, aber gut, man kann nicht alles haben ^^). Mit den 2 der Stäbe reisen wir in die Wüste, vermutlich Ägypten, wegen den Pyramide. Wir sehen zwei nackte Männer, die sich scheinbar nahe stehen und uns den Rücken zudrehen. 3 der Stäbe zeigt ebenfalls die beiden Herren, wobei wir sie nun sehen können und gleichzeitig eine nackte Frau (mit einem doch etwas seltsam geformten Gesäß ^^). Bei 4 der Stäbe dürfen die beiden Herren im Kreise der Familie, des Dorfes oder des Clans, heiraten. Immer noch nackt, warum auch immer ^^. Ob sie sich jetzt daneben benommen haben oder nicht, weiß ich nicht, aber auf 5 der Stäbe werden sie alles andere als freundlich behandelt. Sie sind übrigens immer noch nackt. 6 der Stäbe zeigt das Paar von der Karte Der Wagen. Vermutlich hat es etwas mit dem Thema des Decks zu tun, dass die Frau eines ihrer Brüste zeigt. Sieht nicht sonderlich bequem aus. Bei 7 der Stäbe sehen wir unseren Stern wieder. Und auch bei 8 der Stäbe. Jetzt kommt wieder ein Quantensprung und wir landen im Kerker (9 der Stäbe) und auf dem Scheiterhaufen (10 der Stäbe. Das Mädchen der Stäbe reitet mit einem Stab über ein Feld, der Gefolgsmann der Stäbe sieht aus wie ein Ritter aus dem Mittelalter, die Mutter der Stäbe wie die bekannte Schlangenpriesterin (nur darf sie hier sitzen und muss keine Schlangen halten) und der Weiser der Stäbe scheint aus Afrika zu kommen.

Zwar wird bei den Stäben das Thema Feuer immer wieder behandelt (und sei es nur in der Wüste), aber man sieht hier schon deutlich, es wird hin und her gehüpft. Weiter stelle ich mir die Frage, was hat denn bitte schön Johanna von Orleon (die Karte 9 und 10 der Stäbe) in einem Wiccadeck zu tun? Es reicht ja schon, dass Menschen mit afrikanischen Hintergrund für das Deck ihren Kopf (bzw. sogar den ganzen Körper) herhalten müssen. Aber gleich eine historische Figur?

Die Kelche:

Der As der Kelche zeigt einen Fisch im Kelch, wie er herumspringt. Ebenfalls ein langweiliger Hintergrund ohne Besonderheiten. Da hat mich persönlich 2 der Kelche eher gefreut. Zwei küssende Frauen, die sogar ein wenig aktiver werden. Komischerweise tragen sie Kleider, während unsere Stabkerlchen nackt herumlaufen. 3 der Kelche zeigt die beiden Frauen von 2 der Kelche und eine Dritte im allbekannten Kreistanz der Kelche (ich nenne das mal so). Und bei 4 der Kelche ist die neue im Kelchtanz ein wenig deprimiert. Bei 5 der Kelche haben wir wieder einen Bruch. Zwei küssende Männer (mal wieder nackt) auf der einen Seite und auf der anderen Seite eine nackte Frau, die ziemlich wütend ist. Da könnte man sich fragen, warum sind hier zwei küssende Männer zu finden und die Frau regt sich auf und nicht andersherum ;). Mit 6 der Kelche haben wir sofort wieder einen Bruch. Denn nun sind unsere beiden Sonnenkinder wieder da. 7 der Kelche ist wieder ein Bruch zu finden. Ein Fisch im Wasser. 8 der Kelche zeigt unsere Kartenmutter, während 9 der Kelche uns den Kartengemahl zeigt. Und am Ende, 10 der Kelche kehren wir wieder zum Fisch zurück. Das Mädchen der Kelche ist hier mit dem Wassersymbol Muschel zu finden, während der Gefolgsmann der Kelche auf einem Delphin aktiv reiten darf. Die Mutter der Kelche sitze passiv auf einem Thron und der Weiser der Kelche ist wieder aktiv und diesmal sogar mit einem Orca.

Während bei den Stäbe der Wechsel zwischen den verschiedenen Gruppen nicht so schnell vonstatten geht, ist es bei den Kelchen um einiges schlimmer. Mich persönlich freut es sehr, dass der lesbischen Liebe wenigstens einer Karte geschenkt wurde (eben 2 der Kelche), aber ich frage mich schon, warum mussten die beiden Frauen jetzt direkt Kleider tragen, während die Männer die ganze Zeit nackt herum laufen dürfen. Wobei man sagen muss, hetereosexuelle Frauen sind auch nackt.

Die Schwerter:

As der Schwerter zeigt einen Adler mit dem Luftsymbol Schwert. Interessanterweise haben wir hier einen Hintergrund (ein sehr düsterer Himmel). Die 2 der Schwerter zeigt wieder unser Wagenpaar (jedoch kann man nicht erkennen, ob sie wieder ihre Brust so unbequem präsentiert). 3 der Schwerter, 4 der Schwerter, 5 der Schwerter und 6 der Schwerter zeigen (bis auf 5 der Schwerter als Bild) keine Personen, sondern eher Gegenstände. Erst 7 der Schwerter zeigt wieder eine Person. Ob sie jedoch die Transformation ist, sei einfach dahingestellt. Mit 8 der Schwerter beginnen wieder die Johannakarten. Wir finden sie noch auf 9 der Schwerter und 10 der Schwerter. Das Mädchen der Schwerter ist hier um einiges aktiver als einige andere Figuren. Dabei ist aber der Gefolgsmann der Schwerter wilder und beherzter. Die Mutter der Schwerter erinnert mich ein wenig an die eine Bibelgestalt, die unbedingt den Kopf eines Helden haben wollte (jaja, ich weiß nicht mehr den Namen) und hat in meinen Augen nicht viel mit einer Schwertkönigin gemein (man sieht auf der Karte nicht einmal ein Schwert und den Kopf schlägt man besser mit einer Guilotine ab). Der Weiser der Schwerter hingegen darf ein Schwert als Schmied herstellen.

In meinen Augen wurde bei den Schwertern viel Potential nicht genutzt. Immerhin waren vier Karten nur kalte Gebäude, die auf Anhieb nicht unbedingt viel zu sagen haben. Da hätte man bessere Bilder malen/wählen können. Ich persönlich bin von der Schwerterreihe doch eher enttäuscht.

Die Münzen:

As der Münzen zeigt einen Bär und einen waldigen Hintergrund. Auch hier wurde nicht an dem Hintergrund gesparrt. Warum dann beim As der Stäbe und Kelche? 2 der Münzen zeigt die klassische Jonglierfunktion mit dem Sonnenmädchen (ob sie die Närrin ist, sei dahingestellt). 3 der Münzen ist eigentlich völlig aus dem Rahmen gestellt, da man die Figur nicht kennt. Dagegen aber den Jungen auf 4 der Kelche, wobei man fragen kann, was ein „Indianer“junge auf einer Burg zu suchen hat (ob der Junge wirklich von den UreinwohnerInnen Amerikas abstammt, weiß ich nicht, sieht doch aber sehr danach aus). 5 der Münzen zeigt wieder unser Sonnenpärchen und 6 der Münzen spricht in meinen Augen eine sehr eindeutige Sprache über die Herkunft des Jungen. 7 der Scheiben (oder Münzen oder wie auch immer ^^) zeigt unsere schwangere Kartenmama und 8 der Scheiben unseren Sternenmann. Bei 9 der Scheiben hat unsere Kartenmama ihr Kindchen endlich bekommen (hatte ja auch eine lange Reise durch die kleinen Arkanas) und bei den 10 der Scheiben wissen wir auch, wer der Papa ist. Nur irgendwie sehen allein die Kinder auf diesem Bild glücklich aus. Das Mädchen der Scheiben wirkt eher wie eine Eremitin als wie eine junge Frau, welche die Erde in sich vereint. Der Gefolgsmann der Scheiben wirkt wie ein Jüngling, fast wie eine Frau, die Männerkleidung trägt. Die Mutter der Scheiben ist vermutlich unsere Hohepriesterin und der Weiser der Scheiben ist in den Wald zurückgekehrt.

Ehrlich gesagt, bei den Scheiben habe ich ein wenig mehr nackte Haut erwartet als bei den anderen Kartenfarben. Denn immerhin steht diese Reihe für Reichtum und Nahrung und ähnliches. Und wieso nicht gerade hier ein wenig Erotik, gar Sex einbauen? Kelche und Scheiben wären für entsprechende Kartendarstellungen am besten gewählt, dann die Stäbe und am Ende die Schwerter.

Desweiteren (das Deck schreit jetzt nach dieser Aufteilung förmlich, also rupfe ich es auch so auseinander) ist die Aufteilung der entsprechenden Pärchen nach sexueller Ausrichtung auch sehr interessant:

Hetenpärchen: Der Initiand, Die Liebenden, Der Wagen (auch wenn sie nur Händchen halten mögen, es ist weibchen/männchen Aufteilung), Obsession (wobei man noch den Unterpunkt Bondage und Dreier einbauen könnte), Ausbruch, Die Sonne, Einheit, 6 der Stäbe, 5 Kelche (immerhin war der Mann scheinbar mit der Frau zusammen), 6 der Kelche, 2 Schwerter, 5 der Scheiben, 6 der Scheiben und 10 der Scheiben.

Bipärchen (geht schneller ^^): 3 der Stäbe (könnte man zumindest behaupten, ich tue es einfach mal) und 5 der Kelche (früher Frau, heute Mann).

Schwulenpärchen: 2 der Stäbe, 3 der Stäbe (denke, dass ist eher der Hintergedanke), 4 der Stäbe, 5 der Stäbe und 5 der Kelche (früher Frau, dann Mann).

Lesbenpärchen: 2 der Kelche (hier scheint es ja sehr klar zu sein) und 3 der Kelche (okay, hier interpretiere ich eindeutig mal was hinein, es ist nicht klar, ob die alle drei was miteinander haben, aber immerhin zwei der drei).

Okay, jetzt könnte man noch weitere Bildanalysen machen, aebr ich finde die Pärchenkarten sehr interessant. Und ich persönlich werde mir so meine Gedanken dazu machen.

Das Büchlein, ich gestehe, habe ich bisher nicht durchgelesen. Nur die eine Bedeutung und die kann ich mit dem Bild nicht in Verbindung bringen. Das einzig gute an dem Deck ist, dass überhaupt Pärchen zu den sexuellen Ausrichtungen rankommen. Sonst hätte ich schon längst ein anderes genommen 🙂 Mal sehen, vielleicht finde ich da noch was ^^

Morgen/Abendsonne in Afrika?

Ich habe mir vor kurzem eine neue Digitalkamera gegönnt und natürlich sofort damit herumgespielt und einige Bilder gemacht. Immerhin habe ich das Teil und immerhin soll es ja nicht einfach so herumliegen. Gestern auf dem Weg von der Arbeit nach Hause habe ich einige Bilder gemacht. Und heute, wo es mir zwischenzeitlich ein wenig besser ging (hab da was mit dem Magen 🙂 ), habe ich noch ein paar Bilder gemacht. Die werde ich hier nach und nach einstellen.

Ich habe heute morgen die Sonne durch ein Baum fotografiert. Meine Mutter meinte, dass es sie ein wenig an Afrika erinnert. Daher auch der Titel. Es sind aber nicht  Bilder aus Afrika, sondern von Balkonien und es ist definitiv eine Morgensonne. Trotzdem finde ich die Bilder wunderschön.

Erstes BildErstes Bild

Zweites BildZweites Bild

Drittes BildDrittes Bild

Ich mag meine neue Digitalkamera. Aber ich will ehrlich sein, aber gegen eine vernünftige Spiegelreflexkamera stinkt diese hier ab, da kann sie noch so toll sein. Der Vorteil ist aber, man kann auch ein Bild verhauen ohne gleich an das Geld zu denken, dass man für ein Druck des Bildes ausgibt (ich rede natürlich noch von einer echten Filmkamera).

Thema: Urheberrecht

Erst einmal gaaanz wichtig: Ich bin keine Anwältin oder etwas derartiges, daher kann und werde ich hier keine Stellungnahme zum Thema Recht und Gesetz abgeben, noch werde ich auf entsprechende Anfragen reagieren. Im folgenden schreibe ich nur meine Meinung zum Thema Urheberrecht und zum Thema „Ich klaue mir meine Seite zusammen“.

Erst einmal sollte ich vielleicht ein Geständnis machen. Ich habe mal vor einigen Jahren eine Internetseite gebastelt, die an sich toll aussah, aber bei aller Liebe, nichts (naja fast nichts) war davon aus eigener Hand. Ich habe von diversen Seiten die ganzen Texte zusammengeklaut, Bilder von bekannten KünstlerInnen genommen und daraus Hintergrundbilder gearbeitet, Galerien mit entsprechenden Werken gebastelt und vieles mehr. Und das beste war ja, ich hatte noch supertolle Ausreden, wie ich das ganze erklären könnte, wenn jemand merkt, dass ich das von anderen Seiten habe.

„Ich habe das von einer Freundin bekommen und weiß nicht, woher sie das hat. Tut mir Leid, ich nehme das runter.“

Und jetzt Hosen runter, wer kennt diese Ausrede? Ich habe sie schon desöfteren gehört. Jedes Mal, wenn ich das höre, muss ich so etwas von schmunzeln, denn ich war ja vor einigen Jahren nicht viel besser. Daher glaube ich dieser Ausrede auch nicht. Denn sie ist Standard und jede zweite Person nutzt diese.

Wer wissen möchte, was aus der Internetseite geworden ist, der und dem sei gesagt, sie war auf einer Festplatte von mir, die dann von einem Virus (oder Wurm, ich weiß es nicht mehr) so dermaßen zerstört wurde, dass ich sie abschalten musste. Die HP musste (glücklicherweise) auch daran glauben. Seit dem habe ich zwar öfters versucht eine neue Internetseite zu basteln, aber aus diversen Gründen kam es nie dazu. Dafür habe ich diesen Blog.

Vor einigen Jahren habe ich dann im Internet die Abmahnwelle mitbekommen und erlebt wie Seiten, die ich gerne besucht habe, vom Netz genommen wurden, weil sie (angeblich) Material verwendet haben, die urheberrechtlich geschützt gewesen waren/sein sollen. Bei einer Seite gab die Autorin zwar zu, dass sie Material von anderen Seiten verwendet hat, aber sie meinte auch, dass Sachen, die sie geschrieben hat, ebenfalls von anderen geklaut wurde ohne das sie sich beschwert hatte. Ob man das jetzt als Argumentation zulassen kann, ist eine Diskussion wert. Ich selber wurde aber da erst richtig auf das Thema aufmerksam. Und ehrlich gesagt, ich bin froh das meine Seite damals von was auch immer zerfressen wurde. Sollte ich jemals wieder an sie heran kommen, sie wird dann sofort gelöscht.

Was ist das Urheberrecht eigentlich?

Viele sagen, ich habe das Copyright auf dieses oder jenes. Da muss man erst einmal sagen, unabhängig der Hintergründe bezüglich des Copyrights, in Deutschland gibt es so etwas gar nicht. Das stammt aus dem Anglo-amerikanischen Raum (z.B. Amerika). Ich glaube, da muss man das ganze auch anmelden, wie hier ein Patent für eine Erfindung. In Deutschland hat man für eine veröffentlichte Sache sofort das Urheberrecht. Das bedeutet, all die Texte und Bilder die du auf meinem Blog findest, unterliegen meinem Urheberrecht. Ich habe es fertig geschaffen, also ist das alles auch „Meins“ (Zitat aus „Findet Nemo“ ^^).

Das gilt aber nicht für Ideen. Wenn ich zum Beispiel eine Idee für einen Roman habe und den herumposaune, der mir dann „geklaut“ und daraus von jemand anderes ein Roman geschrieben wird, habe ich schlichtweg Pech gehabt. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich mit entsprechenden Informationen zum Thema „mein Roman“ sehr geizig bin. Meine Idee, mein Roman, meine Veröffentlichung. So einfach ist das.

Natürlich gilt das Recht auf das Urheberrecht auch bei den anderen. Wenn ich also eine X-Beliebige Seite aufrufe und mir den dort veröffentlichen, hoffentlich selbstgeschriebenen Text durchlese, gehört das der Person, welche die Internetseite gehört. Das bedeutet auch, ich habe kein Recht den Text zu kopieren und ihn auf meinem Blog zu veröffentlichen. Wenn ich das möchte, weil ich diesen Text so genial finde, dann gibt es nur eine Möglichkeit. Ich habe die Person anzuschreiben und zu fragen ob ich das darf. Kriege ich ein „ja“, dann kann ich mich freuen. Sagt diese Person aber „nein“, muss ich das akzeptieren und darf es mir dann nicht klauen.

Es gibt ja viele Leute, die der Meinung sind, was sie so im Internet finden (oder noch besser, Bilder bei google, aber dazu komme ich gleich), dürfen sie benutzen. Die Begründung verstehe ich dabei ehrlich gesagt nicht. „Ich habe es doch bei google gefunden.“ Was ist das jetzt für eine Begründung. Ich finde bei google vieles (auch illegale Sachen). Das erlaubt es mir nicht die zu benutzen (und die Leute mit illegalen Sachen, diese einzustellen, zum Glück habe ich das bisher nicht entdeckt, sonst hätte ich da längst die Polizei angerufen 🙂 ).

Wenn du also im Internet einen Text findest, gilt generell erst einmal, Finger weg. Verlinken ist bei vielen erlaubt (auch nicht bei allen), aber reines kopieren schließen wir erst einmal generell aus. Dann kannt du dir das Impressum oder eine entsprechende Infoseite ansehen und schauen, ob da etwas zum Thema „darf ich die Texte verwenden“ findest.  Es gibt meisgtens Portalseiten, die erlauben die Verwendung der Texte. Häufig muss man da was beachten soll (zum Beispiel deutlich machen, woher man den Text haben, wie erwähnen der Seite oder verlinken dieser). Nur dann muss man nicht fragen, ob man die Texte verwenden darf. Denn solch ein Disclaimer soll entsprechendes nachfragen von vornherein verhindern (die Leute haben entsprechend besseres zu tun ^^).

Wenn so etwas nicht da steht, gilt, Fragen, wie oben beschrieben.

Besonders heikel kann es bei Bildern werden. Während der Text noch unter gehen kann, also in dem Sinne, dass man nicht sofort erkennt, dass der geklaut ist (weil sich nicht alle die Texte durchlesen), sieht man das bei Bildern eher. Ich kenne viele Seiten, die super gerne die Bilder von Royo nehmen und diese bei sich einfügen.

Bilder springen ins Auge und man kann da am deutlichsten sehen, hei, moment, dass kann beim besten Willen nicht von der Person sein. Da ist auch die Gefahr am Größten ertappt zu werden. Aber viele Leute googeln und sind der Meinung, was google dabei herausspuckt ist legal zu verwenden. Doch die bekannteste Suchmaschine der Welt kann nur das anzeigen, was online ist. Und was online ist, ist eben urheberrechtlich geschützt. Da kann man nicht einfach hingehen und sagen, hei ich habe es da gefunden, also kann ich es auch einfach benutzen. Auch hier gilt, frag wenn du ein oder mehrere Bilder verwenden möchtest.

Es gibt diverse KünstlerInnen, die inzwischen auch einen Disclaimer herausgegeben haben, wer und und unter welchen Umständen man ihre Bilder verwenden kann. Daran sollte man sich halten, will man keinen Ärger riskieren. Ich meine auch, da sagt die Frau oder der Mann von vornherein, du darfst die Bilder verwenden, da kann man sich auch die Mühe machen und ihre Bedingungen dafür berücksichtigen.

Dazu gehört häufig, dass man die Bilder auf einem eigenen Webspace hochladen soll. Und auch, dass man zu der Originalseite verlinkt und klar macht, dass es von dieser oder jener Person stammt. Klare Spielregeln, an die man sich zu halten hat. Und als Gegenleistung kann man die Bilder ganz ohne Probleme auf die eigene HP verlinken und die Seite damit aufmotzen. Was kann es besseres geben?

Aber leider haben viele das mit dem sogenannten Hotlinken nicht verstanden. Erst Bilder aus dem Internet suchen, ich sage es dann auch mal so, werden diese „geklaut“ und das in dem man das Bild nicht mal auf einem eigenen Webserver hochlädt, sondern einfach den Bilderlink benutzt und auf die eigene Seite einfügt. Ich muss sagen, dreister geht es kaum noch (das klauen an sich finde ich noch dreister).

Denn das führt dazu, das viele Seiten schließen müssen. Der Besuch einer Seite verursacht Traffic (wer nicht weiß was das ist, wiki ^^). Und viele müssen für den Verkehr auf ihrer Seite bezahlen. Je häufiger eine Seite besucht wird, desto mehr muss man am Ende bezahlen. Das kann am Ende durch diese ganze Hotlinken dann so teuer werden, dass sich viele das schlichtweg nicht leisten können, so dass sie leider die Seite aufgeben müssen. Für viele ist die Internetseite ein Hobby, was sie neben ihrem Leben betreiben. Manche von denen haben noch nicht einmal ein Gehalt, weil sie SchülerInnen sind. Da schaffen sie es nicht, eine Seite zu finanzieren, die vielleicht Hundert Euro kostet (oder gar mehr).

Das bedeutet entweder sie rennen jeder/jeden FremdverlinkerIn hinterher und hauen ihnen auf die Finger oder sie geben irgendwann mal auf. Denn viele von denen sind auch unbelehrbar (und dazu gehören nicht nur die „Kiddies“ die noch nicht einmal Urheberrecht buchstabieren können, sondern auch erwachsene Menschen). Anstatt das sie erkennen, dass sie völlig im Unrecht mit ihrem „Diebstahl“ sind, kann es sogar vorkommen, dass du als InhaberIn des Urheberrechts von solchen Leuten beleidigt und beschimpft wirst. Und häufig wird dann noch die Clique aktiviert, die dann gemeinsam gegen dich vorgehen. Zwar habe ich selber das so noch nicht erlebt. Also in dem Sinne das ich selber von so etwas Opfer geworden bin, noch in meinem direkten Bekanntenkreis, habe aber einige Male davon gelesen. Das finde ich ehrlich gesagt nicht schön.

Und dann gibt es eben die AnwältInnen mit ihren Abmahnungen. Da lege ich mich lieber mit der Kleinkindergartenclique an, als mit denen. Wenn du Texte klaust und sie dir eine Mahnung schicken, ist es schwer das zu ignorieren. Das ist nicht so, als wenn du dich bei einer Seite anmeldest und die Kosten nicht deutlich angezeigt werden und die in eine Falle tappst. Dagegen kann man sich wehren, aber wenn du eben eine Urheberrechtsverletzung begangen hast, kommt man da schwerlich bis gar nicht raus. Daher würde ich es erst gar nicht riskieren.

Aber was macht man, um Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden?

Da gibt es einen gaaanz einfach Trick. Man macht alles selber. Jeder Text, den man veröffentlichen möchte, kommt aus der eigenen Feder. Natürlich kann man andere Texte als Grundlage benutzen, aber es darf nicht eins zu eins abgeschrieben werden. Schreibe also alle deine Texte selber und veröffentliche sie dann auch entsprechend. So wirst du auf diesen Blog meines Wissens nach keinen Text finden, die ich von einer anderen Seite geklaut habe (ich habe andere Texte als Inspiration genommen, gerade Wiki), aber mehr auch nicht ^^ Habe ich ein Thema nicht richtig verstanden, erwähne ich es nicht oder gebe es zu. Ich habe diesen Teil nicht verstanden, daher überspringe ich es eben. Ehrlich währt immer noch am längsten, unglaublich aber wahr.

Wenn du einen Text kopieren möchtest, dann frage die Person (also InhaberIn der Seite) ob du es verwenden darfst. Die Erlaubnis sollte schriflich sein (bei FreundInnen kann man da eine Ausnahme machen, das habe ich aber nicht gesagt, lach Z), so dass man das jederzeit vorweisen kann. Ja ich darf wirklich diesen Text verwenden.  Weiterhin ist es empfehlenswert, dass du am Anfang oder am Ende des Texte, auf deiner Seite dann, ganz klar sagst, von wem das ist und idealerweise linkst du die Originalseite. Wenn du jedoch nur zitierst, dann zeige an, wo du zitiert hast (entweder kursiv oder mit den Anführungszeichen – umgangsprachlich auch Gänsefüßchen genannt) und natürlich von wem.

Das sind meine Tipps für Texte.

Für Bilder gilt das alles im Grunde das gleiche.

Also fang an selber zu zeichnen, zu malen, zu knipsen. Aber ich kann es verstehen, wenn viele Hemmungen davor haben. Ich bin ja auch nicht DIE Zeichnerin schlechthin und würde gerne mal das eine oder andere Bild verwenden, was ich so gefunden habe. Dazu stehe ich auch. Bei den Runen habe ich es gemacht, ich habe Mori gefragt, darf ich sie verwenden, sie sagte ja. Also auf meinem Webspace hochgeladen, die Seite gelinkt und die Originalurheberin der Bilder entsprechend erwähnt.

Wenn du keine Erlaubnis hast, die Bilder zu verwenden, dann kannst du die Seite verlinken, wo man die findet (und zum Beispiel den Pfad erklären) oder die Seite mit dem Bild. Damit hübschst du deine Seite zwar nicht auf, aber du kannst wenigstens die Bilder verwenden.  Sonst schaue mal weiter oben, wie du an die Bilder rankommen kannst.

Und nein, google ist keine Erlaubnis Bilder zu klauen. Vergiß das gleich mal ganz schnell. Denn auch wenn alle es sagen, es wird dadurch nicht richtiger.

Seit ich meine Seite mit meinem Zeugs vollschreibe, seit dem bin ich so richtig stolz auf mich. Ich kann nicht verstehen, wie ich früher auf diese zusammengeklaute HP jemals stolz sein konnte.  Das hier, auf die ganzen Beiträge, die ich aus meinem Kopf und meiner Kreativität stammen, ja darauf kann man stolz sein. Denn sie alle stammen von mir. Von anderen Seiten inspiriert, dass stimmt, aber sie alle wurden von mir geschrieben, die Bilder von mir gemalt, gezeichnet oder mit einem Bildbearbeitungsprogramm selber erstellt.

2009 ~ Das Jahr der Hand

Kann es sein, dass das Jahr 2009 das Jahr der Kreativität ist? Zwar hatte ich letztes Jahr schon das Bedüfnis einiges selber zu machen, aber nun gut, da hatte ich größere Gedanken als Taten. Doch ich habe nie irgendwie gelesen, ich habe dieses vor oder jenes oder überhaupt etwas.

Und dieses Jahr scheint es mir so zu sein, dass jede zweite Person (mindestens) ein kreatives Projekt hat (mindestens eines). Die Tatsache, dass ich schon einige Projekte habe, ist für mich schon verwunderlich (und mit den Bildern aus dem vorherigen Beitrag habe ich sogar den ersten Schritt gemacht). Aber mir scheint es eben, dass um mich herum der kreative Wahn ausgebrochen ist.

Und ich möchte betonen, ich finde es wunderbar.

Zur Zeit suche ich nach Wolle, weil ich jetzt schon mit etwas anfangen will, was ich dann zu Jul verschenken mag. Da es mehrere Personen betreffen soll (im positiven Sinne möchte ich meinen), erzähle ich auch nichts weiter. Um genau zu sein, sind es in dieser Hinsicht zwei mögliche Projekte.

Dann werde ich die Tage ein Engelsbild malen um das für meine Urkunden für die Engelssysteme zu nutzen. Da muss ich mir kein Kopf machen, dass ich irgendein Urheberrecht verletze, niemanden um Erlaubnis fragen und so weiter.

Ich habe mir auch überlegt Runenschals zu stricken, dass wäre dann die Steigerung zu den verschiedenfarbigen Schals, die ich sonst mache.

Aber auch nähen ist dieses Jahr hoffentlich ein Thema. Denn ich will mir meinen eigenen Adventskalender (also die Säkchen dazu) selber nähen und mir dann selber etwas gutes tun. Außerdem möchte ich so eine Flickendecke nähen. Das war mal bei den Simpsons ein Thema. Also jetzt nicht aus Flicken, sondern jedes Mitglied der Familie von Marge hat ein Rechteck für eine Decke genäht. Das Knecht Ruprecht diese Decke zerstört hat, erwähne ich mal nicht 🙂 Und so etwas möchte ich auch machen. Da die Sache mit den Kinderchen erst einmal nichts wird, werde ich das anders machen (kann ich ja immer noch ändern): Und zwar jedes Jahr solch ein Rechteck. Und zwar zu den Themen, die mich in dem Jahr bewegt haben.

Natürlich möchte ich dieses Jahr endlich wieder aktiv schreiben. Immerhin habe ich bis nächstes WS Zeit (da fangen die meisten Fächer an der Uni für die Erstis an, außer Theologie, dass könnte ich auch zum SS studieren). Natürlich mein Roman und dann auch magische Sachen, die ich dann in einigen Jahren veröffentlichen möchte. Irgendwie bin ich genügsam geworden. Vor ein oder zwei Jahre hätte ich gerne alles gestern veröffentlicht und jetzt rede ich von Zeiträumen, die Jahre umspannen.

Naja, dann kommen natürlich noch weitere elf Tarotkarten samt Bilder und weitere elf Runen mit ausführlicher Beschreibung dran. Aber dazu muss ich ja fast nichts mehr sagen.

Und magisch möchte ich mich demnächst mehr mit den Elementen beschäftigen. Also Erde, Feuer, Wasser und Luft (eine Erdliste mit verschiedenen Göttinnen habe ich schon mal veröffentlicht). Und da kriege ich demnächst drei Bücher von Ulrike Ascher (danke an Herzkammerkuss). Da kann ich schon mal damit anfangen.  Und zusätzlich möchte ich mich mehr mit meinen eigenen Wurzeln beschäftigen (daher passt der Nick erdwurzelchen sehr gut, nur was mache ich, wenn der mal nicht mehr passen sollte?). Und damit meine ich die germanischen und slawischen Wurzeln, die ich mitvererbt bekommen habe. Leider gibt es zum slawischen Thema kaum gute Literatur. Zumindest habe ich kaum etwas gefunden. Und wenn, dann werden die Bücher nicht mehr aufgelegt und gebraucht werden die auch nicht verkauft.

Auch sonst habe ich vor sehr viel mehr magisch zu arbeiten. Tarotkarten legen, Runen werfen, Kerzenmagie, Sigillenmagie, Knotenzauber und all diese Dinge. Aber auch die Grundlagen möchte ich dieses Jahr wieder aufarbeiten (habe ich schon einige Zeit nicht mehr praktiziert). Damit meine ich ganz banal visualisieren, meditieren und so weiter. Damit werde ich zu Imbolg anfangen und bis dahin einen Plan aufschreiben, was ich die nächsten dreizehn Monde machen werde 🙂

Also es wird ein Jahr der Hand. Beim We’Moon Kalender geht es ja auch um Gaias Rhythmus und um Scheidewege, wo wir unseren Weg finden sollen. Und ich denke das die Kreativität mit der Hand ein guter Anfang ist. Denn wenn wir mit den Händen arbeiten, kommen wir zu unseren Wurzeln. Denn wir erfahren die Welt mit der Hand, weniger mit den Augen oder gar mit unseren Gedanken. Ich kann einen Baum sehen, ich kann ihn aber noch viel besser fühlen und spüren, wenn ich seinen Stamm berühre, seine Blätter anfasse und all diese Dinge. Das bringt mit diesen Baum viel näher. Natürlich kommen auch die anderen Sinne zum Einsatz, aber spüren ist das erste und häufigst auch das wichtigste. Als Babys fassen wir alles an, um es zu erleben. Weniger riechen wir an der neuen Sache.

Daher lasst uns dieses Jahr viel anfassen und viel Kreativität mitnehmen. Strickt, näht, zeichnet, malt, stellt Schalen oder Figurinen her. Macht alles, was euch Spaß macht. Und wenn es nichts wird oder die anderen euch kritisieren, weil es ihnen nicht gefällt, denkt daran, sie haben es umsonst. Es geht in diesem Fall immer um euch. Und natürlich müsst ihr eure Werke nicht zeigen.

Ich wünsche euch viel Spaß dabei.