Meine erste Anthologie: einfach lesbisch

Ich bekam gestern eine Nachricht auf Facebook, dass es endlich soweit ist. Die Anthologie mit meiner Geschichte erscheint und kann inzwischen sogar vorbestellt werden.

Das Cover der Anthologie

Ich muss schon zugeben, dass Cover ist heiß. Zwar handelt es sich bei meiner Geschichte eher etwas für junge Menschen, da kann man natürlich gerne diskutieren, ob das Cover passt, aber hei, es ist heiß, mir gefällt es.

In einem neuen Blog, welche ich die Tage dann noch anlegen werde, werde ich noch ein wenig genauer darauf eingehen. Und gerne können Vorbestellungen über mich getätigt werden 😉

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Mein Fernstudium hat schon begonnen obwohl …

… das Semestern noch nicht angefangen hat.

Ich habe mich nämlich noch für einen Mathematik Brückenkurs für Wirtschaftswissenschaftler angemeldet, weil ich, zugegebenermaßen nicht mehr so fit in Mathematik bin. Mein Abi habe ich 2001 gemacht und in der Ausbildung bin ich, ehrlich gesagt, immer wieder an diesen verdammten Rechenaufgaben gescheitert. Aber irgendwie habe ich mich doch bisher erfolgreich mit Mathe so weit herumgeschlagen, dass es irgendwie geklappt hat und ich meine Abschlüsse bekommen habe. Da ich aber demnächst mich mit der Buchhaltung (nicht dieses Semester) herumschlagen werde, da dachte ich mir, nun gut, dann werde ich eben mein bisschen Mathematikwissen auffrischen und vielleicht kapiere ich dieses Mal etwas.

Vorhin habe ich 2 1/2 Stunden an dem ersten Studienbrief (von insgesamt zehn übrigens) gesessen und sechs Seiten durchgearbeitet. Okay, ich habe keine Ahnung was ich da eigentlich mache, aber hei, ist doch egal solange ich am Ende sagen kann, ich habe es verstanden. Und zu meiner eigenen Überraschung habe ich wirklich etwas verstanden.

Für die kommende Woche, so ist es zumindest geplant, werde ich versuchen täglich fünf Seiten durchzuarbeiten (ohne mich zwischendurch durch irgendetwas ablenken zu lassen). Immerhin habe ich zwischendurch noch einiges erledigt, was schlichtweg Zeit gekostet hat. Das kann ich morgen getrost vergessen 🙂

Zur Zeit überarbeite ich eine Geschichte für ein Schreibprojekt, wo ich ein Großteil einfach mal verloren habe, danke lieber Computer. Aber der Wutanfall ist inzwischen verraucht. Jetzt habe ich versucht alles, mehr oder weniger, wieder so zu schreiben, wie ich es bei der ersten Version getippt habe und nun geht es um die Ergänzungen, die hoffentlich die Geschichten besser machen 😉

An meinen eigenen Geschichten habe ich, dass muss ich zu meiner eigenen Schande gestehen, in der letzten Woche gar nicht gearbeitet. Das werde ich versuchen nächste Woche, trotz des Mathekurses nachzuholen. Aber erst einmal das Projekt und dann kommt alles andere.

Übrigens, ich habe ja vor kurzem berichtet, dass der Größenwahn mich gepackt hat. Im Moment bin ich mir sehr sicher, dass ich diesen Größenwahn auch ausleben werde. Dazu benötige ich zwar noch einige Unterstützung, aber ansonsten, ich sehe es kommen, dass ich noch wirklich meine eigenen Anthologien planen werde. Ich habe auch schon mehr Ideen im Kopf, als alles andere. Und das Thema für die erste Anthologie hätte ich sogar schon (es gibt Dinge, da sollte man mich bloss nicht reizen, hehe).

Ich hatte zwar vorgehabt heute die ersten Briefe zu schreiben, kam aber nicht dazu. Dann werde ich das immer Abends beim Fernsehen machen (@ Schriftrolle, wenn du magst, meine Adresse ist im Impressum ^^).

So, ich mache mich dann mal auf und werde die fünf Seiten noch überarbeiten, wobei ich am Ende noch die Geschichten schreiben muss.

Warum tue ich mir das Ganze noch einmal an?

Keine Ahnung …

Schöne Grüße ….

… vom Größenwahn.

Denn dieser hat mich seit einigen Tagen gepackt. Nein, keine Sorge, ich plane nicht den dritten Roman oder so, halt, Stopp, natürlich plane ich schon den fünften Roman, aber egal, es ist etwas anderes.

Kurz zur Vorgeschichte: Bei Facebook (wo man Nachrichten an die eigene Pinnwand schreiben kann) erwähnte ich, dass ich den Grundplot zu meinem Roman fertig habe und das ich an einer eigenen Anthologie schreiben würde. Eine Autorin, mit der ich virtuell befreundet bin, fragte, ob es für diese Anthologie eine Ausschreibung gäbe, sie wäre sehr daran interessiert.

Und wer die Seele einer Löwin kennt, und vor allem die Irrungen und Wirrungen meiner Seele, weiß, wie es gerade bei mir aussehen könnte 😉

Das Projekt hat seinen Reiz, auf alle Fälle und ich habe sogar schon einen Namen und genügend Themen als Idee, dass ich die nächsten zehn Jahre damit überbrücken könnte. Und wenn das mit einem Verlag nicht klappt, hätte ich sogar eine Alternative (BoD oder LuLu) wo die Bücher erscheinen könnte. Und vor allem mache ich mir keine Illusionen, dass ich von solch einer Arbeit bzw. von den Anthologien jemals leben könnte. Es wäre ein reiner Liebhaberinnenprojekt. Das ist mir bewusst.

Mein Problem, bzw. meine Probleme wären: Das Lektorat und die Covergestaltung.

Ich stehe dazu, dass ich zur Zeit meine Grammatik und meine Rechtschreibung aufbessere. Und das ich mit den Grafikprogrammen so gut umgehen kann um das selber zu übernehmen, dazu stehe ich auch. Daher müsste das jemand übernehmen die/der mit der Grundthematik meiner Ideen keine Probleme haben und das vor allem unentgeltlich machen würden (also ebenfalls mein Projekt zu einem LiebhaberInnenprojekt erklären würden).

Über die Finanzierung der Bücher (sofern das wirklich über BoD laufen würde), mache ich mir im Moment keine Gedanken. Das kann ich mir schlichtweg zu diesem Zeitpunkt noch nicht leisten. Das ist nun einmal so.

Auf alle Fälle wollte ich mir das mal von der Seele schreiben 🙂 Und wer weiß was sich in der Zukunft tut. Daran werde ich definitiv weiterdenken. Und vielleicht auch einige Verlage anschreiben, wo ich mir zumindest vorstellen könnte, dass sie Interesse an ein solches Projekt haben könnten 🙂

Von englischsprachigen Chats über das Lesen von Geschichten und Romanen

Ich gehöre nicht unbedingt zu der Sorte Mensch die immer und überall fröhliches Fest wünscht, daher überlasse ich der Sailor Truppe diese Aufgabe 😉 (Trotzdem noch schöne Feier- und vor allem Freie Tage euch).

In den letzten beiden Tagen habe ich drei Kurzgeschichten für Ausschreibungen geschrieben und eine davon gefällt mir so gut, dass ich schon kurz davor stehe, diese am Sonntag loszuschicken. Aber ich denke, ich werde damit bis Ende des Jahres warten (wie sich das anhört). Denn das Ende der Ausschreibung wird am 06. Januar 2010 eingeläutet. Auch die zweite Geschichte, die ich gestern geschrieben hat, liest sich für meine Augen nicht unbedingt schlecht. Aber ein Überflieger ist diese noch nicht. Die dritte Geschichte hingegen ist eher bescheidener Natur. Ich hatte um Mitternacht keine große Muse mehr, an ihr ernsthaft zu arbeiten, dabei hatte ich gestern richtige Lust und Energie gehabt zu schreiben was die Tastatur hergiebt.

Dann ist mir gestern aufgefallen, dass ich etwas lesen kann, was mich seit mehr als fünf Jahren nicht mehr interessiert hat: Romane und Kurzgeschichten (Anthologien). Das ist ja das lustige an der ganzen Geschichte, ich möchte letztendlich Romane und Kurzgeschichten schreiben, mache dies auch und konnte es einfach nicht lesen, weil es mich nicht so sehr reizte wie ein gutes Sachbuch. Doch gestern Abend beim Zähne putzen hat es mir zum ersten Mal seit langem richtig Spaß gemacht eine Kurzgeschichte zu lesen. Ich glaube so langsam ist der Fluch diesbezüglich endlich gebrochen.

Wurde auch langsam Zeit.

Zur Zeit lese ich eine Anthologie von Pam Keesey „Daughters of Darkness“ (ins deutsche wurde es als „Draculas Töchter“ übersetzt). Die ersten beiden Geschichten selber sind nicht überragend, dass muss man leider so sagen. Sie sind nett, teilweise sogar lustig und nette Unterhaltung für zwischendurch. Aber mir persönlich bleiben sie nicht im Kopf hängen, so dass ich noch stunden- und tagelang später darüber nachdenke und philosophiere oder etwas in der Richtung. Da gibt es andere Geschichten, die sind mir alleine vom ersten überfliegen im Gehirn hängen geblieben. Und auf die freue ich mich auch schon, wenn ich dorthin gelange, entweder zu der Geschichte oder zu der entsprechenden Anthologie.

Weiterhin bin ich ein wenig stolz auf mich. Und zwar auf die Tatsache, dass ich keine Angst vor englischsprachigen Chats habe. Damit meine ich nicht, dass ich mich in entsprechenden Räumen reinstürze, sondern wenn mich jemand auf englisch anschreibt, dass ich keine Panik bekomme und aus dem Fenster springe. Es gibt genügend Leute, die kein englisch können, warum auch immer. Das finde ich in Ordnung, denn trotzdem setzen sie sich mit entsprechenden Anwendungen auseinander und sind nicht völlig hilflos oder hysterisch ablehnend. Doch auch solche gibt es.

Es gibt halt Menschen, wenn man denen mit einer Sache kommt, von denen sie gar keine Ahnung haben, wirklich beinahe hysterisch werden und so ablehnend reagieren, dass man sich fragen könnte, fällst du tot um, wenn du dich damit wenigstens im Ansatz auseinandersetzt. Klar, ich mag es auch nicht, wenn ich mich mit Dingen beschäftigen soll, von denen ich gar keine Ahnung habe. Ab und an bin ich in dieser Hinsicht schon faul. Aber wenn es eben so ist, dass ich das machen soll oder ich die Möglichkeit habe mal etwas neues zu machen, warum nicht? Schaden wird mir das bestimmt nicht.

Aber bei manchen scheint es wirklich so zu sein, dass sie es als Bestrafung ansehen, wenn sie sich mit etwas neuem beschäftigen dürfen/müssen/sollen/können. Dabei bin ich froh, dass ich noch in der Lage bin, eben etwas neues zu erlernen. Nicht das mein Gehirn oder meine Fähigkeiten so dermaßen eingeschränkt sind, dass ich auf einem bestimmten Stand meines Wissens und meiner Fähigkeiten stehen bleiben muss, weil es einfach nicht weitergehen kann.

Man stelle sich das mal kurz vor, all das, was wir in diesem Moment wissen, ist alles, was wir für den Rest unseres Lebens wissen werden, weil wir nicht mehr in der Lage sind neues aufzunehmen. Für mich wäre das eine regelrechte Bestrafung. In die Welt hinausgehen und nichts von ihr mitnehmen oder bei jemanden anderen etwas lassen. Dann kann ich mich doch gleich erschießen (tschuldigung für die drastische Wortwahl, aber für mich wäre dies das Ende meines Lebens).

Aber natürlich heißt es, Leben und leben lassen. Wenn diese Menschen nur ein Buch in ihrem Leben lesen möchten, nur eine Art von Film sehen und nur eine Form der Kommunikation und/oder Arbeit möchten und was auch immer, dann ist das ihr gutes Recht. Sie sollen nur damit rechnen das ich Bücher lese und mich mit fremden Sprachen beschäftige und mich auch fortbilden möchte. Und wer damit ein Problem hat … wird aller Wahrscheinlichkeit auch nicht diesen Blog geschweige diesen Beitrag lesen. Vermutlich ist er manchen auch noch zu lang.

Ansonsten plane ich schon für das nächste Jahr ein wenig vor (ist ja nicht mehr lange hin). Aber dafür lohnt es sich schon ein neuer Beitrag. Und bevor ich an meiner neuen Geschichte schreibe (habe Ideen für zwei Geschichten), werde ich ein wenig bloggen.

Anthologieausschreibung: eROTische Märchen vom Wortkussverlag

Na klar, nach meinem ersten Erfolg mache ich mich nun auf, eine neue Geschichte zu schreiben. Der Wortkuss Verlag hat nämlich eine Ausschreibung zum Thema eROTische Märchen ausgeschrieben.

Und zur Zeit bin ich dabei, mein erstes Märchen zu schreiben.

Wer daran teilnehmen will, findet unter dem zweiten Link alle wichtigen Bedinungen.

Wichtig:

Es können drei Geschichten/Märchen eingesendet werden.

Jedes Märchen sollte maximal 12.000 Zeichen haben (mit Leerzeichen).

Die Farbe Rot (deswegen ist dieser Teil besonders hervorgehoben) muss eine wichtige Rolle spielen.

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2009

Weitere wichtige Punkte wie, dass die Geschichte nicht öffentlich zugänglich sein darf oder gar veröffentlicht ist, ist bei den meisten Ausschreibungen schon ein Muss. Weiterhin wird auf dem Blog (erster Link) Fragen zu allen wichtigen Themen beantwortet, wie zum Beispiel, dürfen es auch Homoerotische Märchen sein und so weiter.

Wer mitmachen will, der/dem drücke ich die Daumen. Ich werde auf alle Fälle was einschicken. Aber nicht sofort, weil ich mir noch die Zeit gönnen will, die Märchen zu überarbeiten.

Meine erste Veröffentlichung

Ich hatte am Dienstag recht kurz über die Veröffentlichung geschrieben, weil ich auch nur kurz im Internet war. Kurz danach musste ich zur Arbeit fahren. Daher kommt hier noch einmal ein kurzer, aber dafür eher ausführlicher Bericht zu meinem ersten Erfolg ^^

Und ja, ich gebe im Moment ein wenig damit an, aber hei, ich bin stolz auf mich, also darf ich das ^^

Seit ich erfahren habe, dass es diese Ausschreibung gibt, habe ich mich ja doch mehr oder weniger intensiv damit beschäftigt. Ziemlich schnell kam mir ja die Idee und bis heute frage ich mich, woher? Vermutlich hat es mir deswegen so viel Spaß gemacht, diese zu schreiben, weil ich nicht weiß, woher sie eigentlich gekommen ist 🙂

Die Korrekturen und Kritiken fand ich sehr berreichernd und haben mir auch sehr geholfen. Dafür danke ich allen, die den Text gegeben und mir beim Endschliff geholfen haben. Das hat mir sehr viel bedeutet. Nicht für die Geschichte, sondern auch als Mensch 🙂

Dann habe ich sie eingeschickt und ab da hieß es abwarten. Ich gebe zu, als ich dann gelesen habe, dass die Ausschreibung um einen Monat verlängert wird, ich bin beinahe aus dem Fenster gesprungen. Denn Verlängerung bedeutet länger warten auf ein Ergebnis.

Irgendwann wurde auf der Internetseite geschrieben, die Auswertung sei fertig, nächste Woche würden die Ergebnisse versendet werden (oder zumindest habe ich es so verstanden). Da habe ich jeden Tag in mein Emailfach geschaut, in der Hoffnung, dass eine Nachricht dort zu finden. Es dauerte bis Montag, bis ich die Antwort erhalten sollte (hach, wie theatralisch, lachZ).

Ich schaue am Montag in mein Emailfach und sehe einen bekannten Namen und die Überschrift der Anthologie. Mein Herz schlägt schneller und dann lese ich „Meine Geschichte wurde ausgewählt“. Da ist mir aber ein ganz schöner Stein vom Herzchen gepurzelt.

Montag und Dienstag bin ich ganz schön mit einem debilen Grinsen durch die Gegend gewandert (und ja, ich habe mir die Mail ausgedruckt, die wird eingetütet und ein Leben lang aufbewahrt, denn für mich ist das was besonderes).

Und ja, jetzt habe ich Blut gelegt. Ich habe hier noch einige Ausschreibungen, die zeitlich gesehen, Richtung Ende des Jahres auslaufen und ihr könnt mir glauben, an denen werde ich teilnehmen. Für eine Ausschreibung (wo man drei Geschichten einsenden kann), habe ich sogar schon eine Idee und angefangen zu schreiben. Ich denke mal, ich werde heute, neben meinem Roman, mich daran setzen und tippen.

Und wie es aussieht habe ich eine Kollegin und gute Freundin mit dieser Veröffentlichung versaut (im positiven Sinne ist das gemeint). Denn sie möchte sich nun ebenfalls an den Ausschreibungen beteiligen. Vielleicht schaffen wir es, gemeinsam in einer Anthologie zu erscheinen. Das würde mich sehr freuen. Immerhin haben wir im gleichen Ausbildungsbetrieb gelernt (aber halt in zwei verschiedenen Parallelklassen), arbeiten bei der gleichen Firma (ach ne, deswegen ist sie ja auch eine Kollegin, lachZ) und haben viele ähnliche Interessen.

In dem Sinne, auf zu neuen Erfahrungen 🙂

Feuertanz ~ Frauen schreiben Horror

Der Heyne Verlag hat Anfang der 1990er ein Buch herausgebracht „Feuertanz – Frauen schreiben Horror“. Nun gut, es handelt sich hierbei um eine Anthologie.

Die Herausgeberin Kathryn Ptacek hatte sich öfters Anthologien zum Thema Horror angesehen und sich gewundert, dass nur wenige bis gar keine Frauen vertreten waren. Sie vermutete, dass Frauen sehr wohl Geschichten eingeschickt haben, wenn es Ausschreibungen zum entsprechenden Thema gab, sie aber nicht berücksichtigt wurden. Sie meinte dabei, dass sie nicht glaubte, dass die Leute, welche die Geschichten auswählten, dies mit Vorsatz taten. Es also mit Absicht gemacht hatten.

Auch sonst ist gerade die Horrorecke von Frauen nicht gerade dicht besiedelt. Denkt man an Horror, denkt man eher an Stephen King oder an Dean Koontz. Frauen fallen mir persönlich (mal wieder) keine ein. (Das gilt eigentlich auch für Science Fiction. Marion Zimmer-Bradley ist bei mir aktuell die einzige Autorin die ich mit diesem Genre in Verbindung bringe. Werde mich aber in beiden Bereichen verbessern, versprochen.)

In diesem Buch findet man zwanzig Geschichten, die ausschließlich nur von Frauen geschrieben wurden. Denn die Herausgeberin wollte eine Anthologie veröffentlichen, welche zeigt, schaut her, Frauen könnes auch. Und ich denke, dass Frauen es in der Tat können.

Das Buch habe ich erst heute bekommen, somit kann ich keine inhaltliche Analyse geben, wie gut die einzelnen Geschichten sind und ob es sich lohnt, das Buch zu organisieren. Denn es ist zwischenzeitlich vergriffen (immerhin feiert es nächstes Jahr sein zwanzigstes Geburstag). Desweiteren hat die Herausgeberin empfohlen, dass Buch am besten in einem regnerischen Herbsttag (oder doch eher Abend) zu lesen, wenn man alleine ist, es regnet, der Baum am Fenster kratzt und man so richtig schön gruseln kann. Oder auch in einer dunklen, kalten Witnernacht.

Aber ich muss sagen, mit dem Herbst verbinde ich eher ein gutes Horrorbuch als mit dem Winter. Keine Ahnung wieso.

Kleiner Hinweis: Es gibt die Bending the Landscape Reihe (Fantasy, Science Fiction und auch Horror). Das besondere hierbei ist, dass nicht nur Frauen mitschreiben, sondern dass die Geschichten selber sich um Lesben und Schwule drehen. Egal welche sexuelle Ausrichtungen die AutorInnen haben, die Hauptfiguren müssen Homosexuell sein. Ich selber habe mir bisher Horror gegönnt und allein die erste Geschicht, woah, Hammer. Allein für diese Geschichte lohnt sich die Anschaffung (okay, dass ist jetzt natürlich übertrieben). Ich habe mir vorgenommen auch die Bending the Landscape Anthologie dann im Herbst zu lesen (da sollte ich mir eine Notiz machen), da ich denke, dass es die perfekte Jahreszeit für solche Geschichten sind. Ob ich es durchhalte und bis dahin warten kann, dass ist dann eine andere Geschichte.

Ansonsten, dass war eine Art Buchtipp 🙂

Die erste Kritik zu meiner Coming Out Geschichte

Also gerade hat sich Tahira meine Geschichte durchgelesen, die ich für die Coming Out Anthologie schreibe, durchgelesen. Einmal hatte ich mein Hauptcharakter falsch benannt (ist nichts, wenn man ihr einen Namen gibt, aber dauernd an einen anderen denkt) und eine Szene ist noch nicht gut ausgebaut.

Aber sonst gefällt ihr die Geschichte 🙂

Ich gebe zu, dass baut mich auf und daher bin ich mal eine Runde fröhlich.

Wer noch seine kritische Meinung abgeben möchte, kann mich gerne für das PW anschreiben. Ich gebe es aber nur Leuten, die ich kenne. Denn es handelt sich hierbei um ein Wettbewerb und natürlich möchte ich gewinnen, in dem ich ausgewählt werde. Daher werde ich andere natürlich nur soweit helfen, dass ich deren Geschichte zum lesen gebe. Mehr nicht *fiesgrins*

Außerdem besteht die Gefahr, dass es dann als veröffentlicht gilt und bei den meisten Anthologien ist eben die Grundbedingung, dass es nicht sein darf. In dem Sinne…

Anthologie ~ Coming Out ~ Hierreth Verlag

Der noch eher junge Hierreth Verlag hat eine Ausschreibung zum Thema „Coming Out“ ins Leben gerufen. Da dürfen sich einmal lesbische und dann schwule AutorInnen Ihre Geschichten einreichen und sollen in je einem Band veröffentlicht werden.

Und da ich selber lesbisch bin, werde ich mich an einer Geschichte versuchen und sie einreichen. Leider habe ich keine Hinweise darauf gefunden, wie lang eine Kurzgeschichte sein darf, daher habe ich die Damen und Herren mit dieser Frage angeschrieben. Wenn ich etwas weiß, werde ich euch darüber informieren.

Denn vielleicht möchte ja jemand von euch mitmachen und dann landen wir in der gleichen Anthologie 🙂 Aber ja nicht mir meinen Platz wegnehmen *rofl*

Edit: So, ich habe eine Antwort bekommen. In erster Linie kommt es auf den Inhalt an. Es wird zwar sechs bis sieben Normseiten angegeben, aber wenn man eine längere, dafür gute Geschichte schreibt, ist es nicht so wild. Es kommt eben auf den Inhalt an 🙂 Das gefällt mir.