Literarische Gefühlsschwankungen: Hoch und Tiefs

So ganz verstehe ich das nie, egal wie lange ich schreibe. In der einen Sekunde habe ich das Gefühl, dass ich einen ordentlichen, passablen oder gar guten Text geschrieben habe. Und dann in der nächsten Sekunde frage ich mich, wie ich auch nur darauf kommen kann, dass auch nur als akzeptabel anzusehen, von mehr will ich gar nicht reden.

Gerade eben hatte ich solch einen Gefühlsausbruch. Auf einer Verlagsseite stand so etwas wie, wenn ihr Text uns anspricht, dann nehmen wir ihn gerne (im übertragenen Sinn habe ich die Aussage zusammengefasst). Da habe ich mir natürlich gedacht, joah klar, ich und einen guten Text verfassen, wovon träume ich denn Nachts. Von guten Texten klar, aber spätestens wenn ich wach bin, ist das schon wieder vorbei. Zum Glück lasse ich mich nicht davon abhalten es doch zu probieren und weiter zu schreiben. Dann habe ich mich gerade wieder aufgerafft und finde das, was ich gerade geschrieben habe, doch nicht mehr so schlecht. Also wieder im Bereich des akzeptablen.

Ich vermute mal, dass ich mit diesen Gefühlen nicht ganz alleine bin. Und ich vermute mal weiter, dass das eine Form der Schreibblockade ist. Wenn ich kein Vertrauen in mein Schreiben habe, warum sollte ich dann weiterschreiben und werfe alles an die Wand und lösche am Ende die Datei. Auch wenn ich hinter diesem Mechanismus komme und weiß, woher es kommen könnte, es nervt trotzdem

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Von leckeren Kuchen, kaputten Knöcheln und teuren Büchern

Ich habe mich heute mal im herstellen eines Kuchen probiert (backen kann man nicht sagen, da der im Kühlschrank fertig wurde) und ich muss sagen, bis auf die Tatsache, dass mir Mascarpone nicht so schmeckt (ich bin nicht die Käsekuchentante), war er saulecker. Und über kurz oder lang bedeutet das auch, dass der noch einige Male in allen Varianten gezaubert wird. Heute war er mit Beeren, dass nächste Mal gibt es dazu Bananen :o)

Seit letzten Mittwoch habe ich Probleme mit meinem linken Knöchel. Ich muss zugeben, ich habe nicht den Hauch eines Schimmers, was da wirklich los ist. Nur weiß ich, dass ich im Moment nicht lange laufen kann. Gestern war ich circa vier Stunden unterwegs, weil ich nach einem neuen Rucksack gesucht habe (und natürlich keinen fand), konnte ich am Abend kaum noch laufen. Wenn das so weiter geht, bin ich nächste Woche bei einem Orthopäden (hab irgendwie gerade nur Männer zur Auswahl ^^).

Und warum bitte schön müssen Fachbücher so teuer sein. Ich habe gestern einige Bücher für die Volkswirtschaft gesucht, weil ich lieber mit Büchern lerne als mit den Skripten, die ja eher eine Übersicht darstellen. Sogar im Vorwort steht, dass sie eben nur eine Übersicht hier bieten und das man sich bei Bedarf weiter einlesen sollte. Und natürlich habe ich mir einige Empfehlungen angesehen und mir sind beinahe die Augen rausgefallen. Für vier englischsprachige Bücher (die besser als die deutschen sein sollen) würde ich mal schlappe 200 Euro bezahlen (und einige zerquetschte), hust. Aber ich überlege trotzdem sie zu bestellen.

Bei englischsprachige Bücher lohnt sich in der Tat der Vergleich, da diese kein Buchbindungspreis haben (im Gegensatz zu den deutschen Büchern). Und die meisten Anbieter verlangen sogar zehn Euro mehr als der bekannteste Buchonlineshop. Einige weniger sogar noch mehr. Das bin ich schon fast gar nicht gewohnt, habe ich bisher die Erfahrung gemacht, dass andere meistens um ein Tick günstiger sind. In diesem Fall nicht. Vermutlich liegt es daran, dass es keine Romane oder Populärsachbücher sind, sondern eben Fachbücher fürs Studium.

Heute morgen um zwei Uhr habe ich die Überarbeitung von Kapitel 1 von meinem neuen Romanprojekt abgeschlossen. Aus elf Normseiten wurde am Ende 22 Normseiten. Ich hatte damals nur die erste Version geschrieben und die sollte ja erst einmal den groben Rahmen festhalten. Gestern habe ich dann mit der zweiten Versionen eben die ganzen Beschreibungen hinzugefügt, die ich aktuell für wichtig halte. Mal sehen wie oft ich die ganzen Kapitel überarbeiten werde.

Ich werde jetzt noch ein wenig an meinem männlichen Hauptcharakter arbeiten und dann mal sehen, was Kapitel 2 so mit sich bringt.

Und das war für heute eine kurze Übersicht über die letzten Tage. Ab morgen werde ich dann wieder regelmäßig lernen, aber auch regelmäßig schreiben. Mal sehen ob es klappt ^^

Ein neues Semester und schon die ersten Probleme

Am Donnerstag kamen endlich die Unterlagen für das neue Semester (Hinweis, in Zukunft werde ich zum ‚Thema Fernstudium bei der ReWi Katze bloggen) und am Montag werden mir die Gebühren abgezogen (da ich eine Einzugsermächtigung gegeben habe, ist es im Grunde genommen egal, dass ich als erstes die Unterlagen bekommen habe und dann das Geld abgezogen wird, kann mich ja eh nicht dagegen wehren ^^). Gerade habe ich mich für die Mentoriate angemeldet (ziemlich WiWilastig dieses Semester) und da kommt schon das erste Problem.

Einer der Kurse ist für die Einführung Betriebswirtschaftslehre, dass andere für die Volkswirtschaftslehre und das dritte ist für den Brückenkurs Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler, den ich letztes Jahr belegt und somit noch die Unterlagen habe (dieses Semster habe ich es völlig vergessen, ehrlich gesagt, aber mir geht es in erster Linie um das verstehen, weniger um einen Schein, andererseits wäre es sicherlich nicht schlecht noch so etwas bekommen). Und zwei der Kurse, also Mathe und der BWL Kurs, schneiden sich bei drei Terminen, grummel.

Das lustige hierbei ist, die Kurse finden an Samstage statt und ich dachte mir, hei, ist ja nicht so schlimm, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich da was beißt. Tja, falsch gedacht ;O). Und das noch gleich bei drei Terminen, lol.

In den Heften, die mitgeschickt wurden, stehen ja auch schon die Klausurtermine, damit man sich daran orientieren kann (und um auch den Urlaub entsprechend zu legen, zumindest orientiere ich mich daran). Ich werde im März dann drei Klausuren schreiben: Einmal Propädeutikum (was ich eigentlich jetzt im September hätte schreiben sollen), dann der Einführungskurs in Wirtschaftswissenschaften und wohl auch im Einführungskurs für JuristInnen. Das habe ich gewählt, weil ich mir denke, dass das nicht schlecht sein kann.

Klar habe ich ja den ersten Kurs für Bürgerliches Recht gewählt. Aber wenn nach einem halben Jahr der Mentor fragt, ob es noch eine Rechtsgrundlage gibt und ich nicht weiß, was der von mir will (in diesem Fall war die Rechtsgrundlage der Vertrag), dann denke ich mal, schadet es nicht, wenn ich gaaaaanz von Anfang an anfange. Das tut mir sicherlich gut. Und auch wenn es letztendlich immerhin drei Klausuren sind, mein Abtiur sah damals auch nicht viel anders aus. Und wenn ich es richtig anfange, dann werde ich es sicherlich packen. Das bedeutet eben, dass ich rechtzeitig mit dem lernen anfangen und vor allem konsequent dabei sein muss.

Heute habe ich auch leere Karteikarten zum beschriften gekauft, Ordner zum schicken einordnen und so weiter. Für WiWi brauche ich noch ein wenig Literatur (na wer hätte das jetzt gedacht ^^) und dann denke ich, werde ich das Semster schon erfolgreich schaffen. Wobei Kurs 1 da noch einige Büchertipps bereithält. Also ganz blind muss ich da nicht unbedingt was kaufen. Ich befürchtet nur fast, dass ich seeeehr tief in die Tasche greifen werde. Nun ja, so kann man auch die Wirtschaft ankurbeln ^^

Was gibt es sonst noch zu erzählen?

Zurzeit arbeite ich an einem anderen Krimi. Ich muss zugeben, dass ich mich mit meinem letzten Projekt irgendwie so dermaßen verzettelt habe, dass ich gar nicht weitergekommen bin. Und aktuell kann ich mich mit meinem neuen Projekt (übrigens ebenfalls ein Krimi) so dermaßen identifizieren, dass ich damit recht gut zurande komme.

Kapitel 1 habe ich in der Rohfassung fertig (es muss noch sehr stark überarbeitet werden) und den Mörder, sowie die Opfer fertig. Dieses WE werde ich mich um den männlichen Hauptcharakter kümmern. Im November, beim diesjährigen NaNoWriMo möchte ich dann versuchen die ersten 50.000 Wörter für den Roman zu schreiben. Den Plot habe ich auch schon in den ersten groben Zügen geschrieben (es fehlt aktuell das Ende, aber ich bewege mich darauf hin) und dann sehen wir mal weiter. Ich haber bei diesem Werk aber ein besseres Gefühl. Zwar hat das nichts zu bedeuten, aber sehen wir einfach mal weiter :o)

Ansonsten geht es eher ruhig zu. Mein Wohnraum sieht zwar aus, wie der lebendgewordene Chaos, aber ich denke mal, jetzt wo ich wieder was zum lernen habe, werde ich auch das irgendwann mal in den Griff bekommen. Wird auch langsam Zeit.

Na dann, ich gehe mal mein Stundenplan machen (und natürlich schreiben).

Irgendwie geht mir alles ZU schnell

Da schreibt man noch gerade ein Post, so von wegen, man schaut auf die Uhr und schon ist doch irgendwie eine halbe Ewigkeit vergangen, da ist noch einmal eine kleine Ewigkeit vergangen. Im Moment hapert es bei mir mit dem Fleißigsein. Dabei nehme ich mir jeden Tag unter der Woche vor, irgendetwas zu machen: Zu lesen, Tagebuch schreiben, lernen, sucht es euch aus. Und im Moment komme ich einfach zu nichts. Keine Ahnung warum.

Ab morgen werde ich probieren in dieser Hinsicht wieder ein Tick fleißiger zu sein. Das soll bedeuten: Jeden Tag ein wenig lernen (immerhin steht das nächste Semester vor der Tür), jeden Tag eine Seite schreiben, ein wenig spirituell sein und mal sehen was da noch so kommen kann.

Zurzeit arbeite ich an einem neuen Romanprojekt mit einem völlig anderen Heldentypen. Ja, ich gestehe, der Roman, an dem ich jetzt solange gearbeitet habe, habe ich erst einmal auf Eis gelegt. Im Moment komme ich da einfach nicht mehr weiter. Aus diesem Grund habe ich für mich entschlossen, ihn quasi schlafen zu legen, einen Winterschlaf zu gönnen und dann, wenn ich mit meinem jetzigen Projekt fertig werde (hoffentlich werde ich auch mit ihm fertig, immerhin, eine Testleserin habe ich schon), dann werde ich mal gucken, ob ich meinen ersten Roman wieder aus dem Winterschlaf hole. Ich hoffe es zumindest. Immerhin habe ich ja doch sehr lange an ihm schon gearbeitet, da möchte ich versuchen, ihn doch zu retten.

Aber erst einmal arbeite ich an dem anderen Projekt, wobei ich vesuchen möchte, die Grundarbeiten bis Ende Oktober fertig zu haben. Der Grund ist einfach, ich möchte im NaNoWriMo Monat einen Großteil des Romans schreiben. Letztes Wochenende habe ich spontan einfach mal darauf losgetippt und elf Normseiten geschrieben, was in diesem Zusammenhang bedeutet, Kapitel 1 ist fertig.

Letztes WE habe ich meinen Mörder zu Ende geplottet, heute werde ich meine drei Romanopfer bearbeiten (also die Opfer, die im Roman vorkommen). Nächstes Wochenende möchte ich dann meinen Hauptcharakter bearbeiten und vielleicht schaffe ich es ja auch, die weibliche Hauptfigur und den besten Freund meiner Hauptfigur zu bearbeiten. Danach kommt die Geschichte dran und dann geht es im Grunde genommen schon los. Das sollte doch in zwei Monaten zu schaffen sein. Ich hoffe es zumindest. Zumal ich noch so viele Projekte habe, die ich gerne umsetzen möchte.

Ich habe mich erfolgreich für das nächste Semester eingeschrieben (schon vor zwei Monaten) und diesen Monat werden mir die Gebühren abgebucht. Das bedeutet, dass ich demnächst die Unterlagen bekomme. Diesen Semester werde ich mich insbesondere auf das Propädeutikum und die Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften konzentrieren. Denn ich habe festgestellt, dass mir insbesondere die Grundlagen der Rechtswissenschaften fehlen und ich daher mir wohl da noch ein Semester Zeit geben möchte, bevor ich mich in die Klausuren des Bürgerlichen Rechts stürze. Denn wenn der Mentor mich fragt, ob eine Rechtsgrundlage besteht und ich noch nicht einmal weiß, was der eigentlich von mir (entschuldigen Sie bitte, dass liegt nur an mir), dann denke ich mal, sollte ich mein Lernkonzept grundlegend überdenken und vor allem überarbeiten.

Kurze Zwischenbemerkung, damit war ein Vertrag gemeint, hüstel.

Und immerhin hatte ich schon sechs Monate ReWi gehabt um so etwas wissen zu können, aber ich stand da, mal wieder, völlig auf dem Schlauch. Aber gut, ist ja nicht sooo schlimm. Immerhin habe ich ja noch genügend Zeit, auch wenn ich letzten Monat Geburtstag gehabt habe ^^ (und ich somit ein Jahr älter wurde). Es zu übertreiben ist auf Dauer auch keine gute Idee. In dem Sinne, werde ich mich dieses Semester mit den beiden oben genannten Fächern auseinandersetzen (und nebenbei, wenn ich die Zeit finde, auch mit Bürgerliches Recht I, immerhin habe ich mir gestern deswegen einige Karteikarten gekauft) und nebenbei mit zwei anderen Nebenfächern. Ich freue mich schon auf das nächste Semester (es geht bald wieder richtig los) und ich denke, dass ich dann da wieder richtig reinkomme.

Aber ich möchte/muss da noch einen Weg finden, das Lernen mit dem Schreiben in irgendeinerweise zu verbinden. Mir reicht ein Semester ohne Kreativität völlig aus :o)

Guck auf die Uhr und stell fest …

… es ist ganz schön viel Zeit ins Land gezogen.

Und habe ich mich in irgendeinerweise kreativ betätigt? Noach, die letzten Tage schon. Aber nicht unbedingt die letzten Monaten.

Habe ich fleißig gelernt? So fleißig, dass ich das Semester wiederholen werden?

Und wie sieht es sonst mit irgendeiner besonderen Tat aus? Nöch, ich doch nicht.

Aber alles ganz kurz in einer hoffentlich halbwegs vernünftigen Zusammenfassung. Im Grunde genommen war ich fleißig in Puncto lernen. Immerhin habe ich zwei von vier Einsendeaufgaben bei der Uni abgegeben (jaja, ich hätte noch zwei abgeben müssen, auch wegen Übungszwecken) und man lese und staune, ich habe beide bestanden.

Die erste eingesendete Aufgabe mit der Mindestpunkteanzahl von 50 Punkten. Ein wenig enttäuscht war ich, weil ich mir da wirklich so viel Mühe gegeben habe und ich halt dachte, dass ich besser abschneiden werde. Bei der zweiten Aufgabe, ich gestehe zum zweiten Mal, habe ich mir nicht sooo viel Mühe gegeben. Einfach drauf losgeschrieben und mal sehen, was daraus wird. Immerhin habe ich damit gerechnet, dass ich durchrasseln werden. Denkste: Ich habe die Aufgabe sogar mit 51 Punkten bestanden. So ganz nachvollziehen kann ich nicht, wie das sein kann, aber ich bin trotzdem glücklich.

Da ich aber für mich entdeckt habe, dass ich das mit dem lernen völlig falsch angegangen bin und vor allem, weil ich das mit dem Gutachtenstil noch nicht so gut drauf habe, entschloss ich mich, dass erste Semester zu wiederholen. Einfach noch einmal die Zeit nehmen und alles von der Pike auf an lernen. Dazu habe ich hier ja zwei Bücher liegen und mal sehen, was sich daraus entwickelt.

An meinem Roman habe ich erst vor kurzem wieder angefangen zu schreiben. Da ich jeden Tag zwei Stunden gelernt habe und irgendwann hat man natürlich keine Lust mehr, noch was anderes zu machen, bin ich diesbezüglich ziemlich ins Hintertreffen geraten. Aber ratet mal, joah, Ideen habe ich mehr als genug. Und eine finde ich gerade so faszinierend, dass ich sie über kurz oder lang auf alle Fälle verfolgen werde. Aber mehr, wenn es mehr zu berichten gibt. Wenn ich diesen Beitrag fertig habe, werde ich mich bezüglich meines Hauptprojektes dran machen und einen wichtigen Charakter erst einmal plotten.

Wobei ich faszinierend finde, als ich mit dem fiktiven Geburtsdatum den Mondzeichnen errechnete, stimmten die dargestellten Charakterzüge so sehr mit der Figur überein, wie ich sie sehe, dass ich mir nur dachte, hä? wie kann das denn sein? Ist das jetzt ein Zeichen oder ist das ein Pups?

Ansonsten habe ich beschlossen japanisch zu lernen. Ich hatte mal einen Traum gehabt, in der ich bei einer Konferenz war und zuerst tat ich nur so als ob ich die Sprache beherrschte und auf einmal konnte ich es. Ich glaube, dass hat schon etwas zu bedeuten. Und zumindest probieren kann man es ja mal :o)

Ich lebe, bin gerade in einem gewissen Robert Downey Jr. Fieber (hört euch mal seine Musik an, dann wisst ihr wieso) und werde mich langsam mal wieder aktiver überall einbringen. Bis die Tage dann ^^

Alice im Wunderland – Der Test (und er stimmt auch noch)

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Keine Zeit, keine Zeit, ich habe irgendwie keine Zeit …

Mir geht es im Moment wie das weiße Kannichen. Zwar komme ich nicht zu spät, aber irgendwie habe ich das Gefühl keine Zeit zu haben. Seit etwa einem Monat stecke ich mitten in mein Fernstudium und das bedeutet für mich, dass ich unter der Woche mindestens 1 1/2 bis 2 Stunden lerne (und unglaublich aber wahr, bisher kann ich es sogar umsetzen) und am Wochenende, wenn ich nicht gerade auf Krankenbesuch bin, sitze ich schon drei bis fünf Stunden hinter den Büchern. Und das alles bisher für ein Fach. Ich muss mich endlich ranmachen und das zweite Fach auch ein wenig bearbeiten.

Heute habe ich auch meine ersten Einsendeaufgaben (die ersten von vieren) mit der Post losgeschickt. Nächsten Dienstag müssen die bei der Uni eingegangen sein, damit sie als rechtzeitig dort angekommen angesehen werden. Ich dachte mir, lieber ein bisschen eher losschicken, als ein wenig zu spät und dadurch die Gefahr ausgesetzt werden, dass mir diese Arbeit nicht anerkannt wird, obwohl ich mindestens fünfzig Punkte erreicht habe (mit den fünfzig Punkten hat man die Aufgabe bestanden und wenn ich zwei Einsendeaufgaben bestanden habe, darf ich an der Klausur teilnehmen).

Dadurch habe ich es in der letzten Zeit nicht geschafft irgendetwas zu schreiben, keine Briefe, keine Geschichten, eben im Moment nur die Uni (nicht einmal den Blog ^^). Dafür bitte ich entsprechend um Entschuldigung.

Hinzu kommt, dass ich gerade meinen Wohnraum ausmiste (mindestens 200 !!! Bücher fliegen hier raus). Und ich muss zugeben, ich bin noch nicht einmal wirklich traurig darüber. An viele dieser Bücher habe ich schon lange nicht mehr gedacht, warum also diese behalten?

Ansonsten habe ich eigentlich gar nicht so viel zu erzählen, da mich das Studium im Moment so gefangen nimmt, dass ich kaum Zeit für irgendwelche große Erlebnisse habe (und ja, ich bin mir der Bedeutung dieser Aussage sehr wohl bewusst).

Von Plagiaten, Geschichten und Bestseller

Sprechen wir von einem Plagiat, dann sprechen wir vom Diebstahl geistiges Eigentums. Und eigentlich ist dieses, dank des Paragraphen 23 des Urhebergesetzes geschützt. Aber auch solche Gesetze werden gebrochen und man kann damit sogar einen potentiellen Bestseller schreiben.

Ich will mich jetzt nicht auf die Geschichte selber stürzen sondern eher allgemein über das Thema Plagiat und eigene Ideen schreiben. Denn immerhin bin ich selber eine (angehende) Autorin und mir selber ist es ein Bedürfnis, wenn ich etwas schreibe, dass das aus meinem Gehirn fließt (auch in der ekligen Variante) und nirgends kopiert wird.

Natürlich, dass weiß ich selber und habe darüber auch schon stundenlange Diskussionen geführt, es ist nicht mehr möglich das Rad neu zu erfinden, auch in den Romanen und Geschichten. Es kann immer passieren, dass man über eine Person oder ein Wesen schreibt und man denkt sich, hei, Moment, dass kenne ich doch von irgendwoher.

Um ein Beispiel zu nennen: Tolkien erfand die Nazgul welche von Robert Jordan zum Mydraal umgeändert wird und letztendlich bei Joanne K. Rowling als Dementoren ihren Auftritt haben. Der Nazgul ist in dieser Reihe das „Urvieh“ dieser Reihe (und aller Wahrscheinlichkeit auch auf eine ältere Figur zurückzuführen). Schauen wir uns den Mydraal an, es lässt sich eine gewisse Ähnlichkeit einfach nicht abstreiten. Und die Dementoren müssen sich dem Vergleich stellen. Natürlich kann man sagen, da haben sich die Leute von Tolkien ganz schön inspirieren lassen. Und ich kenne bei weitem nicht alle klassischen Werke und daher ist es sehr wahrscheinlich das noch mehr Nazgulartige Wesen durch die Fantasylanden reisen und ihr Unwesen treiben.

Aber was alle die beiden Kinder der Nazgul gemeinsam haben, zwar sind sie inspiriert worden, man erkennt aber trotzdem noch kreative Eigenleistungen. Die Mydraale sind Kinder der Trollocs (die Orks aus dem Rad der Zeit Universum) und Menschenfrauen (brrrr) und die Dementoren haben den Todeskuss im Gepäck, während die Nazgul einst die großen Menschenkönige waren. Ihre Biographie, ihre Eigenschaften sind völlig unterschiedlich. Und ich denke, darauf kommt es letztendlich an. Wenn man sich auf diese Art und Weise inspirieren lässt, dass man am Ende trotz allem etwas eigenes schafft.

Aber stelle ich mich dahin und schreibe teilweise direkt ab, teilweise indirekt, dann muss ich mich fragen, habe ich es verdient mich überhaupt in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen und zu sagen, schaut her Leute, ich habe etwas großartiges geschafft? Denn ich stelle mir dann die Frage: Was habe ich geschafft? Was habe ich getan um überhaupt die Aufmerksamkeit zu verdienen? So gut kopiert, dass der Text einen Sinn ergibt? Oh wow, Tschuldigung, aber mehr kann ich dazu nun wirklich nicht sagen. Wenn ich mich in den Mittelpunkt stelle, dann mit etwas, was ich selber geschaffen habe. Das ist zumindest meine Devise. Alles andere ist für mich … peinlich … (und ja, ich mag das Wort nicht, aber in diesem Fall passt es im Grunde genommen).

Mein Problem ist es, dass ich erst gar nicht auf die Idee käme so etwas zu machen, ich gestehe (und bin darüber auch sehr stolz auf mich 😉 ). Okay, dass war nicht von Anfang an. Ich habe vor einigen Jahren an einer Internetseite gebastelt, die war der Inbegriff einer Urheberrechtsverletzung. Und ich hatte natürlich auch Ausreden, warum ich das gestohlen habe, was ich eben gestohlen habe. Aber zum einen, wurde die Internetseite von einigen Viren und Würmer gefressen (gnagnagna) und zum anderen, ich habe dazu gelernt. Und darauf bin ich sehr stolz auf mich.

Manchmal bekomme ich sogar ein richtig schlechtes Gewissen, wenn ich über gewisse Dinge nachdenke, über die ich schreiben könnte und feststelle, Müll, setze ich das um, habe ich diese oder jene Idee im Grunde genommen dafür benutzt. Wo ist da meine Eigenleistung? Das betrifft sogar einzelne Szenen 😦

Es mag sein, dass angeblich AutorInnen schon immer und überall geklaut haben sollen (was ich so nicht glaube, könnte es mir aber vorstellen). Ist es trotzdem legitim das nachzumachen? Mir ist es wichtig, dass meine Texte nach mir klingen und meine Ideen haben. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn ich von Leuten lese, die aus den verschiedensten Bereichen, verschiedensten Genres, verschiedensten Stilrichtungen sich alles zusammenklauen und dann der festen Überzeugung sein, hei, dass ist am Ende mein Stil. *kopfschüttel*

Das Schlimme an sich mag nicht einmal der geistige Diebstahl sein (was an sich schon schlimm genug ist), sondern die Verharmlosung und das Behandeln als ein Kavaliersdelikt. Es wird dann wirklich Ausreden gesucht, Leute werden in Schutz genommen und andere, die den Diebstahl am eigenen Werk thematisieren sogar angegriffen.

Das Letzte kann man wie folgt beschreiben: Ich werde bestohlen (mein Geldbeutel, mein Handy, mein Buch, was auch immer) und ich zeige das an. Und dann werde ich von dem Dieb / der Diebin auch noch angemacht, warum ich mich beschwere, dass ich bestohlen werde.

Das kann doch sie nicht wahr sein, oder?

In dem Sinne, wer ernsthaft schreiben und vor allem das Gesicht vor der schreibenden Gemeinde behalten möchte, sollte sich ernsthaft überlegen, eben keine Plagiate aller Art zu schreiben und eben individuell zu sein. Es mag dann kein Bestseller sein, aber auf Dauer hat man mehr Erfolg, wenn man sich bemüht und etwas eigenes dabei herausbringt. Damit ist man nebenbei auch noch ein gutes Vorbild für alle anderen 🙂

P.S. Diesen Beitrag habe ich am 13. Februar 2010 begonnen und heute beendet 🙂

Buffy vs Edward: Twilight Remixed — [original version] – Lebenszeichen

Ich will mit dem Videogruß nur kurz sagen, ja, ich lebe noch und es geht mir einigermaßen gut (bis auf meine Ohrenentzündung, aber hei, ich darf mich nicht beschweren, es ist mal nichts mit dem Auge).

Wenn ich Luft habe, kommt ein etwas ausführlicher Bericht, hoffe ich mal.

Ansonsten, viel Spaß mit dem Video. Es ist, in meinen Augen zumindest, sehr Aussagekräftig. Und wer möchte, ich bestelle demnächst einige Exemplare meiner Antho, kurz Bescheid geben, dann gibt es für euch auch eine 😉

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