Eihwaz und der Turm

Oder anders ausgedrückt, wie zeigt es sich, wie blind Wolfi eigentlich ist.

Gestern war ich mit meiner Freundin und zugleich Arbeitskollegin S. unterwegs. Unter anderem haben wir ein wenig geschoppt, Mittag gegessen und dann waren wir in einer Buchhandlung, natürlich 🙂

Dabei habe ich spontan ein Muschelorakel und das Buch „Germanische Magie“ von Gardenstone (ISBN-10: 3866630034 oder ISBN-13: 978-3866630031) gekauft. Und ich blätterte natürlich zu Eihwaz, weil ich sehen wollte, was er denn darüber schreibt. Einerseits aus Neugier, andererseits aber auch um zu sehen, inwiefern ich recht habe mit meinen Deutungen.

Einige Deutungen überschneiden sich, in anderen Dingen hat Gardenstone andere Worte benutzt oder neue Erkenntnisse eingebracht. Also da hat sich schon einmal der Kauf gelohnt.

Doch dann sehe ich, dass er diverse Zuordnungen für jede Rune vorgenommen hat. Da findet man auch die Zuordnung zu den Tarotkarten. Und da fallen mir die Schuppen von den Augen. Eigentlich fraglich, wie blind ich sein kann. Denn der Turm wir der Rune Eihwaz zugeordnet.

Hallo, hätte ich da nicht selber drauf kommen können?

Immerhin habe ich Rune und Karte für den gleichen Monat gezogen, da sollte es mir doch eigentlich klar sein, dass sie irgendeine Gemeinsamkeit haben.

Aber so habe ich neue Erkenntnisse für mich gewonnen und die werde ich weiterhin verfolgen.

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Eihwaz – Erste Gedanken

EihwazEihwaz

Verwendung mit freundlicher Genehmigung von Nillonde:

http://www.mondenzauber.de/hexen/baum.php?s=runen

Ich habe ja Eihwaz gezogen und meinte in einem Kommentar, dass ich sie als eine sehr freche Rune empfinde. Inzwischen habe ich mich ein wenig nach ihr in Büchern erkundigt (dabei besonders in denen von Ulrike Engelhardt und Igor Warneck). Sie steht in erster Linie für den Baum Eibe und die Unterwelt. Aber auch für den Rücken. Ein weiterer und sehr interessanter Gedanke ist, dass die lange Linie den Weltenbaum repräsentiert und die beiden Linien oben und unten für die Ober- und Unterwelt steht.

Vorgestern, kurz vor der Arbeit habe ich dann das erste Mal mit ihr meditiert. Es waren nur fünf Minuten, aber das alleine hat schon ausgereicht.  Zwar hat mir die Rune über mich eigentlich Dinge verraten, die ich weiß, aber sie hat es mir so deutlich gezeigt, dass es fast einfach nur weh tat. (Ich bin aber froh, dass ich alles aufgeschrieben habe.)

Die Rune steht ja für den Rücken, also wenn man Rückenprobleme hat, kann man sie dann gerne nutzen, aber auch für den Rückgrat. Sprich, wer zu allem Ja und Amen sagt ohne auch mal an sich zu denken, sollte auch mal mit dieser Rune arbeiten.

In meiner Meditation habe ich sie bei einer Szene benutzt, wo ich an etwas kreativen gearbeitet habe (ich werde nicht näher auf die Meditation eingehen, weil sie sehr persönlich ist). Ohne die Rune habe ich schlampig gearbeitet und sofort Ausreden gefunden, warum das so in Ordnung ist. Aber dann habe ich die Rune auf meine Wirbelsäule visualisiert (in der Meditation wohlgemerkt) und auf einmal habe ich sauber und fein gearbeitet. Ich denke mal, dass spricht für sich.

Wer kein Rückgrat hat, die arbeitet eben unsauber (in allen Lebensbereichen, nicht nur wenn man nicht kreativ ist) und sucht sich dafür auch ausreden um zu erklären, warum man das eben so macht. Hat man aber einen, dann ist das Leben komplett anders und man arbeitet auch anders. Das Selbstverständnis ist völlig anders.

Ich werde noch einige Tage an der Rune arbeiten und mich dann auf die Reise zur nächsten machen. Darauf freue ich mich jetzt schon.

Danke fürs lesen (ich weiß nicht warum, aber ich hatte das Bedürfnis das jetzt zu schreiben).