Schattenbücher ~ Der Tarotweg

Amala hat vor kurzem ihr Projekt der Schattenbücher vorgestellt. Da kam mir schon von Anfang die Idee, dass ganze ein wenig zu übernehmen (hab auch gefragt ob ich darf und ich darf 🙂 ) und hier ist jetzt meine Idee zum Thema Tarot.

Und zwar habe ich mir das ganze so überlegt, dass es eine Reise der Heldin (bzw. des Helden, wenn ein Mann mitmacht) sein wird. ^^ Am Anfang geht es eben von der Karte 0 Dem Narren/Der Närrin los und dann reisen wir eben durch die ganze große Arkana zur Welt. Das bedeutet also, dass 22 Karten beschrieben werden.

Ich habe mir das so gedacht, dass nicht nur in Bücher gewälzt werden soll um herauszufinden, was bedeutet die Karte und welche Bedeutung hat sie auf dieser Position der Reise. Da die Reise mit dem Tarot sehr individuell ist, fällt mir es eher schwer, da knallharte Regeln aufzustellen. Andererseits, wenn das Projekt klappen soll, muss man es früher oder später dann doch.

Kurzer Hinweis, ich stelle folgendes zur Diskussion, wer also mitmachen mag, kann dann gerne mitdiskutieren.

  • Alle drei Monate werden die Notizbücher weitergereicht, so dass alle voneinander lernen können und alle ihre Erfahrungen im Buch eintragen können.
  • In den drei Monaten werden drei Karten bearbeitet, also pro Monat eine Karte. Dabei ist es in Ordnung, wenn man die wichtigen Grundlagen (was bedeutet die Karte, Korrespondenzen, etc.) heraussucht und aufschreibt. Es ist aber auch wichtig, die persönlichen Erfahrungen mit der Karte zu notieren. Dabei kann man auch sehr kreativ vorgehen und Bilder zeichnen, etwas hereinkleben und was weiß ich. Man muss nur bedenken, dass man das dann abgibt 🙂
  • Nach den drei Monaten wird das Notizbuch weitergereicht und zwar reiheum. Wenn dann die 22 Karten bearbeitet sind, gehen die Orginalbücher wieder an die OrignalbesitzerInnen. Dort bleiben sie am Ende auch. Und man kann aus dem Wissensschatz der anderen schöpfen.
  • Es sollen nur ca. drei bis vier Personen sein, welche daran teilnehmen, damit es persönlicher und individueller bleibt.

Es stellt sich aber jetzt die Frage, gibt es überhaupt InteressentInnen 🙂

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Von Büchern und Hörbüchern und Elektronischen Büchern

Ich bezeichne mich selber als eine Leserättin. Jedes Mal wenn ich das Haus verlasse, muss ein Buch mit, unabhängig der Tatsache ob ich dazu komme es zu lesen oder nicht. Manchmal reicht nicht mal ein Buch aus, dann müssen es sogar zwei oder drei sein.

Übertrieben?

Gewiss, aber so sind eben süchtige. Und ich bin süchtig nach Büchern. Das sieht man an meinen Regalen (bei Gelegenheit werde ich dazu ein Bild machen und es hier einstellen). Leider kann ich mich nur schwerlich von Büchern trennen, was zu einem Problem werden kann. Es kommen mehr Bücher in meine Regale rein, als ich lese und rauswerfe. Dabei habe ich vor etwa einem Jahr circa (und jetzt haltet euch fest, zwar ist die Zahl inzwischen nur noch geschätzt, da ich mich nicht mehr an die reale Zahl erinnern kann, aber sie kommt dem sehr nahe) 200! Bücher aussortiert habe. Davon waren ein Teil gelesen und ich empfand sie nicht gut. Und andere hingegen habe ich nie angerührt, warum auch immer.

Zur Zeit versuche ich mich in schnellesen, damit ich ein paar Bücher auslese und es sich lohnt, wenn neue wieder reinkommen dürfen. Zumal ich noch eine gewisse Schwäche für dicke Bücher habe. Je dicker, desto besser kann man sagen (bzw. kann ich sagen). Zur Zeit lese ich zum Beispiel „Mutter Natur – Die weibliche Seite der Evolution“ von Sarah Blaffer Hrdy. Sie betrachtet die Evolution aus der Sicht der Frauen und vor allem Mütter. Das Buch ist zwar knapp 800 Seiten stark, aber reine Leseseiten kann man von circa 600 sprechen. Die Anhänge und die Bibliographie ist ordentlich (über einhundert Seiten stark). Aber immerhin kann man sagen, in zwei Tagen habe ich circa 80 Seiten gelesen. Theoretisch könnte ich, bei gleichbleibender Lesegeschwindigkeit, das Buch in etwa einer Woche durchhaben. Und das Buch ist eines dieser Werke an den man klebt.

Für alle InteressentInnen: Es ist zwar ein Sachbuch, wissenschaftlicher Richtung, aber es ist nicht so komplex geschrieben. Man kann es verstehen.

Wenn man aber keine Zeit zum lesen hat, so wie ich die jeden Tag zur Arbeit läuft, dann ist es schwer, auf den Weg zur Arbeit oder zurück ein Buch zu lesen. Ich kann es zwar, aber auf den Hinweg lohnt es nicht, weil ich dann Angst haben müsste, zu spät zu kommen. Und wenn ich nach Hause laufe, gibt es das Problem, dass ich nach Hause möchte und dann mir überlege, dort zu lesen. Aber so fehlen mir circa vierzig Minuten Lesezeit am Tag, die ich entsprechend laufe (es ist wirklich nicht weit bis zur Arbeit und nach Hause).

Was kann man in dieser Zeit tun? Ganz klar, Musik hören. Aber nach einer gewissen Zeit, kann auch das anstrengend werden. Aber glücklicherweise gibt es inzwischen eine interessante Alternative: Hörbücher.

Es handelt sich hierbei um eine Audiodatei, welche das Buch, was man sonst lesen kann in Ton verfasst wurde. Dabei gibt es Unterschiede. Nicht nur das es zum Beispiel Sachbücher und Bellertristik (also z.B. Romane) gibt. Sondern ich habe schon zwei verschieden Versionen der Vertonung von Hörbücher gehört. Während das eine, ein reines ablesen der Texte ist, gibt es auch Umsetzungen. Man hält sich an die Grundidee des Buches, gibt aber davon eine eigene Version wieder.

Bisher habe ich mir den Anfang eines Romans angehört, wo jede Person eine eigene Stimme hat. Da ich den dazugehörigen Film kenne (Verborgene Fenster von Stephen King) und die deutsche Stimme von Johnny Depp um einiges interessanter ist als die Sprechstimme des Hörbuches, kann es natürlich zu individuellen Vorlieben und Abneigungen kommen. Mir fällt es schwer dieses Hörbuch zu hören, weil ich in der Rolle der Hauptfigur eben Johnny Depp sehe (und auch höre). Bei Sachbüchern ist es nicht so schlimm, weil diese nicht so häufig verfilmt werden (aber inzwischen werden sogar da schon entsprechende Versuche unternommen).

Aber somit sind theoretisch die vierzig Minuten, die ich für den Weg zur und von der Arbeit brauche versorgt. Wenn ich will, kann ich Hörbücher hören oder eben Musik.

Übrigens, Schleichwerbung: Audible ist in meinen Augen ein sehr guter Anbieter von Hörbüchern. Ich war da selbst kurze Zeit über eine Freundschaftswerbung. Leider musste ich es erst einmal aus Kostengründen kündigen. Aber wenn ich das mit den Finanzen wieder hinbekommen habe, werde ich mich da wieder anmelden, bzw. mein Konto aktivieren.

Ich gebe zu, früher habe ich mich mit den Gedanken ein Hörbuch zu hören, absolut nicht anfreunden können. Igitt, Hörbücher, so oder so ähnlich kann man sich das gerne vorstellen. Aber nach einiger Zeit Überwindung (ja, ich musste mich dazu ehrlich gesagt, regelrecht überwinden), habe ich es dann doch probiert. Ich muss zugeben, dass Laermorien den letzten Stein des Anstoßes gebracht hat. Danke an dieser Stelle dafür. Und es ist sehr interessant.

Natürlich ist der Genuss eines Hörbuches etwas anderes, als wenn man ein Buch liest. Man läuft schneller Gefahr gedanklich abzuschweifen und dann passiert es, dass man einige Minuten nicht zugehört hat. Und dann weiß man schon nicht mehr, wo man sich befindet. Und zurückspulen ist nicht immer leicht, mit bestimmten MP3 Playern. Ich weiß bei meinen noch nicht, wie das geht. Auf dem PC ist es leichter. Und bei Büchern ebenso. Habe ich etwas nicht verstanden, lese ich die Stelle so oft, bis ich es verstanden habe. Oder zeige es jemand anderes, damit man es mir erklären kann. Da gibt es viele Möglichkeiten.

Aber andererseits, wenn man wirklich nicht die Möglichkeit hat ein Buch zu lesen, dann hört man es eben. So kann man immer auf dem neusten Stand bleiben. Und es hat den Vorteil, dass man so Platz spart. Denn Hörbucher sind eben normale Dateien. Wer eine große Festplatte hat, kann einiges abspeichern (wenn man diese nicht über einen CD Player hören möchte sondern eben über einen mobilen Player). Sollte der Platz nicht reichen, inzwischen werden externe Festplatten schon hinterhergeschmissen. Also Kopf einziehen, es droht dabei Verletzungsgefahr.

Ich gehöre aber trotzdem gerne zu denen, die Bücher lieber liest, als zu hören. Und inzwischen gibt es sogar da noch einmal Unterschiede. Von normalen Büchern und sogenannten E-Books.

Elektronische Bücher, kurz auch E-Books genannt, sind normale Bücher, die man auf dem PC oder Laptop lesen kann. Ich glaube, inzwischen gibt es schon mobile Geräte, wo man E-Books lesen kann. Bisher aber eher unerschwinglich als bezahlbar. Wobei es meines Wissens nach schon diverse Alternativen gibt (zum Beispiel der iPod Touch soll inzwischen die Möglichkeit bieten ebenfalls e-Books lesbar zu machen, noch ein Grund sich zu überlegen den zu erwerben).

Wer ein E-Book lesen will, muss zwangsläufig etwas haben, womit man diesen lesen kann. Wer keine der mobilen elektronischen Alternativen hat, greift auf einen PC oder einen Laptop zurück. Sprich, man muss an einem Monitor lesen. Und ich muss zugeben, ich gehöre nicht gerade zu den Freundinnen des Monitorlesens. Keine Ahnung warum. Es gibt lange Texte, die lese ich gerne am Monitor, aber nicht alle.

Die Mobilität ist aktuell eher eingeschränkt. Denn wo man bei Hörbücher in die Weltgeschichte schauen kann, zwingen E-Books die Leute doch auf etwas zu schauen um ganz normal zu lesen.

Aber trotz allem haben e-Books Vorteile. Denn die Aktualität kann hier größer sein. Jetzt nehmen wir mal an, ich schreibe ein Buch zum Thema Tarot (was nicht mal so ganz abwägig wäre) und veröffentliche dieses Buch als E-Book. Von Zahlungen und Kostenfreiheit will ich an dieser Stelle übrigens nicht diskutieren. Jetzt lädst du dir dieses Buch herunter, weil du dich für das Tarot interessiert oder dich interessiert, was ich dazu zu sagen habe. Oder welche Gründe du dafür auch immer hast 🙂

Und nach einem halben Jahr, als Beispiel, finde ich neue Ansätze und ergänze mein Buch, weil ich sage, ich finde dieses oder jenes toll. Ich kann das Buch ergänzen, es hochladen und neu veröffentlichen. Und wenn du magst, kannst du es dir wieder herunterladen und entweder die erste Version durch die zweite ersetzen oder eine persönliche Datenbank erstellen, um zu sehen, wie sich das Buch verändert hat. Das tolle hierbei ist, dass du nicht gezwungen wirst, dir ein Buch komplett neu zu kaufen und dafür Geld auszugeben, wenn ich es kostenfrei anbiete. Weiterhin musst du dir keine Gedanken machen, was mit der älteren Version geschieht, die kannst du natürlich löschen, wenn du magst. Bei Büchern ist es immer das Problem eine ältere Version los zu werden, zu verkaufen oder zu verschenken. Gerade bei Sachbüchern möchten viele auf dem neusten Stand sein.

Was mit E-Books innerhalb von Sekunden gehen kann, verursacht bei gedruckten Büchern immense Kosten. Und man muss dafür den einen oder anderen Baum fällen. Und natürlich ist es bei einem E-Book noch sehr schwierig sich in die Couch zu kuscheln und zu sagen, hier bin ich und hier les ich.

Alles in allem hat man heute viel mehr Möglichkeiten an Lesestoff zu kommen, als früher. Und es wird immer rasanter in diesen Bereichen von statten gehen. Zwar lesen immer weniger Menschen Bücher, aber dafür kommen immer mehr Bücher raus und vor allem werden immer mehr technische Sachen dazu veröffentlicht. Vielleicht sind ja diese Spielzeuge die neue Chance, mehr Bücher zu lesen als früher. Wo Technik ist, sind doch diverse Menschen nicht weit (es ist übrigens ein Märchen, dass sich nur Männer für Technik interessieren, ich kenne einige Frauen die genauso daran interessiert sind).

In dem Sinen, viel Spaß beim lesen.

Frohe Ostern ~ Ein kleiner Blumenstrauss für euch

Heute ist Osternsonntag und daher möchte ich euch allen ein hoffentlich sonnigen Ostergruß hinterlassen. Auf das der Frühling und der Sommer weiter unsere Herzen erwärmen mögen 🙂

TulpenstraussTulpenstrauss

Und hier kommt noch etwas wildes für euch.

Wilde BlumenWilde Blumen

Kreative Reise in die Vergangenheit

Ich habe eine neue Digitalkamera (wie erwähnt) und in den ersten Tagen alles fotografiert, was mir vor die Linse kam. Dabei habe ich auch Masken fotografiert, die ich selber vor circa zehn Jahren gegossen und bemalt habe.

MaskenMasken

Die linke Maske finde ich persönlich um einiges hübscher als die rechte. Die ist dafür bunter. Aber man sieht, früh übt sich 🙂

Energieausgleich

Letzens in einem Chat viel das Wort „Energieausgleich“. Mein Gehirn ratterte und ehe die Chatterin erklären konnte, was sie unter dem Wort versteht, hatte ich meine eigene Assoziation gebildet.

Welches Bild entsteht, wenn du an das Wort Energieausgleich denkst? Welche Worte fallen dir ein, was siehst du vor deinem inneren Auge?

Wenn ich an das Wort denke, Energiausgleich, dann denke ich an erster Stelle nur noch an … Geld. Inzwischen ist das Wort Energieausgleich so sehr bei mir mit Geld behaftet, dass ich das Wort gar nicht mehr mag. Dauernd wird von Energieausgleich gesprochen, wenn man in der magischen, reikischen Szene unterwegs ist. Ich gebe dir etwas und ich möchte ein Energieausgleich haben, wie wäre es mit 100 Euro als Energieausgleich? Ich gebe dir ein System, eine Legung und als Energieausgleich kannst du ja auf meiner Liste schauen.

Irgendwie ist gerade durch die Reikiszene diese Wort einfach mit Geld behaftet. Ich möchte nicht die ewige Diskussion anfangen, darf man für magische Arbeiten Geld verlangen. Wenn ich mich hinsetze und für dich ein Ritual entwickle, durchführe und dafür Materialien kaufe, will ich zumindest die Ausgaben gedeckt bekommen. Ich bin nicht Krösus und kann es mir natürlich nicht leisten, für jeden Menschen einfach mal zehn Euro zu nehmen und diese zu verschenken. Das geht einmal, das geht vielleicht ein zweites Mal, beim dritten Mal sind dreißig Euro futsch. Und gerade bei Leuten, die wenig Geld als Monat haben, können sich das nicht Dauerhaft leisten.

Also verlange ich zumindest für diese Ausgaben die Kosten. Denn ich bin nicht reich und eine Kerze, auch wenn sie nur zwanzig Cent kosten mag, muss auch bezahlt werden. Und in der Stunde, in der ich ein Ritual für dich mache, könnte ich auch etwas anderes machen. In meinem Fall an meiner neuesten Kurzgeschichte schreiben, die anderen basteln an ihren Homepages und die dritten könnten sich langweilen. Nein, dass tun sie nicht. Denn sie setzen sich hin und tun etwas für dich. Das sollte man auch entsprechend honrieren. Wenn du jemand freiberufliches zu dir holst, damit diese etwas für dich tun, arbeiten, sonstiges, tun sie das auch nicht in erster Linie aus reiner Nächstenliebe. Es mag sein, dass ihnen ihre Arbeit Spaß macht (das soll es ja auch geben *g*), aber sie wollen davon auch ihre monatliche Miete bezahlen.

Das gleiche gilt auch für Reikieinstimmungen. Klar, niemand kann mir letztendlich den Zugang zu Reiki geben, denn den habe ich schon längst. Aber wenn ich eben unsicher bin, den zu nutzen, lasse ich mich und meine Aura und was auch immer, darauf einstimmen. Gerade bei Reiki ist es so, dass viele eine Naheinweihung haben wollen. Und wenn ich dafür einen Raum miete (der etwas mehr als zehn Euro kostet), kann ich nicht drum herum kommen, dafür Geld zu verlangen, um die Miete zu bezahlen. Und so kann eben eine Einstimmung schnell mal in den dreistelligen Bereich steigen (trotz allem verstehe ich nicht, wieso man dafür vierstellige Summen verlangen können, aber das soll nicht mein Problem sein).

Vor einiger Zeit habe ich dann eine Reikieinstimmungsseite gefunden, wo die ganzen Energiesystem der Peson vorgestellt wurde in der oder sie (ich habe das jetzt nicht recherchiert) dich und mich einweihen könnte. Und dann stand dauernd am Ende, als Energieausgleich hätte ich dann gerne folgende Summe. Das Ganze ging dann über einige Systeme und ehrlich gesagt, mich hat das angenervt.

Sei doch ehrlich, sag das du für deine Arbeit entsprechend bezahlt werden willst. Ob die Summen gerechtfertigt sind, ist was anderes. Aber hör mir auf mit dem Energieausgleich. Das Wort ist genaus abgenudelt wie LuL. Früher hatte das mal eine gewisse Bedeutung, inzwischen bekommen die Leute genauso krämpfe, wenn jemand so unterschreibt oder diese Mentalität vertritt.

Für alle, die LuLs nicht kennen. LuL bedeutet Licht und Liebe und hinter LuLs verbergen sich meistens Leute, die auf gar keine Fälle negatives tun. Schon ein Liebeszauber kann für diese Menschen der Inbegriff der schwarzen Magie sein (wenn wir mal hoch her gehen).

Wenn ich mich mal von den Geldgedanken loslösen kann, ist für mich Energieausgleich so etwas wie erden. Wenn ich Energie abgebe und dafür die gleiche Energie wiederbekomme (also nix mit Energievampiren *g*). Klar, dass eine Form von Energie auch Geld sein kann. Das habe ich nie bestritten. Aber abgelutschte Worte sind eben ausgelutschte Worte.

Übrigens, ich stimme ja auch Leute ein und ich mache das im Moment noch kostenfrei. Wenn ich das mal über ebay tue, dann werde ich dafür Geld verlangen, rofl. Und klar habe ich nichts dagegen, wenn man mich bezahlt, in dem man etwas von meiner Amazon.de Wunschliste aussucht und es mir zukommen lässt. Das will ich nicht verheimlichen. Aber ich weiß, dass viele Leute sich das nicht immer leisten können (also her mit Tarotdeutungen und Runenwürfe und so weiter ^^). Aber ich möchte nicht mehr von Energieausgleich sprechen. Denn ehrlich gesagt, ich kann da nicht mehr dahinter stehen. Da eben das Wort zu abgelutscht ist. Schade darum eigentlich. Denn an sich ist das Wort wunderschön 😦

Kreative Impulse von außen

Ich habe gestern noch eine Kurzgeschichte geschrieben und muss gestehen (oder auch anders ausgedrückt, ich mag/kann/möchte gestehen), dass ich den kreativen Impuls von außen bekam. Ich habe schon vor einigen Jahren, mehr schlecht als recht versucht Geschichten zu schreiben (von den Urheberrechtsverletzungen möchte ich mal an dieser Stelle nicht reden ^^) und schon da habe ich Impulse von außen bekommen.

Wenn ich mir zum Beispiel dieses Bild der Künstlerin Anne Stokes ansehe (ein Besuch der Seite lohnt auf alle Fälle), dann fangen vor meinem inneren Auge an Bilder zu entstehen. Vor Jahren hatte ich so eine Idee über eine Vampirjägerin ohne magische Kräfte aber mit Nachtblindheit gehabt. Tja, dass Problem ist, die Schriftstellerin Tanya Huff zuvor. Denn sie hat die Blutreihe geschrieben und die Hauptdarstellerin hat eine Augenkrankheit, Retinopathia pigmentosa und kann somit Nachts (wo der Vampir eben gut sehen kann) nichts sehen. Eben meine Idee, die hatte ich auch wirklich vor einigen Jahren (auch wenn die Gründe für das Nicht-Sehen in der Nacht unterschiedlich sind, die Grundidee ist die gleiche).

Daher ist es immer gut, wenn man die Augen offen hält, egal ob im Internet oder im realen Leben. Ich habe gestern per Zufall ein Filmchen gesehen und dachte mir, darüber kannst du eine Geschichte schreiben. Das ich wegen dem Urheberrecht das ganze noch mal umformulieren werde ist eine andere Sache 🙂 Oder eben das Bild von Luis Royo. Natürlich kann auch Musik inspirierend sein oder wie jemand sich auf der Straße gibt.

Ich habe mal das Buch Gynopolis angelesen. Eigentlich ein schlechtes Beispiel (zumal ich den Teil, den ich gelesen habe nicht überragend fand, und kleiner Hinweis, es ist nichts für zarte Gemüter). Aber letztendlich hat der Autor sich von anderen Kurzgeschichten dieses Bereiches sehr stark inspirieren lassen (ob man von indirekter Kopie sprechen kann, sei dahin gestellt, denn der Autor meinte am Ende, er hoffe, dass er die Grundidee so weit geändert hat, dass eben das Urheberrecht nicht mehr greift).

Also sind andere Geschichten, Romane, Filme ebenfalls geeignet sich inspirieren zu lassen (aber vorsicht vor einem Plagiat, sollte der Verlag oder wer auch immer das herausbekommen, kann das Ärger mit sich bringen).

Ich rede hier ja von Inspirationen, nicht davon, etwas direkt zu kopieren und dann als eine eigene Idee auszugeben. Den kleinen Unterschied möchte ich schon erwähnen.

Inspirationen sind etwas tolles. Solange man weiß, wie man mit ihnen umzugehen hat. Denn ich lasse mich für eine eigene Geschichte inspirieren, aber nicht eine andere Geschichte kopieren. Denn nur so schaffe ich etwas eigenes, selbstständiges und ewiges. Klar ist es erlaubt für sich selber eine Geschichte von anderen zu kopieren, sei es aus Übungszwecken, sei es, weil dir die Geschichte gefällt. Darüber urteile ich nicht. Gerade Fan Fiction leben davon. Und wieso nicht? Solange es in einem gewissen Rahmen bleibt und nicht verlagsmässig publiziert ist, ist erlaubt was gefällt (also die Sachen auf der Festplatte lassen und nicht gegen einen finanziellen Ausgleich weiterreichen 🙂 ).

Ich habe mir heute mal das Das Hexen-Einmaleins von Gillian Kemp herausgekramt. Es enthält 52 Karten und auf jeder ist eine Hexe zu sehen, die eine unterschiedliche Rolle spielt. Wunderbar, wieder eine neue Inspirationsquelle. Dafür ist das Tarot eh prädestiniert. Und Orakelsets ebenfalls. Also, lasst euch inspirieren 🙂

Schreibprogramme (und Buchgedanken)

Früher habe ich immer geglaubt, wer schreiben will, wird es schon irgendwie schaffen. Und wer Programme nutzt schummelt. Ich habe über den Blog Schriftsteller werden jetzt den Link zu dem Schreibprogramm yWriter gefunden (der Link führt direkt zur Downloadseite) und experementiere gerade ein wenig damit herum. Nun gut, ich arbeite gerade mal zehn Minuten damit und so ganz den Dreh habe ich noch nicht raus. Aber immerhin habe ich jetzt ein Projekt gestartet und arbeite schon an der ersten Szene. Mal sehen wohin es mich bringt.

Übrigens, bevor ihr an dem englischen verzweifelt, man kann das Programm auf diverse Sprachen umstellen, unter anderem auch auf Deutsch. Und ist kostenlos (auch wenn der Programmierer nichts dagegen hat, wenn man ihm etwas über PayPal zukommen lässt).

Solche Programm sind besonders gut für die Plots. Also sollten sich besonders die Leute, die mit dem plotten Probelem haben, sich überlegen es herunterzuladen. Natürlich nimmt kein Programm der Welt dir die Arbeit ab. Das wollen wir an dieser Stelle gleich mal klar stellen. Und ich muss zugeben, darüber bin ich auch erleichtert. Denn was wollen wir noch mit den Büchern, welche Programme geschrieben und wir nur noch gefüllt haben? Ich möchte die nicht lesen.

Da fällt mir ein Bericht ein, den ich vor ein oder zwei Jahren auf dem Kultursender arte gesehen habe. Eine Autorin, ich glaube es war Mary Higgins Clark, möchte es aber nicht beschwören. Auf alle Fälle war es eine ältere Dame, die ganz dick im AutorInnengeschäft ist. Auf alle Fälle erzählte sie mal von einem Experiment mit einem Computer. Man wollte mit seiner Hilfe den perfekten Roman schreiben. Also ein Roman, der die Bestsellerlisten über Jahre wohl blockieren sollte. Als Schlagworte kamen wohl Worte wie Raub, Mord, Krimi, Sex und keine Ahnhung was sie noch so erzählte. Ach ja, Königshaus kam wohl auch noch vor.

Auf alle Fälle war wohl der erste Satz zum schießen. Denn er ging sinngemäß wie folgt: Die Königin erzählte erschüttert, Herr Kommissar ich wurde vergewaltigt und sagte dies amüsiert.

Okay, ich kann mich nicht mehr genau an den ersten Satz erinnern, aber es ging wirklich darum, dass die Königin amüsiert erzählte, dass sie vergewaltigt worden war. Ich glaube, man hat danach das Projekt aufgegeben. Mich hätte es eher gewundert, wenn man es weiterverfolgt hätte.

Wer schreiben will, sollte sich nicht nach den gängien Themen richten, wenn ihr oder ihm als angehendeR AutorIn die Sachen einfach nicht gefallen. Ich arbeite auch an einem Thema, welche von der Öffentlichkeit aller Wahrscheinlichkeit nicht so angenommen wird, wie ich es mir dann vorstelle. Und trotz dieser Gedanken/Sorgen, schreibe ich seit drei Jahren an dem Roman (mit mindestens vier Änderungen des Inhalts). Es kann natürlich sein, dass dieser Roman niemals den Weg in ein komerziell erfolgreichen Verlag findet. Andererseits kann es auch genau das Gegenteil treffen.

Außerdem, der Buchmarkt verändert sich durch das Internet immer mehr. Zwar mag niemand das Wort hören oder lesen, aber BoD Verlage nehmen immer mehr zu und das zurecht. Denn viele gute Bücher schaffen es eben nicht in die normalen Verlage. Dafür aber viele teilweise grausige. Und die werden so sehr promoted, dass die es sogar in die Bestsellerlisten schaffen. Ich habe mir das eine oder andere Buch gekauft und ich habe mich gefragt, warum durfte das überhaupt gedruckt werden? Andere Werke hingegen werden fleissig ignoriert. Es mag sein, dass zurecht manche Bücher vom Markt fern gehalten werden. Es muss ja nicht wirklich alles gedruckt werden. Nur leider nehmen einige Verlage ihre Pflicht (ich sage das jetzt mal so) die schlechten Bücher vom Markt fern zu halten nicht zu ernst (okay, dass ist jetzt eine megasubjektive Meinung, denn die Bücher, die mir nicht gefallen, lieben andere dafür um so mehr).

Aber zum Thema BoD lohnt es sich fast einen eigenen Beitrag zu schreiben. Ich habe selber noch keine Erfahrung mit dieser Art der Vermarktung gemacht, aber ich überlege mir schon lange, wenn das mit der konventionellen Veröffentlichung nicht klappt diesen Weg zu gehen. Nur, um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, ob ich jetzt wirklich so fleissig bin, um mein Buch im Eigenverlag zu veröffentlichen. Denn da bist du bzw. bin ich als Marketingchefin gefragt, unabhängig der Tatsache, dass ich das gar nicht bin. Aber es gibt ja keine Werbeabteilung, welche die Arbeit für dich übernimmt. Du bist ja automatisch die Werbeabteilung.

Mmh, ich spiele noch mal kurz mit dem Programm weiter 🙂

Geschützt: Wahrheit ~ mein zweites Gedicht

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Geschützt: Neonlicht ~ mein erstes Gedicht

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