Rette deine Freiheit [Video]

Ich möchte zu diesem Video nicht viel sagen, weil es im Grunde genommen für sich selber spricht. Nur eines:

Die Internetseite dazu

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Der Zensursula Song – Anti Internetzensur Hit

Ich muss zugeben, ich liebe immer mehr und mehr Twitter. Denn da bekommt man Links getwittert, die man sonst niemals sehen würde. Und da sagen Leute wirklich, dass sei total blödsinnig und überflüssig.

Ist das folgende blödsinnig oder gar überflüssig?

Ich gestehe, ich mag die Stimme der Sängerin und der Text, der ist doch genial.

Hier ist der Originallink mit Text. Wer also mitsingen will 🙂 Nein, hier ist scheinbar das Original, irren ist menschlich 🙂

Christliche Werte und Richard Dawkins

Durch diesen hervorragenden Beitrag von der lieben Krähe erinenrte ich mich an das Buch von Richard Dawkins „Der Gotteswahn“. Nun gut, in meinem Fall an das Hörbuch.

Kurz geschrieben, in Krähes Beitrag geht es um Zensursula, Internetsperren, aber auch christliche Werte. In einem Zitat ging es darum, dass behinderte Kinder im Kindergarten (als Beispiel) dank der christlichen Werte eben nicht ausgegrenzt werden, sondern gefördert.

„Es sind die Werte, auf denen eigentlich unsere gesamte Kultur basiert, die christlichen Werte. Man kann sie auch in ganz moderne Formen fassen: Das sind Dinge wie Aufrichtigkeit, Vertrauen, Verlässlichkeit, Rücksicht, Respekt, der Wert, dass jeder Mensch einzigartig ist. Also zum Beispiel im Kindergarten, dass das kleine behinderte Kind, das nicht so gut malen oder basteln kann, einzigartig ist in seinen Fähigkeiten, das sind Dinge, die werden schon ganz früh im Kindesalter gelegt und da wollen wir heute mit den beiden großen Kirchen einen Auftakt starten.“ Quelle: Rückbesinnung auf christliche Werte? vom 20.04.2006

Also im Klartext, die tollen Christen behüten das kleine christliche Kind und alle anderen Religionen würden es mobben? Habe ich das jetzt richtig verstanden? Ich hoffe mal, dass war jetzt nur ein Missverständnis meinerseits. Kann ja sein, dass ich mal wieder alles auf den Kopf stelle.

Jedoch vergessen Menschen wie Frau von der Leyen und andere VertreterInnen der organisierten Religionen eine kleine Kelinigkeit (oder wollen es mit Absicht vergessen): nicht die christliche Lehre macht uns zum Menschen, sondern der Mensch macht uns zum Menschen.

Richard Dawkins hat in seinem Buch einige Test aufgezählt, die einen Namen haben, ich aber leider vergesse habe. Das Problem ist eben, ich kann mir Namen schwer merken. Wenn ich herausgefunden habe, wie das heißt, werde ich das sofort nachtragen.

Das ganze sieht so aus, dass Menschen (also so etwas wie du und ich ^^) eine Frage gestellt werden, die einfach haarsträubend sind. Anders kann ich es jetzt nicht beschreiben. Und dabei kann man feststellen, nach welchen humanistischen Gedanken die Menschen entscheiden. Ich denke mal, da ich den Namen dieses Projektes nicht weiß, ist ein Beispiel, den ich hier frei zitiere, in Ordnung.

Jetzt nehmen wir mal an, Lucy (die Person im eigentlichen Test war zwar eine Frau, glaube aber das sie einen anderen Namen hat), sitzt in der Zentrale der Bahn und hat die Macht die Gleise umzustellen. Jetzt kommt folgendes: Ein Zug rast auf den Gleisen (wohin und woher ist dabei völlig egal) und vor ihm steht eine Gruppe von fünf Personen. Hierbei ist es übrigens egal (das wurde im Hörbuch deutlich betont), wer diese Menschen sind. Also ob es Richard Dawkins oder Angela Merkel sind oder deine besten FreundInnen oder einfach nur völlig fremde Menschen spielt hierbei überhaupt keine Rolle. Es sind fünf Personen. Der Zug hat keine Möglichkeit zu bremsen, dafür Lucy diesen auf ein anderes Gleis fahren zu lassen. Problem, da ist eine weitere Person (warum sich die Personen überhaupt auf den Gleisen befinden und warum sie nicht runter gehen ist übrigens auch irrelevant). Das bedeutet, wenn Lucy den Zug weiterfahren lässt, würde sie fünf Menschen töten und einen Menschen retten. Leitet sie den Zug um, dann würde sie einen Menschen töten und fünf Menschen retten.

Die meisten Menschen, laut Dawkins, entscheiden sich, den einen Menschen zu töten, also den Zug umzuleiten und damit den fünf Menschen das Leben zu retten.

Nächste Frage: Es handelt sich dabei um die gleiche Situation, Lucy hat die Gefahr erkannt und leitet also den Zug um. Nun kommt eine neue Handlung dazu. Ein dicker Mensch sitzt auf eine Brücke und schaut sich den Himmel an (was für ein Himmel und ob der dicke Mensch weiblich oder männlich ist, überlasse ich euch). Jemand steht hinter ihm (also in diesem Fall du oder auch ich) und erkennt die Gefahr. Aus irgendwelchen irren physikalischen Gründen würde der dicke Mensch den Zug aufhalten können. Wenn er heruntergestoßen und sich eben vom Zug überrollen lassen würde. Die Frage lautet also, würdest du den Menschen herunterstoßen um somit zu den fünf geretteten Menschen, dank Lucy, nun auch noch einen sechsten hinzufügen, indem du den dicken Menschen hinunterstößt?

Die meisten Menschen würden übrigens hier mit Nein antworten. Warum? Der dicke Mensch kann nichts für die Gesamtsituation und ist ein reines Opfer. Sprich, da er nichts damit zu tun hat, ist es nicht rechtens ihn hinunterzuschubsen um damit sechs Menschen zu retten.

Diese Fragen bzw. Gedankentests wurden zuerst in der westlichen Welt gestellt und entsprechend ausgewertet. Es ergab, laut Dawkins ein einheitliches Bild vom Menschsein und menschlichen/humanistischen Werten.

Jetzt könnte man sagen, ist doch klar, wir leben in einer christlichen Welt. Und selbst wenn man heidnisch geworden ist oder sich einer anderen Religion zugewandt hat, so leben indirekt diese Werte in den Leuten fort.

Könnte man sagen!

Natürlich sind die ForscherInnen nicht dumm genug gewesen und haben es dabei belassen, diese Fragen in der westlichen Welt nur zu stellen. Sie sind in Dörfer, welche von der sogenannten Zivilisation abgeschnitten sind, gegangen. Diese kannten keine der organisierten Religionen, mit denen wir uns hier so beschäftigen (um es mal neutral zu sagen). Somit auch nicht deren Werte und Normen und was auch immer dort so von sich gegeben wird. Sprich, in diesem Sinne sind sie komplett unberührt.

Auch ihnen hat man diese Fragen gestellt. Da sie aber keine Züge und Brücken kennen/kannten (ich weiß nicht, wie es inzwischen da aussieht, da ich natürlich auch nicht weiß, wo diese Fragen gestellt worden, also in welchem Dorf oder gar Dörfer), hat man das umgeändert. Aus Zügen wurden Krokodile und aus Brücken eben Bäume mit Ästen, die über den See ragen.

Und was haben sie geantwortet? ÜBERASCHUNG!!! Das gleiche wie wir in der westlichen Welt. Und zwar im gleichen prozentualen Ansatz. Natürlich gibt es immer wieder AusreißerInnen, die nicht nach der Mehrheit antworten und daher eine Abweichung darstellen. Aber wer sich ein wenig mit Statistik beschäftigt hat, weiß, dass ist normal.

Worauf es hierbei ankommt ist eben die Tatsache, dass sind keine ChristInnen und haben doch genauso geantwortet, wie die Menschen, die in der westlichen Welt befragt wurden. Also entweder läuft hier etwas gewaltiges schief, wir haben es hier mit einer gigantischen Verschwörung der Wissenschaft zu tun oder die christlichen Werte sind nicht nur für die ChristInnen reserviert ^^

Das letzte war übrigens ein wenig ironisch gemeint.

Weiter ist es fraglich, wenn erst mit dem Einzug und Aufbau und Gründung und was weiß ich des Christentums Werte wie Menschlichkeit, Mitgefühl und derartigen in unsere Gesellschaft Einzug gehalten hat, wie hat die Menschheit bis dahin überlebt? Wenn sie davor sich bei jedem kleinen bisschen den Schädel eingeschlagen hätte (was man unseren AhnInnen in der Steinzeit ja gerne vorwirft) und andauernd Krieg geführt hätten (bei einer Population von ca. eine Millionen Menschen habe ich mal gelesen), dann wäre nicht viel übrig geblieben woraus wie entstanden hätten können.

Wieso also glauben einige ChristInnen aber noch, dass ihr Glaube die Krönung der Menschheit sei?

Zumal wir nicht leugnen können, dass im Namen des christlichen Glaubens, im Namen des christlichen Gottes und im Namen der christlichen Kirche so einige Taten getan wurden, welche ich HistorikerInnen und PolizistInnen wohl nicht erläutern brauche. Ich rede natürlich auch von Religionskriegen und Hexenverfolgung. Aber auch von Serienmördern, die ja angeblich von Gott die Botschaft bekommen haben, irgendwelche Gruppen oder einzelne Menschen zu töten.

Aber wir müssen ja nicht einmal tief in die Abgründe der Polizeiakten zu wusseln. Reden wir doch mal eine Runde über Abtreibungsgegner (eine interessante Wende, von Ursula von der Leyen zu den Abtreibungsgegner). Ihnen ist das ungeborene Leben heilig. Sie haben nach deren Meinung (und meinem begrenzten Wissensstand zu diesem Thema) sofort nach der Befruchtung ein Leben, eine Seele, Gefühle.

Wirklich?

Dawkins erklärte, solange man keine Nerven habe, solange können man ja nichts fühlen. Somit auch kein Schmerz. Wenn man mir also die Nerven lähmen oder abtöten würde, würde ich somit nicht merken, wenn man mich brutalst ermorden würde. Logisch. Es werden ja keine Informationen von der verletzten Körperstelle zum Gehirn und zurück geleitet. Wie soll man da also etwas spüren?

Somit würde ein gerade befruchtetes Ei, welche noch keine Nerven hat, nichts spüren, wenn es abgetrieben wird. Aber wenn man den Arzt (sind komischerweise meistens Männer, die im Zusammenhang der Abtreibung irgendwie bekannt werden, kann das sein?) getötet wird. Was für ein Leid entsteht denn da? Leidet der Arzt nicht durch die Schmerzen, wenn er erschossen wird? Leiden nicht die Ehefrau, die Kinder, die Eltern und die Verwandten wie FreundInnen unter diesem Verlust? Warum wird nicht mal darüber diskutiert?

Oder noch etwas lustiges: Gerne wird ja argumentiert, was gewesen wäre, wenn man zum Beispiel Stephen Hawkins abgetrieben hätte. Oder Robert Koch. Oder Marie Curie. Wir hätten diese Menschen nicht gehabt und somit auch nicht deren Erkenntnisse.

Vor einigen Jahren habe ich mal ein Bild gesehen, wie eine Comicfigur sich darüber beschwerte, wieso es so viel Leid auf der Erde gäbe. Dann kommt eine Hand aus dem Himmel und meint, ich habe euch ja die Rettung geschickt, ihr habt sie aber abgetrieben.

Wiederwärtige Schuldzuweisung zum einen. Zum anderen denke ich mal, wenn der christliche Gott wirklich wollte, dass ein neuer Retter oder neue Retterin zur Welt kommt, der findet da schon einen Weg, oder etwa nicht?

Aber das ist ja nicht das Thema. Sondern der Mann in dem Comic (ich glaube es war ein Mann) erwartet ja zum einen, dass andere für ihn die Drecksarbeit machen. Sprich, die anderen sollen doch gefälligst die Welt retten. Wieso setzt er sich nicht hin und macht das? So mal als Überlegung.

Zum nächsten: Jetzt nehmen wir mal an, die drei oben genannten Personen wären abgetrieben worden. Wir hätten doch gar nichts von deren Existenz gewusst. Niemand wäre auf den Gedanken gekommen und zu Mama Hawkins, zu Mama Koch oder zu Mama Curie hinzugehen und hätte gesagt, wieso habt ihr Stephen, Robert und Marie abgetrieben? Ihr habt uns jetzt wichtige Erkenntnisse der Menschheit geraubt.

Wir hätten das doch gar nicht gewusst.

Wir hätten ja nicht von deren Existenz gewusst und somit auch nicht von der Tatsache, dass sie überhaupt mal was interessantes (er/ge)funden hätten.

Was mir so heute morgen noch eingefallen ist (übrigens im Halbschlaf), warum niemand sich folgen Frage stellt. Wieso hat Klara Hitler nicht ihren Sohn Adolf abgetrieben? Oder andere Personen der Geschichte, die nur Leid und Tod gebracht haben? Serienmörder, Vergewaltiger, Kinderschänder? Wieso fragt man nicht, was wäre gewesen, wenn man die mal abgetrieben hätte? Diese Frage habe ich meines Wissens nach nirgends gelesen oder gehört. Hat sie jemand schon mal gestellt?

Was ich damit sagen will ist, natürlich sind nicht alle ChristInnen schlecht. Genauso wenig sind alle HeidInnen gut. (Schön wärs.) Aber man sollte nicht denken, nur weil man irgendwelche christliche Werte verinnerlicht hat (welche das auch immer sein mögen), ist man automatisch auf der sicheren/guten Seite.

Viele HeidInnen oder auch AtheistInnen haben ein weitaus humaneres Weltbild, als es die etablierten Religionen jemals vermitteln können. Des weiteren machen diese Werte uns nicht menschlicher. Es ist der Mensch (oder auch die Menschin wie ich es mal bei Irene Fleiss gelesen habe ^^) welche uns menschlicher machen. Alles andere ist eine reine Übernahme.

So sei es …

Einige Gedanken bezüglich der Internetzensur und Zensursula

In letzter Zeit gab und gibt es immer wieder Berichte auf Internetseiten, in Blogs, bei Twitter und sonstwo, welche sich über die sogenannte Internetzensur Gedanken machen. Tja, hier ist es nun auch mal so weit 🙂

Erst einmal sollte man erklären, was hat sich denn da unsere Familienministerin Ursula von der Leyen dabei gedacht. Ich denke mal, ein Video sagt immer noch mehr als Tausend Worte. Daher lasse ich einfach mal frech Florian Heidinger sprechen. Denn er weiß wovon er redet. Und keine Sorge, wenn ich das Video verstanden habe, werden es alle anderen auch tun.

Das ist der Originallink zum Video.

Im Grunde genommen erklärt das Video sehr anschaulich, was uns demnächst erwarten könnte. Der Grundgedanke an sich ist ja in Ordnung. Es soll den Kinderpronoseiten an den Kragen gehen. Nur warum werden die dann nur gesperrt (im Video ebenfalls direkt angesprochen, falls ihr euch das noch nicht angesehen habt) und nicht gelöscht und die Leute dahinter am Allerwertesten mit einem Fleischhaken aufgehangt? (Okay, der zweite Teil ist zwar sehr ironisch gemeint, aber ich denke, dass drückt es aus, was ich meine, warum werden die Seiten nicht gelöscht und die Leute dahinter direkt bestraft?)

Das fragen sich viele, sehr viele, zu viele für einige aus der Politik. Denn die scheinen sich nicht so sehr damit beschäftigt zu haben, wie viele, zu viele UserInnen aus dem Netz. Ach, dass glaubt ihr nicht? Na dann schaut euch mal das folgen Video an.

Ich frage mich ernsthaft, warum Frau von der Leyen nicht für ein Gespräch bereit war.

Und hier ist wieder der Originallink zum NDR. Ja, auch das Fernsehen hat das Thema für sich entdeckt.

Jetzt könnte man sagen, hei, die Leute haben ja keine Ahnung. Ich bin Mutter/Vater eines Kindes und möchte gefälligst, dass meine Kinder vor möglichen Kinderpornographien geschützt werden. Und ich will, dass dieses Dreckszeugs aus dem Internet verschwindet. Das will ich auch und sogar Mogis. Mogis ist eine Vereinigung von Missbrauchsopfern (wer das zweite Video noch nicht gesehen hat, der Gründer von Mogis hat seine eigene Meinung dazu und tut dies in dem Video kund), die sich gegen diese Internetsperren zu wehr setzen. Jetzt sprechen sich also noch die Leute gegen eine Internetsperre aus, wo man der Meinung sein könnte, hei, die sollten ja eigentlich als erstes dafür sein und nicht dagegen, oder?

Das ist ja das Problem, auch Mogis ist an sich nicht gegen ein Vorgehen gegen Kinderpronographie. Sondern sie sind gegen diesen Aktionismus, der nur ein Stoppschild vor eine Seite hinklatscht und das wars. Schaut euch noch mal das erste Video an und den Vorschlag, der am Ende gemacht wird. Ein ganz banaler Vorschlag. Löscht die Seiten und verhaftet die Leute. Scheinbar zu banal und daher nicht durchführbar???

Die Krähe hat in diesem verlinkten Beitrag die Gesetze aufgezählt, welche sich schon um dieses Verbrechen kümmert, also zum Beispiel Kinderpronographie. Warum werden diese nicht angewandt? Warum müssen wir ein neues Gesetz auf den Weg bringen? Halt, entschuldigt, wir bringen ja gar kein Gesetz auf den Weg, denn wir sind ja nur das Volk. Es sind die PolitkerInnen, die das Gesetz auf den Weg bringen und uns nicht einmal im Ansatz fragen, was wir davon halten. Es könnte ja sein, dass wir (also das Volk) konstruktive Kritik üben könnten und bessere Ideen, wirksamere Ideen auf dem Markt brächten.

Vermutlich sind wir für die Regierung eine Gefahr: Sind wir immerhin alle Terroristen. Wie könnte man uns also vertrauen und unsere Ratschläge entgegen nehmen? Nicht umsonst speichert man alles, was wir so im Internet oder mit dem Handy tun. Mmh, ich habe gestern bei ebay was ersteigert, dass bedeutet, dass diese Auktion und die Summe im Grunde genommen ebenfalls sechs Monate gespeichert werden, oder irre ich mich da? (Ich gebe zu, zur Datenvorratsspeicherung habe ich noch nicht den Durchblick, lasse mich also da gerne belehren).

Es gibt eine Möglichkeit etwas dagegen zu unternehmen: Unterzeichnet die Petition im Internet (einfach den Link folgen) und klärt auch alle anderen darüber auf. Informiert euch selber und erklärt dann den anderen, was ihr herausgefunden habt. Denn Ursulas Lächeln, zeigt eine für mich erschreckend religiöse Härte und es stellt sich die Frage, möchten wir (das Volk) das alles wirklich unterstützen?

Dieser Beitrag (der letzte verlinkte) hat mir auch die Augen geöffnet, warum sie das Märchenbuch „Wo bitte gehts zu Gott?, fragte das kleine Ferkel: Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen“ von Michael Schmidt-Salomon (Autor) und Helge Nyncke (Illustrator) auf den Index setzen wollte. Es entsprach nicht ihrer religiösen, christlichen Werten. Immerhin zeigt es, auch AtheistInnen können glücklich werden.

Übrigens, wenn ich mal so weiterspinnen darf: Es mag sein, dass die Sperren zuerst wirklich auf Kinderpronographische Seiten greifen. Und danach? Greifen sie auf Atheistische Seiten? Auf Seiten mit Heidnischem Inhalt? Lesbisch/Schwule Seiten? Eben auf Seiten, welche nicht den christlichen Werten entsprechen? Wenn wir uns nicht wehren, dann kann das wirklich eines Tages genau das passieren.

Natürlich gibt es Menschen, die eher dafür geeignet sind, da was zu machen und andere sind eher dafür geeignet solche Menschen zu unterstützen. Daher hat sich eine neue Parte formiert: Die Piratenpartei – Klarmachen zum ändern.

Ihr Wahlwerbespot für die Europawahl ist alles andere als ein High-End Produkt, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Aber kommt es wirklich darauf an? Letztendlich zeigt das Video, was diese Partei will und was sie ändern könnte. Und kleiner Hinweis von mir. Auf der oben verlinkten Seite gibt es eine Möglichkeit, ohne große Kosten sie mit zu unterstützen. Denn sie wollen auf den Wahlzettel der Europawahl. Einfach das Formblatt für eine Unterstützungsliste ausfüllen (das kann man direkt in der PDF Datei machen), ausdrucken (in Druckbuchstaben kann man es danach ausfüllen) und dann an die Partei absenden. Mein Zettel geht am Dienstag in den Briefkasten.

Ich möchte noch einmal bekräftigen: Menschen, die andere Menschen ausbeuten, sei dies durch Sklaverei, sei dies durch Gewalt, sei dies durch sexuellen Missbrauch, haben keinen Respekt verdient. Ich gebe ihnen keinen Respekt. Und Internetseiten oder der Handel mit entsprechenden Material (seien es Kinderpronographien, sein es Vergewaltigungsszenen von Frauen, sein es Gewaltvideos) gehört ausgerottet. Aber effizient und direkt und nicht, dass Opfer doppelt bestraft werden. Und nicht, dass Menschen, die aus versehen etwas suchen und dabei auf falsche Seiten landen und sich diese eine Sekunde zu lange ansehen, weil sie wissen wollen, was auf diesem ominösen Schild steht, automatisch zu VerbrecherInnen abgestempelt werden. Denn das können auch Muttis und Vatis geschehen. Unabhängig wie sehr man von solchem Material angeekelt ist. Raus aus dem Netz mit dem Zeug und dann brauchen wir nicht über Zensur sprechen. Denn das ist der nächste Schritt.

Ich bin für die Löschung von Kinderpronographien, aber nicht für ein Stoppschild, welche dieses Dreckszeugs weiterhin im Internet lässt (und meines Wissens nach ist es immer noch möglich aus dem Ausland darauf zu zugreifen. Na danke schön!).

In dem Sinne, denke Pirat … leider ist das notwendig geworden.

Du bist Terrorist!

Ohne Worte!!!

Du bist Terrorist from lexela on Vimeo.

Communitysucht?

Seit gestern bin ich wieder ein wenig auf MySpace aktiver geworden. Sprich, ich habe einige FreundInnen geaddet (gnagna, Denglische Sprache) und wussele mich da durch die Gegend. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es süchtig macht in solch einer Gemeinschaft zu sein.

Denn ich bin regelmäßig die Twitterseite am aktivieren, ich schreibe gerne Beiträge hier im Blog und nun MySpace. Und dabei ist das jetzt nicht die Wahnsinsscommunityseite, finde ich. Es sind halt nur sehr viele bekannte Namen dabei (hei, Silver RavenWolf, Corrine Kenner und auch Zsuzsanna Budapest wie Hadmar von Wieser habe ich dort schon gefunden ^^).

Kann man Gemeinschaftssüchtig sein? Besonders als Erimitin, so wie ich mich manchmal sehe?  Ich denke schon. Dafür ist letztendlich auch das www regelrecht geschaffen. Das Menschen, die im realen Leben entweder die Möglichkeit oder die Lust nicht haben andere Menschen kennenzulernen, es eben übers Internet tun.

Wenn ich so bedenke was ich alles so übers Internet erfahren habe und wen ich schon kennenlernen durfte. Das ist eine Hammersache. Anders kann man es nicht ausdrücken. Im realen Leben ohne das Internet wäre das nicht möglich gewesen. Und wenn doch, dann um einiges komplizierteren Bedingungen (nichts ist theoretisch unmöglich).

Aber auch viel Wissen wäre sicherlich nicht so an diverse Menschen herangekommen, wie es durch das Internet geschehen ist. Denn viele stellen ihr Wissen kostenfrei zur Verfügung und man kann davon lernen (unabhängig der Tatsache ob das zur Verfügung gestellte Wissen richtig oder falsch ist), oder eben auch nicht.

Ich finde es immer wieder schön und interessant zu sehen, was das www so alles bietet. Und gerne bin ich bei dem einen oder anderen Projekt auch ein Teil davon.

Wer berühmt sein will …

… muss heutzutage nicht mehr leiden sondern braucht Web 2.0. Während man früher vielleicht leiden musste (okay, dass galt eigentlich immer im Zusammenhang mit der Schönheit), muss heute eben arbeiten. In der Welt des Web 2.0 eben. Denn heutzutage ist im Internet eine kleine eigene Bevölkerung entstanden. Und mit Hilfe von Blogs, Twitter und Internetseiten kann man diese kleine Bevölkerung zu sich einladen um sich einfach mal vorzustellen.

Web 2.0 ist zu einem Synonym eines Zusammenschlusses verschiedenster Menschen zu einem Netzwerk geworden. Ein Blog kann ein Teil eines Web 2.0 Netzwerkes sein, denn in so gut wie allen Blogs findet man Links zu diversen Internetseiten und weiteren Blogs. Man sehe links in meiner Linkliste und man wisse was ich damit meine 🙂 Auch Twitter ist ein Teil davon geworden, weil viele Menschen daran teilnehmen und zu einer Art Gemeinschaft geworden ist (ob man jetzt hier von einer Gemeinschaft, einem Netzwerk oder gar einer neuen Bevölkerung sprechen kann, will ich nicht erörtern ^^).

So findet man bekannte AutorInnen aber auch Stars aus Funk und Fernsehen immer öfters im Internet. Entweder sie lassen schreiben oder machen sich die Mühe und schreiben selber. So habe ich Neil Gailman in meiner Twitterliste. Corrine Kenner, Lisa Hunt und einige andere sind auch dort zu finden. Und wer sucht, findet sicherlich auch noch andere Persönlichkeiten. (Kleiner Suchtipp, hat man eine Persönlichkeit im Netz gefunden, ist es häufig der Fall, dass die in ihren Listen weitere Persönlichkeiten haben, aber den Tipp habt ihr nicht von mir, lachZ.)

Während man früher vielleicht noch auf Mundpropaganda hoffen und bauen konnte, ist es im Zeiten des www schwieriger geworden. Denn es gibt so viele Publikationsmöglichkeiten, z.B. für AutorInnen (ich bleibe auch mal bei dieser Gruppe als Beispiel), dass es schwer geworden ist, sich von den anderen abzuheben.

Damit will ich sagen, es ist nicht mehr ausreichend ein Buch zu schreiben und alles andere laufen zu lassen. Jetzt heißt es sehr aktiv zu werden. Eben ein Mitglied vom Web 2.0 zu werden. Da muss man eben Werbung für sich machen, nicht aufdringlich, aber konsequent.

Wenn ich eine Autorin mit einem veröffentlichten Werk bin, dann wäre es keine schlechte Idee, wenn ich zu meinem Buch ein Blog eröffne und idealerweise schreibe ich sämtliche Neuerungen dazu. Also wenn eine Zeitung darüber berichtet oder ich eine Rezi gefunden habe oder oder oder.

Nebenbei sollte ich natürlich auch schreiben, wie es mit möglichen weiteren Werken voran geht. Letztendlich ist es besser, wenn ich mögliche LeserInnen, sagen wir mal so, hungrig auf mein neuestes Werk mache. Also sollte ich schreiben was ich so mache, wie es dabei voran geht oder auch nicht und die eine oder andere kurze Leseprobe fallen lassen. Natürlich immer die spannenste, damit es überhaupt Spaß macht, auf das Buch zu warten.

Nebenbei hält man sich mit Twitter in Erinnerung. Schnelle Nachrichten kostenfrei in die Welt geschickt. Und alle, die mich geaddet haben, können lesen was ich gerade mache. Das geht schneller als einen kurzen Blogbeitrag zu schreiben. Man muss sich nur einloggen (oder das eine oder andere Programm herunterladen) und schon kann es losgehen.

Nur die ganz großen können es sich vielleicht noch leisten, nicht im Web 2.0 nicht aktiv zu sein. Je kleiner man aber ist, desto eher ist es empfehlenswert. Und mir persönlich macht es außerdem auch noch Spaß.

#Amazonfail

Im Zeitalter von Blogs und Twitter ist die Informationsflut noch schneller geworden, als diese eh schon ist. Innerhalb von Minuten, gar Sekunden können sich Informationen ausbreiten und kleine Revolten entstehen. Inzwischen wird das Internet sogar als fünfter Kriegsschauplatz gehandelt (neben Land, Wasser, Luft und All, wenn ich mich nicht irre).

Was war passiert: Amazon war passiert. Der größte Onlinebuchhandel hatte vor kurzem eine nette Panne gehabt, nennen wir das mal so. Irgendwer, vermuten wir mal das es ein Mensch war, hatte einige Bücher auf Adult gesetzt. Das bedeutet übersetzt erwachsen. Sprich, Bücher mit sexuellen Inhalt, die nicht für Personen unter dem vollendeten 18 Lebensjahr sind (also Minderjährige) sollten nicht mehr auf bestimmte Bücher zugreifen dürfen. Interessanterweise waren sehr viele Bücher von lesbischen und schwulen AutorInnen, bzw. Bücher mit entsprechenden Inhalt davon betroffen.

Das Problem war, dass es die Blogger und die Twittergemeinde nicht interessiert hat, dass die Jugend, sagen wir mal so, geschützt werden sollte. Denn sie vermutete Zensur. Was eben nicht schick ist oder sich nicht nach gewissen Normen richtet, fliegt eben aus den Listen. Besonders Leute, die auf solche Listen angewiesen sind, weil sie damit ihr Lebensunterhalt verdienen, leiden arg darunter. Denn ob man will oder nicht, Amazon ist meistens die erste Anlaufstelle für den Bücherkauf.

Innerhalb kürzester Zeit wurden unzählige Blogbeiträge zu diesem Thema geschrieben und es wurde schneller getwittert als man das Wort aussprechen kann. Ich habe auch öfters das Wort #Amazonfail gesehen und muss zugeben, ich habe es erst nicht verstanden. Nach und nach sickerte es auch zu mir durch, dass da was schief läuft.

Inzwischen hat Amazon zurückgerudert und man findet wieder alle Bücher, so wie sich das auch gehört. Einige haben sogar ihre Konsequenzen daraus gezogen. Ich werde dazu aber keine weiteren Anregungen geben, welche es sein könnten. Aber es ist interessant zu sehen, wie groß die Internetgemeinde ist und vor allem wie mächtig. Mit denen sollte man sich auf Dauer nicht anlegen.

Von Büchern und Hörbüchern und Elektronischen Büchern

Ich bezeichne mich selber als eine Leserättin. Jedes Mal wenn ich das Haus verlasse, muss ein Buch mit, unabhängig der Tatsache ob ich dazu komme es zu lesen oder nicht. Manchmal reicht nicht mal ein Buch aus, dann müssen es sogar zwei oder drei sein.

Übertrieben?

Gewiss, aber so sind eben süchtige. Und ich bin süchtig nach Büchern. Das sieht man an meinen Regalen (bei Gelegenheit werde ich dazu ein Bild machen und es hier einstellen). Leider kann ich mich nur schwerlich von Büchern trennen, was zu einem Problem werden kann. Es kommen mehr Bücher in meine Regale rein, als ich lese und rauswerfe. Dabei habe ich vor etwa einem Jahr circa (und jetzt haltet euch fest, zwar ist die Zahl inzwischen nur noch geschätzt, da ich mich nicht mehr an die reale Zahl erinnern kann, aber sie kommt dem sehr nahe) 200! Bücher aussortiert habe. Davon waren ein Teil gelesen und ich empfand sie nicht gut. Und andere hingegen habe ich nie angerührt, warum auch immer.

Zur Zeit versuche ich mich in schnellesen, damit ich ein paar Bücher auslese und es sich lohnt, wenn neue wieder reinkommen dürfen. Zumal ich noch eine gewisse Schwäche für dicke Bücher habe. Je dicker, desto besser kann man sagen (bzw. kann ich sagen). Zur Zeit lese ich zum Beispiel „Mutter Natur – Die weibliche Seite der Evolution“ von Sarah Blaffer Hrdy. Sie betrachtet die Evolution aus der Sicht der Frauen und vor allem Mütter. Das Buch ist zwar knapp 800 Seiten stark, aber reine Leseseiten kann man von circa 600 sprechen. Die Anhänge und die Bibliographie ist ordentlich (über einhundert Seiten stark). Aber immerhin kann man sagen, in zwei Tagen habe ich circa 80 Seiten gelesen. Theoretisch könnte ich, bei gleichbleibender Lesegeschwindigkeit, das Buch in etwa einer Woche durchhaben. Und das Buch ist eines dieser Werke an den man klebt.

Für alle InteressentInnen: Es ist zwar ein Sachbuch, wissenschaftlicher Richtung, aber es ist nicht so komplex geschrieben. Man kann es verstehen.

Wenn man aber keine Zeit zum lesen hat, so wie ich die jeden Tag zur Arbeit läuft, dann ist es schwer, auf den Weg zur Arbeit oder zurück ein Buch zu lesen. Ich kann es zwar, aber auf den Hinweg lohnt es nicht, weil ich dann Angst haben müsste, zu spät zu kommen. Und wenn ich nach Hause laufe, gibt es das Problem, dass ich nach Hause möchte und dann mir überlege, dort zu lesen. Aber so fehlen mir circa vierzig Minuten Lesezeit am Tag, die ich entsprechend laufe (es ist wirklich nicht weit bis zur Arbeit und nach Hause).

Was kann man in dieser Zeit tun? Ganz klar, Musik hören. Aber nach einer gewissen Zeit, kann auch das anstrengend werden. Aber glücklicherweise gibt es inzwischen eine interessante Alternative: Hörbücher.

Es handelt sich hierbei um eine Audiodatei, welche das Buch, was man sonst lesen kann in Ton verfasst wurde. Dabei gibt es Unterschiede. Nicht nur das es zum Beispiel Sachbücher und Bellertristik (also z.B. Romane) gibt. Sondern ich habe schon zwei verschieden Versionen der Vertonung von Hörbücher gehört. Während das eine, ein reines ablesen der Texte ist, gibt es auch Umsetzungen. Man hält sich an die Grundidee des Buches, gibt aber davon eine eigene Version wieder.

Bisher habe ich mir den Anfang eines Romans angehört, wo jede Person eine eigene Stimme hat. Da ich den dazugehörigen Film kenne (Verborgene Fenster von Stephen King) und die deutsche Stimme von Johnny Depp um einiges interessanter ist als die Sprechstimme des Hörbuches, kann es natürlich zu individuellen Vorlieben und Abneigungen kommen. Mir fällt es schwer dieses Hörbuch zu hören, weil ich in der Rolle der Hauptfigur eben Johnny Depp sehe (und auch höre). Bei Sachbüchern ist es nicht so schlimm, weil diese nicht so häufig verfilmt werden (aber inzwischen werden sogar da schon entsprechende Versuche unternommen).

Aber somit sind theoretisch die vierzig Minuten, die ich für den Weg zur und von der Arbeit brauche versorgt. Wenn ich will, kann ich Hörbücher hören oder eben Musik.

Übrigens, Schleichwerbung: Audible ist in meinen Augen ein sehr guter Anbieter von Hörbüchern. Ich war da selbst kurze Zeit über eine Freundschaftswerbung. Leider musste ich es erst einmal aus Kostengründen kündigen. Aber wenn ich das mit den Finanzen wieder hinbekommen habe, werde ich mich da wieder anmelden, bzw. mein Konto aktivieren.

Ich gebe zu, früher habe ich mich mit den Gedanken ein Hörbuch zu hören, absolut nicht anfreunden können. Igitt, Hörbücher, so oder so ähnlich kann man sich das gerne vorstellen. Aber nach einiger Zeit Überwindung (ja, ich musste mich dazu ehrlich gesagt, regelrecht überwinden), habe ich es dann doch probiert. Ich muss zugeben, dass Laermorien den letzten Stein des Anstoßes gebracht hat. Danke an dieser Stelle dafür. Und es ist sehr interessant.

Natürlich ist der Genuss eines Hörbuches etwas anderes, als wenn man ein Buch liest. Man läuft schneller Gefahr gedanklich abzuschweifen und dann passiert es, dass man einige Minuten nicht zugehört hat. Und dann weiß man schon nicht mehr, wo man sich befindet. Und zurückspulen ist nicht immer leicht, mit bestimmten MP3 Playern. Ich weiß bei meinen noch nicht, wie das geht. Auf dem PC ist es leichter. Und bei Büchern ebenso. Habe ich etwas nicht verstanden, lese ich die Stelle so oft, bis ich es verstanden habe. Oder zeige es jemand anderes, damit man es mir erklären kann. Da gibt es viele Möglichkeiten.

Aber andererseits, wenn man wirklich nicht die Möglichkeit hat ein Buch zu lesen, dann hört man es eben. So kann man immer auf dem neusten Stand bleiben. Und es hat den Vorteil, dass man so Platz spart. Denn Hörbucher sind eben normale Dateien. Wer eine große Festplatte hat, kann einiges abspeichern (wenn man diese nicht über einen CD Player hören möchte sondern eben über einen mobilen Player). Sollte der Platz nicht reichen, inzwischen werden externe Festplatten schon hinterhergeschmissen. Also Kopf einziehen, es droht dabei Verletzungsgefahr.

Ich gehöre aber trotzdem gerne zu denen, die Bücher lieber liest, als zu hören. Und inzwischen gibt es sogar da noch einmal Unterschiede. Von normalen Büchern und sogenannten E-Books.

Elektronische Bücher, kurz auch E-Books genannt, sind normale Bücher, die man auf dem PC oder Laptop lesen kann. Ich glaube, inzwischen gibt es schon mobile Geräte, wo man E-Books lesen kann. Bisher aber eher unerschwinglich als bezahlbar. Wobei es meines Wissens nach schon diverse Alternativen gibt (zum Beispiel der iPod Touch soll inzwischen die Möglichkeit bieten ebenfalls e-Books lesbar zu machen, noch ein Grund sich zu überlegen den zu erwerben).

Wer ein E-Book lesen will, muss zwangsläufig etwas haben, womit man diesen lesen kann. Wer keine der mobilen elektronischen Alternativen hat, greift auf einen PC oder einen Laptop zurück. Sprich, man muss an einem Monitor lesen. Und ich muss zugeben, ich gehöre nicht gerade zu den Freundinnen des Monitorlesens. Keine Ahnung warum. Es gibt lange Texte, die lese ich gerne am Monitor, aber nicht alle.

Die Mobilität ist aktuell eher eingeschränkt. Denn wo man bei Hörbücher in die Weltgeschichte schauen kann, zwingen E-Books die Leute doch auf etwas zu schauen um ganz normal zu lesen.

Aber trotz allem haben e-Books Vorteile. Denn die Aktualität kann hier größer sein. Jetzt nehmen wir mal an, ich schreibe ein Buch zum Thema Tarot (was nicht mal so ganz abwägig wäre) und veröffentliche dieses Buch als E-Book. Von Zahlungen und Kostenfreiheit will ich an dieser Stelle übrigens nicht diskutieren. Jetzt lädst du dir dieses Buch herunter, weil du dich für das Tarot interessiert oder dich interessiert, was ich dazu zu sagen habe. Oder welche Gründe du dafür auch immer hast 🙂

Und nach einem halben Jahr, als Beispiel, finde ich neue Ansätze und ergänze mein Buch, weil ich sage, ich finde dieses oder jenes toll. Ich kann das Buch ergänzen, es hochladen und neu veröffentlichen. Und wenn du magst, kannst du es dir wieder herunterladen und entweder die erste Version durch die zweite ersetzen oder eine persönliche Datenbank erstellen, um zu sehen, wie sich das Buch verändert hat. Das tolle hierbei ist, dass du nicht gezwungen wirst, dir ein Buch komplett neu zu kaufen und dafür Geld auszugeben, wenn ich es kostenfrei anbiete. Weiterhin musst du dir keine Gedanken machen, was mit der älteren Version geschieht, die kannst du natürlich löschen, wenn du magst. Bei Büchern ist es immer das Problem eine ältere Version los zu werden, zu verkaufen oder zu verschenken. Gerade bei Sachbüchern möchten viele auf dem neusten Stand sein.

Was mit E-Books innerhalb von Sekunden gehen kann, verursacht bei gedruckten Büchern immense Kosten. Und man muss dafür den einen oder anderen Baum fällen. Und natürlich ist es bei einem E-Book noch sehr schwierig sich in die Couch zu kuscheln und zu sagen, hier bin ich und hier les ich.

Alles in allem hat man heute viel mehr Möglichkeiten an Lesestoff zu kommen, als früher. Und es wird immer rasanter in diesen Bereichen von statten gehen. Zwar lesen immer weniger Menschen Bücher, aber dafür kommen immer mehr Bücher raus und vor allem werden immer mehr technische Sachen dazu veröffentlicht. Vielleicht sind ja diese Spielzeuge die neue Chance, mehr Bücher zu lesen als früher. Wo Technik ist, sind doch diverse Menschen nicht weit (es ist übrigens ein Märchen, dass sich nur Männer für Technik interessieren, ich kenne einige Frauen die genauso daran interessiert sind).

In dem Sinen, viel Spaß beim lesen.

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