Erdmagie der zweite Versuch

Ich glaube, ich hatte irgendwann Ende letzten Jahres, Anfang diesen Jahres mal davon gesprochen ein Erdprojekt zu starten. Was ist daraus geworden? *hüstel* Ähm, nichts.

Da ist ehrlich gesagt, die Uni dazwischen gekommen, da sind meine Romanprojekte dazwischen gekommen, jetzt werde ich mich aber wieder verstärkt um diese Thematik kümmern. Und das bedeutet für mich letztendlich, es ist wieder Zeit dafür. Ansonsten hätte ich es ja immer wieder aufgeschoben und nicht gemacht.

Gestern habe ich mein Göttinenedelsteinbuch wieder hervorgekramt und beschlossen, ich werde es nächstes Jahr durchziehen. 2011 wird unter dem Jahr der Erde stehen.

In diesem Sinne, kennt jemand einen Onlineedelsteinladen, der auf ökologische Art und Weise (also ohne chemisches Auswaschen oder solch ein Dreck) Edelsteine und derartiges verkauft?

Ansonsten gibt es auf der Seite der Spiritualität noch nicht viel erzählen. Aber wenn ich wieder damit anfange, dann denke ich mal, wird das eine oder andere fürs Blog auch abfallen :o)

Also, heute mal nur ein kurzer Kurzbericht ^^

Neue Ideen zum Erdprojekt

Ich habe ja geschrieben, dass ich ein Erdprojekt beginnen möchte. Inzwischen habe ich mir einige Gedanken gemacht, wie ich das nun genauer mache.

Und zwar gehören zur Erde Bäume, Kräuter und Edelsteine (unter anderem). Von allen möchte ich mir drei aussuchen und die dann erforschen und näher kennenlernen. In erster Linie Sachen, die ich erreichen kann und in meiner natürlichen Umgebung zu finden sind. Dabei will ich den wissenschaftlichen Teil betrachten, aber auch den magischen.

Aber auch die Erdrunen (zumindest die ersten, wenn ich mich nicht irre, gibt es laut Gardenstone acht von ihnen) möchte ich ein wenig näher kennenlernen. Neben den Erdkarten des Tarots.

Ja, ich weiß, es ist ziemlich viel nebenher, aber ich denke mal, irgendwo muss man anfangen 🙂

Das Erdprojekt

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Ich habe schon vor einigen Tagen für mich ein völlig anderes Projekt beschlosse: das Erdprojekt.

Und zwar habe ich ja die ersten drei Elementbücher von Ulrike Ascher bekommen (also Erde, Feuer und Wasser – die anderen beiden Bücher werde ich mir noch nachholen). Und sie stehen die ganze Zeit in meinem Regal herum und bisher habe ich sie noch nicht angerührt. Es gibt natürlich den einen oder anderen Grund, aber ich möchte mich hier nicht herausreden. In dem Sinne, sie stehen hier und stauben zu.

Ich habe für den Beginn meiner Erdzeit den Herbstanfang gewählt. Warum? Für mich ist der Herbst eine sehr erdige Zeit und ich denke, es ist eine gute Zeit für den Beginn dieses Projektes (auch wenn Frühling mehr Kraft gibt). Bis dahin werde ich das Buch durchlesen und mir entsprechende Notizen machen und vor allem, mir ein entsprechendes Notizbuch besorgen 🙂 Darin will ich dann meine Erfahrungen und auch erforschtes reinschreiben.

Warum ich das hier überhaupt erwähne?

Ganz einfach, weil ich hier die eine oder andere Erfahrung natürlich breit treten werde (was habt ihr denn gedacht, lachZ).

Ich plane nicht nur dabei das Element Erde besser kennenzulernen, sondern auch die Reihe der Pentakel bzw. die kleinen Erdkarten besser zu verstehen. Aber auch die Runen möchte ich in dieser Zeit besser verstehen lernen. Natürlich werde ich nicht alle auf einmal lernen können, dass ist klar, aber wenigstens einige. Und wenn ich dann das Erdelement durch habe, wenn ich das mal so sagen darf, werde ich dann mit dem Feuer weitermachen.

Als Grundgerüst gebe ich mir und dem Projekt erst einmal drei Monate, bzw. bis zum Ende des Jahres. Ich denke nicht, dass es gut ist, wenn man sich zu sehr unter Druck setzt und sagt, ich muss in dieser und jenen Zeit folgendes von der Liste abgehackt haben. Ich kenne mich, da flüchte ich schlichtweg. Und das muss letztendlich nicht sein. Zumal ich noch ein Leben nebenher führe.

Und wer weiß, was ich mit meinen Ergebnissen so alles anfangen kann 🙂 Darauf freue ich mich sogar ein wenig. Aber erst einmal muss ich das Buch lesen, sonst ahne ich nur, worauf ich mich da einlasse.

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Element Erde

Das Bäumchen hat einen Beitrag zum Element Luft geschrieben. Und ich wollte dieses Jahr ebenfalls mit der Arbeit mit den Elementen anfangen. In diesem Beitrag hat yggi einfach erst einmal aufgezählt, was sie mit dem Element verbindet. Das mache ich auch erst einmal.

  • Göttinnen
  • Erde (ja, mit Erde verbinde ich Erde ^^)
  • Freiheit
  • Wurzeln
  • erdwurzelchen
  • Lösung für Probleme
  • Kleine Arkana – Scheiben
  • geerdet sein
  • Schutz
  • Schutzrituale
  • feste Liebe
  • Ehe
  • Romantik
  • Büffel, Stier, Tiere mit Hörner
  • Maulwurf
  • Edelsteine, Halbedelsteine (auch wenn diese mit anderen Elementen in Verbindung stehen)
  • Trägheit, träges Leben, träge Gedanken
  • ruhig, gelassen
  • manchmal zu viel gefallen lassen
  • Bodenhaftung nicht verlieren
  • nicht zu weit hinauswagen
  • nicht fliegen können
  • Richtung Norden
  • Göttinnen und Götter der Erde
  • Erdengel
  • Erzengel
  • Runen
  • Faulheit
  • grundlegende Intelligenz
  • Pentakel, Scheibe
  • Zauberstab
  • Altar
  • ein Projekt/Plan/etc. auf soliden Boden bauen
  • Berge
  • Blumen, Pflanzen, Bäume
  • Pendel
  • Trolle, Orks, Zwerge

So, dass waren meine ersten spontanen Gedanken zum Thema Erde. Klar, dass das bei weitem noch nicht alles ist. Aber ehrlich gesagt, ich habe mich mit dem Thema jetzt auch noch nicht so intensiv beschäftigt.

Mit der Erde haben wir im Grunde genommen den größten Kontakt. Auch wenn zwischen uns und der Erde Schuhe und Beton der Straße dazwischen ist, leben wir auf der Erde. Wir können schwerlich in der Luft leben, denn Luftstädte gibt es noch nicht. Und im Wasser geht es auch noch nicht. Was die Zukunft bringt, werden wir sehen, noch ist es nicht möglich. Ob ich aber je im Feuer leben möchte, als so richtig Feuerelement, dass weiß ich nicht. Wohl weniger.

Das bedeutet, unser erster bewusster Kontakt ist und bleibt Mama Erde (in manchen Mythologien übrigens auch Papa Erde, wie zum Beispiel in Ägypten, dort herrscht Geb über die Erde und seine Frau Nuit über den Himmel).  Daher sind die bekanntesten Erdgottheiten auch weiblich. Wobei Gaja die wohl bekannteste ist. Machmal wird Gaja und die Erde aus austauschbare Wörter verwendet.

Erde wird auch mit Geld, Reichtum, finanzielle Sicherheit gleichgesetzt. Das Problem ist, dass viele die Erde dadurch auch als ausbeutbar ansehen. Die Erde kümmert sich um uns, sie ist ja die Göttin (oder auch der Gott), dann kann ich sie ja ausbeuten, wird ihr sicherlich genehm sein (oder so ähnlich). Dass sie uns nicht ewig ernähren kann, weil sie es einfach nicht schafft, dämmert einigen erst jetzt so langsam. Daher tun diese Leute etwas für den Schutz der Umwelt. Nur dann gibt es immer noch ähm Leute, die das absolut nicht einsehen wollen.

Ich denke mal, es ist auch wichtig, sich mit der Erde zu beschäftigen, einfach um zu sehen, dass sie nicht ewig alles kann. Vielleicht früher, aber nicht mehr heute 😦

Eihwaz – Erste Gedanken

EihwazEihwaz

Verwendung mit freundlicher Genehmigung von Nillonde:

http://www.mondenzauber.de/hexen/baum.php?s=runen

Ich habe ja Eihwaz gezogen und meinte in einem Kommentar, dass ich sie als eine sehr freche Rune empfinde. Inzwischen habe ich mich ein wenig nach ihr in Büchern erkundigt (dabei besonders in denen von Ulrike Engelhardt und Igor Warneck). Sie steht in erster Linie für den Baum Eibe und die Unterwelt. Aber auch für den Rücken. Ein weiterer und sehr interessanter Gedanke ist, dass die lange Linie den Weltenbaum repräsentiert und die beiden Linien oben und unten für die Ober- und Unterwelt steht.

Vorgestern, kurz vor der Arbeit habe ich dann das erste Mal mit ihr meditiert. Es waren nur fünf Minuten, aber das alleine hat schon ausgereicht.  Zwar hat mir die Rune über mich eigentlich Dinge verraten, die ich weiß, aber sie hat es mir so deutlich gezeigt, dass es fast einfach nur weh tat. (Ich bin aber froh, dass ich alles aufgeschrieben habe.)

Die Rune steht ja für den Rücken, also wenn man Rückenprobleme hat, kann man sie dann gerne nutzen, aber auch für den Rückgrat. Sprich, wer zu allem Ja und Amen sagt ohne auch mal an sich zu denken, sollte auch mal mit dieser Rune arbeiten.

In meiner Meditation habe ich sie bei einer Szene benutzt, wo ich an etwas kreativen gearbeitet habe (ich werde nicht näher auf die Meditation eingehen, weil sie sehr persönlich ist). Ohne die Rune habe ich schlampig gearbeitet und sofort Ausreden gefunden, warum das so in Ordnung ist. Aber dann habe ich die Rune auf meine Wirbelsäule visualisiert (in der Meditation wohlgemerkt) und auf einmal habe ich sauber und fein gearbeitet. Ich denke mal, dass spricht für sich.

Wer kein Rückgrat hat, die arbeitet eben unsauber (in allen Lebensbereichen, nicht nur wenn man nicht kreativ ist) und sucht sich dafür auch ausreden um zu erklären, warum man das eben so macht. Hat man aber einen, dann ist das Leben komplett anders und man arbeitet auch anders. Das Selbstverständnis ist völlig anders.

Ich werde noch einige Tage an der Rune arbeiten und mich dann auf die Reise zur nächsten machen. Darauf freue ich mich jetzt schon.

Danke fürs lesen (ich weiß nicht warum, aber ich hatte das Bedürfnis das jetzt zu schreiben).

Runen – Erste Gedanken

Ich bin ja eigentlich eher der Tarotmensch (oder auch die Tarotmenschin ^^). Das bedeutet, ich mag Bilder und ich deute sie auch um einiges besser. Aber ich will mich ja im nächsten Jahr mit dem Element Erde auseinandersetzen und für mich gehört zum Element Erde die Runen als Divinationsmittel einfach dazu. Da gibt es für mich keine Diskussionen.

Mitte des Jahres habe ich mir mal ein Runenset gekauft, welche auf Muscheln aufgezeichnet waren. Ganz ehrlich, für den Preis (ca. 20 Euro) habe ich mehr als Nagelgroße Muscheln erwartet und war dementsprechend enttäuscht. Denn so ausführlich war damals nicht die Beschreibung.

Aber Wolfi wäre nicht Katzi, wenn sie nicht aus der Not eine Tugend macht. Aus diesem Set wird ein Reiserunenset und dann werden einfach neue Muscheln gekauft, die groß genug sind und darauf werden dann die Runen gemalt.

Gedacht, gemacht, getan.

Ich habe mir Dekomuscheln in einem entsprechenden Laden gekauft, wobei ich zwei Muschelsets kaufen musste, weil eines zu wenig wäre und einige der Muscheln waren leider auch zerbrochen. Dann habe ich einen schwarzen Edding benutzt und bitte schön, ich habe meine Muschelrunen fertig. Zeitgleich habe ich mir ein Meereskästchen gekauft und da sind nun meine Runen.

Also gut, dann ziehen wir einfach mal eine Rune und sehen wir mal, womit wir anfangen.

EihwazEihwaz

Das ist sie also, die Rune, die mich die nächsten Tage und vielleicht auch länger begleiten wird. Mein Plan wird sein, dei mythische, divinatorische und magische Bedeutung herauszufinden. Drei große Themen. Aber nun gut, ich habe auch hier schon gute Bücher, mit denen ich entsprechend arbeiten kann (das riecht nach einem Runenliteraturbeitag, lach).

Hinweis: Die Rune stammt mit freundlicher Genehmigung von Nillonde/Stardust und wurde mit Erlaubnis von ihr verwendet.

Originallink: http://www.mondenzauber.de/hexen/baum.php?s=runen

Element Erde – Eine Liste der Erdgöttinnen und -götter

In den meisten Büchern wird die Arbeit mit den Elementen sehr groß geschrieben. Bisher, muss ich gestehen, habe ich das ein wenig zu sehr vernachlässigt. Daher wird neben der Krafttierarbeit in der nächsten Zeit auch die Arbeit mit dem Element Erde an erster Stelle stehen.

Ich habe mal spontan ein wenig nach Göttinnen und Götter zum Thema Erde gesucht und dabei eine kleine Liste zusammengestellt. Diese Liste hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder derartiges 😉

  • Cipactli (Aztekische Göttin)
  • Gaia (Griechenland)
  • Kore (Griechenland)
  • Larentia (etruskische Göttin)
  • Papatuanuku (Göttin der Maori)
  • Sabine (habe ich gefunden aber natürlich keine Herkunft angegeben)
  • Tara (aus dem Hinduismus – hierbei besonders die Grüne Tara)
  • Geb (Ägypten)
  • Urash/Ki (Sumer)
  • Aruru (Akkadien)
  • Armaiti und Zam (Altiranisch)
  • Rheia (Griechenland)
  • Hera (Griechenland)
  • Danae (Griechenland)
  • Demeter (Griechenland)
  • Maia (Griechenland)
  • Pandora (Griechenland – hätte ich zwar nicht gedacht, aber irgendwie ahnte ich es, dass sie mehr ist)
  • Semla (Etruskien)
  • Tellus (Römisch)
  • Fjörgyn (Germanisch)
  • Gerdr (Germanisch)
  • Jörd (Germanisch)
  • Thrudr (Germanisch)
  • Holda (Germanisch)
  • Nerthus (Germansich)
  • albische Kornmutter (Germanisch)
  • Danu (Ana) (Keltisch-Irisch)
  • Dagda (Keltisch – Irisch)
  • Apia (Skythen)
  • Puschkaitis (Preußen – echt jetzt?)

Natürlich werden die Göttinnen und Götter der Erde mit dem Ackerbau gleichgesetzt, denn wo könnte man des denn sonst betreiben. Aber auch Fruchtbarkeit und, da war ich sogar ein wenig überrascht, Liebe. Gut, Fruchtbarkei kann auch mit Liebe zusammenhängen. Aber das ist ja kein Muss. Ich kann ja fruchtbar sein (zum Beispiel kreativ sein) ohne zu Lieben … wobei wenn ich jetzt mal so darüber philosophiere, eigentlich nicht. Irgendwie gehört beides doch zueinander.

Denn wenn ich Liebe, kann ich auch unglaublich kreativ sein. Und wenn ich kreativ bin, muss ich letztendlich lieben, was ich mache. Sonst komme ich ja nicht von der Stelle. Also doch ein logischer Zusammenhang.

Das tolle ist ja, in der Liste habe ich schon die eine oder andere Lieblingsgöttin gefunden, mit der ich mich in Zukunft näher beschäftigen kann. Denn ich möchte mich ja mit der Erde auseinandersetzen und nun habe ich eine Göttin dazu, die einen direkten Kontakt dazu aufbauen kann.

Edit: Ich hole den Beitrag nach oben, da aufgrund der alten Blogbeiträge dieser einfach mal untergegangen wäre.