[Romanprojekt] Das erste Exposé

Wer sich ein wenig mit Verlagen und Einsendungen beschäftigt hat, weiß was ein Exposé ist. Es handelt sich hierbei um eine kurze Zusammenfassung des Romans, der Geschichte oder des Projektes (auch Sachbücher brauchen ein Exposé). Damit kann sich die Literaturagentur oder der Verlag ein Bild von der Geschichte machen und überlegen ob sie ihre Zeit damit verbringen, die ersten Seiten zu lesen oder nicht doch gleich eine Absage schicken.

Ich habe auch gelesen, dass es für ein Exposé gilt, dass ein Satz circa zehn Seiten der Geschichte zusammenfassen soll. Aber das interessiert uns letztendlich erst, wenn wir den Roman geschrieben haben (zumal nicht alle Verlage eines haben wollen, ich kenne Fälle, da haben die Leute ihr Manuskript einfach eingesendet und auch ohne ein Exposé ihr Werk veröffentlicht, dass kann auch klappen).

Aber um ein Exposé mit einem Satz für zehn Seiten schreiben zu können, brauchen wir erst einmal den Roman. Und das möchte ich ja mit der folgenden Idee umsetzen.

Und zwar ein vorläufiges Exposé oder eben das Erste. In diesem schreibe ich alles rein, was ich im vorherigen Schritt grob überlegt habe. Wer spielt mit, wie alt sind die Figuren, wie stehen die zueinander, was erleben sie in der Geschichte und so weiter.

In diesem Verlauf schreibe ich eben alles rein, wie ich mir vorstellen könnte, dass am Ende der Roman in meinen Dateien steht. Dabei schreibe ich aber nicht nur den Hauptverlauf, sondern auch die Nebenstränge. Gibt es einen Liebesplot, dann wird dieser erwähnt und auch als solcher bezeichnet. Gibt es einen Arbeitsplot, einen Streitplot oder was auch immer, alles wird erwähnt und alles wird dokumentiert. Wie man letztendlich dabei vorgeht, muss man selber überlegen. Ich werde ihn heute als Fließtext schreiben und entsprechende Hinweise farbig markieren.

Diese ganzen Plots, kann man auch auf einer eigenen Seite schreiben und dann notieren, was für eine Art Plot ist es, wen betrifft dies und welchen Ausgang haben diese Plots.

Wichtig bei dieser Phase ist auf alle Fälle, es gibt keine Geheimnisse. Wenn ich ihn als Anreiz für andere veröffentliche, dann darf ich natürlich nicht das Beste verraten. Aber ich schreibe diese Texte nur für mich. Und ich muss wissen ob die dritte Nebenfigur von links nach der Hälfte des Plots vom Dach auf die Autobahn springt und sich dabei die Nase bricht oder sich kurz vorher in die Hose macht und sich den Knöchel verstaucht. Vor mir selber habe ich in diesen Texten keine Geheimnisse. Es kann sein, dass ich keine Ahnung habe, wie es an einer bestimmten Stelle weiter geht, dass notiere ich mir dann. Aber ich muss wissen, wie es weitergeht und ich muss wissen, wie es ausgeht. Vor mir selber habe ich eben kein einziges Geheimnis.

Habe ich das erledigt, habe ich dann zwei Dinge, den Plot des Romans und die möglichen Figuren, die in meiner Geschichte auftauchen werden.

Ich gehöre eben zu den Leuten, die erst einmal die Ideen, den Plot und all die Nebenplots braucht um zu wissen, welche Figuren durch mein kleines Reich wandern und dann erst kann ich mir diese erarbeiten. Vorher schaffe ich es selber nicht.

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