Hexenliebe ~ Meine erste Reaktion und die Konsequenzen darauf

Klar war ich am Anfang enttäuscht, als ich die Absage in meiner Mailbox gelesen habe. Das kann und will ich nicht abstreiten, denn es wäre schlichtweg nicht ehrlich. Aber wenn ich im nachhinein so darüber nachdenke, dann wundert es mich nicht, dass es so gekommen ist. Denn ich muss gestehen, sie war doch nicht die beste Geschichte. (Und nebenbei erwähnt, ich habe die Sache schon am nächsten Tag überstanden.)

Klar stehe ich mit dem Schreiben noch am Anfang und dementsprechend kann ich nicht bewerten, was wirklich gut und was nicht so gut ist. Aber im nachhinein bin ich ja nicht einmal mehr selber von meiner eigenen Geschichte überzeugt gewesen, bevor die Absage kam. Und wenn nicht einmal ich selber davon überzeugt bin, wie kann jemand anders sie gut finden? (Ich denke ihr wisst was ich meine🙂 ).

Also habe ich beschlossen, neben meinem Roman, an dem ich weiterhin schreiben werde, komme was wolle, mich weitaus stärker auf die Kurzgeschichten zu konzentrieren. Damit meine ich, dass ich jede Woche eine Kurzgeschichte schreiben werden. Nicht nur für Ausschreibungen, sondern auch einfach so. Wenn mich ein Thema interessiert, dann schreibe ich eben darüber. Vielleicht werde ich auf diese Art und Weise auch eigene Projekte in Angriff nehmen, die mich schon länger interessiert haben (da gibt es einige).

Das bedeutet auch, dass ich meine Idee der Notizbox doch schneller umsetzen werde als gedacht. Denn neben den Geschichten für die Ausschreibung, sammle ich dann so Ideen für mich und meine Privatgeschichten. Im nachhinein glaube ich halt, dass es das Beste war, was mir passieren konnte. Wenn ich da glatt eine Zusage bekommen hätte, dann würde ich mich nicht mit meinem Schreiben auseinandersetzen und sehen, wie ich das besser machen kann. Ich denke mal, dass wäre auf Dauer schlimmer geworden, als alles andere.

Dafür habe ich mir heute auch ein Hosentaschenkalender gegönnt (ein Taschenkalender, der bei Bedarf und mit viel Mühe auch in eine Hosentasche passen könnte, flöt). Da werde ich alle wichtigen Termine reinschreiben, was Ausschreibungen betrifft. Denn ich muss gestehen, heute gehen ja einige Ausschreibungen zu Ende und ich habe sie schlichtweg vergessen. Weil ich nicht organisiert genug bin. Daher habe ich diesen Kalender, der sich nur um das Thema Schreiben dreht. Wann geht welche Ausschreibung zu Ende (was natürlich bedeutet, dass ich mindestens drei Mal täglich reingucken werde, um es mal übertrieben darzustellen), wann werde ich welche Kurzgeschichten zu welchem Thema schreiben und wann kümmere ich mich um meinem Roman.

Nebenbei werde ich auch weiterhin entsprechende Fachliteratur nicht nur lesen, sondern auch die Übungen, die in manchen von denen erwähnt werden, auch bearbeiten. Denn ich denke mal, die wurden nicht umsonst erwähnt bzw. in diesen Büchern aufgenommen, nur weil sie nett zu lesen sind. Sondern sie werden auch ihren höheren, oder auch weniger höheren Sinn haben.

Nun gut, ich fange dann einfach mal an🙂 (Und nebenbei zittere ich wegen Earth Rocks, denn theoertisch fällt in ein paar Stunden die Entscheidung).

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