Kopfkartenfrage Signifikatorkarte

Im Moment verschlinge ich ein Tarotbuch nach dem anderen (im Moment habe ich drei Bücher auf meinem Nachtisch, wenn auch im symbolischen Sinne und eines davon konnte ich gestern auslesen) und dabei kommt immer wieder ein Thema zur Wortsprache, welche mich immer wieder fasziniert und welche mich immer wieder zu diversen Fragen führt.

Das Thema ist die sogenannten Signifikatorkarte.

Mit dieser Karte wird die Person beschrieben, wer die Legung bekommt. Also entweder ich, wenn ich für mich lege oder die Person, welche mir gegenüber sitzt. Man kann unter anderem die Karte aussuchen, welche die Signifikatorkarte sein soll oder einfach ziehen.

Und bei dem auswählen der Karte fangen bei mir die Bauchschmerzen an. Daher konzentriere ich mich in erster Linie darauf.

Man hat zwei Möglichkeiten die Karte auszuwählen. Entweder man entscheidet sich zwischen den Magier (I) für einen männlichen Klienten oder die Hohepriesterin (II) für eine weibliche Klientin. Wobei ich mal eine Zwischenfrage dazwischen werfe. Warum eigentlich der Magier und nicht der Hohepriester?

Und hier fängt schon mal ein ordentliches Problem an (und das erkennen auch die AutorInnen, welche diese Art von Karten empfehlen). Wenn ich eine Karte aus der großen Arkana wähle, dann ist diese für die restliche Legung schlichtweg verloren. Winkewinke … 😦

Also schon mal eine doofe Sache.

Aber die Rettung naht. Denn man muss nicht die beiden Karten (oder auch eine andere, wenn man möchte) wählen. Man kann die Hofkarten dafür nutzen. Und zwar entscheidet man dort nach Alter, Aussehen, Horoskop oder Persönlichkeitsbild dieser Karten.

Und auch hier habe ich wieder ein Problem. Wenn ich eine der Hofkarten nutze, dann ist auch diese Karte für die restliche Legung verloren. Das wird aber von den meisten irgendwie toleriert.

Ich persönlich habe mich daher für die Methode entschieden, dass ich die Karte einfach aus dem Kartenhaufen ziehe. Und zwar aus den kompletten Kartenhaufen. So kann es natürlich kommen, dass ich eine Zahlenkarte, aber auch eine Karte aus der großen Arkana ziehe (und natürlich auch eine Hofkarte). Aber das ist eben so gewollt. Alternativ kann man hier auch ein zweites Deck verwenden. Nur gefällt mir dieser Gedanke besser, als eine Karte bewusst zu ziehen und diese damit zu blockieren.

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2 Kommentare

  1. Luiza said,

    5. September 2009 um 19:56

    …ist die Signifikator – Karte nicht allgemein zu betrachten? Ich meine, nicht unbedingt der Fragesteller, sondern eher das Hauptthema?
    Für mich gibt sie die Richtung an, um die es bei dem Blatt geht.
    Die Geschichte vom Magier und Hohepriesterin habe ich noch nie gelesen.
    Hmmmm. Schwierige Sache. Ich ziehe sie immer einfach aus dem Haufen. Habe hier mal wieder Bücher gekauft. Die Tarot Gilde wird bald überflutet mit Infos und Legesystemen. Es gibt so tolle Dinge hier zum Thema… Habe gerade seit 3Tagen ein Blatt über mich selbst liegen. Wenn ich das entziffert habe, bin ich wahrscheinlich 80…

    • 5. September 2009 um 20:57

      Das kann man wohl so oder so sehen. Einige sehen sie allgemein, andere hingegen direkt auf die Person gemünzt (deswegen auch die Hofkarten). Das ist ja das Problem, was ich mit dieser Art von Karten haben.
      Deswegen weiß ich noch gar nicht, ob ich überhaupt Signifikatorkarten für die Zukunft ziehe und wenn ja wie. Das werde ich mir noch ein wenig durch den Kopf gehen lassen.

      Und ich werde morgen wieder ein wenig aktiver in der Gilde sein, hatte heute ein wenig Kurzgeschichtenschreibfieber 🙂


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