Lughnasad – Lammas / Hathor, die Göttin des Tages

Heute ist Lughnasadh oder auch Lammas. Es ist eines der acht Feiertage, welche im Neuheidentum gefeiert werden. Lammas ist übrigens eine Ableitung im Neuheidentum, hat aber mit dem Wort Lughnasadh selber nicht mehr viel zu tun.

Es ist das erste der drei Erntefeste im Herbst. Die anderen beiden sind Mabon und Samhain. Dieses Fest erinnert an das Opfer und den Tod des Getreidegottes. Es ist also ein Schnitterfest. Denn das Getreide, was ausgesäht wurde, wird heute geschnitten und ernährt durch den Tod uns Menschen. Man kann das Fest auch damit feiern, indem man zum Beispiel ein Stück Brot als Abbild des Getreidegottes backt (der heute stirbt, bzw. geschnitten wird) und ihn dann verzehrt.

Wer es nicht so „blutig“ *g* mag, kann auch als Tarotliebende diese Legemethode nutzen und die Karten legen. Die Kraft dieser Deutung hält bis zum nächsten Fest im Sonnenrad. Dann können die Karten neu gelegt werden und somit entsteht eine neue Chance.

Und heute ist der Tag von Hathor, der ägyptischen Muttergöttin. Sie ist die Göttin der Liebe und Freude. Gerne wird sie mit Kühhörnern dargestellt, welche auf ihr Lebensspendenes Prinzip hinweist. Aber auch direkt als Kuh mit einer Sonnenscheibe zwischen den Hörnern (genauso wie Isis). Eine passende Göttin für einen Tag, indem es um Leben und Tod geht (da Hathor als Mutter der Göttinnen und Götter gilt, ist sie eine Muttergöttin, und eine Mutter kann Leben geben und nehmen).

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