Unnötig unter Druck

Ich habe vorhin einen tollen Bericht einer Userin zu ihrer Veröffentlichung gelesen (ich werde da nichts weiter darüber berichten, da noch alles unter Verschluss ist).

Natürlich freue ich mich über alle, die es schaffen, dass ihre Werke veröffentlicht werden. Aber ich muss zugeben, ich habe unbewusst das Gefühl, unter Druck gesetzt zu sein. So von wegen, ich schreibe schlecht, ich habe noch nichts geschafft und so weiter und so fort.

Ähm hallo, hackt es noch?

Ich arbeite zwar schon seit knapp drei Jahren an meinem Roman und dieses Jahr so richtig intensiv (gut, gerade die letzten zwei Monate geht es so richtig rund, behaupte ich mal). Aber das Ding ist weder fertig, noch überarbeitet. Warum bitte schön fühle ich mich unter Druck gesetzt?

Ich sollte aufhören zu denken und vor allem aufhören mich unnötig unter falschen Druck zu setzen. Wenn es soweit ist, wird das Buch veröffentlicht. Und bis dahin arbeite ich daran. Schluss, Aus, Fertig, grummel.

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3 Kommentare

  1. Alruna )O( said,

    12. Juli 2009 um 17:47

    Das Gefühl kenne ich auch. Wenn jemand perfekt Karten legt in kürzester Zeit und ich schon seit Jahren damit herumbastle und mich als nicht gut genug befinde, z.B.
    Aber wer sagt, dass andere es besser können? Sie machen es eben einfach, während wir zögern und vielleicht zu selbstkritisch sind.
    man sollte sich deshalb nie mit anderen vergleichen. die eigenen selbstzweifel reichen auch schon….

  2. Luiza said,

    13. Juli 2009 um 06:51

    Gottseidank hast Du oben bereits was geschrieben.
    Ich muss aber hierzu trotzdem was sagen: wenn man unter Druck steht, und Du hast nebenbei ja auch noch andere Dinge, die Dich voll in Anspruch nehmen, dann ist das irgendwie normal, dass irgendwann genau dieses Gefühl entsteht.
    Ich arbeite ja auch an meiner Kurzgeschichte, der erste Teil ist fast fertig. Als er vermeindlich fertig wurde, ist mir noch was eingefallen und ich muss erst die richtigen Worte finden. Das geht aber nur dann, wenn die richtige Zeit gekommen ist. Anders mache ich mich verrückt. Wahrscheinlich wird es erst nach dem Urlaub, vielleicht aber auch IM Urlaub…

    Aber zurück zu Dir: eigentlich ist es ein gutes Zeichen, wenn man merkt, dass man unter Druck steht. Das zeigt, dass es noch nicht zu spät ist und dass Du keinen BurnOut hast. Wenn Du den hast, merkst Du es erst mit einem körperlichen Zusammenbruch…

    Guten Start!

  3. 14. Juli 2009 um 08:34

    Danke schön.
    Es war einfach so ein kurzes, weia, du hast dein Leben verhauen, du hast dieses, du hast jenes. Aber im nachhinein denke ich, dass es sogar gut war, dass ich diese kurze Panik hatte. Denn seitdem schreibe ich noch intensiver, etwas, was ich sonst immer vernachlässigt habe.

    Es kann also noch besser werden 🙂

    Danke schön.


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