Sternzeichen und Planeten für Charaktere

Ich muss zugeben, ich weiß nicht mehr wann und wo ich das Buch „Sun Sign for Writers:: The First Book to Harness the Power of the Zodiac to Improve Writing“ von Bev Walton-Porter gefunden habe, aber ich habe es gefunden und wird demnächst wohl auch mal von mir erworben 🙂

Denn Sternzeichen, Tierkreiszeichen und ähnliches können gut und gerne helfen, einem Charakter mehr Tiefe zu geben. Und darauf kommt es letzten Endes auch an. Denn ich habe letztens eine Leseprobe zu einem Buch gelesen und mich ehrlich gefragt, wie kommt es, dass das Buch überhaupt durchs Lektorat kam. Denn ich habe nichts gesehen, rein gar nichts. Keine Geschichte, keine Figuren, kein Aussehen, keine Gefühle, kein gar nichts …

Ein schlechter Plot ist ja schon schwer zu ertragen, dass stimmt. Aber ich finde das noch erträglicher als schlechte Charaktere. Ich glaube schon mal von einem Buch geschrieben zu haben, wo eben der Plot selber total genial war, aber die Charaktere, aua, nicht schön. Die hatten alle ein Aussehen, tja, dass wars aber auch schon. Und wie wir aus dem alltäglichen Leben wissen, sollte man einen Menschen niemals nach dem äußeren beurteilen.

Daher habe ich mir überlegt (und das übrigens schon vor Corinne Kenners „Tarot for Writers“, ja auch mir fällt mal was ein ^^), die Sternzeichen zu Hilfe zu holen. Ich hatte mir mal überlegt, als Beispiel, die Charakterbeschreibungen der chinesischen Sternzeichen entsprechend zu Hilfe zu holen. Denn ich stellte mal per Zufall fest, dass mein Hauptcharakter vom Wesen her sehr dem seines chinesischen Sternzeichens ähnelt. Und ich möchte betonen, ich habe keine Ahnung, was Hund, Drache oder Pferd für Charaktereigenschaften zugeschrieben bekommen haben. Das war also wirklich reiner Zufall.

Wer also kein Plan hat, in welche Richtung die Charaktere gehen könnten, kann sich die Sternzeichen zu Hilfe holen. Und wer nicht weiß, welchen Sternzeichen die Figur haben soll, der/dem kann ebenfalls geholfen werden: Astro Orakel: 22 Orakelspielkarten von Lo Scarabeo. In diesem Deck findet man Karten zu den zwölf babylosnischen Sternzeichen (klar, man muss sich nicht das Deck kaufen sondern kann was anderes dafür machen, es geht hier aber auch um Empfehlungen 🙂 ).

Also, wir gehen jetzt mal eine Runde davon aus, du hast dieses Deck ^^

Du hast eine Figur und überlegst dir, wie soll er so vom Charakter her sein. Ziehe nun (oder welche Methode du dann auch immer anwenden willst, du könntest dir ja auch zwölf Karteikarten nehmen und auf der einen Seite die Sternzeichen raufschreiben und auf der Rückseite dann kurz deren Charaktereigenschaften) eine Karte und das ist dann das Sternzeichen deiner Figur.  Man könnte zum Beispiel dann solche Links verwenden um dann herauszufinden, wie die Figur gestrickt ist. Oder das oben erwähnte Buch kaufen, denn es geht ja auch um die Sonnenzeichen (ich gebe zu, ich habe es noch nicht, stehe aber kurz davor, es mir dann doch zu holen).

Denk aber daran, jeder Mensch ist die Summe seiner/ihrer Erfahrungen. Das bedeutet, wenn es bei den LöwInnen heißt, sie seien Menschen, die zu gerne im Mittelpunkt stehen, diese aber ein Leben lang gemobbt und fertig gemacht wurden, dann können sie beim besten Willen diesen Punkt der Liste nicht erfüllen. Denn ihnen wurde diese Möglichkeit zunichte gemacht. Hier ist wieder herum dein Geschick als SchriftstellerIn gefragt. Du musst nun herausfinden, welche Teile des Lebens deiner Figur diese so geformt hat, wie wir sie als LeserInnen im Roman, in der Geschichte wo auch immer antreffen.

Natürlich kann man dann auch noch die Tierzeichen aus anderen Bereichen nehmen, wie zum Beispiel dem indianischen Horoskop, dem keltischen Baumhoroskop und so weiter. Wobei ich persönlich dazu neige, zu raten, nicht irgendwelchen Mischmasch zu machen, so von wegen, ich nehme mal die Jungfrau und mixe es dann mit dem Lachs, mit der Pappel, dem Pferd und was auch immer, auch wenn sie von der Horoskoperstellung eigentlich gar nichts miteiannder zu tun haben.

Natürlich wird es schwierig, wenn man es mit Fantasyfiguren zu tun hat und gar nicht weiß, in welchem Jahr sie in unserer Zeitrechnung geboren sind. Oder wenn die Figur so alt ist, dass kein Internetangebot (von Buchangebot rede ich da gar nicht mehr 🙂 ) mehr zurückreicht. Noch schlimmer werden dann Science Fiction Geschichten, die manchmal mehrere Hundert Jahre oder länger in der Zukunft spielen.

Andererseits kann man das auch entsprechend ausrechnen (ich rede übrigens hier in erster Linie vom chinesischen Horoskop, die keine Monatseinteilung ihrer Geburtstagskinder kennen, sondern Jahreseinteilung, daher kann es passieren, dass die eine oder der andere dadurch verunsichert ist).

Ich werde mal schauen, wie sich dadurch meine Charaktere verbessern, wobei es ja noch einige Ideen gibt, wie man die noch besser kreieren kann, aber nicht heute 🙂

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: