Wie überlebe ich auf MySpace ;)=

MySpace ist ja eines dieser Online Web 2.0 Sachen, die viele Menschen in ihren Bann ziehen. Als ich mich damals dort anmeldete, das ist gut ein oder zwei Jahre her, ich gebe zu, ich wusste nichts damit anzufangen. Inzwischen sehe ich das freilich anders. Aber ich finde, man braucht schon ein wenig Durchblick, um sich da zurecht zu finden. Daher hier eine Light Version eines ausführlichen Handbuches „Wie überle ich auf MySpace“ ;)=

Natürlich musst du dich registrieren. Dazu gilt es eine gültige E-Mailadresse zu haben und ein Passwort, dass man nicht so schnell vergisst. Ich muss zugeben, als ich mich angemeldet hatte, nahm ich ein Passwort, dass ich dann einfach mal eine Zeitlang vergessen habe. In der Zeit habe ich immer wieder anfragen für Freundschaften bekommen, konnte aber nie auf die reagieren, hatte ja das Passwort vergessen. Daher gilt immer (wie überall auch sonst), niemals Passwort vergessen ^^

Übrigens wirst du nach einem Nicknamen gefragt (glaube ich zumindest, ich gebe zu, ich erinnere mich nicht mehr so an das Prozedere, ist ja doch einige Jahre her). Wähle am besten eines, womit du dich auch in einigen Jahren identifzieren kannst. Ist immer besser ^^

Als nächstes solltest du dein Profil einrichten. Es gibt ein Hauptbereich, wo du dich richtig austoben kannst. Inzwischen gibt es auch Seiten, die dir ein HTML Code anbieten, welche du dann nur noch kopieren musst um es einzufügen. Dann hast du ein nettes Bildchen in deinem Profil. Es gibt auch Bereiche wie „Über mich“, „Filme“ oder auch „Bücher“ wo du schreiben kannst, was dich in diesem Bereich interessiert (oder auch nicht, mache aber in diesem Fall aufmerksam, dass du die Sachen eben nicht magst, sonst kommt es zu Missverständnissen). Auch hier kannst du HTML Codes verwenden. Im Bereich „Musik“ habe ich einige Videos eingefügt, die mich aktuell beeindrucken. Somit kann ich meine Lieblingslieder selber immer wieder hören, wenn ich sie noch nicht besitze, Werbung für die Leute machen und gleichzeitig den Leuten damit sagen, mit wem sie es zu tun haben. Denn wer Slipknot hört, kann unter Umständen ein anderer Mensch sein, als wenn man Jill Sobule mag.

Dein Profil kannst du komplett in deutsch halten oder zusätzlich eine englische Übersetzung anbieten (oder es komplett in englisch anbieten). Die deutsch/englische Version finde ich persönlich besser, wenn man selber aus einem deutschsprachigen Raum kommt (wenn man selber aus einem anderen Land kommt, dann kann man eben eine Landessprache/englische Version aufbauen ^^). So können eben die Leute, die nicht gut englisch können (auch solche Leute gibt es), verstehen was du da schreibst aber auch internationele BesucherInnen verstehen, was du ihnen mitteilen möchtest. (Bei mir ist das im Moment noch nicht so, aber hei, mein Profil ist ja in dem Sinne auch noch nicht fertig).

Da ein Profil ein Leben lang wachsen kann, ist es nicht nötig, auf einmal ein perfektes Profil zu präsentieren. Es sollte nur schon etwas drinnen stehen, damit die Leute sich ein Bild von dir machen können. So kommen dann auch auf Dauer fremde Menschen zu dir, welche mit dir Freundschaft schließen wollen. Zu denen kommen wir aber gleich.

Tom Anderson und sowie Dein MySpace Team werden deine ersten FreundInnen sein. Die sind in erster Linie dafür da, dass du bei Bedarf jemanden um Hilfe bitten kannst, sollte es mal zu Fragen oder gar Problemen kommen. Mein Tipp ist es noch das Projekt Privatsspähre Sicher auf MySpace zu adden (also als Freund hinzuzufügen). Gerade dann, wenn du noch Minderjährig bist. Denn solche Projekte werden dann gestartet, wenn sie notwendig sind oder den Leuten helfen möchten. Das war in erster Linie die Pflicht (bis auf Privatssphäre, dass empfehle ich lediglich).

Nun kommt die Kür, wie kriege ich FreundInnen?

In erster Linie ist es keine schlechte Idee wenn du nach den Leuten auf MySpace suchst, die dort ebenfalls aktiv sind. Leute aus deiner Schule die du magst (logisch ^^), KollegInnen oder Menschen aus dem Internet. So schafft man sich die ersten Leute auf dem Profil, dass dann nicht mehr so nackt aussieht. MySpace bietet in deinem Adminbereich Querverweise zu anderen Menschen an, wo dass Programm vermutet, dass du sie auch kennen könntest. Wenn du also deine beste Freundin addest, dann könnte MySpace sagen, hei, deine Freundin hat noch die oder den geaddet und stellt sie dir vor ob du sie nicht auch kennst. Manchmal ist das ja so und somit muss man nicht ewig nach diesen Leuten suchen, sondern kann sie sofort adden.

Es wird immer wieder Menschen geben, die dich einfach adden, weil sie eine hohe Anzahl an FreundInnen aufweisen. Sie werden nie dein Profil besuchen, dir nie ein Kommentar hinterlassen oder auch nie eine Nachricht hinterlassen. Damit kann man sich entweder abfinden oder solche Leute nicht akzeptieren, wenn sie um deine Freundschaft anfragen. Problem: So etwas weiß man nun wirklich nicht im Vorfeld.

Ich halte es wie folgt: Wenn die Leute einfach nur anfragen oder auch einen netten Text dazu schreiben, habe ich nichts dagegen. Immerhin sind einige so nett und schreiben vor dem adden eine Nachricht ob es in Ordnung ist, wenn man geaddet wird. In diesem Fall adde ich die Leute sofort, um zu zeigen, ich habe damit kein Problem. Für mich ist in erster Linie dieser Web 2.0 Gedanke wichtig. Das bedeutet vernetzen und vernetzt zu werden.

Dadurch ist übrigens auch ein HipHopper/Rapper (jaja, ich kenne den Unterschied nicht ^^) in meine Freundesliste gelandet. Bisher bin ich deswegen noch nicht tot umgefallen, auch wenn ich bei manchen Sachen eher den Kopf schüttle. Mir ist es hierbei wichtig, wie die Leute mir gegenüber auftreten. Man muss ja bei Bedarf nicht mit denen quatschen. Werbung ist aber ein „Nein-Danke“ Grund. Eindeutig.

Wie du es machst, ist natürlich dir komplett überlassen. Ich habe dir hier nur meine Sicht der Dinge geschildert 🙂

Aber man kann ja nicht nur warten, bis man selber angeaddet wird (was für ein Wort). Denn es gibt Leute auf MySpace, die gar keine Zeit dafür haben, die Leute zu suchen und sie zu adden. Und ja, ich rede von „ihnen“, den Stars aus Musik, TV und dem Buchladen ^^. Woher sollen denn Metallica oder Lenka wissen, dass du ein Fan von denen bist? Also musst du aktiv werden.

Bei vielen bekannten Bands (in erster Linie habe ich es bei denen mitbekommen), wird man automatisch aufgenommen, wenn man sie als Freund adden möchte. Sprich, du addest sie, gehst in dein Adminbereich, aktualisierst und siehst, du hast neue Freunde (oder auch Freundinnen).

Es gibt aber auch viele, die per Hand alle freischalten. Da man nie so sicher sein kann, wer wie arbeitet, hier ein kleiner Tipp von mir, damit das adden eher klappt, wenn man von Hand frei geschaltet wird. Wenn du um die Freundschaft einer Person bittest, hast du vor dem absenden der Anfrage noch die Möglichkeit der Person 150 Zeichen zu senden. Nutze sie ruhig aus. Schreib, am besten auf englisch, dass du deren Arbeit magst, deren Auftritte oder warum auch immer du ein Fan von dieser Person, Gruppe, was auch immer bist.

Ich hatte bei einer Autorin einmal ohne Text um die Freundschaft gebeten und aller Wahrscheinlichkeit wurde ich abgelehnt. Daher habe ich nach einigen Wochen es noch einmal versucht und gesagt, dass mir ein Buch von ihr sehr gut gefiel und mich für ihre tolle Arbeit bedankt (übrigens, dass war jetzt keine Schleimattacke, ich meinte es ernst). Das muss sie erweicht haben und nun habe ich sie in meine Freundesliste. Mit einer kleinen aber feinen Botschaft kommt man schneller weiter als mit wilden zumadden. In dem Sinne, nett anfragen und hoffen. Und wenn du dir unsicher wegen deinem englischen bist, schreib es ruhig in der Nachricht, dass dein englisch nicht das Beste ist. Viele honorieren die Mühe eher, als wenn du es erst gar nicht versuchst.

Um weitere mögliche nette Menschen kennenzulernen kannst du durch die Freundesliste deiner FreundInnen oder deren FreundInnen wusseln (ja, dass mache ich ab und an ^^). Wenn mich das Profil der entsprechenden Person anspricht oder das Projekt, frage ich nach und schreibe eben einen kleinen Text, warum ich sie adden möchte. Dadurch können auch richtige FreundInschaften entstehen.

So nach und nach wächst dann der Kreis deiner Bekanntschaften und du wirst dich da immer mehr in Projekten hineinwusseln oder selber Projekte starten und dort dann vorstellen.

Aber nicht vergessen, Freundschaften wollen nicht nur im realen Leben gepflegt werden. Auf MySpace bedeutet es, dass du deine Leute ab und an (also regelmäßig) besuchst und ein Kommentar hinterlässt. Dann erinnern sie sich an dich (gerade dann, wenn ihr eher oberflächliche Bekannte seit) und kommen auch dich besuchen (und so weiter und so fort …).

In dem Sinne, viel Spaß auf MySpace.

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2 Kommentare

  1. Alruna Apaika said,

    21. Juni 2009 um 06:36

    Hallo Erdchen,
    das klingt ja schon interessant – aber sitzt man da dann nicht ständig und nur noch vor dem pc?
    ich will mir grade abgewöhnen, hier so viel zeit zu verbringen. bisher noch nicht mit viel erfolg, weil es so viel interessantes zu entdecken gibt. deshalb schau ich mir myspace besser erst gar nicht an….
    und dann auch noch twittern? neeeeeee, pfui, weiche!!!! *verzweifelt guck*

  2. erdwurzelchen Wolfskatze said,

    21. Juni 2009 um 11:32

    moin apaika,

    klar kann man theoretisch den ganzen tag vor dem pc sitzen. aber bei mir ist das so, ich verbringe wegen meinem roman eh sehr viel zeit am pc, da wussele ich nebenbei halt noch mal kurz bei myspace herum. denn das ist an sich nicht sooo gefährlich. die widgets (also spielereien) wie das vampirspiel, was ich gerade spiele, dass ist in meinen augen gefährlich *fiesgrins*

    und twitter frisst auch nicht so viel zeit, wenn man nicht wirklich alles verfolgt (mache ich teilweise nicht ^^).

    falls du dich aber entscheiden solltest, doch dort zu landen (also myspace oder twitter) sag bescheid ^^

    lllg
    erdchen


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