Petition zur Überprüfung der GEMA-Abrechnungs-Praktiken

Oder anders ausgedrückt, wie macht man die Bevölkerung wahnsinnig … ich stehe kurz davor.

Die Krähe hat diesen Beitrag geschrieben und ich musste richtig schlucken. Denn sie macht auf diese Petition aufmerksam. Und ich unterhalte mich gerade in einem Chat darüber und niemand kann das so richtig verstehen, weil es schlichtweg wahnsinn ist. Und da haben sie schlichtweg recht.

Ich bin mal so frei und kopiere den Text von der Krähe direkt hier herein, damit es unverfälscht gelesen werden kann. Wenn du was dagegen hast, dann lösche ich es. Der Urheberrecht liegt bei den SchreiberInnen 🙂

Wie ihr dem dortigen Petitiontext entnehmen könnt, soll diese bewirken, dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.

Wie Hexe ja schreibt, will die GEMA ihre Gebühr für öffentlich Veranstaltungen um 600% erhöhen.
Gerade kleinere Veranstalter von Events und Konzerten würde dies schwer treffen.

Lest euch alles in Ruhe durch und zeichnet, wenn möglich, die Petition mit.
Es geht ja nicht um die Beschneidung der Urheberrechte der Künstler, sondern einfach darum, dass die Praktiken der GEMA einmal offengelegt werden. Knapp 30000 Stimmen werden noch bis zum 17.7.09 benötigt.

Anbei der Text der Mail, die Hexe über WKW erreichte:

Liebe Freunde,wie Ihr wisst, hängt Wohl und Wehe der
kleinen lokalen Musikszene davon ab, bei
Veranstaltungen Gewinn zu machen, d.h., die
Kosten überschaubar zu halten. Ein großer
Kostenfaktor sind die GEMA-Gebühren. Nun ist
die GEMA prinzipiell eine sehr sinnreiche
Einrichtung, allerdings sind die derzeitigen
Abrechnungs- und Verteilungsmethoden sehr
zum Nachteil von uns „Kleinen“
(Veranstaltern wie Urhebern). Das liegt
daran, dass nur die „Großen“ im
Vorstand sitzen.Deshalb haben einige Menschen eine Petition
beim deutschen Bundestag eingereicht, auf
dass dieser die Abrechnungsmethode der GEMA
überprüfe.

Der Text der Petition fordert den Bundestag
dazu auf, zu beschließen, dass „das
Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit mit
dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und
Urheberrecht überprüft wird und eine
umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick
auf die Berechnungsgrundlagen für
Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung
für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der
Geschäftsbedingungen, Transparenz und
Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen
wird.“

Es wäre nun nett, wenn Ihr diese Petition
ebenfalls unterzeichnen würdet.

(Das geht online.) Das Thema wird nur auf
dieTagesordnung unseres Parlaments kommen,
wenn wir bis 17.7.09 50000 Unterschriften
zusammen haben.

Bitte opfert diese drei Minuten für unsere
Sache!

Hier der Link zur Petition.

Man muss sich registrieren, aber das geht
schnell, und sich dann durchhangeln bis zur
Gema-Petition von Monika Bestle (oder
einfach noch mal auf den Link oben klicken).

Leitet die Mail bitte an alle weiter, die
das auch betreffen könnte oder die die
„GEMA Herrschaft“ relativieren möchten.

Ich denke, der Text spricht für sich selber. Und nach der Anmeldetotur habe ich natürlich dann auch unterzeichnet. Wer macht mit? 🙂

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2 Kommentare

  1. ceronimus said,

    19. Juni 2009 um 18:27

    Ich habe die Petition gerne unterschrieben. Es ist tatsächlich so das die Abrechnungsmethoden der Gema undurchschaubar und damit nicht nachvollziehbar sind. Die Gema lehnt seit Jahren eine Veröffentlichung der Künstler ab die der Gema angehören, somit wird für alles Gebühren erhoben dem anschein nach einer Note klingt.

  2. erdwurzelchen Wolfskatze said,

    19. Juni 2009 um 18:37

    @ ceronimus
    Danke erst einmal für deinen Besuch 🙂
    Ich muss zugeben, vor einigen Jahren wusste ich nicht einmal was die GEMA ist bzw. wofür sie steht. Dann dachte ich mir, hei, dass ist ja letztendlich eine gute Sache. Heute wurde diese Liste hier mal gepostet

    http://www.gema.de/musiknutzer/abspielen-auffuehren/tarife-im-ueberblick/

    und ich musste schlucken als ich mal die 600 Prozent Mehrgebühren ausgerechnet habe. Im Moment gibt es ja wohl die Möglichkeit auf Gemafreie Musik zurückzugreifen. Aber ganz ehrlich (und ja, ich bin jetzt ein wenig pessimistisch), wie lange noch.

    lllg
    erdchen


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