Depoteinweihungen ~ Reiki

Ich wurde gefragt, was Depoteinweihungen sind, ob man dafür Erfahrungen braucht, wie sie sich anfühlen und ob sie empfehlenswert sind. Das liegt daran, dass ich selber mich in das eine oder andere System per Depot eingeweiht habe und daher ein wenig Erfahrung mitbringe. Daher möchte ich hier ein wenig darüber schreiben.

Bevor man sich mit einer Depoteinweihung auseinandersetzt, sollte man vorher natürlich wissen, was Reiki ist. Daher werde ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen sondern setze dies entweder als Vorwissen heraus oder verweise auf entsprechende Seiten im Internet. Ich glaube, ich habe sogar darüber mal ein Bericht geschrieben. Wenn nicht, der wird dann mal folgen.

Depoteinweihungen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Ferneinweihungen. Das bedeutet, ich sitze hier in Berlin und kann für Leute auf der ganzen Welt ein Depot fertig machen. Somit muss man sich über kurz oder lang auch mit Ferneinweihungen auseinandersetzen und sich fragen, will ich das wirklich?

Ein Depot ist normalerweise ein Lager. Dort kann man zum Beispiel Lebensmittel, Wasser oder sonstiges hineintun um es in Notfällen hervorzuholen und dann zu nutzen. Bei einem Reikidepot (oder wie immer sich das System nennt) ist es ähnlich. Nur wird hier Energie gelagert.

Wenn ich also ein Depot fertig mache, dann stelle ich mir die Person vor, für die ich das Depot fertig mache, als würde ich jetzt eine Ferneinweihung vornehmen. Dementsprechend muss ich einige Regeln beachten (da ich an dieser Stelle nicht erkläre, wie man ein Depot fertig machen kann, überspringe ich diesen Teil, es geht um die Einweihung, nicht ums fertig machen ^^).

Also ich mache das Depot fertig und sende es in den leeren Raum. Und von dort kann dann die Person, für die ich das Depot fertig gemacht habe, jederzeit abholen. Der Vorteil: Jetzt nehmen wir an, ich mache heute das Reikidepot für das komplette Usuisystem fertig (theoretisch möglich). Es emphielt sich natürlich, nicht alle Grade sofort abzuholen (was man natürlich nicht kontrollieren kann, daher würde ich persönlich das nicht machen). Man kann sich aber an die Spielregeln halten und sagen, ich hole mir dann die Energie ab, wenn ich dafür bereit bin und die Mindestwartezeit abgewartet habe. Und dann setze ich mich hin, hole es mir ab und die Energie ist genauso stark wie am ersten Tag. Auch wenn ich es nach Jahren abhole.

Dementsprechend gibt es auch Leute, welche eine komplette Depoteinweihung für alle Systeme fertig machen, welche sie beherrschen und man kann dann entscheiden, wann man sich dann alle abholt oder ob man sie überhaupt abholt.

Die Gefahr besteht, wie oben schon erwähnt, dass man dann sagt, hei, ich habe mir heute Usui 1 abgeholt und morgen hole ich mir Usui 2 und 3 ab (um mal bei DEM System schlechthin zu bleiben). Dementsprechend empfehle ich das nur Leute, die auch mal Geduld zeigen können und vor allem nicht jede Woche ein System haben wollen.

Man sollte idealerweise schon ein wenig Übung in der Energiearbeit haben. Denn man kann sich ja nicht sagen, hei die Wolfskatze weiht mich jetzt garantiert ein. Daher werde ich schon was spüren. Das geschieht nicht. Vielleicht habe ich das Depot vor einem Jahr fertig gemacht und dann werde ich mich ja nicht hinsetzen und sagen, ich weihe die Person direkt über eine Ferneinweihung ein. Wozu habe ich das Depot fertig gemacht?

Da man auch über diesen Zeitraum den Kontakt verlieren kann, ist es empfehlenswert zu wissen, wie man mit Energiesysteme arbeitet. Einerseits um zu spüren, ja da kommt was. Andererseits auch, um zu wissen, wie man danach mit dem System umgehen kann. Aber überhaupt ist das eine Anforderung an Ferneinweihungen, die man immer berücksichtigen sollte. Man steht eben alleine da und das sollte man schon wissen.

Da man selber entscheiden kann, wann und wo man sich das Depot abholen kann, ist es in meinen Augen eher für Freigeister geeignet. Ferneinweihungen bieten ja schon einen gewissen Luxus an. Aber da muss man sich immer noch an die Zeitangabe des Termins halten. Aber beim Depot kann man sich sagen, hei um 01, 32 Uhr in der früh möchte ich mir Usui 7 abholen (unabhängig der Tatsache was man von den Lichtgraden hält).  Und man kann es eben zu dieser Uhrzeit wirklich machen.

Die Depoteinweihungen, die ich mir abgeholt habe (ich habe zwar Depots in dreistelliger Anzahl zur Verfügung, aber nur ein unbedeutender Bruchteil abgeholt), haben sich toll angefühlt. Manchmal, so behaupte ich mal, waren die Energien sogar intensiver, als wenn ich die Energie über eine Ferneinweihung geholt hätte. Es mag sein, darüber bin ich mir bewusst, dass hier ein gewisser Vorurteil spricht (in vielen Dingen denke ich eben anders als andere). Aber sagen wir mal so, diesen Vorwurf kann man allen Einweihungstypen machen. Wenn man von etwas überzeugt ist, ist man es eben und empfindet aufgrund dessen die Einweihung als intensiver als bei einem anderen Weg. Weil man sich dabei schlichtweg wohler fühlt.

Die Problematik ist mal wieder, viele akzeptieren keine Depoteinweihungen (haben wir auch bei den Ferneinweihungen). Man wird dann nicht als richtige ReikianerInnen anerkannt und was weiß ich. Aber hei, in dieser Gesellschaft brauchen wir eben irgendwelche dogmatischen Regeln, sonst sind manche Menschen schlichtweg nicht gesund (und wer jetzt maunzt …. ^^).

Wer GAR KEINE Erfahrungen mit Reiki hat oder Hummeln im Hintern besitzt und ein System nach dem anderen in Rekordzeit besitzen möchte, denen empfehle ich auf gar keinen Fall die Depoteinweihungen. Solche Leute werde ich dann übrigens selber auch nicht mal Ferneineweihungen empfehlen oder gar anbieten. Da sollte man sich zumindest einmal über eine Ferneinweihung nachdenken oder gar vornehmen. Wer aber sonst Erfahrungen in Energiearbeit hat, da sieht das ganze natürlich ein wenig anders aus. Denn solche Leute brauchen teilweise gar kein Reikisystem mehr.

Ansonsten, ich mag die Depoteinweihungen und nutze sie auch, wenn ich mich dazu bereit fühle. Aber sagen wir mal auch so, ich neige nicht dazu zu übertreiben und mir wirklich jede Woche was abzuholen. Ich hatte zwar mal eine Phase wo ich mir das überlegt habe, dass gebe ich zu. Aber überlegen und tun, dass sind glücklicherweise noch zwei verschiedene Paar Schuhe. Und ich habe bisher immer das richtige angezogen.

Wer noch Fragen hat, kann sie gerne im Kommentarbereich stellen, ich werde versuchen sie so gut wie möglich zu beantworten. 🙂

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2 Kommentare

  1. Elisha said,

    15. Juni 2009 um 05:09

    Klingt sehr interessant. Man ist als Energie-Versender genauso frei wie als -Bekommender…nicht nur dass man in Zeiten von Schichtdienst die für sich optimale Zeit nutzen kann, nein auch krankheitsbedingte Unpässlichkeiten sind dann nicht mehr so wichtig – man kann ja warten.

    Ich kenne Energiesendungen und -einweihungen nur über die Ferne und habe nun ja keinen Vergleich zu einer direkten, aber ich fühlte mich bisher immer gut und auch…“begleitet“…vielleicht liegt es ja an der gebenden Person…?
    Nochmals herzlichen Dank Ashmodai.

    Liebe Grüße Elisha

  2. Alruna Apaika said,

    15. Juni 2009 um 17:43

    Mit Depots habe ich noch nie gearbeitet, hatte aber mit Fernreiki schon sehr tolle Erlebnisse und Ergebnisse. Also warum nicht, das werde ich mal mit einem freiwilligen „Versuchskaninchen“ ausprobieren 🙂
    LG
    Apaika


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