Storybook ~ die ersten Grundzüge

Ich arbeite ja gerade mal wieder Corrine Kenners „Tarot for Writers“ durch (und gehe vermutlich damit einigen schon auf die Nerven, lachZ) und habe dabei eine weitere Technik (wieder) entdeckt. Zu meiner Ehrlichkeit, ich habe es beim ersten Mal gelesen und es dann doch eher überlesen ^^

Und zwar geht es dabei um das Storybook, Storyboard, je nachdem wie man es nennen möchte. Und zwar, um genau zu sein, um die einzelnen Kapitel, die im Buch entsprechend aufgebaut werden.

Denn die meisten Bücher zum Thema „Creative Writing“ sagen dir, wie man einen Roman schreibt, wie man ihn aufbaut, was man beachten soll. Aber wie die einzelnen Kapitel aufgebaut werden können, dass wird meistens eher unter dem Tisch fallen gelassen. Sehr reizend.

Auch in ihrem Buch wird das auf eine halbe Seite erklärt, dass man das überhaupt machen kann und ich habe angefangen es auszuarbeiten, damit ich klar komme.

Zu aller Erst habe ich mir von Albideuter.de die Bilder meiner Decks heruntergeladen, mit denen ich aktuell arbeite. Zum Glück hatte er die auch da gehabt. Denn bei einem anderen Projekt arbeite ich mit eben anderen Karten und ich habe noch nicht alle gefunden. Notfalls woanders suchen.

Übrigens, ein Tipp wegen der Seite:  Die Bilder sind häufig größer dargestellt, als im Deck eben möglich. Daher ist es möglich so bessere Details zu finden, als auf den Karten. Daher lohnt ein Blick immer 🙂

So, zurück zum Thema …

Zuerst habe ich für jeden Kapitel aus den Decks, mit denen ich arbeite, eine Karte gezogen. Da ich dreizehn Kapitel schreiben werde (die Zahl stand schon von Anfang an fest, daran rüttle ich auch nicht), waren es also am Ende 26 Karten, für jeden Kapitel also zwei Karten. Und zu jedem Kartenpaar habe ich die Grundidee des Kapitels aufgeschrieben, welche Aussage dieses Kapitel im Roman haben soll.

Lustigerweise ist mir gestern folgendes passiert. Ich hatte die Karten auf der Arbeit mit und habe in meiner Pause ein wenig daran gearbeitet. Tja, aus versehen habe ich ein Kartenpaar im Säkchen vergessen und somit ein Kapitel vergessen. Als ich es bemerkt habe, habe ich es natürlich sofort nachgeholt. Aber die fehlende Lücke hat sich ohne Probleme eingefügt. Sprich, die Karten haben mir eine solide Grundlage ermöglicht, wie ich schreiben kann, ohne das es einen logischen Fehler gibt. Das finde ich faszinierend.

Jetzt geht es um die Detailarbeit. Sprich, jeder Kapitel kann ja nicht nur aus ein oder zwei Seiten bestehen, welche die Grundidee darstellt. Es muss ja mehr geschehen. Und darüber hat bisher noch nie jemand geschrieben, auch eben nicht Corrine Kenner.

Daher muss ich meinen Schmalz ein wenig anstrengen, denn so genau habe ich da noch keinen Schimmer, wie das gehen kann. Sondern noch grobe Ideen.

Meine groben Ideen sehen erst einmal wie folgt aus: Ich nutze dafür natürlich ein Schreibprogramm und als Überschrift nutze ich die beiden Karten und den Text, den ich mir ausgedacht habe. Dann gibt es zwei Möglichkeiten, die ich nutzen könnte.

  1. Ich nehme eine der Methoden (oder auch mehrere), welche Ms. Kenner zeigte, um den Roman zu strukturieren. Also den Beginning, Middle und End Teil oder etwas anderes. Ich kann auch die Thesis, Anthithesis und Synthesis Methode Nutzen.
  2. Ich ziehe eine bestimmte Anzahl von Tarotkarten und schreibe dazu meine Gedanken auf, die ich dann im entsprechenden Kapitel verwenden kann.

Egal welche Methode ich letztendlich verwende, die wird natürlich hier vorgestellt und es wird langsam Zeit, dass ich weiterschreibe. Die letzten beiden Wochen war ich doch sehr faul (und ich habe mich erfolgreich mit meiner Spätschicht herausgeredet). Aber heute und die nächsten beiden Tagen werde ich Kapitel 3 schreiben. Es wird langsam Zeit dafür 🙂

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