Wer berühmt sein will …

… muss heutzutage nicht mehr leiden sondern braucht Web 2.0. Während man früher vielleicht leiden musste (okay, dass galt eigentlich immer im Zusammenhang mit der Schönheit), muss heute eben arbeiten. In der Welt des Web 2.0 eben. Denn heutzutage ist im Internet eine kleine eigene Bevölkerung entstanden. Und mit Hilfe von Blogs, Twitter und Internetseiten kann man diese kleine Bevölkerung zu sich einladen um sich einfach mal vorzustellen.

Web 2.0 ist zu einem Synonym eines Zusammenschlusses verschiedenster Menschen zu einem Netzwerk geworden. Ein Blog kann ein Teil eines Web 2.0 Netzwerkes sein, denn in so gut wie allen Blogs findet man Links zu diversen Internetseiten und weiteren Blogs. Man sehe links in meiner Linkliste und man wisse was ich damit meine 🙂 Auch Twitter ist ein Teil davon geworden, weil viele Menschen daran teilnehmen und zu einer Art Gemeinschaft geworden ist (ob man jetzt hier von einer Gemeinschaft, einem Netzwerk oder gar einer neuen Bevölkerung sprechen kann, will ich nicht erörtern ^^).

So findet man bekannte AutorInnen aber auch Stars aus Funk und Fernsehen immer öfters im Internet. Entweder sie lassen schreiben oder machen sich die Mühe und schreiben selber. So habe ich Neil Gailman in meiner Twitterliste. Corrine Kenner, Lisa Hunt und einige andere sind auch dort zu finden. Und wer sucht, findet sicherlich auch noch andere Persönlichkeiten. (Kleiner Suchtipp, hat man eine Persönlichkeit im Netz gefunden, ist es häufig der Fall, dass die in ihren Listen weitere Persönlichkeiten haben, aber den Tipp habt ihr nicht von mir, lachZ.)

Während man früher vielleicht noch auf Mundpropaganda hoffen und bauen konnte, ist es im Zeiten des www schwieriger geworden. Denn es gibt so viele Publikationsmöglichkeiten, z.B. für AutorInnen (ich bleibe auch mal bei dieser Gruppe als Beispiel), dass es schwer geworden ist, sich von den anderen abzuheben.

Damit will ich sagen, es ist nicht mehr ausreichend ein Buch zu schreiben und alles andere laufen zu lassen. Jetzt heißt es sehr aktiv zu werden. Eben ein Mitglied vom Web 2.0 zu werden. Da muss man eben Werbung für sich machen, nicht aufdringlich, aber konsequent.

Wenn ich eine Autorin mit einem veröffentlichten Werk bin, dann wäre es keine schlechte Idee, wenn ich zu meinem Buch ein Blog eröffne und idealerweise schreibe ich sämtliche Neuerungen dazu. Also wenn eine Zeitung darüber berichtet oder ich eine Rezi gefunden habe oder oder oder.

Nebenbei sollte ich natürlich auch schreiben, wie es mit möglichen weiteren Werken voran geht. Letztendlich ist es besser, wenn ich mögliche LeserInnen, sagen wir mal so, hungrig auf mein neuestes Werk mache. Also sollte ich schreiben was ich so mache, wie es dabei voran geht oder auch nicht und die eine oder andere kurze Leseprobe fallen lassen. Natürlich immer die spannenste, damit es überhaupt Spaß macht, auf das Buch zu warten.

Nebenbei hält man sich mit Twitter in Erinnerung. Schnelle Nachrichten kostenfrei in die Welt geschickt. Und alle, die mich geaddet haben, können lesen was ich gerade mache. Das geht schneller als einen kurzen Blogbeitrag zu schreiben. Man muss sich nur einloggen (oder das eine oder andere Programm herunterladen) und schon kann es losgehen.

Nur die ganz großen können es sich vielleicht noch leisten, nicht im Web 2.0 nicht aktiv zu sein. Je kleiner man aber ist, desto eher ist es empfehlenswert. Und mir persönlich macht es außerdem auch noch Spaß.

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1 Kommentar

  1. Joni.T said,

    26. April 2009 um 21:04

    Mir macht es auch Spaß, zur Hälfte im Internet zu wohnen.
    Aber an manchen Tagen wünsche ich mir die Zeiten zurück, in denen telefonieren so teuer war, dass man es sich ein paarmal überlegt hat und in denen der langsame Brief die gängige Verständigung war, wenn man weit auseinander wohnte.
    Es ist ja nicht so, dass wir klügere Dinge schreiben oder denken, nur weil es mit dem Internet schneller geht. Und lesbischer macht das Netz leider auch nicht 🙂


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