Kreativkiller Existenzängste

Ich habe einige Zeit nicht mehr geschrieben. Das hatte leider auch konkrete, reale Gründe. Bei mir lief der aktuelle Vertrag aus und ich war total blockiert bezüglich des Schreibens, teilweise des Lebens. Klar habe ich komplett die Schuld dafür, denn ich hätte mich früher für etwas anderes bewerben können, tat ich aus diversen Gründen nicht und erst diesen Montag kam die Erlösung (Mittwoch lief der Vertrag aus), dass ich doch ein Stammvertrag bekommen habe.

Aber ich habe daraus zwei Dinge gelernt. Einmal, ich werde mich umschauen und etwas suchen und auch finden, wo ich die nächsten Jahre sicher arbeiten kann und auch will. Und zum anderen, solche Existenzängste behindern richtig im Leben und der Kreativität. Ich musste mich manchmal richtig hinsetzen und mich dazu zwingen, ein wenig kreativ zu sein, ein kleines Fitzelchen zu schreiben.

Es ist interessant zu sehen, wie sehr das reale Leben auf uns Einwirkung hat, also auf das spirituelle Leben. Und die Kreativität zähle ich dazu mit.

Auf alle Fälle habe ich den Vertrag, fünf Stunden weniger aus Personalkosten und seit dem geht es drunter und drüber. Viele Menschen von der Arbeit sind gegangen. Sie wurden entweder nicht übernommen oder können sich den neuen Vertrag nicht leisten. Es tut irgendwie schon weh zu sehen, wie liebe Menschen gehen müssen. Andererseits ist es wichtig, wenn man immer im Fluss bleibt und nicht stockt. Ich denke einfach, dass Veränderungen das Leben bereichern. Aber ich gebe zu, es gibt Momente, da mag ich keine Veränderungen.

Aber alles in allem, es ist erst einmal Ruhe eingekehrt, mal sehen wie lange, und ich werde wieder öfters bloggen.

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2 Kommentare

  1. Luiza said,

    23. März 2009 um 16:15

    …ja, das ist sehr anstrengend… Wenn man nicht weiss was kommt, bleibt alles stehen. Zumindest hast Du das Gefühl. Aber warum sollte die Zeit immer dann stehen bleiben, wenn es schlechte Zeiten gibt? Das Gefühl haben viele Leute, und werden immer wieder von positiven Dingen überrascht;-)

  2. Alruna Apaika said,

    23. März 2009 um 20:15

    das kenne ich auch. Man ist total mit sich im Reinen, hat das Gefühl, dass einen im Moment nichts umhauen kann – und dann kommt ein Schlag und man ist völlig aus dem Gleichgewicht. Ist dann auch ulkig, dass man anderen trotzdem noch gute Ratschläge geben kann, diese für sich selber aber nicht umsetzt. Man kommt nicht mal auf die Idee! Veränderungen im positiven sind ja wunderbar, aber wenn sie erst durch eine Krise kommen, dann mag ich sie erst mal auch nicht.
    LuL (grins)
    Apaika


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