Neue Wege mit dem Tarot

Seit ich das Buch von Corrine Kenner „Tarot for Writers“ durchhabe, bin ich am überarbeiten, wo es nur geht. Ich hatte ja eigentlich Kapitel 2 von meinem Roman fertig, aber der hat mir im Grunde nie richtig gefallen, wusste aber nicht, wie ich ihn besser schreiben könnte.

Ich sitze jetzt fast die ganze Woche daran und lege quasi für das Kapitel die Karten und weiß wo der Konflikt ist, welche Figuren da auftreten werden, wo sich meine Charaktere hinbewegen und wie es endet. Einige Ideen hatte ich auch schon vor dem Karten legen und diese werde ich nicht verwerfen. Denn man sollte sich ja nie komplett abhängig von etwas machen, besonders nicht in der Kreativität. Aber andererseits ist es ja so, dass meine Grundideen sogar bestätigt werden und ich daher diese schreiben kann. Nur wurde fast der komplette Plot völlig umgewürfelt.

Weiter habe ich nun einen neuen Charakter kennen gelernt, die vorher nur eine unwichtige Nebenrolle hatte und nun zu einer möglichen Hauptrolle aufsteigen könnte. Ich kenne ihre Probleme (dank des Tarots) und weiß wie ihre Beziehung aussieht. Das finde ich toll. Es ist klar, dass man sich das auch selber ausdenken könnte. Aber ehrlich gesagt, ohne die Tarotkarten wäre ich auf einige Ideen erst gar nicht gekommen. Das ist für mich das besondere an dieser Sache.

Ich bin echt froh über dieses Buch (und das Corrine Kenner sogar ein Kommi bei mir hinterlassen hat). Und ich denke mal, dass ist etwas, was ich noch öfters lesen werde.

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6 Kommentare

  1. Alruna Apaika said,

    15. März 2009 um 19:03

    Das ist mal eine interessante Idee, ein Buch unter Einbeziehung des Tarots zu schreiben. Bleib weiter so kreativ!
    Habe grade den Kommentar von Corrine Kenner gelesen. Da kannst du wirklich stolz drauf sein.
    Fühl dich geknuddelt
    Apaika

  2. erdwurzelchen Wolfskatze said,

    15. März 2009 um 19:07

    *Verdammt stolz ist*

    Ja ich gestehe, ich freue mich heute schon den ganzen Tag einen Kullerkekst. Ich werde aber noch einmal einen ordentlichen Bericht über das Buch schreiben, weil ich ehrlicherweise an dem Tag sehr groggi war und der Bericht nicht unbedingt die Krönung schlechthin 🙂

    Und wenn ich den Anfang gepackt habe, werde ich für Kapitel 2 wieder kreativ sein. Mmh, wieso greife ich eigentlich nicht für den Anfang wieder zum Tarot, lachZ.

    Knuddel zurück 🙂
    Katze

  3. Luiza said,

    17. März 2009 um 13:33

    …habe letztens ein bisschen über die Frau geforscht. Sie hat ja einige andere tolle Dinge geschrieben. Hier ein Link: http://store.payloadz.com/str-asp-i.67171-n.How_to_Make_Money_Reading_Tarot_Cards_at_Parties_eBooks_Education-end-detail.html

  4. erdwurzelchen Wolfskatze said,

    23. März 2009 um 13:42

    Ja, sie hat einiges geschrieben 🙂 Ihre Art des Schreibens ist aber toll und ich kann es nur empfehlen ^^

  5. Alex said,

    30. Juni 2009 um 16:23

    Ich habe auch schon Geschichten mit Tarotkarten entworfen. Habe mir jetzt das Buch bestellt.

    Ein kleiner Tipp: Ich benutze u. a. das Enneagramm (eine Typenlehre, nach der es neun Persönlichkeitstypen gibt), um Charaktere zu erschaffen. (Literatur z.B.: Rohr/Ebert: Das Enneagramm – Die neun Gesichter der Seele)

  6. 2. Juli 2009 um 09:53

    @ Alex
    Danke für deinen Besuch und dein Erfahrungsbericht. Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie andere Menschen kreativ werden. Vielleicht magst du mich noch einmal kurz besuchen, wenn du ein wenig im Buch gelesen hast um zu sagen, wie es dir gefallen oder gar geholfen hat 🙂

    Danke für dein Buchtipp. Es gibt auch das Buch „Elements of Writing Fiction – Characters & Viewpoint (Elements of Fiction Writing) von Orson Scott Card von Writers Digest „. Ich habe es bisher nur angelesen und muss sagen, ich finde es sehr gut. Aber dein Buchtipp werde ich mir auch zu Gemüte führen.


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