Kreative Impulse von außen

Ich habe gestern noch eine Kurzgeschichte geschrieben und muss gestehen (oder auch anders ausgedrückt, ich mag/kann/möchte gestehen), dass ich den kreativen Impuls von außen bekam. Ich habe schon vor einigen Jahren, mehr schlecht als recht versucht Geschichten zu schreiben (von den Urheberrechtsverletzungen möchte ich mal an dieser Stelle nicht reden ^^) und schon da habe ich Impulse von außen bekommen.

Wenn ich mir zum Beispiel dieses Bild der Künstlerin Anne Stokes ansehe (ein Besuch der Seite lohnt auf alle Fälle), dann fangen vor meinem inneren Auge an Bilder zu entstehen. Vor Jahren hatte ich so eine Idee über eine Vampirjägerin ohne magische Kräfte aber mit Nachtblindheit gehabt. Tja, dass Problem ist, die Schriftstellerin Tanya Huff zuvor. Denn sie hat die Blutreihe geschrieben und die Hauptdarstellerin hat eine Augenkrankheit, Retinopathia pigmentosa und kann somit Nachts (wo der Vampir eben gut sehen kann) nichts sehen. Eben meine Idee, die hatte ich auch wirklich vor einigen Jahren (auch wenn die Gründe für das Nicht-Sehen in der Nacht unterschiedlich sind, die Grundidee ist die gleiche).

Daher ist es immer gut, wenn man die Augen offen hält, egal ob im Internet oder im realen Leben. Ich habe gestern per Zufall ein Filmchen gesehen und dachte mir, darüber kannst du eine Geschichte schreiben. Das ich wegen dem Urheberrecht das ganze noch mal umformulieren werde ist eine andere Sache 🙂 Oder eben das Bild von Luis Royo. Natürlich kann auch Musik inspirierend sein oder wie jemand sich auf der Straße gibt.

Ich habe mal das Buch Gynopolis angelesen. Eigentlich ein schlechtes Beispiel (zumal ich den Teil, den ich gelesen habe nicht überragend fand, und kleiner Hinweis, es ist nichts für zarte Gemüter). Aber letztendlich hat der Autor sich von anderen Kurzgeschichten dieses Bereiches sehr stark inspirieren lassen (ob man von indirekter Kopie sprechen kann, sei dahin gestellt, denn der Autor meinte am Ende, er hoffe, dass er die Grundidee so weit geändert hat, dass eben das Urheberrecht nicht mehr greift).

Also sind andere Geschichten, Romane, Filme ebenfalls geeignet sich inspirieren zu lassen (aber vorsicht vor einem Plagiat, sollte der Verlag oder wer auch immer das herausbekommen, kann das Ärger mit sich bringen).

Ich rede hier ja von Inspirationen, nicht davon, etwas direkt zu kopieren und dann als eine eigene Idee auszugeben. Den kleinen Unterschied möchte ich schon erwähnen.

Inspirationen sind etwas tolles. Solange man weiß, wie man mit ihnen umzugehen hat. Denn ich lasse mich für eine eigene Geschichte inspirieren, aber nicht eine andere Geschichte kopieren. Denn nur so schaffe ich etwas eigenes, selbstständiges und ewiges. Klar ist es erlaubt für sich selber eine Geschichte von anderen zu kopieren, sei es aus Übungszwecken, sei es, weil dir die Geschichte gefällt. Darüber urteile ich nicht. Gerade Fan Fiction leben davon. Und wieso nicht? Solange es in einem gewissen Rahmen bleibt und nicht verlagsmässig publiziert ist, ist erlaubt was gefällt (also die Sachen auf der Festplatte lassen und nicht gegen einen finanziellen Ausgleich weiterreichen 🙂 ).

Ich habe mir heute mal das Das Hexen-Einmaleins von Gillian Kemp herausgekramt. Es enthält 52 Karten und auf jeder ist eine Hexe zu sehen, die eine unterschiedliche Rolle spielt. Wunderbar, wieder eine neue Inspirationsquelle. Dafür ist das Tarot eh prädestiniert. Und Orakelsets ebenfalls. Also, lasst euch inspirieren 🙂

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: