Corrine Kenner ~ Tarot for Writers

Ich konnte es nicht sein lassen. Eigentlich wollte ich diesen Monat mir kein Buch kaufen (das Buch zum Thema Bewerbungsschreiben, was ich mir letztens geholt habe, zählt für mich, dass war notwendig). Denn die Rechnungen haben mich doch ein wenig aus der Bahn geworfen, ja ich gestehe, dass kann mir auch mal passieren (nein, ich bin noch nicht im Minus, aber seien wir mal ehrlich, dass interessiert jetzt auch niemanden *g*) und deswegen habe ich gesagt, Finger weg, keine Bücher. Immerhin wollte ich meinen RuB (Regale ungelesener Bücher, ich denke das ungelesene Bücher in dreistelligen Zahlenbereich immer noch hier habe) abbauen. Zumal ich bei dem Forum Büchereule an einer Aktion teilnehme: Get buchkauffrei or die tryin‘ . Das bedeutet, dass ich vierzig Tage kein Buch für mich selber kaufen kann, solange es beruflich, schulisch oder sonstig nötig ist. Ich darf welche kaufen um zu verschenken oder eben um mich für Beruf, Studium oder Schule fortzubilden. Aber nicht privat. Das hört sich doch toll an für mein geschundenes Bankkonto (zumal ich ein Ententanz aufnehmen soll/muss und es auf YouTube einstellen soll, sollte ich „verlieren“).

Aber gestern habe ich dann zwei Geschenke für eine sehr gute Freundin organisiert (nein, ich habe nichts gekauft ^^) und dann dachte ich mir, okay, ich habe zwanzig Euro etwa gesparrt und eine mündliche Zusage für einen unbefristeten Vertrag bekommen (ihr habt richtig gelesen, ich darf mich bis zur Rente selebr finden), jetzt ist es Zeit mich selber zu belohnen.

Also gut, ich habe mir ein Buch gekauft (wobei ich dieses Mal die Preise vergleichen konnte, denn Amibücher haben kein Buchbindungspreis, warum auch immer, da lohnt sich wirklich der Preis, denn ich habe manchmal bis zur Hälfte des Geldes gesparrt).

Wer auf den Titel schon geschaut hat, weiß welches Buch ich mir geholt habe. Und zwar von Corrine Kenner das Buch Tarot for Writers. Ich spüre ja zur Zeit eine sehr kreative Ader in mir und ich muss zugeben, dass Mary K. Greer da ihr Päkchen mit zu tragen hat (in diesem Sinne aber ein positives Päkchen). Ich habe ja schon in das Buch reingeschnuppert und muss sagen, die Autorin hat sehr interessante Ansätze.

So kann man jede Karte der großen Arkana für eine Person benutzen, die man in einer Geschichte verwendet. Und jede Karte der kleinen Arkana (wenn ich mich nicht jetzt irre) dann eben für eine Situation für die Person. Desweiteren geht die Autorin eh sehr kreativ an die Angelegenheit an, wenn ich mir so die Beschreibungen ihrer anderen Bücher ansehe.

So hat sie unter anderem noch das Tarot Buch Simple Fortunetelling with Tarot Cards geschrieben und auch noch das Buch Tarot Journaling: Using the Celtic Cross to Unveil Your Hidden Story. Und laut der einen Rezension hilft die Autorin sich mit der kreativen Arbeit rund um das Tarot auseinanderzusetzen.

Das ist etwas, was ich am Tarot liebe. Es ist egal wie viele Menschen sich schon damit auseinandergesetzt haben, es gibt immer noch Aspekte die man finden kann um die Arbeit noch intensiver zu gestalten. Die einen zeichnen ihre eigenen Tarotdecks und finden dabei völlig neue Einsichten, die nächsten Tanzen das Tarot (ja, man kann nicht nur Runen tanzen) und dann gibt es eben Leute, die völlig neue Aspekte aufschreiben und mit uns teilen.

Und die amerikanischen Bücher, die ich bisher gelesen habe, hatten immer wieder interessante Aspekte. Die deutschen Bücher geben sich Mühe, darüber möchte ich jetzt nicht diskutieren, nur scheint es mir immer, dass sie eben an einer Richtlinie bleiben und sich nicht trauen mal Experimente zu machen. Warum hat sich bisher keine deutsche Autorin oder kein deutscher Autor mal gewagt ein Buch zum Thema „Kreatives Schreiben mit dem Tarot“ gemacht? Die einzige, von der ich das mal gelesen habe, war Nerthus von Norderney. Aber aus irgendwelchen unbekannten Gründen finde ich den Beitrag nicht mehr. Vielleicht hat sie ihn rausgenommen?

Klar wagen sich sehr viele AutorInnen vom althergebrachten Pfad ab, dass will ich nicht leugnen. So hat Evelin Bürger in einem Kommentar (ja, sie hat meinen Blog besucht *stolz*) die Autorin Lilo Schwarz erwähnt. Ich muss zugeben, als ich mir ihre Bücher angesehen habe, dachte ich mir, ups, die kennst du ja doch *schäm*. Aber ihr Name hat sich leider nicht so eingeprägt wie viele andere Namen. Ist aber schon seltsam, dass mir mehr Männernamen einfallen würde, wenn ich spontan loslege als Frauennamen, die sich im Tarotbereich einen Namen gemacht haben. Nicht einmal Evelin Bürger würde mir spontan einfallen (ich bitte um Entschuldigung, es handelt sich hierbei um keine böse Absicht).

An dieser Stelle möchte ich kurz was einwerfen. Und zwar ist mir mein plöder Browser abgestürzt und ich hatte den Text nicht gespeichert. Ich habe mich schon damit abgefunden (und in einem Chat herumgemeckert). Aber WordPress hat den Beitrag ohne Verlust gespeichert. Der Tag ist damit gerettet, lach.

Nun, ich werde dann mal hoffen, dass mein Buch bald erscheint und ich darin herumschmöckern kann. Vielleicht werde ich mich dann auf die Schwingen der neuen Tarotautorinnengeneration setzen 🙂

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6 Kommentare

  1. Sylke said,

    16. Februar 2009 um 18:24

    „Tarot Journaling“ habe ich auch und finde es oberklasse!
    Kann es nur empfehlen.
    Deine Gedanken zur deutschen Herangehensweise vs der aus anderen Ländern, teile ich unbedingt.
    Generell sind mir hier zu viele Traditionalisten und Engstirnigkeit, was das Tarot betrifft. Das eine Jahr, was ich nun bei „Aeclectic“ zugebracht habe, hat mir mehr Impulse gebracht, als die 16 Jahre davor mit nur deutschen Büchern und (später) Foren.
    Wollte ich mal gesagt haben*gg*
    Liebe Grüße und hab einen schönen Abend!
    Sylke

  2. erdwurzelchen Wolfskatze said,

    16. Februar 2009 um 20:00

    Danke für deine Einschätzung des Buches. Ich freue mich, wenn jemand meine Wunschbücher schon hat und sie empfehlen kann 🙂

    Und wie ich sehe, stehe ich nicht allein mit dieser Meinung. Es ist ja nicht nur in der „Tarotszene“ so, sondern auch in der „Reikiszene“. Schau dir mal die Bücher im englischen an, was die da alles haben. Und im deutschen 😦

    Schade eigentlich.

    Liebe Grüße zurück und schöne Woche dir.
    erdchen

  3. 17. Februar 2009 um 12:26

    […] liebes Erdwurz dagegen, deren Schreibkraft und unbändige Kreativität ich sehr bewundere, hat ein Buch entdeckt, […]

  4. 17. Februar 2009 um 18:09

    […] viel ich gesehen habe, hat Corrine Kenner zu solch ein Thema ein Buch geschrieben. Aber überprüfen kann ich es erst einmal nicht. Denn ich […]

  5. Sylke said,

    17. Februar 2009 um 18:56

    Gern doch, Wurzelchen!

    Mit Reiki kenne ich mich nicht so aus, hab mich zwar Mitte der 90ger in den ersten Grad einweihen lassen-aber nicht wirklich viel damit gemacht.

    Bin gespannt, wie dir „Tarot Journaling“ gefällt, allerdings ist das „Tarot for Writers“ vieleicht noch mehr dein Fall.Weil du ja selber schreibst.

    LG, Sylke

  6. erdwurzelchen Wolfskatze said,

    17. Februar 2009 um 19:35

    Psst, ich habe mir Tarot for Writers nur gekauft, das andere muss leider auf sich warten lassen 🙂

    lllg
    erdchen


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