Ausschreibungen

Ich gestehe, ich habe ein wenig Blut geleckt. Und zwar habe ich nun noch zwei Ausschreibungen gefunden, die mich persönlich sehr interessieren. Das tolle ist, dass der Einsendeschluss noch ein wenig weiter in der Zukunft liegt (einmal Juni und einmal September ist der Abgabeschluss), dass ich mir in aller Ruhe Zeit lassen kann.

Die eine Ausschreibung möchte Geschichten rund um den Weltenbaum und die andere stammt von der Sory Olympiade und möchte Geschichten rund um Rache. Natürlich ist nicht gesagt, dass man genügend Ideen hat um eine halbwegs vernünftige Geschichte zu schreiben. Aber andererseits, ich habe eben Blut geleckt und möchte es zumindest versuchen. Denn was kann schlimmeres passieren? Sie lehnen meine Geschichte ab und ich kann diese vielleicht überarbeiten und woanders einsenden. Oder ich veröffentliche sie hier im Blog.

Außerdem kann man auch so üben eine Geschichte zu planen und zu schreiben. Gut, bei Kurzgeschichten deren Länge sich um die fünf Seiten drehen, ist nicht unbedingt sooo viel zu planen wie bei einem Roman der fünfhundert Seiten lang sein kann (am Anfang doch eher kürzer). Aber immerhin muss man sich Gedanken machen was man schreiben will und in welcher Reihenfolge. Weiterhin sollte man darauf achten, zu welchem Thema man eine Geschichte schreibt und ob es überhaupt passt. Ich meine „Rache“ hat klarere Vorstellungen. Und wenn man da abweicht kann es eben passieren, dass man nicht zur geplanten Anthologie passt, fertig aus.

Was mir bei Ausschreibungen besonders wichtig ist/wäre (nun gut, ich habe noch keine Ausschreibung gewonnen will aber nun daran arbeiten) ein Belegexemplar. Das ist ein Buch welche man zur Verfügung gestellt bekommt (also als Beweis, ja ich habe wirklich etwas veröffentlicht) oder man günstiger erwerben kann (nicht alle Verlage können sich Belegexemplare leisten, aber man kann sie meistens zum Einkaufspreis dann kaufen und mit Gewinn verkaufen).

Nun, ich werde auf alle Fälle erst einmal meine Geschichte für den Hierreth Verlag zu Ende bearbeiten. Wobei ich noch ein Titel dafür brauche. Eine liebe Kollegin und gute Freundin wird mir morgen ihre Kritiken geben (ich arbeite erst morgen wieder und sehe sie daher erst dann) und sie meinte, dass ich aus versehen in den Zeiten hin und her gesprungen bin. Ach wirklich? Ich muss gestehen, ich habe die Geschichte doch schon dreimal überarbeitet, aber beim besten Willen, das ist mir nicht aufgefallen. Dafür bin ich meinen Beta-LeserInnen dankbar, dass ihnen so etwas auffällt und mir bescheid geben, bevor ich die Geschichte abschicke und die deswegen abgelehnt wird.

Wer also selber an der einen oder anderen Ausschreibung teilnehmen möchte (davon gibt es im Netz sehr viele und ich denke mal, ich werde sie hier mit veröffentlichen), sollte immer mehrere Personen bitten die Geschichten durchzulesen und kritisieren (wobei da auch ein Beitrag fällig wäre, denn viele können einfach nicht richtig kritisieren).

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