Aufräumen, Gerümpel und Feng Shui

Kennt jemand das Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten. Gerümpelfrei bleiben“ von Karen Kingston (ISBN-10: 3499613999 oder ISBN-13: 978-3499613999)? Es geht dabei, dass man sich auf den Hosenboden setzt und endlich aufräumt. Gerade habe ich angefangen meinen Schreibtisch ein wenig zu entmüllen (ja, dass Wort ist hier definitiv passend). Und dabei musste ich erschreckendes feststellen. Denn ich hatte hier Sachen, die gut drei bis fünf Jahre alt sind. Ihr habt richtig gelesen.

Dazu gehören Notizen der Zeit, als ich noch aktiv Karten gelegt habe. Dann Bewertungen in meiner Ausbildung (die ich übrigens 2006 abschloss, erfolgreich wie ich noch erwähnen möchte). Und Hexennotizen die ich 2002 begonnen habe.

Nun gut, ich habe hier also ein Regal mit drei Fächern ausgeräumt und habe dabei diese erschreckenden Tatsachen gefunden. Ungefähr neunundneunzig Prozent (man kann es auch 99 schreiben ^^) ist nun davon im Müll gelandet. Einige Sachen, wie zum Beispiel die Notizen meiner ersten schamanischen Reise, möchte ich gerne behalten. Ich denke mal, ich werde die nächsten Tage noch nutzen um mich weiter vom unnützen Gerümpel zu befreien.

Was hat das jetzt mit dem Buch zu tun?

Ich möchte kurz noch was zwischenschieben: Die Autorin hat noch das Buch „Heilige Orte erschaffen mit Feng Shui: Ein Anleitungsbuch“ geschrieben (ISBN-10: 3778780255 oder ISBN-13: 978-3778780251). Ich habe es angelesen, doch als sie dann kam, dass Frauen während ihrer Mens eben unrein sind, dachte ich mir erst einmal, ah ja. Als sie dann noch versuchte zu erklären, dass Frauen, die behaupten, dass Mensfrauen zu recht ausgeschlossen werden (so ungefähr hat sie sich ausgedrückt), denn auch Männer werden, wenn sie sich verletzt haben, ebenfalls ausgeschlossen aus religiösen Praktiken (zumindest auf der Insel wo sie gerne wohnt), war bei mir Schluss. Denn wie oft hat eine Frau im Monat ihre Mens und wie oft verletzt sich ein Mann im Monat.

Das Buch beschreibt, wie man am besten aufräumen sollte. Klar, jedeR kennt das ja, man schnappt sich die Sachen und packt sie an dem Ort zurück, wo sie eigentlich hingehören (das sollte ich mir mal endlich angewöhnen). Und wenn etwas nicht gebraucht wird, dann sollte man es aus der Wohnung oder dem Haus schaffen. Dafür ist das oben erwähnte Buch passend. Denn es tritt einer/einem so richtig in den Hintern, na jetzt mach doch schon mal.

In manchen Dingen stimme ich nicht mit ihr überein, ich gebe nicht meine Tarotsammlung her, sonst macht das Leben nun wirlich keinen Spaß, aber sonst finde ich auch, wenn etwas nicht mehr stimmig ist, dann bitte raus damit. So habe ich Anfang letzten Jahres doch wirklich gut über einhundert Bücher aussortiert und gespendet. Denn es gibt hier ein Projekt, wo Arbeitslose in einem Buchladen arbeiten und dort gespendete Bücher verkaufen. Warum nicht, jemand anders kann die besser gebrauchen als ich hier. Denn viele von denen habe ich vor gut zehn Jahren gekauft und bis heute noch nicht einmal gelesen. Und bisher habe ich auch noch nie so richtig aussortiert.

Ich kann nur empfehlen, wenn jemand wirklich Sachen hat, die oder der sie nicht mehr braucht, raus damit. Das ging mir vor circa drei Jahren auch so mit meinen Klamotten. Drei riesige Müllsäcke kamen zusammen, die ich aussortieren konnte. Und regelmäßig eben Papiersachen. Was ich noch letztes Jahr hatte, waren die Verpackungen für Bücher. Ich habe sie immer alle aufbewahrt (außer die, die wirklich kaputt waren), weil ich dachte die brauchst du ja sicherlich bald und so viele hast du gar nicht. Dann habe ich sie mal aussortiert. Man konnte nicht mehr den Boden sehen. So viel Schrott hatte ich da angesammelt.

Und wenn ich jetzt um mich herum gucke, ne, da gibt es immer noch so viel rauszuwerfen. Nur warum können wir uns schwerlich von Sachen trennen? Ja, ich weiß, jetzt kommt die Theorie von der Sammlerin und so weiter. Aber ich glaube nicht daran. Ich glaube nicht, dass wir immer noch die Sammlerinnengene in uns tragen und wir deswegen alles um uns scharen. An die Erklärung, dass aufgestautes Gerümpel auch Energie aufstaut, daran glaube ich. Denn es riecht nämlich anders, wenn man aufgeräumt hat und alles auf einmal frei ist. Und das hat nichts mit dem Staub zu tun, der hier sicherlich noch herumliegt ^^

Und wenn man dann endlich aufgeräumt hat, dann ist sogar ein Aufbau nach Feng Shui theoretisch möglich (aber nicht die oben erwähnten Bücher). So kann man die Räume nach den sogenannten Baguas aufteilen und dann loslegen diese entsprechend einzurichten. So kann man zum Beispiel im Bagua, dass für Reichtum steht, einen Spiegel hinhängen, damit man Reichtum anlockt. Auch wenn ich das noch nicht so ganz verstehe. Denn ich denke mir da so, dass ein Spiegel alles zurückwirft, also theoretisch auch der Reichtum, der in dein (oder auch mein) Leben möchte. Nun gut, ich habe mich ja noch nicht mit diesem Thema beschäftigt, also muss ich das jetzt noch nicht alles wissen und verstehen. Das wird eines Tages noch kommen.

Ich werde jetzt versuchen die nächsten Tage alles nach und nach aufzuräumen. Man muss es ja nicht übertreiben und gleich alles auf einmal fertig machen. Noch bin ich krank, also kann ich es langsam angehen.

Advertisements

4 Kommentare

  1. Alruna Apaika said,

    4. Februar 2009 um 18:04

    Good Girl! Gell, tut gut wenn man sich mal Platz und Luft schafft.
    Ich kenne nur das Buch „magisches Entrümpeln“ von Ulrike Ascher. Da wird dann anschließend nicht nach Feng Shui, sondern energetisch nachgearbeitet.
    Wünsche dir auch weiter eine gute Besserung!
    LG Apaika

  2. erdwurzelchen Wolfskatze said,

    4. Februar 2009 um 18:05

    Das Buch wollte ich mir auch mal holen, vielleicht ist es besser für mich geeignet. Danke das du mich daran erinnert hast und für die Wünsche 🙂

    lllg
    erdchen

  3. Tahira said,

    4. Februar 2009 um 18:43

    Hi,

    also ich fand das Feng Shui Entrümpeln nicht schlecht.
    Naja, kenn ich ja auch nicht das andere Buch.
    Ulrike Ascher lässt sich auch gut lesen. Mal sehen,
    vll auch ein Buch das ich mir anschaffen sollte.

    Cu Tahira

  4. 5. Februar 2009 um 12:38

    Dann gratuliere ich Dir mal herzlich für das erfolgreiche entrümpeln Deines Arbeitstisches 😉

    Sollte ich auch mal wieder in Betracht ziehen
    Grüßle
    Norwiga


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: