Karte 12 ~ Die oder der Gehängte

Ich hatte eigentlich 8 der Scheiben für diesen Monat gezogen, aber durch meine eigenen Berichte zum Thema kleine Arkana habe ich mir überlegt, dass das erst einmal nichts bringt und daher eine neue Karte gezogen, mit der ich mich beschäftige, und zwar aus der großen Arkana (man ist das ein langer Satz).

Diesen Monat werde ich mich dann mit der Karte 12 Der oder die Gehängte auseinandersetzen. Kurz möchte ich noch erwähnen, dass ich gestern wieder Ideen zum Turm hatte und die Wahrscheinlichkeit, dass da noch was kommt, sehr groß ist.

Normalerweise sehen wir eine männliche Person, die aufgehängt wurde. Ein Fuß ist häufig dabei gefesselt, während der andere Fuß eine eher entspannte Haltung einnimmt (wenn man das in dieser Position so sagen kann). Auch typisch ist, dass die Hände hinter dem Rücken sind und man so nicht sehen kann, sind die Arme jetzt frei oder doch eher gefesselt. Eine Ausnahme wäre da zum Beispiel das Vice Versa Tarot wo man die Personen im Raider Waite Smith Tarot von hinten sehen kann.

Es gibt auch komplett andere Tarotkarten, wo die Person die Hände nach vorne hat, es gar keine hängende Situation vorliegt, fällt und mich eher an eine Turmkarte erinnert oder sich selber erhängt (Selbstmord begeht).

Meistens sehen die Personen eher zufrieden aus, natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Das kommt auch auf das Deck und der Hintergedanke an.

Der Gehängte meint, dass er ein Opfer in die Welt bringt. Es kommt aber darauf an, ist dieses Opfer freiwillig oder wird es von mir abverlangt. Wenn ich etwas will, dann muss ich vorher etwas geben, Zeit, Energie und derartiges. Nur so kann ich das gewollte eben erhalten. Aber wenn ich etwas will und nichts geben möchte, dann bleibe ich auf der Stelle (und da kann der Turm kommen und dich zu einem Opfer zwingen, als Beispiel ^^).

Opfer wird heutzutage sehr negativ empfunden. Ich muss ja etwas opfern um etwas zu bekommen. Na dann opfere ich eben meine Zeit und so weiter. Früher hat man ein Opfer als etwas anderes gesehen. Da haben sich aller Wahrscheinlichkeit sogar Menschen freiwillig als Opfer hergegeben, damit sie ihren Leuten etwas geben können. Und seien wir mal ehrlich, was ich größer als das eigene Leben herzugeben? Das kann man nicht mehr überbieten.

Es gibt Karten wo sich der Gehängte nicht als Opfer aufgehangen und festgebunden wurde, sondern er (oder auch sie) freiwillig an dem Baum herunterhängt. Denn wenn man die Welt andersherum betrachtet, dann sieht man diese auch völlig anders. Du kennst sicherlich den Spruch, die Welt aus einer anderen Warte betrachten. Warum diese nicht mal umdrehen? Dann sieht man die Dinge wirklich aus einer anderen Perspektive.

Als Elment für diese Karte empfinde ich Luft als besonders passend (zumal wir auf den Frühling zugehen). Der Gehängte hängt ja in der Luft. Zwar ist er mit dem Baum, Stamm was auch immer verbunden, aber es ist keine direkte Verbindung zur Erde.  Außerdem steht Luft unter anderem für den Intellekt. Und wer sich selber aufhängt, denkt nach, zumindest über sich selber (was bitte schön mache ich hier eigentlich und hoffentlich schießt mir das Blut nicht ins Gehirn 🙂 ).

So, meine ersten Gedanken zum Thema. Ich werde mich dann mal wieder ransetzen und einen ellenlangen Text dazu schreiben 🙂

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