Kuschelgöttinnen

Mir ist schon vor länger Zeit der Gedanke der Kuschelgöttin gekommen. Nein, ich rede nicht von der Göttin als Kuscheltier (oder eben Kuschelgöttin), sondern eher davon, dass sie als Kuschelgöttinnen dargestellt wird. Und ehrlich gesagt, bei mir stößt das ein wenig negativ auf.

Was will ich jetzt genau damit meinen?

Schaut euch mal die verschiedenen Orakeldecks an, die es über Göttinnen gibt (und vielleicht eine Mischung aus Göttinnen und Götter, aber es gibt irgendwie kein Deck über Götter, kann das sein?). Ich habe das Gefühl, dass aus Göttinnen, die sehr wohl in der Lage sind dich in Stücke zu reißen als KuschelWuschelgöttinen dargestellt werden, die man da irgendwie nicht ernst nehmen kann.

Ich meine nicht, dass Göttinnen uns fern sind und wir sie deswegen nicht auf eine bestimmte Art und Weise sehen dürfen. Ich meine eher, dass mich die kollektive machen wir doch mal aus den Göttinenn Kuschelwesen ein wenig irritiert.  Denn wieso soll eine zackige Göttin nicht auch zackig bleiben.

Weiter mache ich mir Gedanken, was passiert wenn ich sie mal in einer Meditation treffe. Ich wandere durch den Wald, treffe Kali und will mit ihr kuscheln und sie zerreißt mich in Tauschend Stücken. Wenn ich selber nicht wüsste, dass es eine Eigenart von ihr, ich glaube ich hätte einen Dachschaden für den Rest meines Lebens.

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4 Kommentare

  1. E.lisa said,

    1. Februar 2009 um 23:15

    Hallo Erdwurzelchen,
    tolle Gedanken, die du dir so machst, das Thema verfolgt mich auch schon seit einiger Zeit, egal was in dieser Esolulszene wird alles verniedlicht und bagatellisiert. Ob das Göttinnen sind, oder Krafttiere ( mei liab so a wolf(i), den mag ich auch nicht allein im Wald begegnen!), oder auch die so missbrauchten Engeln. Na mach ma halt mal ein Ritual mit Kalienergie, wird schon nicht so wild werden. Göttin sei Dank sind viele Göttinnen nachsichtig mit Narren, oder wie soll man es sich sonst erklären ?
    Herzensgrüße E.lisa

  2. Ashmodai said,

    2. Februar 2009 um 14:11

    Ist mir noch nicht aufgefallen.

  3. Alruna Apaika said,

    4. Februar 2009 um 16:56

    Das ist wirklich eine interessante Beobachtung – stimmt, außer dem Gay-Tarot kenne ich wirklich keins nur mit männlichen Gestalten. Aber wozu auch? Das Kartenlegen ist eigentlich doch eher ein weiblich dominierter Bereich, jedenfalls die klassische Wahrsagerin, Kartenlegerin. Dabei fällt mir jetzt wieder auf, dass aber die meisten Bücher darüber von Männern sind: Stuart Kaplan, Papus, Banzhaff, Crowley, Mertz und wie sie alle heißen. Sicher gibt es auch Frauen, aber die kommen nicht so „wissenschaftlich“, sondern eher esoterisch daher.
    Und mit den Kuschelgöttinnen, da hast du absolut Recht. Aber ich denke, wer mit Dingen herumspielt, von denen er nichts versteht, der bekommt ganz automatisch was auf die Finger…

  4. 5. Februar 2009 um 17:23

    […] Zitat hat Alruna Apaika im Beitrag der Kuschelgöttinnen geschrieben. Und so ganz unrecht hat sie nicht. Im deutschprachigen Raum ist unter den bekanntesten […]


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