Tarotbücher der Anderen

Ich habe ja in dem Beitrag von gerade eben, habe ich ja geschrieben, dass jede Autorin und jeder Autor nach Jahren herausgefunden hat, wie man die Karten deutet. Es war übrigens P. Scott Hollander die das geschrieben hat. Ist mir gerade eingefallen.

Damit meint die Autorin von Tarot für Anfänger, dass jeder Mensch sich irgendwann einmal einen eigenen Zugang zum Tarot findet. Das drückt sich dann in der Sprache aus, welche sie benutzen.

Ein Beispiel? Aber gerne doch.

Der Turm.

Ich habe jetzt nach und nach eine eigene Bedeutung für die Karte erarbeitet, die ich für mich entdeckt habe. Gucke ich mir jetzt die offiziellen Bedeutungen anderer Bücher oder Heftchen oder was auch immer an, dann merke ich dort eine sehr depressive, negative Haltung. Das kann ich selber nicht mehr so ganz nachvollziehen.

Das ist eben das Problem, wer sich einen eigenen Zugang zum Tarot aufbaut, kann über kurz oder lang nicht mehr mit den Bedeutungen der anderen Bücher arbeiten. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich die Bücher von Mary K. Greer so sehr mag. Zwar gibt sie schon einige Sachen vor, aber letztendlich lässt sie dir absolute Freiheiten, was du machen kannst und was nicht. Man kann ihren Stil als Freistiltarotdeutung bezeichnen, unabhängig der Tatsache, ob es das Wort gibt oder nicht (und nun genug von der Schwärmerei für diese Dame ^^).

Also zurück zum Thema.

Es ist über kurz oder lang schon wichtig, wenn wir als LegerInnen eine eigene Sprache im Zusammenhang mit dem Tarot erschaffen. Denn nur so kann man die wirklichen Geheimnisse des Tarots ergründen.

Letztens meinte ich zu einem Mitchatter einmal, als er mich fragte ob man mit einem Tarot arbeiten könne (als Sammlerin war es eben Zufall das ich genau dieses Deck besaß ^^), dass es nicht darauf ankommt, ob ein Deck sich für AnfängerInnen oder Fortgeschrittene eignet. Denn wer sich mit einem Tarotdeck versteht, lernt dann die Sprache des Deckes kennen und kann dann regelrecht die Geheimnisse des Universums ergründen. Wer aber partout nicht die Symbole eines Tarots versteht, findet nicht mal den Weg zum nächsten Klo.

Das ist eine Mischung aus dem Tarot, welche die anderen uns zur Verfügung stellen (nicht alle können oder möchten ein eigenes Tarotdeck zeichnen, malen oder zusammenstellen egal wie) und unserem persönlichen Zugang zum Tarot. Wer das für sich geschafft hat, wird auch gute, sehr gute Deutungen ermöglichen (und wer dann sich noch den einen oder anderen Trick von anderen AutorInnen, ja auch wie Mary K. Greer, folgt, kann dann noch bessere Ergebnisse erzielen).

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