Stäbe stehen für Kreativität

Seit dem ersten Januar schaffe ich es (bis auf wirklich zwei drei Ausnahmen) jeden Morgen Karten und Runen zu ziehen. Ich mache das so, dass ich erst einmal eine Tageskarte und dann eine Tagesrune ziehe (wobei ich die Bedeutungen der Runen noch nicht kann uns bisher Eihwaz nicht mehr auftauchte).

Dann ziehe ich nach Mary K. Greer noch einmal drei Karten. Einmal für Body, dann für Mind und zuletzt für Spirit (Tarot for Yourself, gibt es aktuell leider nur auf englisch). Jeden Abend, spätestens am nächsten Tag, wenn ich die neuen Karten und Rune ziehe, schreibe ich die Erlebnisse auf, was ich am Vortag hatte.

Dabei ist mir aufgefallen, wenn ich besonders kreativ bin, habe ich meistens Stäbe gezogen. Einmal war es sogar, dass ich drei Stäbe zog. Das waren dann die Tage, wo ich besonders kreativ wurde. Sei es hier im Internet oder Privat.

Und wenn wir uns die Stäbe anschauen, finden wir heraus, dass ihr Element das Feuer ist (mit Ausnahme der Decks, welche das Feuer den Schwertern zuordnen).  Und das Feuer steht unter anderem für Leidenschaft, Liebe (nun gut, meistens sexuelle Liebe, weniger der romantischen), aber auch Kreativität. Natürlich kann Feuer alles hinwegbrennen, was stört, was unnötig ist und entfernt werden sollte. Es gibt viele Möglichkeiten das Feuer zu deuten.

Wer sich mit dem Element Feuer in Verbindung bringen möchte, kann es auf vielerlei Art und Weise machen. Entweder in einer Meditation, mit der theoretischen Arbeit oder über glühende Kohlen laufen (hei, ich habe das wirklich gemacht, das Endergebnis war, dass ich und ein anderer auf unserer Forentreff hübsche Verbrennungen an den Fußsohlen hatten, ich rutschte irgendwie ab und der Rest ist Geschichte, Fotos reiche ich mal bei Gelegenheit nach).

Man kann sich auch einfach hinsetzen und erst einmal notieren, was ist denn eigentlich das Feuer für mich. Damit meine ich erst einmal eine ganz banale Liste.

  • Leidenschaft.
  • Leid.
  • Verbrannte Wälder und Fußsohlen.
  • Stäbe.
  • Feuriger Charakter.
  • Löwen (und die anderen Zeichen natürlich).
  • Verbrennungen.
  • Drachen und Drachinnen ^^
  • Phönix aus der Asche.
  • Salamander (unter anderem für die Magie wichtig).
  • Osten als Himmelsrichtung.
  • und so weiter

Solche Listen können theoretisch endlos sein (sind es aber meistens nicht) und so kann man herausfinden, woran man ist. Zum einen weiß man, wie viel man zum Thema Feuer weiß, bzw. was sich wiederholt (es gibt zum Glück keine falschen Antworten).

Danach kann man sich ran machen und die Liste strukturieren. Was kann man zusammenfassen, was ist persönlich und was ist magisch gefärbt und so weiter. Ich persönlich würde nur dann etwas wegstreichen, wenn es wirklich Müll ist. Ab und an schreibt man auch so etwas auf, warum auch immer.

Wenn man damit fertig ist, kann man sich überlegen, in wie fern man diese Liste dann braucht. Zum Beispiel für das Schreiben von Ritualen. Wenn ich zum Beispiel die Liebe notiert habe, kann ich mit Hilfe des Feuer ein Liebeszauber schreiben (gnagnagna, es gibt ja genügend Leute, die allein auf das Wort allergisch reagieren, egal). Oder wenn ich sehe, dass Feuer ist für mich ein Ausdruck von Leidenschaft aber auch Leid, kann ich diesen Gedanken demnächst in meine Deutung einfließen lassen. Dadurch ist es möglich völlig persönlich gefärbte Deutungen und Rituale und was weiß ich zu erarbeiten.

Denn meine Persönlichkeit unterscheidet sich vollkommen von deiner Persönlichkeit. Ich kann das Feuer komplett anders sehen als andere Menschen. Dadurch werden auch meine Deutungen mit den Stäben sich unterscheiden. Von Büchern und von anderen Menschen. Denn das machen die AutorInnen von entsprechender Tarotliteratur eben so. Wenn ich mich nicht irre, war Mary K. Greer die erste, die genau das angesprochen hat. Ich weiß jetzt nur nicht, ob es in ihrem Buch 21 Ways to read a Tarot Card oder dem Tarot for Yourself war.

Daher ist es eine gute Idee, wenn man sich selber damit auseinandersetzt und den eigenen Weg damit findet. Ich habe es für mich durch die Tageskarten herausgefunden.

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1 Kommentar

  1. 21. Januar 2009 um 18:23

    […] Mary K. Greer, P. Scott Hollander, Tarot, Tarotbücher, Tarotbedeutungen Ich habe ja in dem Beitrag von gerade eben, habe ich ja geschrieben, dass jede Autorin und jeder Autor nach Jahren […]


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