Als Tochter der Göttin von Zwängen befreit von Lucie Stapenhorst

Broschiert: 160 Seiten
Verlag: Walter
ISBN-10: 3530842532
ISBN-13: 978-3530842531

Seit gestern lese ich dieses Buch und auch wenn es aus dem Jahre 1992 stammt, ich befürchte, dass hier viel zu viel noch aktuell ist. Leider.

Es handelt sich hierbei in erster Linie um die Beziehung zwischen der Autorin Frau Lucie Stapenhorst und der christlichen Kirche (in erster Linie der katholischen Kirche), aber auch eine kritische Auseinandersetzung zwischen ihr und der Rolle der Frau in der Kirche und der Bibel.

Dabei analysiert sie zum Beispiel Bibelstellen (wobei sie erst einmal das Ganze eins zu eins übersetzt ohne etwas hinzuzufügen oder wegzulassen) wie man es eben verstehen kann, wenn man genau liest. Und auch Aussagen von sogenannten Würdenträgern innerhalb der Kirche.

So hat sie einen Brief, ich glaube es war ein Erzbischof ihrer Gegend geschrieben (man muss bedenken, zu dieser Zeit war der erste Golfkrieg), wie er denn die Abtreibung ablehnen, den Mord innerhalb eines Krieges aber zustimmen kann.  Denn immerhin treiben Frauen, wenn es schief läuft ein oder zwei Babys im Leben ab (über die Hintergründe möchte ich hier nicht diskutieren, dass ist eine andere Sache und hat eben nichts mit dem Buch zu tun 🙂 ). Aber wenn ein Mensch (egal ob Mann oder Frau) im Krieg eine Granate wirft, können gleichzeitig mehrere Menschen sterben. Von Bomben oder Maschinengewehre wollen wir erst einmal gar nicht anfangen. Die Autorin hat dann übersetzt, dass abtreibende Frauen mit Diktatoren wie Hussein von dem Herren gleichgesetzt werden (eine Aussage die ich übrigens nicht zum ersten Mal lese).

So nach und nach beschreibt die Autorin wie sie sich selber von der Kirche befreit hat und welchen Weg sie nun gehen möchte (immerhin ist sie laut Kurzbio in dem Buch aus der Kirche ausgetreten).

Wer sich kritisch mit der Kirche auseinandersetzen möchte, kann hier eine persönliche Geschichte zu diesem Thema lesen. Es ist nicht unbedingt das Beste, behaupte ich mal, aber es ist ein Weg sich mit den Ansichten der Kirche zu beschäftigen.

Ich habe es noch nicht ganz durch, aber wenn, dann reiche ich es gerne weiter. Melde dich einfach bei mir 🙂

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