Signifikatorkarte

Mir der Signifikatorkarte bin ich zum ersten Mal im Handbuch „Das Tarot der weisen Frauen“ zusammengestoßen . Darin wurde erklärt, dass man nach bestimmten Merkmalen eine Karte auswählen kann, welche dann die fragende Person darstellen kann.

Dazu kann man unter anderem folgende Möglichkeiten ausschöpfen:

Das körperliche Aussehen:

  • Stäbe stellt Personen dar mir heller Haut, blonden Haaren und blauen Augen.
  • Dafür stehen die Kelche für Leute mit leicht dunkler Haut, hellbraunen Haaren und blauen oder haselnussbraunen Augen.
  • Wer eher olivfarbene Haut, dunkle Haare und helle Augen hat, wird durch die Schwerter repräsenteirt.
  • Und Leute mit dunkler Hautfarbe, dunklen Haaren und dunklen Augen findet man bei den Scheiben (oder wie man diese auch immer nennen möchte 🙂 ).

Dann gibt es die Möglichkeit nach dem astrologischen Zeichen zu gehen.

  • Stäbe stehen für Feuer, also für die Feuerzeichen Widder, Löwe und Schütze.
  • Die Kelche stehen für die Wasserzeichen, also für Krebse, Scorpione und Fische.
  • Schwerter hingegen sind für die Luftzeichen die Representanten: Zwillinge, Waage und Wassermann.
  • Als letztes gibt es wieder die Scheiben, welche die Erdsymbole darstellt: Also Stier, Jungfrau und als letztes Steinbock.

Es gibt aber noch die Möglichkeit sich mit der Persönlichkeit in den Karten wieder zu finden:

  • Stäbe als Feuersymbol steht für feurige, leidenschaftliche und energetische Personen.
  • Kelche hingegen für emotionale und kreative Fragende.
  • Schwerter haben eher Leute, welche sich als intellektuel oder logisch sehen.
  • Scheiben hingegen, wie könnte es anders sein ^^ für geerdete und praktische Menschen.

Und als letzte Möglichkeit gibt es noch das Alter der Person, welche man zur Rate ziehen kann.

  • Der Page (wenn man mit einem entsprechenden Tarot arbeitet) steht für Kinder oder junge Frauen (wobei ich mich Frage, warum Frauen und Kinder auf gleicher Stufe gestellt werden).
  • Der Ritter hingegen steht nur für junge Männer.
  • Die Königin für gereifte Frauen.
  • Der König dagegen für gereifte Männer.

Quelle (aber mit eigenen Worten geschrieben): The Gilded Tarot Companion

Kurzer Zwischeneinwurf, wer mit dieser Aufteilung gewisse Probleme hat und ein wenig mehr Weiblichkeit ins Tarot holen möchte, der und dem sei das Tarot von Renate Anraths „Anraths Waite Tarot“ empfohlen. Warum, siehe folgenden Link: Anraths Waite Tarot. Die Dame hat einfach acht weitere Karten aufgenommen und dem Pagen und Ritter eine weibliche Energie entgegengesetzt. Hier kann man theoretisch von jungen Frauen und Männer, erwachsenen Frauen und Männern und Greisen Frauen und Männern sprechen. Gute Idee.

Aber nun zurück zu den Signifikatorkarten.

Wie man aufgrund der Aufteilung sieht, gibt es schon gewisse Probleme mit der Auswahl der Signifikatorkarte.  Denn was ist schon intellektuell oder logisch? Es wird ja gerne behauptet, ich bin ja so etwas von logisch und dabei ist man total hirnig 🙂 Daher ist es leichter, wenn man nach dem Aussehen oder dem Sternzeichen geht. Da muss man selber entscheiden, wo man mit bessere Erfahrungen machen kann.

Es gibt auch die Möglichkeit die Frau mit der Hohepriesterin (die zweite Karte) und denn Mann mit dem Magier (der ersten Karte, aber warum eigentlich nicht den Hohepriester?) darzustellen.

Das Problem hierbei ist, dass man die Karten aus dem Deck nehmen soll und dann an einer bestimmten Stelle hinlegt, damit man quasi weiß, mit wem man es zu tun hat. Damit ist es eigentlich so gut wie klar, dass die Karten aus der großen Arkana eigentlich aus dem Rennen fallen. Denn sie sind eigentlich so wichtig, dass man sie nicht aus dem Deck nehmen sollte.

Aber womit ich mein Problem habe ist die Tatsache, dass es scheinbar in Ordnung ist, die kleinen Arkana um eine Karte zu berauben. Immerhin würde ich vielleicht (also in meinem Fall) die Königin der Kelche aufgrund meines Alters, Aussehen und aktuelle emotionale Stimmung auswählen und rausnehmen. Aber was mache ich denn, wenn sie eine wichtige Antwort für mich innerhalb der Legung, aber an einer ganz anderen Stelle für mich hat?

Inzwischen habe ich in vielen Büchern das mit der Signifikatorkarte gelesen, aber keiner hat mir sinnig erklärt, wie ich die fehlende Karte kompensieren kann, bzw. sinnig erklärt, wieso ich die überhaupt brauche. Das Handbuch vom „The Gilded Tarot“ das „The Gilded Tarot Compenion“ von Barbara Moore hat es meiner Meinung nach gut angefangen und kritisch hinterfragt, dass war es aber auch schon, leider.

Vielleicht finde ich es noch heraus. Wer aber eine Antwort hat, kann diese gerne im Kommentar hinterlassen. Ich freue mich sehr darüber. Vielleicht wird mal der verwirrende Nebel hier gelüftet.

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