Tarotbücher – Oder wie erlerne ich das Tarot

Zu dem wohl beliebtesten Divinationssystem gehört wohl das Tarot. In einer nicht repräsentativen Umfrage in der Hexengemeinde ( http://www.hexengemeinde.de/viewtopic.php?t=3135 ) kann man eindeutig sehen, dass alle anderen Orakelmethoden gegen das Tarot scheinbar keine Chance haben.

Aber seien wir doch mal ehrlich, da haben wir 78 Karten (in einem duchschnittlichen Deck) und sollen schon allein diese Bedeutungen irgendwie beherrschen. Und dann gibt es ja noch die umgedrehten Bedeuten (also 78*2 = 156). Und jeder Mensch entwickelt nach und nach eine eigene Sprache für das Deck. Doch bis man soweit ist, ist man froh, wenn man überhaupt eine Sprache spricht. Ich stelle euch daher hier einige Bücher vor, die mir persönlich sehr gut gefallen und wo ich sagen kann, mit denen kann man ordentlich weiterkommen.

Tarot für Anfänger. Das praktische Einführungswerk in die Welt des Tarots
von P. Scott Hollander
Taschenbuch: 359 Seiten
Verlag: Königsfurt Urania; Auflage: 8 (1. Dezember 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3908645263
ISBN-13: 978-3908645269

Hinweis vorweg: Hierzu gab/gibt es zwei Versionen, einmal nur das Buch und einmal das Buch samt des Raider Waite Tarot.

Zwar muss man mit jedem Buch lernen und sich damit auseinandersetzen. Aber ehrlich gesagt, als ich das Buch gelesen habe, habe ich danach die große Arkana um einiges besser verstanden. Es schien mir so, als müsste ich nie wieder ein Buch zur Hand nehmen (stimmt zwar nicht, zumal ich ja eh Büchersüchtig bin, aber egal).

Denn die Autorin beschreibt eine sehr allgemeine Deutung der Karten ohne auf ihre persönliche Sprache einzugehen und geht dabei auf die allgemeine Deutung und auf die spirituelle Bedeutung der Karten ein. Das finde ich wunderbar.

Was ich nicht sonderlich ansprechend finde, ist die Beschreibung der kleinen Arkana. Gerade bei den Schwertern habe ich mir selber eine nicht so negative Einstellung zu den Karten erarbeitet. Aber bei der Autorin kommt bei mir das Gefühl hoch, als seien die Schwerter der Teufel persönlich. Fand ich nicht ansprechend.

Wer sich also ein deutsches Buch zum Thema Tarot kaufen möchte ohne gleich gezwungen zu sein ein bestimmtes Deck mitzubestellen, kann sich gerne dieses hier holen. Zwar zeigen die meisten Bilder das klassiche Raider Waite Tarot und auch das Crowley/Harris Deck, aber theoretisch kann man mit diesem Buch mit allen Decks erlernen.

Jetzt kommen nur noch englische Empfehlungen. Denn ich muss sagen, die haben zu allen Themen total die Hammer Bücher und daher greife ich immer wieder mal gerne auf diese zurück.

Learning the Tarot: A Tarot Book for Beginners
von Joan Bunning
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Red Wheel/Weiser (30. November 1998)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1578630487
ISBN-13: 978-1578630486

Internetadresse der Autorin: http://www.learntarot.com/

Die Autorin hat auf ihrer Internetadresse einen Kurs angeboten (und bietet ihn immer noch an ^^) wo die Menschen das Tarot erlernen können. Und diese Idee hat sie in diesem Buch eingefangen. Es gibt einen theoretischen Teil wo man mehr zu einem bestimmten Thema erfahren kann und dann gibt es einen praktischen Teil mit Fragen und Übungen. Im dritten Teil findet man die Lösungen dazu.

Bei ihr kannst du im Grunde genommen nichts falsch machen, denn Bunnings erlaubt, dass du deine eigene Erfahrungen machst und Schritt für Schritt lernst. So gibt es auf diverse Fragen keine Antworten, weil sie für dein Gefühl keine Regeln vorgeben kann. Zwar beschreibt sie alles im Sinne des Universal Waite Tarots (also dem neucolorierten Deck), aber theoreitsch kann man alle ihre Übungen auf jedes Deck anwenden.

Absolut empfehlenswert.

Learning Tarot Spreads
von Joan Bunning
Taschenbuch: 180 Seiten
Verlag: Samuel Weiser Inc (28. Februar 2007)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1578632706
ISBN-13: 978-1578632701

Wie der Titel schon sagt, hier kann man lernen, wie man die Karten innerhalb einer Legung (Spread) deuten kann. Ich muss zugeben, ich habe es mir noch nicht ganz durchgelesen. Ein Vorteil, hier wird der Erklärungsteil sofort mit dem Übungsteil kombiniert, was beim ersten noch nicht so war. Da gab es nur den Erklärungsteil, dann der Übungsteil und dann der Rest. Hier löst sich das eine den anderen ab.

Aus irgendwelchen Gründen habe ich aber bei dem Buch nicht das tolle Gefühl, wie beim ersten. Das durchblättern hat mir nicht so viel Spaß gemacht. Aber ich werde es nächstes Jahr bearbeiten und dann sehen wir weiter.

Learning Tarot Reversals
von Joan Bunning
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Samuel Weiser Inc (31. Dezember 2003)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1578632714
ISBN-13: 978-1578632718

Hier geht es um die Bedeutung der umgedrehten Karten. Bunnings hat darauf mehr Gewicht gelegt, aber für alle Fälle auch eine kurze Erklärung für die aufrechte Bedeutung eingefügt (falls jemand ihr erstes Buch nicht gekauft hat).

Im Grunde genommen ist hier das gleiche wie beim Buch zu den Legemethoden. Ich werde es mir noch durchlesen 😉

Tarot for Your Self: A Workbook for Personal Transformation
von Mary K. Greer
Taschenbuch: 299 Seiten
Verlag: New Page Books; Auflage: 0002 (31. Mai 2002)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1564145883
ISBN-13: 978-1564145888

Ihr Weblog: http://marygreer.wordpress.com/

Das Buch hat mir sehr viel gegeben. Es geht hier weniger um die Deutung, sondern um die Hintergründe, wie man sein eigenes Tarot gestaltet und sooo viele andere Themen. Bei diesem Buch kann man nichts falsch machen. Einfach holen und mindestens zehn Mal lesen. Du wirst jedes Mal neues über das Tarot und vor allem über dich lernen.

Mary K. Greer’s 21 Ways to Read a Tarot Card
von Mary K. Greer
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Llewellyn Pub (Mai 2006)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0738707848
ISBN-13: 978-0738707846

Zu diesem Buch kann ich noch nicht viel sagen, denn ich habe es mir erst kürzlich bestellt und es wurde noch nicht ausgeliefert. Aber wenn ich es habe, dann gebe ich einen kleinen Bericht ab. Wenn es so ist, wie das andere Buch, dann liebe ich es jetzt schon.

Ja, dass sind meine heißen Favoriten zum Thema, wie erlerne ich das Tarot. Leider sind die meisten Bücher auf englisch und es gibt auch keine Hinweise zum Thema, wir übersetzen die Bücher ins deutsche. Es ist halt so, dass es die besten Bücher eben auf englisch gibt. Daher schön englisch lernen und dann davon profitieren.

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