Das Tarot – eine Übersicht

Zur Geschichte des Tarot selber kann ich noch nicht viel sagen, da ich selber mich damit noch nicht beschäftigt habe. Jedoch gibt es über die Ursprünge dieser Karten viele Vermutungen, gerade weil man ja so wenig darüber weiß.

Die Gerüchteküche diesbezüglich brodelt ganz schön ^^ Da heißt es, es komme aus dem alten Indien, aus der Zeit Alexandriens, als die große Bibliothek abbrannte und sogar Atlantis wird da erwähnt. Klar, wenn es etwas unklar ist, muss auch Atlantis eine gewisse Rolle spielen. Woher das Tarot ursprünglich kam, ist also im Dunkeln. Genauso wie das Wort Tarot, also woher das kommt oder was es bedeutet. Auch darüber gibt es kaum bis gar keine Kentnisse.

Jedoch trat das Tarot in Europa so um das vierzehnte Jahrhundert bei uns auf. Damals jedoch hatten nur die großen Arkanas Bilder und wenn ich mich nicht irre, auch die sogenannten Hofkarten (die ich persönlich lieber Personenkarten nenne).

Die Karten erlebten Höhen und Tiefen, bis dann 1910 das Rider Waite Tarot entstand, so wie wir es heute kennen, mit Bildern für die kleinen Arkana. dreißig Jahre später entwickelten Crowley und Harris, dass bekannte Crowley Deck, welche jedoch erst zwanzig Jahre später richtig das Licht der Welt entdeckte und nach und nach kamen immer mehr Tarotkarten auf dem Markt.

Wie gesagt, in puncto Geschichte muss ich mich noch informieren ^^

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Die drei berühmtesten Tarotdecks

Es gibt drei Tarotdecks, die berühmter sind als alle anderen. Die Karten von Mlle Lenormand , die Rider Waite Karten und das Tarot von Crowley ~ Harris.

Das Lenormand Deck kann man im Grunde genommen nicht als Tarotdeck bezeichnen. Da fehlen doch viele Charakteristika. Denn es sind nur 36 Karten. Das Geschlecht der/des FragestellerIn wird anhand von zwei Karten, einer weiblichen Person und einer männlichen Person bestimmt und alles was sich um diese Karten abspielt, hat Bezug auf die Personenkarten.

Das Rider Waite Tarot gehört zu den bekanntesten Decks überhaupt. Die Bilder sind quitschig bunt und teilweise von Symboliken überladen. es gehört zu den Tarotdecks, welche unter anderem die meiste Literatur nach sich zieht. Wer also mit diesem Deck anfangen möchte, hat die beste Grundlage dafür.

Das dritte berühmte Deck ist das von Aleister Crowley und Lady Frieda Harris. Die Bilder sind sehr postmodern (wie ich es immer bezeichne) und ich persönlich komme mit denen nicht klar. Das hat jedoch nichts damit zu tun, dass man Crowley fälschlicherweise als Satanisten und Schwarzmagier bezeichnet. Ich mag schlichtweg die Karten nicht ^^

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In den letzten Jahren und Jahrzehnten entstanden immer mehr und mehr Tarotkarten, so dass eigentlich jedeR TarotistIn ihr bzw. sein Deck finden sollte. Es gibt Schätzungen, dass zur Zeit ca. 400 Tarotdecks zu kaufen gibt, wobei die Tendenz alle paar Wochen beziehungsweise Monate nach oben geht. Denn der Tarotboom holt viele Leute vor, die sich mit dem Tarot auskennen und ihre Interpretation uns vermitteln möchten oder nur der Meinung sind, Tarotkenntnisse zu haben und zumindest ein Buch darüber veröffentlichen.

Im Internet gibt es diverse Seiten wo man sich die Bilder anschauen kann, einer der besten Adresse, wie ich finde, ist immer noch Tarotwelten . Es gibt aber auch andere.

Nach und nach haben sich um viele Themen Tarotdecks aber auch sogenannte Orakeldecks entwickelt, dass man sagen kann, meine Liebe wird damit gedeckt. Sogar ein Herr der Ringe Tarot gibt es und ich bin mir sicher, Harry Potter wird dem ganzen noch nachfolgen. Aber auch Engeldecks oder Decks für Frauen und Männer gibt es auch. Sogar das sogenannte Gay Tarot gibt es, also für Schwule (wo bleibt eigentlich die lesbische Variante?).

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Persönliche Karten

Es gibt einige Karten, die dich persönlich ansprechen, weil sie deine Geburstkarte sind oder deine Wesenskarte. Nur fragt sich, wie man die errechnet. Das ist ganz einfach, obwohl ich bei der Geburtskarte eine andere Variante nun kennen, benutze ich lieber die nun vorgestellte, da sie mir persönlich mehr zusagt.

Um deine Geburstkarte zu errechnen, zählst du einfach alle deine Geburstagszahlen zusammen. Bei mir wäre das so:

8+8+1+9+8+1 (mein Geburstag ist der 8 August 1981).

35 ergibt das ganze. Da die Zahl über 22 (also dem Narren), musst du die beiden Zahlen noch mal miteinander addieren, ist deine Zahl 22 oder niedriger, hat es sich eigentlich erledigt. Bei mir wäre es also die 8.

Du kannst aber auch eine Zweistellige Zahl, die 22 oder niedriger ist, noch einmal zusammenzählen um weitere Energien in deinem Leben zu erfahren, ist aber kein Muss.

Deine Jahreskarte errechnest du auf die gleiche Weise, nur dass aus deinem Geburtsjahr das aktuelle bzw. das nächste Jahr wird. Wenn du also für das 2007 die Karte errechnen willst, sieht das ganze dann so aus:

8+8+2+7 (die Nullen bei 2007 kannst du weglassen, es ändert sich nichts am Ergebnis). Bei mir wäre das für das nächste folgende Karte: 25 = 2+5 = 7 also der Wagen.

Du kannst aber auch Tageskarten errechnen aber auch ziehen.
Wenn du sie errechnet, zeihst du die Zahlen des entsprechenden Tages so zusammen, wie ich es dir oben gezeigt habe. Für heute, dem 20 Mai sieht das wie folgt aus:

2+5+2+6 (die Nullen fallen wieder weg). 15 ist hier die Karte. Dann wird diese von den Tagen des Monats abgezählt, für Mai also 31 Tage, 31-15 = 16. Somit steht der heutige Tag unter dem Einfluss des Turmes (schon wieder? ^^).

Du kannst aber auch deine Tageskarte ziehen. Am morgen fragst du einfach dein Kartendeck, unter welcher Energie steht der Tag und ziehst deine Karte. Dann erforscht du den Tag mit ihrer Hilfe. Es geht aber auch am Abend für den nächsten Tag, aber auch für den gleichen Tag. So kannst du sehen, unter welcher Energie der Tag stand und kannst viele Ereignisse besser verstehen.

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Das Tarotdeck besteht traditioneller Weise aus 78 Karten. 22 Karten gehören zur sogenannten großen Arkana, welche das Element Geist vertritt. Sie vertreten meist große Ereignisse im Leben wie Archetypen. Jedoch sind einige der Karten mit negativen Vorurteilen behaftet, wie Teufel und Tod. Daher haben viele Karten der großen Arkana in den verschiedenen Decks eine Wandlung der Namen erlebt. So tritt der Teufel auch als Verführung oder ähnliches auf. Der Narr als Grüner Mann, die Hohepriesterin als Päpstin, der Hierophant als Hohepriester und so weiter und so fort. Die große Arkana ist somit ein Spiegel für den Wandel der persönlichen Vorlieben der SchöpferInnen.

Die Karten der großen Arkana sind von 0 bis 21 bzw. von 1 bis 21 und dann die 0 durchnumeriert. Traditionellerweise sind die Zahlen in der römischen Variante vorzufinden, aber auch da schweift man mehr und mehr davon ab. Nur die Null, also der Narr oder die Närrin hat hier einen Sonderstatus. Denn als Null kann der Narr oder die Närrin am Anfang der Arkana stehen, aber auch am Ende, es ist nicht klar. Denn mit der Null kann man eine Zahlenreihe beginnen zu zählen, 0,1,2 und so weiter. Aber man kann auch rückwärtszählen und die Null steht somit am Ende 3,2,1 und Null. Die meisten TarotautorInnen stellen diese Karte am Anfang der Reihe, also am Beginn der Reise. Es gibt aber auch einige, die diese Karte ans Ende stellen.

Da die große Arkana eine Reise, ein runder Kreis ist, ist es egal, wo er in der Linie steht, ist er am Ende, bildet er automatisch auch den Anfang und ist er Anfang, ist er ebenso automatisch das Ende.

Die restlichen 56 Karten werden von der kleinen Arkana in Anspruch genommen. Davon gibt es vier. Jede der kleinen Arkana repräsentiert ein Element. Es gibt die Arkana der Kelche (Wasser), Pentakel oder Scheiben (Erde), Schwerter (traditionellerweise Luft, wird gelegentlich auch mit dem Feuer in Verbindung gebracht) und Stäbe (traditionellerweise mit dem Feuer in Verbindung gebracht, aber wird auch mit der Luft in Verbindung gebracht).

Aus diesen Farben hat sich später die heutigen Spielkarten entwickelt.

Die kleine Arkana besteht aus zehn Zahlenkarten. Die erste Karte heißt meistens das As gelegentlich wird sie auch schlichtweg eins genannt. Dann folgen die Karten 2 bis 10. Danach kommen die Personenkarten, welche auch Hofkarten genannt werden. Der Grund sind die Bezeichnungen dafür, Königin und König, Ritter und Page.

Bei den Personenkarten überwiegen meist die männlichen Bezeichnungen, jedoch seit Crowley (so viel ich erfahren habe), gibt es ein gewisses Gleichgewicht von weiblichen und männlichen Karten. Da heißt es Königin, Prinzessin, Ritter und Prinz. Jedoch haben sich viele Tarotdecks dann die Königin und König wie Prinzessin und Prinz in ihr Deck aufgenommen.

Die Personenkarten beschreiben bestimmte Personen. Prinzessin und Prinz sind meist jugendliche Personen und Königin und König eher ältere Personen. Die Bezeichnungen der Arkana lassen dann auch erkennen, welches Aussehen die Person hat, die gemeint ist.

Stäbe steht für blondes Haar und blaue Augen oder auch rotes oder kastanienbraunes Haar und grüne oder haselnußbraune Augen.

Kessel beschreiben Personen mit hellbraune Haare und braune oder haselnußfarbene Augen.

Schwerter sind dann Personen mit dunkelbraunes Haar und dunkle Augen.

Pentagramme tragen schwarze Haare und dunkle Augen.

Hat man herausgefunden, welche Wesenkarte die Klientin oder der Klient ist und taucht diese auf, sollte man besonders aufpassen was diese Karte dir sagen möchte. Das gleiche gilt für die Sternzeichen. Denn jedes Element steht für die entsprechenden Sternzeichen. Tauchen die auf, sollte man ebenfalls aufpassen, was diese Arkana dir sagen möchte.

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Das mischen der Karten sollte nach persönlicher Vorliebe geschehen. Wenn man nicht die Karten durchwuscheln mag (so das auch umgedrehte Karten hervorkommen können), sollte man es lassen. Beim mischen und beim Karten ziehen gibt es nur eine Regel, was dir passt solltest du auch machen. Wenn du dabei einen Regentanz aufführen möchtest, kannst du es machen, Hauptsache dir gefällt es. Die Regeln die manche aufführen, hören sich nett an, sind nicht zwingend notwendig. Zumal einige davon sich regelrecht lächerlich anhören. Tue was dir hierbei gefällt, dass ist das wichtigste.

Du kannst auch jederzeit deine Misch- und Ziehweise ändern, wenn du der Meinung bist, dass du dich mit der alten nicht mehr identifizieren kannst. Das ist gerade das geniale am Tarot, es muss nichts bleiben, es kann sich alles ändern.

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Legemethoden

Um die Karten richtig deuten zu können, ist es gut, wenn du eine Legemethode auswählst, die deine Frage am besten beantworten kann. Leider gibt es manchmal doch Probleme damit. Denn ich finde, dass die Auswahl der richtigen Legemethode eigentlich das schwierigste ist. Hast du deine gefunden, kannst du dann die Karten im Zusammenhang der Position, die meist für eine bestimmte Energie steht, deuten.

Jedoch ist es auch möglich eigene Legemethoden zu erfinden. Da ich es selber noch nicht gemacht habe, kann ich nicht viel darüber erzählen und hülle mich mal im schweigen ^^

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So, dass wars für diesen Beitrag (damit der nicht endlos wird ^^). Ich werde bei Gelegenheit noch mehr schreiben. Immerhin kann ich hier für meine Internetseite üben, lach.

Ach übrigens, hier gilt natürlich mein Urheberrecht.

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