Das Barbara G. Walker Tarot

So, da man mir sagte, dass dieser Blog hilfreich für die Entscheidung für das richtige Tarotdeck sehr hilfreich sein kann, möchte ich hier meiner Verpflichtung nachkommen und nach und nach alle meine Tarotdecks euch vorstellen.

Und wem es gefällt kann auch gleich die Decks bestellen ^^ Ich hoffe, ich kann euch ein wenig helfen.

<center>Barbara G. Walker</center>

Barbara G. Walker ist unter anderem mit ihren beiden Lexikas

„Das geheime Wissen der Frauen“ und „Die geheimen Symbole der Frauen“

bekannt geworden. Jedoch schrieb sie noch mehr Bücher.

Ihre Bücher drehen sich unter anderem um folgende Themen: Matriarchat, aktuelle Situation der Frauen, Göttin und Frau, Geschichte und ähnliche Themen. Sie hat nicht nur bewundernde Fans, sondern auch viele KritikerInnen.

Man möge sich aber selber ein Bild von ihr machen.

http://www.tarotwelten.de/walker.htm

Ihr Tarotdeck besteht aus 78 Karten und tragen meist die klassiche Bezeichnung aller Tarotkarten. Jedoch tragen manche auch Namen wie die Päpstin anstatt der Herrscherin oder das Haus Gottes anstelle des Titel Turmes.

Die Bilder sehen manchmal ein wenig unbeholfen aus und verzichten auch auf viel Beiwerk. So findet man auf jeder Karte meistens die Hauptperson und dann gelegentlich andere Personen oder Wesenheiten. Auf sehr viel Schmuck im Hintergrund (Wolken, Gebirge und so weiter) wird jedoch verzichtet.

Bei den kleinen Arkanas wurde in dieser Richtung mehr Mühe gegeben, so tragen etwas mehr als die Hälfte ausführlich gezeichnete Hintergründe. Aber auch hier gibt es oft minimalistische Karten.

Nicht nur bei den großen Arkanas wurden einige Karten unbenannt, sondern auch bei den Personenkarten (auch als Hofkarten bezeichnet). So finden wir hier diverse Göttinnen und Götter, welche die Königinnen und Könige, wie Prinzessinenn und Prinzen bezeichnen. Das geht von keltischen Personen Elaine und Galahad bis hinüber nach Indien zur mächtigen Kali-Ma.

Barbara Walker macht keinen Bogen um das Alter und „Hässlichkeit“. Ihre Karten sprechen jedes Geschlecht aber auch jedes Alter an. Jedoch nicht jede Hautfarbe. So sind alle Personen auf den Karten (bis auf die eingefärbten Göttinnen und Götter bei den Personenkarten) aus dem europäischen Raum zu finden.

Die Karten haben eine handliche Größe und einen schlichten Rücken.

Das dazugehörige Büchlein ist auf englisch und da die Namen auf den Karten in verschiedenen Sprachen zu finden sind, denke ich mal wird es auch keine Chance geben dies in einer deutschen Version zu finden.

Meiner Meinung nach ist das Büchlein ein wenig schwerer zu verstehen und man sollte schon gut im Englischen sein um da mit zu kommen. Notfalls ein guten Englischduden kaufen und übersetzen. So dick ist es nicht.

Meine Meinung:
Als ich mir die Karten das erste Mal angesehen habe, habe ich mich schon gefragt, was wollen sie mir sagen. Mich persönlich sprechen sie nicht unbedingt an und habe daher gewisse Probleme mit ihnen. Das änderte sich teilweise, als ich das dazugehörige Buch las.

Die Geheimnisse des Tarot

Wer mit dem Deck nicht klar kommt, kann das dazugehörige Buch gebraucht erwerben. Und ich kann es nur empfehlen.

Frau Walker fängt erst einmal mit einigen langen Einführungstexten an, welche unter anderem die Geschichte des Tarots näher erläutern, dann die Elemente beschreiben und so weiter. Das ist an manchen Stellen doch ein wenig langwierig, aber doch sehr interessant.

Dann werden alle Karten einzeln besprochen.

Zuerst die große Arkana. Da werden die Karten sehr genau beschrieben und betrachtet. Die Autorin beschreibt die Geschichte hinter der Symbolik und was die im einzelnen bedeuten.

Jedoch sollte gesagt werden, eine richtige Deutung gibt sie für die große Arkana nicht. Sie sagt nicht spezifisch, die Päpstin hat diese und jene Bedeutung. Jedoch beschreibt sie die Karten so genau, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass viele Leute damit arbeiten können, die ein wenig Erfahrung mit Kartendeutungen haben.

Danach werden alle Bilder aus dem Tarotdeck farbig abgebildet. Das ist insofern wichtig, weil sie nicht bei den entsprechenden Teilen eingefügt wurden und daher einige die Beschreibungen verwirren könnte. Denn man hat ja das Deck nicht immer griffbereit um zu sehen, was beschreibt sie denn nun? Daher kann man die Bilder betrachten und versteht, was sie beschreibt.

Danach werden die kleinen Arkanas kürzer als die großen beschrieben. Und hier findet man oft auch eine Legedeutung, also wofür die Karten bei einer Legemethode stehen könnte (im Buch wird auch das Silberkreuz vorgestellt). Auch hier geht sie auf die einzelnen Elemente der Karten ein, aber nicht so ausführlich wie bei den großen Geschwistern, jedoch reicht dies auf alle Fälle.

Meine Meinung:
Wer ihren Schreibstil kennt, weiß, dass sie sich manchmal in Einzelheiten verliren kann. Jedoch verstand ich nach dem Buch die Karten um einiges besser als vorher und könnte mit ihnen nun besser arbeiten. Das Buch ist wohl oder übel schon wichtig um mit den Karten zu arbeiten.

Fazit:
Die Karten sind nett gezeichnet und das Buch stark ausführlich. Man muss schon eine Zuneigung zu diesen Themen haben um damit arbeiten zu können und vor allem auch viel Geduld, damit sich die Botschaft einer/einem öffnet. Aber ich bin mir sicher, dass viele hier ihr Deck finden. Ich finde es interessant auf alle Fälle.

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1 Kommentar

  1. 17. März 2009 um 20:53

    Um das Tarotdeck & Buch von Barbara G. Walker verstehen zu können, bedarf es gewisser Vorkenntnisse in Sachen Matriarchat, Göttinnenkult u.v.m..

    Es handelt sich hierbei nicht um ein Werk für Anfänger, sondern für Interessierte, ja ich möchte fast schon sagen „für Eingeweihte“ ohne phantastisch übertreiben zu wollen.

    Das Kartendeck sowie die Bebilderungen sprechen mich sehr an, da sie inhaltlich ruhiger gezeichnet sind. Es gibt wenig Unruhiges, dafür aber sehr viel Bedeutungsvolles, wenn das dazugehörige Buch für die lesende Person inhaltlich nachvollziehbar ist.

    Insgesamt handelt es sich bei den Tarotkarten der Dame Barbara G. Walker bei weitem mehr als im üblichen Sinne. Sie erzählen von einer vergangenen Geschichte und Kultur, in der Frauen, Göttinnen und Matriarchen die Geschicke ihrer Länder leiteten. Diese wohlhabende Grund- und Bodenbesitzerinnen waren. Das Deck erzählt von Prophetinnen, der weiblichen Dreifaltigkeit, nämlich der Jungfrau, der Liebenden (Mutter) sowie der alten Weisen (Greisinnen).

    Für diejenigen Personen, die den Glauben an die Göttin nicht verloren haben, obwohl diese durch die patriarchalen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) extrem degradiert und verklärt wurden, wirken diese Karten wie das durstlöschende Wasser – der tiefen Sehnsucht nach IHR.

    Fürstin Selene


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