15 Tipps um das Patriarchat zu unterlaufen

Hannlore hat in diesem Beitrag einige sehr interessante Gebote aufgestellt, die man auch entführen darf ^^

Sie hat diesen Beitrag unter dem Titel „15 Tipps das Patriarchat zu unterlaufen“ veröffentlicht.

Man kann diese Tipps nicht nur im realen Leben anwenden, sondern genauso im Internet, Vereine und so weiter.

Mir ist aufgefallen, als ich diese gelesen habe, dass ich mich schon länger an einige von ihnen gehalten habe.

Hier sind sie (mit einigen Kommis von mir):

15 Tipps nicht-patriarchal zu agieren

1. Ich bleibe in meiner Formulierung bei mir und drücke das auch klar so aus.
Beispiel: ICH sehe, ICH fühle, ICH nehme wahr, MIR geht es um…, nach MEINER Erfahrung…

Wolfi sagt: Mir ist aufgefallen, dass ich genau das immer mehr und mehr versuche. Klar ist es leicht zu sagen, etwas gilt ja für alle. Aber eben das stört mich ja bei anderen. Warum sollte ich also das, was mich bei anderen stört, anwenden und weitertragen. Also habe ich von selber angefangen, immer aus meiner Sicht zu sprechen.

2. Ich formuliere klar und präzise was ich meine. Ich stelle sicher, dass ich auch meine, was ich sage.

Wolfi sagt: Das muss ich noch üben, gestehe ich. Aber der Anspruch besteht.

3. Ich spreche nicht ÜBER Menschen, sondern Menschen direkt an.

Wolfi sagt: Auch das fällt mir manchmal noch schwer. Aber ich habe beschlossen, wenn ich es der Person nicht ins Gesicht sage, es mir so langsam egal wird was die Person von mir hält oder sonstiges, dann halte ich eben meine Klappe.

4. Ich unterlasse es, aus meiner persönlichen Sichtweise, Wahrnehmung oder Befindlichkeit eine allgemein gültige Aussage zu machen.
Beispiel: Ich bin sauer (wütend/ enttäuscht/ verletzt) anstatt „Du bist ein Rechthaber“ oder „Es ist sinnlos“.

Wolfi sagt: Das versuche ich auch immer mehr und mehr. Zwar denke ich entsprechend immer solche Aussagen. Aber ich versuche es nicht mehr zu sagen oder anders ausgedrückt, zu schreiben.

5. Ich achte darauf nicht bewertend zu formulieren.
Beispiel: „Ich bin enttäuscht“ oder „mich beeindruckt/ berührt…“ anstatt: „Das ist das Letzte/das ist toll!“

Wolfi sagt: Darüber habe ich noch nie so richtig nachgedacht. Aber in Zukunft werde ich darauf achten, auch entsprechend tolle oder plöde Texte (die ich eben toll oder plöd finde) auch aus meiner Sicht zu würdigen oder eben nicht).

6. Ich bin sehr achtsam mit „Grenzen“ in meinen Äußerungen.
Beispiel: Ich unterlasse Belehrungen, Ratschläge und „Psychologische Gutachten“ gegenüber anderen Teilnehmer/innen, es sei denn, ich bin deutlich dazu eingeladen oder aufgefordert.

Wolfi sagt: Mmh, ich glaube damit habe ich die wenigsten Probleme. Gut, es gibt natürlich Leute (gerade die Fluffy Bunnies), die fordern ja fast heraus. Aber in letzter Zeit habe ich mich diesbezüglich immer mehr zurückgehalten.

7. Ich bringe anderen der Community eine Haltung „auf Augenhöhe“ entgegen. Selbst wenn ich ihn/sie überhaupt nicht verstehe oder er/sie mir unsympathisch ist.

Wolfi sagt: Okay, ich bin oft zu sehr Löwin, als das ich im Moment wirklich sagen kann, es geht mir am allerwertesten vorbei, was andere sagen (auch wenn der Satz nicht so gemeint war). Denn wenn mich jemand kritisiert, dann habe ich halt oft das Gefühl, dass es ein persönlicher Angriff ist (was es nicht immer ist). Aber daran werde ich in Zukunft mehr arbeiten.

8. Ich achte darauf, dass mein Beitrag inspirierend, schöpferisch, hilfreich, unterstützend, freudvoll, zugewandt ist.

Wolfi sagt: Ich denke mal, kein Mensch wird alle Beiträge in einem Forum, einem Chat oder sonstwo so ausdrücken können. Doch auch hier werde ich mir Mühe geben, mehr darauf zu achten, dass sie es werden.

9. Ich lege meine Betonung auf das, was uns hier verbindet, in jedem Fall ist es mindestens das Thema des Beitrags und übe mich darin, Unterschiede als Inspiration statt als Bedrohung zu erleben.

Wolfi sagt: Das ist eine Sache, da rutsche ich schon öfters ab. Aber da ich das jetzt weiß, werde ich versuchen in Zukunft mehr daran zu denken und vielleicht kommt ja so kein Streit mehr auf (was ich zwar nie so angefangen habe, aber gelegentlich, ja ich gestehe, habe ich den wohl unbewusst weitergetragen).

10. Ich übe die Haltung eines/einer Lernenden.
Denn: Ich bin mir bewusst, dass meine Gedanken, Worte und Handlungen Realität er-schaffen.

Wolfi sagt: Das bin ich mir nicht immer, aber letztendlich ist es so. Und da sollte ich schon aufpassen, was ich sage. Denn gerade im Internet ist es ja so, dass ein unbedachter Satz kleine Kriege anzetteln können.

11. Daher enthalte ich mich der Versuchung, „Munition“ zu sammeln, um meine eigene Position (Standpunkt/ Sichtweise) zu untermauern und/oder die Position (Standpunkt/Sichtweise) eines Gegenübers zu untergraben.

Wolfi sagt: Das habe ich zwar so nie gemacht, aber vorgestellt schon eher. Gebe ich zu. Aber bei Sturrköpfen ist man diesbezüglich immer wieder versucht, gestehe ich.

12. Ich bin stets bereit, mich von meiner gegenwärtigen Position (Standpunkt/ Sichtweise) zu lösen, wenn ich im Austausch mit anderen einen für mich besseren Wert oder lösungsorientierteren Ansatz gefunden habe.

Wolfi sagt: Das schaffe ich eigentlich, wenn ich ein paar Tage darüber nachgedacht habe. Am gleichen Tag ist mein stolz im Grunde genommen doch zu stark. Aber so ein oder zwei Tage später, manchmal auch eine Woche, selten länger übernehme ich andere Ansichten, wenn sie für mich richtig ist. Bei mir kommt es schon darauf an, wie die/der Andere etwas sagt.

13. Wenn ich einen Artikelbaum/Kommentar eröffne, betreue ich ihn verantwortlich mit.

Wolfi sagt: Versuche ich oft, aber manchmal vergesse ich eben, dass ich einen Beitrag neu eröffnet habe und manchmal entwickelt sich solch ein Eigenleben, dass es schwer ist. Aber in Zukunft werde ich daran denken.

14. Kritik und Persönliches frage/äussere ich per Email und direkt.

Wolfi sagt: Das habe ich schon öfters gemacht. Weil es zum einem nicht zum Thema gehörte, was ich zu sagen hatte. Außerdem fühlen sich die Meisten nicht angegriffen, wenn man ihnen per Mail mal die Meinung in einem ruhigen Ton sagt und eine Angelegenheit klärt. Da sind Lösungen öfters eher möglich als in einem Forum.

15. Ich gebe eine Email und meinen Namen an, damit ich für die anderen ansprechbar und erreichbar bin.

Wolfi sagt: Im Grunde genommen bin ich in jedem Forum oder Chat erreichbar, wenn die Leute mit mir reden wollen. Viele sind aber nicht bereit die Informationen aufzurufen oder wollen das nicht persönlich klären. Aber dafür bin ich offen und gebe immer an, wie man mich erreichen kann.

So, dass waren meine 2 Cent dazu. Das werde ich mir ausdrucken und an die Wand hängen (und das meine ich übrigens sehr ernst).

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