Schritt für Schritt für Schritt für …

Oder anders ausgedrückt, mein allererster Roman ist fertig.

Nun gut, der ist seit Februar fertig, aber hei, ich habe mein erstes Baby fertig und bin mächtig stolz auf mich. Er hat ca. 250 Normseiten und was soll ich sagen … der Ende ist furchtbar. Den, das muss ich gestehen, habe ich nur noch hingekliert, weil ich erschöpft war und nur noch fertig werden wollte. Anders ausgedrückt, es ist die erste Version meines Romans und der darf alles andere als perfekt sein.

Aktuell befinde ich mich in der ersten Überarbeitungsphase. Ich hatte eine völlig andere Idee was meine Hauptfigur betrifft und dadurch ist die erste Version, die ich getippert habe, hinfällig geworden. Wenn ich das auf die Reihe bekommen habe (und das ganze mit einem besseren Ende garniert habe), werde ich mich dran machen, die zweite Überarbeitung vorzunehmen. Da geht es mehr um die Art des Schreibens, Ausschmückungen, Charakterisierungen und so weiter. Jetzt erst muss ich aber die Geschichte selber noch mal hinbekommen.

Nebenbei arbeite ich an der Hintergrundgeschichte meiner Fantasywelt und ich finde es immer und immer wieder erstaunlich, wie sich die Idee meiner Welt in die bestehende Geschichte einbettet oder wie die Ideen meiner Welt mir neue Ideen bescheren, die sich harmonisch in die bestehende Geschichte einbetten (hat den Satz wer verstanden? ^^). Für mich ist das immer ein Zeichen, dass die Geschichte so erzählt werden will, wie ich sie verfasst habe. So und nicht anders.

Daher wende ich im Moment all meine Kraft auf die Überarbeitung und Neuschreibung meines Romans (trotz allem schaffe ich es aktuell sogar noch zu lernen und gelegentlich zu lesen). Ergo, ich sitze mindestens jedes Wochenende an meinem Roman und arbeite daran und wenn ich es schaffe dann auch unter der Woche.

Daher schreibe ich nicht zu lange an diesem Beitrag, Kapitel 10 wartet auf mich.

Ansonsten, ja, ich lebe noch :o)

Erstens kommt es anders …

Gestern war ich unterwegs um ein Geburtstagsgeschenk für einen meiner besten Freunde zu suchen. Er ist dreißig geworden (was mir übrigens auch in einem halben Jahr blüht) und da wollte ich nun wirklich kein 0815 – Geschenk besorgen. Und ja, ich habe etwas hübsches gefunden. Nur für den Fall, dass er zufällig auf diesen Blog kommt und durch die Adresse weiß, dass ich hier hinter stecke, verrate ich natürlich nicht, was ich gekauft habe. Es soll ja eine Überraschung sein.

Doch während ich gestern fünf Stunden durch die Gegend getingelt bin (na wehe er weiß mein Geschenk nicht zu schätzen, dann setzt es was ^^), habe ich natürlich auch in einigen Bücherläden meine Nase reingesteckt. Welch eine schockierende Neuigkeit (zu meinen Fundstücken komme ich gleich).

Während ich in der Fantasyabteilung herumschaue fällt mir (zumindest in dieser Buchhandlung) eine schockierende Tatsache auf: diese Paranormal Dinger (wie heißen die richtig, kein Schimmer) nehmen langsam Überhand.

Nein, ich habe nichts dagegen, immerhin werden sie gelesen und was gelesen wird kann ja nicht so schlecht sein, glaube ich zumindest (aber gleich mehr dazu). Nur habe ich langsam das Gefühl, dass es in einigen Buchläden keine klassische Fantasybücher gibt (ich nehme mal an, dass Paranormal als Fantasy gilt, wenn nicht, bitte kurz die Zeit nehmen und mich aufklären, danke schön ^^).

Wo sind die ganzen Elben, Zwerge, mythischen Welten und all diese Sachen, die ich noch aus meiner Kinder- und Jugendzeit kenne? Irgendwie scheinen alle hinter Vampire her zu sein und nebenbei noch die Welt zu retten. Und ehrlich gesagt, so langsam ist mir persönlich das ganze viel zu viel. Besonders der Romance Aspekt scheint mir ein wenig zu viel zu werden.

Natürlich, her mit guten Liebesromanen. Auch das ist völlig in Ordnung. Aber wieso muss jeder Roman aus diesem Bereich unbedingt liebestechnisch ausgerichtet sein? Kann es nicht einfach mal ordentlich krachen, die Schwerter aufeinander treffen oder die Worte um die Ohren fliegen?

Da muss ich sagen, ich lese aktuell von Jim Butcher (nein, wir sind immer noch nicht da angelangt, wo ich oben hinwollte) „Storm Front“. Das ist der erste Band der sogenannten Dresden Files. Das macht schlichtweg Spaß. Harry Dresden (so heißt die Hauptfigur) ist kein typischer Held. Den passieren Missgeschicke noch und nöcher. Und doch ist er Magier in Chicago (wenn ich mich nicht irre ^^), also ein Paranormal Roman. Aber da kommt ein Verbrechen vor, na gut mehrere, es wird vielleicht sogar noch romantisch werden (fände ich nicht mal schlecht, hab schon mein persönliches Pärchen ausgemacht ^^), aber es ist einfach nicht zu viel.

Gestern in der einen Buchhandlung wurde ich beinahe erschlagen von diesen vielen Paranormal Büchern und mir hat es ehrlich gesagt nicht so ganz gefallen. Ich fühlte mich da regelrecht erschlagen.

… und zweitens als man denkt.

Aber ich habe es doch geschafft in dieser Buchhandlung zwei Bücher zu ergattern.

Das eine ist von dem Autor Derek Landy

Sculduggery Plesant“ mit dem Titel Der Gentleman mit der Feuerhand„. Und nein, dass ist nicht das Buch, dass ich oben erwähnte ^^ Ich habe es gestern recht spontan angefangen zu lesen und was soll ich sagen, heute habe ich die 200ste Seite geschafft. Es liest sich schnell und auch recht kurzweilig. Ein schöner Spaß für zwischendurch. Es wird aber voraussichtlich in mein nächstes Wanderpaket landen, wenn meine Mutter es durchgelesen hat.

Und nun kommen wir endlich mal zu dem, was ich oben erwähnt habe. Ich berichtete mal, dass ich mich für ein Buch interessierte und es mir nach einer Leseprobe anders überlegte. Und nun ja, ich habe es mir gestern doch noch einmal anders überlegt.

Hei, ich bin eine Frau, ich darf das, giggle. Ich hasse solche Sprüche….

Ja, ich habe mir gestern doch vonYasmine Galenorn „Die Hexe“ gekauft. Ehrlich gesagt, ich weiß noch nicht einmal warum. Und außerdem sind inzwischen so viele Bücher erschienen (ich dachte ja, die ersten drei und dann ist gut, hätte ja auch selber darauf kommen können, dass es nicht so einfach sein wird), dass ich gar keinen Überblick habe. Aber hei, wofür gibt es liebe Blogs die da eher eine Übersicht haben und dann diese auf freundlicherweise posten :o)

Also habe ich hier ein wenig Lesestoff (gut, davon habe ich hier wirklich mehr als genug) und werde mich unter der Woche mal ein wenig reinwusseln. Aber heute Abend werde ich mich nur auf meinen Roman konzentrieren, den ich hoffentlich bald abschließen kann. Immerhin habe ich den ersten Höhepunkt erreicht. Jetzt gebe ich meiner Hauptfigur zwei oder drei Seiten zum durchatmen und dann haue ich noch einmal richtig in die Vollen, damit er endlich nach Hause kann, hehehe

Das Wanderpaket – Ende der Anmeldungen

Hallo ihr lieben,

ich habe gerade einen Beitrag zum Wanderpaket hier gehabt, samt Adresse (man seid ihr mutig, ich hätte das per E-Mail geklärt ^^). Dazu muss ich leider sagen, für die erste Runde ist es definitiv zu spät. Entschuldigt bitte, ich hätte hier ebenfalls ein bisschen Informationspolitik betreiben können, aber gerade in der letzten Zeit war ich ein wenig Blogfaul :o/

Das Paket ist seit Anfang des Jahres unterwegs und erreicht demnächst schon die dritte Person. Daher habe ich beschlossen, keine weiteren Personen mehr aufzunehmen. Sorry daher :o/

Aber … kein wenn ohne aber oder so ähnlich … wenn diese Runde gut läuft und das Paket heil bei mir angekommen ist, werde ich aller Wahrscheinlichkeit eine zweite Runde starten. Und gerne könnt ihr euch dann melden. Dieses Mal achte ich auch genauer auf meinen Blog.

Bis dahin muss ich leider sagen, ich kann keine Leute aufnehmen, weil es in meinen Augen sonst unfair wäre. Immerhin habe ich zwei Leute quasi rausgeschmissen, die sich angemeldet und nicht ihre Adressen geschickt haben. Irgendwo muss ich halt einen Schlussstrich ziehen.

Wenn es wieder so weit ist, werde ich mich hier melden :o)

Danke schön.

Raubkopieren verhindern – Geht das überhaupt?

Wer in der kreativem Zweig des Lebens arbeitet kennt das – die eigenen Werke werden über kurz oder lang gestohlen und irgendwo kostenfrei online gestellt, damit andere es sich, nun sagen wir es mal so, heruntergeladen und kopiert wird. Und am Ende verbreitet sich das eigene Werk im Internet und man kennt den Namen und das dazugehörige Werk, aber einen finanziellen Nutzen davon haben die wenigsten, bis auf die, die sich gute AnwältInnen leisten können.

Und entgegen weitläufiger Meinung sind nicht nur die musikalischen oder filmischen KünstlerInnen davon betroffen. Bücher werden als e-books verbreitet und Hörbücher sind auch ganz groß im kommen. Und von Bildern will ich erst gar nicht reden. Die verbreiten sich wie die Lepra im Internet ;o)

Gibt es denn überhaupt eine Möglichkeit das illegale kopieren und das veröffentlichen im Internet zu verhindern? Vermutlich in der Tat über einen guten Anwalt oder eine gute Anwältin. Aber nicht alle AutorInnen oder Verlage können sich solch rechtskräftige Hilfe leisten.

Daher kann man in erster Linie nur an die Vernunft der Personen appelieren (manche haben den sogar, auch wenn sie den Blödsinn machen). Gerade kleine Verlage oder AutorInnen schwimmen alles andere als in Geld (vermutlich eher in Wasser das sie genauso bezahlen wie Nicht-KünstlerInnen und manchmal überlegen auch sie, wie sie die nächste Wasserrechnung bezahlen können, weil Ebbe im Geldbeutel herrscht).

Die Verlage übernehmen das finanzielle Risiko bei der Veröffentlichung der Bücher und versuchen natürlich alles, um das Geld, was sie für ein Werk zur Verfügung gestellt haben (Lektorat, Werbung, Cover, etc.) erst einmal hereinzubekommen um dann damit noch den einen oder anderen Euro zu verdienen. Immerhin möchte am Ende die Autorin oder der Autor auch noch den einen oder anderen Euro verdienen. Wenn die Werke aber kostenfrei im Internet verteilt werden, verdient niemand daran.

Warum das so schlimm ist?

Viele der AutorInnen sitzen nicht mal drei Wochen an ein Werk und tippen einen Roman oder die Kurzgeschichte einfach mal so herunter. Zuerst braucht man eine halbwegs vernünftige Idee. Diese muss ausgebaut werden. Dann braucht man lebendige Charaktere, einen Plot, Konflikte, die Geschichte will geschrieben werden und am Ende kommt das Selbstlektorat und freundschaftliche Fremdlektorat. Bei einigen kann das ohne weiteres ein Jahr dauern. Denn neben dem Schreiben haben viele noch eine Vollzeitstelle (gerade wenn es sich hierbei um ihr Erstlingswerk handelt) und auch eine Familie und andere Verpflichtungen.

Menschen wie Stephen King, der angeblich einen Roman in drei Monaten schreiben soll, oder andere AutorInnen, die es innerhalb einer solch kurzen Zeit schaffen, leben von ihrer Arbeit und dementsprechend können sie sich morgens an ihrem Computer hinsetzen und am Abend erst aufstehen. Das ist eine völlig andere Welt. Was aber natürlich nicht bedeutet, dass man auch sie bestehlen kann oder sollte.

Wenn dann das Buch bei einer Agentur oder Verlag untergekommen ist, geht die Arbeit erst weiter. Es kommt ein professionelles Lektorat (was Kosten verursacht). Es muss in den Satz, ins Layout, es muss gedruckt, beworben und ausgeliefert werden (welche Aufgaben ein Verlag hat, kann ein Verlag viel besser erklären, ich gestehe, ich habe da überhaupt keine Ahnung). Es ist ein unglaublicher Rattenschwanz, der bei einer Veröffentlichung mit sich gezogen wird. Und das alles kostet Geld.

Damit sich das veröffentlichen lohnt und ein Kleinverlag nicht gleich wieder untergeht, brauchen sie Käuferinnen und Käufer, die ihre Bücher kaufen, direkt beim Verlag, über Buchläden oder wo auch sonst (idealerweise natürlich neu und direkt und nicht gebraucht über entsprechende Internetseiten, aber das ist ein anderes Lied ^^).

Kann man nun verhindern, dass überhaupt Raubkopien im Internet herumgeistern? Natürlich nicht! Es wird immer Personen geben, die geistiges Eigentum von Fremden als ein Allgemeingut ansehen und es munter verteilen. Seien wir ehrlich, solche Leute gab es in der Vergangenheit, gibt es in der Gegenwart und wird es in der Zukunft geben. Punkt.

Aber ich kann mir vorstellen, dass man es zumindest eindämmen kann.

Hier einige Vorschläge, wie man einerseits Werbung für das eigene Produkt macht und zugleich bei vielen das Bedürfnis für illegale Downloads eindämmen könnte. Ich rede bewusst von einer Kann-Situation, denn meine Tips können auch für die Katz sein. Ich sehe in erster Linie mich als mögliche Konsumentin und weiß, mit welchen Mitteln man mich zufrieden stellen kann.

Werbung

Ich rede jetzt hier nicht unbedingt von Flyern, Plakaten oder Werbebannern auf diversen Internetseiten, die man bezahlen muss. Ich rede ganz klar von gut plazierter und häufig auch mit geringen Kosten verbundener Werbung.

Wie wäre es denn mit einem Werbefilm auf YouTube? Natürlich kostet das erstellen des Videos einiges. Gerade dann wenn man es professionell machen lässt? Muss man das aber? Es reicht häufig ein liebevoll gestaltetes Video mit Cover, vielleicht einer kleinen Leseprobe oder einer Zusammenfassung der Geschichte bzw. des Buches. Und das kann man dann zum Beispiel in Bücherblogs verlinken, wenn man einen Beitrag dazu schreibt. Ich würde es gerne machen.

Genauere Beschreibungen

Letztens habe ich ein Klappentext zu einem Roman gelesen (und das auf der Internetseite des Autors) und dachte mir nur …. laaaaangweilig. Warum bitte schön sollte ich den Roman lesen? Der Klappentext war nichtsagend und die Internetseite gab nichts her. Wäre nicht auf einer Drittseite mehr Informationen zur Verfügung gestellt worden, ich hätte mich nicht weiter damit beschäftigt. In dem Sinne, stellt mehr Informationen zur Verfügung. Schreibt worum es geht. Klappentexte sollen heiß auf die Geschichte machen. Wenn sie dazu nicht in der Lage sind (und das war in diesem Fall so), dann muss man schon ein wenig tiefer gehen.

Probekapitel/Hörproben/etc.

Ich habe vor ein oder zwei Jahren den ersten Kapitel zu einer neuen Reihe aus Amerika gelesen. Die Titel hörten sich klasse an, der Probekapitel hingegen nicht. Also habe ich Geld gesparrt. Sehr häufig aber haben mich die Probekapitel, die ich bei einigen Onlineshops einsehen kann, aber zum Kauf eines Buches animiert. Daher sollten sich die Verlage ruhig überlegen, ob sie nicht den ersten Kapitel als Probekapitel online zum lesen stellen. Oder die ersten Minuten ihres Hörbuches und so weiter. Gerade Hörbücher können da gefährlich sein, weil man es hier mit einer fremden Stimme zu tun hat, mit der man sich einige Stunden auseinandersetzen muss, eben solange das Hörbuch dauert. Und wenn die fürchterlich ist, möchte man nichts mehr mit dem Hörbuch zu tun haben. Ihr habt die Rechte an dem Werk, nutzt diese Rechte.

Werbung in eigener Sache

Viele haben keine Ahnung was hinter der Bühne abgeht. Warum kostet ein Buch mit 300 Seiten bei einem großen Verlag nur ca. 10 Euro, während ein kleiner Verlag ca. 20 Euro verlangt? Dafür hat doch niemand objektiv Verständnis? Weil die Leute keine Ahnung haben, was hinter der Bühne vor sich geht.

Daher mein Vorschlag, wie wäre es, wenn sich gerade die kleinen Verlage zusammensetzen und eine reine Informationsseite aufbauen, wo eben solche Fragen geklärt werden. Warum verlangt ihr für ein e-book die gleichen Preise wie für ein Printbuch bzw. warum nicht? Welche Kosten fallen an? Wie lange brauchte die Autorin oder der Autor um Werk X zu schreiben und so weiter und so fort.

Auch die AutorInnen sollten vielmehr Informationswerbung betreiben. Blogs können kostenfrei im Internet registriert werden. Dann nutzt es und bindet die LeserInnen an euch. Ich denke, in dieser Hinsicht hapert es in erster Linie an der Kommunikation. Und gerade das Internet ist doch regelrecht dafür prädestiniert, dass zu nutzen, über die ebenen der Kommunikation.

Und wer sich ein Werk illegal herunterlädt (ist an sich ja nicht schlimm, wenn ihr weiterlest, wisst ihr wieso ^^) und euch das Werk gefällt, dann seid doch so fair und kauft euch das Original. Das beruhigt das Gewissen und ihr tut den AutorInnen noch etwas gutes. In dem Sinne, gehen wir wieder ein wenig fairer miteinander um :o)

Ergänzender Beitrag zum Wanderpaket

Ich habe gestern bei Facebook eine Veranstaltung zu dem Wanderpaket gestartet und die ersten haben sich schon gemeldet, aber es kommen auch die ersten Fragen, Anregungen und vielleicht auch Verwirrungen.

Daher hier eine kurze Ergänzung zum Wanderpaket.

Kurzerhand habe ich beschlossen, es ist doch möglich das Sachbücher in das Paket hineingelegt werden können. Wer weiß, was ich nicht mag, kann jemand anderen doch erfreuen. Mein Gedanke, bei der Ablehnung war, es gibt ja sooooo viele Richtungen, dass es vermutlich schwer sein wird den wirklich Kerninteressen der Menschen zu treffen. Andererseits, vielleicht entscheiden sich einige sich mit einem Thema auseinanderzuetzen, welche sie vorher überhaupt nicht interessiert hat. Man weiß ja nie.

Hörbücher können auch gerne hineingelegt werden. Die Problematik wird aber wohl sein, ich selber habe mir bei Audible zwei Hörbücher heruntergeladen (auf die ich nicht mehr zugreifen kann, weil meine Festplatte defekt ist) und liegen mir somit nicht als CD sondern nur als Datei vor. Wer sich ein Hörbuch entnimmt, sollte versuchen ein entsprechendes Medium wieder hineinzulegen. Wenn nicht, dann zumindest ein schönes Buch ;o)

Anderssprachige Bücher: Die Frage kam zwar bisher nicht auf, aber ich werde mindestens ein englisches Buch hineinpacken. In dem Sinne … Wer anderssprachige Bücher hat und sie gerne weiterreichen möchte, immer her damit. Ich denke mal, viele LeserInnen beherrschen zumindest die englische Sprache. also wäre das kein Problem, wenn zumindest englische Bücher mitgeschickt werden. Andere Sprachen können auch mit, könnte aber sein, dass sie schwerer LiebhaberInnen finden (für mich kommen englische und slowenische Bücher gerne in Frage, hüstel).

Und nein, ihr müsst keine Bücher kaufen. Es geht hierbei um das Tauschen von vorhandenen Sachen, die man zu Hause hat und die eher die Regale füllen, als das man selber noch wirkliche Freude an ihnen hat, aber sich denkt, hei, vielleicht hat wer anderes Freude daran. Man kann sagen, man verschenkt die Bücher an jemanden und weiß bloss noch nciht, wer die beschenkte Person ist. Natürlich könnt ihr Bücher kaufen, wenn ihr das Bedürfnis habt. Ich werde euch nicht davon abhalten. Aber es ist definitiv kein Muss, es ist ein Kann wer möchte. Die Bücher sollten aber halbwegs lebendig wirken.

Wie viele Bücher müssen rein? Idealerweise sprechen wir hier von einem 1:1 Tausche. Ein Buch gegen ein anderes. Es ist aber völlig legitim mehr reinzulegen (wenn euch nur ein Buch interessiert, aber ihr zwei reinlegen möchtet, niemand hält euch auf, wenn ihr es wirklich so wollt). Oder Bücher, die im Vergleich gleichwertig sind. Damit meine ich, ihr sucht euch einen dicken Wälzer aus und legt dafür zwei dünne Bücher rein. Oder auch anderesherum. Natürlich kann es auch sein, dass ihr einen dicken Wälzer gegen ein normales Buch tauscht. Letztendlich kann es ja niemand mehr sooo genau nachprüfen welche Wege die Bücher genommen haben.

So, ich hoffe, die nächsten fragen sind damit geklärt.

Ansonsten, wer mitmachen will und sich schon gemeldet hat, bitte mir die Adressen zukommen lassen. Ich werde das ganze dann nach dem Wichtelprinzip vornehmen. Also nicht der Reihe nach, wie ich die Adressen bekommen habe oder wie ihr euch angemeldet habt, sondern ich werde immer die Namen ziehen, damit es bis zum Schluss ein wenig spannend bleibt ;o)

Wanderpaket: Bücher

Ich lese ja öfters von Wanderpaketen und vor einigen Minuten habe ich sogar den Sinn dahinter verstanden (spät, aber nicht zu spät ^^). Und ich dachte mir, wieso nicht selber mal ein Wanderpaket 2011 starten.

Und zwar zu der Thematik Bücher.

Für alle, welche die Regeln wie ich, bis eben vor ein paar Minuten, nicht kennen, hier sind sie.

Ich selber pake als Starterin des Wanderpaketes eben ein Paket mit einer bestimmten Anzahl von Büchern und schicke sie dann auf die Reise (an die erste Person die sich meldet).

Diese Person darf sich aus dem Paket so viele Bücher entnehmen wie sie will (wenn sie will, kann sie sogar alle entnehmen). Dafür muss sie aber einen entsprechenden Gegenwert an neue Bücher in das Paket hineinlegen. Wenn also drei Bücher entnommen wurden, müssen mehr oder weniger wieder drei Bücher hineingelegt werden. Wenn ein dicker Wälzer entnommen wurde, gehört es sich aber nicht ein Büchlein von nicht einmal einhundert Seiten reinzulegen. Dann muss man schon in den Regal hineinkriechen und entsprechend mehrere Werke hineinlegen.

Bei den Bücherpaketen steht die Fairness an erster Stelle. Immerhin vertrauen die Leute darauf, dass man von der vorherigen Person quasi nicht über den Tisch gezogen wurde.

Wenn die letzte Person das Paket erhalten hat, dann schickt sie es wieder an die erste Person (in dem Fall an mich, hehe) und damit endet das Wanderpaket.

Hier sind die Spielregeln für das Wanderpaket erdwurzel 2011 :o)

  • Es werden nur Romane versendet, keine Sachbücher.
  • Die Genre der Romane sind egal, es kann Fantasy, Krimi oder sonstiges hineingelegt werden. Idealerweise aber versucht man von jedem Genre etwas hineinzulegen, damit die nachfolgende Person etwas zur Auswahl hat.
  • Die Bücher können natürlich gebraucht sein, also angestoßene Kanten, Stempelzeichen das es mal ein Mängelexemplar ist und so weiter sind legitim. Wenn das Buch aber danach schreit in den Mülleimer geworfen zu werden oder beim öffnen des Werkes von Bücherseiten angefallen wird, endet der Spaß. Es müssen keine neuwertigen Bücher sein (wie schon geschrieben), aber auch kein Müll.
  • Man hat zwei Wochen Zeit das Paket wieder auf die Reise zu schicken (wenn es eng wird, dann muss man sich rechtzeitig melden).
  • Natürlich kann man auch eigene Werke in das Paket hineinlegen (gilt natürlich nur für AutorInnen). In dem Sinne ist es natürlich nett, wenn man dann dazu eine Rezi schreiben würde, wer sich das Buch schnappt :o)

So, dass sind die Regeln. Wer mag mitmachen? :o)

Erdmagie der zweite Versuch

Ich glaube, ich hatte irgendwann Ende letzten Jahres, Anfang diesen Jahres mal davon gesprochen ein Erdprojekt zu starten. Was ist daraus geworden? *hüstel* Ähm, nichts.

Da ist ehrlich gesagt, die Uni dazwischen gekommen, da sind meine Romanprojekte dazwischen gekommen, jetzt werde ich mich aber wieder verstärkt um diese Thematik kümmern. Und das bedeutet für mich letztendlich, es ist wieder Zeit dafür. Ansonsten hätte ich es ja immer wieder aufgeschoben und nicht gemacht.

Gestern habe ich mein Göttinenedelsteinbuch wieder hervorgekramt und beschlossen, ich werde es nächstes Jahr durchziehen. 2011 wird unter dem Jahr der Erde stehen.

In diesem Sinne, kennt jemand einen Onlineedelsteinladen, der auf ökologische Art und Weise (also ohne chemisches Auswaschen oder solch ein Dreck) Edelsteine und derartiges verkauft?

Ansonsten gibt es auf der Seite der Spiritualität noch nicht viel erzählen. Aber wenn ich wieder damit anfange, dann denke ich mal, wird das eine oder andere fürs Blog auch abfallen :o)

Also, heute mal nur ein kurzer Kurzbericht ^^

Kritik oder doch nur purer Neid?

Letztens wurden ich und einige Leute gebeten, zu einem Thema eine Kritik abzugeben (die genauen Umstände, wie es dazu kam, lasse ich einfach mal unter dem Tisch fallen, da sie letztendlich nicht interessant sind, die Thematik hingegen ist universell). Die ersten Kritiken fielen nicht positiv aus und ich muss zugeben, dass Objekt der Kritik, nein, es hat mir schlichtweg nicht gefallen. Wobei ich zumindest versuche zu begründen, warum mir etwas nicht gefällt.

Ich mag es nicht nur zu schreiben, dass ist schlecht. Zwar sind solche Aussagen eindeutig, aber andererseits nicht eindeutig genug. Denn nicht alles ist schlecht. Es mag sein, dass das Thema gut und die Umsetzung schlecht ist. Oder genau andersherum. Oder das ein Satz aus einer kompletten Kurzgeschichte wunderbar ist und der Rest eben in die Hose ging. Oder, oder und noch einiges mehr.

Es mag mir nicht immer gelingen, gerade im Eifer des Gefechtes kann es mal in die Hose gehen, aber ich denke, im groben und ganzen kann ich mich an meine selbst aufgestellten Regeln zum Thema Kritik bzw. Rezensionen halten.

aber was ich nicht mag, auch wenn ein Text durchgehend negativ bewertet wird, dann sofort von Neid zu sprechen.

Ähm, hallo?

Klar, ich kann diesen Vorwurf sehr wohl nachvollziehen. Immerhin gibt es Menschen, die andere Personen, Objekte und Kunstwerke nur deswegen zerreissen, weil sie in der Tat neidisch sind. Und das finde ich sehr wohl mies. Wenn ich ein Werk nicht mag, weil ich die Person dahinter nicht mag, meide ich das Werk, die Person oder was auch immer. Erst recht rezensiere oder kritisiere ich es nicht. Eben weil ich nicht neutral genug dafür bin. Dazu stehe ich aber dann auch. Alles andere wäre unfair.

Aber ich habe das Gefühl, dass gerade in letzter Zeit das Wort „Neid“ im Zusammenhang von Kritik gerne als Totschlagargument benutzt wird. Ich mag dieses oder jenes Werk nicht , weil … Du bist ja nur neidisch. WAS soll man bitte da noch erwidern? Man wird in eine bestimmte Ecke gedrängt und hängt da erst einmal fest, weil man sich ja erst einmal gegen den Vorwurf des Neides erwehren muss. Nein, ich bin nicht neidisch, weil … Dann würdest du so etwas nicht schreiben, sagen … was auch immer.

Auf diese Art und Weise ist natürlich eine vernünftige Diskussion nicht möglich. Wenn ich in einer Ecke stehe, dann kann ich mich natürlich nicht argumentativ bewegen. Wohin auch? Und ich glaube, einige (nicht alle) versuchen dies auch. Bewusst oder unbewusst sei mal dahin gestellt. Denn sie fürchten, dass ihr Liebling (Werk, Band, Buch, was auch immer) ZU schlecht davon kommen könnte und das wäre für einige unerträglich. In dem Sinne versuchen sie eben KritikerInnen mundtot zu machen. Wer nicht reden bzw. schreiben kann, macht auch ihre „Liebe“ nicht kaputt. Logisch, gelle?

Ich finde dieses Verhalten eher anstrengend.

Es gibt auch eine argumentative Art und Weise, die ähnlich funktioniert. Das lustig über Dinge machen bzw. aufregen und zwar über Dinge, die mit der Kritik selber nicht zu tun hat oder sich auf Punkte bezieht wo ich mich immer frage, was soll das?

Vor einiger Zeit habe ich eine Kritik gelesen, ja, sie strotzte nur so von Rechtschreibfehlern. Auch bei Wörtern von denen man meinen könnte, dass man sie sehr wohl richtig schreiben könnte. Aber es gibt nun einmal Menschen, die unter einer gewissen Lese-Rechtschreibschwäche haben, Legastheniker oder was auch immer sind. Und anstatt auf seine Rezension einzugehen und zu zeigen, wo er sich vielleicht irren könnte (wobei, kann man bei einer Meinung wirklich irren?, ich lasse das jetzt einfach mal im Raum stehen), wurde über seine Rechtschreibung übelst hergezogen. Mir als potentielle Käuferin des entsprechenden Werkes hat das natürlich nicht im geringsten geholfen, denn ich hatte von den Meinungen zu der Kritik überhaupt nichts. Im Gegenteil, ich wurde eher darin bestärkt, dass Werk NICHT zu kaufen. Glückwunsch an dieser Stelle ^^ Ob das so gewollt war? Ich glaube eher weniger.

Leute, die andere versuchen mundtot zu machen, sollten vielleicht überlegen, warum sie das wollen und ob es wirklich gerechtfertig ist. Häufig ist Kritik nicht als Angriff zu werten sondern als Hinweis, dass man etwas besser machen kann. Und wenn Kritik als Angriff missbraucht wird, dann hilft es nicht mit der Neidformel um sich zu werfen, wie ein störrisches kleines Kind. Am besten helfen immer noch gute Argumente oder das klassische und konsequente und immer wieder beliebte … ignorieren!!!

In dem Sinne … :o)

Von Sibylle Berg über Franz Kafka zu Max Frisch und einigen mehr

Ich habe gerade diesen Link ausprobiert, weil er über Twitter gepostet wurde um zu sehen, wen mein Schreibstil ähnelt. Zuerst kam Frau Sibylle Berg heraus. Danach einige andere, zumeist männliche Autoren. Am Ende hat er sich auf Alfred Döblin eingeschossen.

Natürlich hat das nichts zu sagen, ich schreibe wie ich schreiben, eben wie ich. Aber es gibt zwei Sachen, die ich interessant finde.

  1. Für mich sagt das Ergebnis, dass mein Schreiben scheinbar mit einigen der größeren AutorInnen mithalten kann. Immerhin hat er einige interessante Namen ausgespuckt.
  2. Aber andererseits ändert der mit jeden neuen Test seine Meinung, inwiefern hat das ein Aussagewert? Ich weiß es gerade nicht :o)

Aber ansonsten, mir hat der Test doch ein wenig gebracht und ich fühle mich wieder fit fürs schreiben :o)

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