[Romanprojekt] Zwischenbericht – Tarotkarten

Ich habe jetzt die Grundlagen für meine drei Hauptcharaktere für den Krimi fertig (und was soll ich sagen *hüstel*, damit habe ich mehr getan *hüstel* als für meinen letzten Krimi *hustenkrampf*).

Dabei habe ich für die Charaktereigenschaften, für die Ziele und Hoffnungen und so weiter natürlich zum Tarot gegriffen (wundert das noch jemanden? na ja, egal ^^).

Daher hier noch ein Tipp von mir :)

Wenn die erste Karte, die man gezogen hat nicht sofort zusagt oder eine Eingebung oder Deutung oder was auch immer gibt, ruhig einige Minuten länger darüber nachdenken und nicht sofort die Karte zurücklegen um eine neue zu ziehen. Ich habe das gemacht und mir sind dabei einige interessante Aspekte aufgefallen, die besonders meinen dritten Hauptcharakter betreffen.

In dem Sinne, gutes schreiben :)

[Romanprojekt] Der Charakter (Teil 2) – Das Bild

Die erste Person habe ich nun fertig (dank des Vanessas Tarot ging das sogar sehr leicht und ich erkenne meine Idee in der Figur definitiv wieder, daher bin ich mit meiner bisherigen Arbeit zufriden) und auch gerade ausgedruckt (fühlt sich fast wie eine Bewerbung an die ganze Sache :) ).

Da ich zu der Sorte visueller Mensch gehöre, sprich, ich kann mit dem optischen besser arbeiten als mit anderen Dingen, habe ich mir im Internet ein Bild gesucht, welcher meiner Vorstellung meiner Hauptfigur am nähesten kommt. Somit fällt es mir leichter, mit ihr/ihm besser zu arbeiten. Das füge ich auf der ersten Seite ein und dann habe ich eben meine visuelle Hilfe.

Dabei ist es mir egal, dass die Person auf dem Bild jemand anderes ist. Meistens kenne ich die Person nicht einmal (außer es handelt sich hierbei um ein Sternchen). Und natürlich ist das Bildmaterial Urheberrechtlich geschützt. Da ich es aber nur privat benutze und kein Interesse habe, es öffentlich zu machen, ist es mir persönlich egal :)

[Romanprojekt] Der Charakter (Teil 1) – Die Grundlagen

Ich habe nun den Grundlagenplot geschrieben (habe ich übrigens wirklich und erzähle das nicht nur herum :) ). Nun weiß ich auch im groben, mit wem ich es im Roman zu tun haben werde (inzwischen habe ich mich gedanklich mit meinem Krimi beschäftigt und welch eine Überraschung, es hat sich schon wieder einiges geändert, ich denke aber auch zum positiven).

Nun ist es an der Zeit die Figuren näher kennenzulernen. Dabei ist es wichtiger, dass man die Hauptfiguren besser kennen lernt als die Nebenfiguren. Immerhin nehmen sie den größten Teil des Romans ein. Das bedeutet für mich aber nicht, dass ich die Nebenfiguren vernachlässigen kann oder darf. Ich habe von einer Autorin gelesen, die 13 (!) Seiten für einen Nebencharakter geschrieben hat und immer noch nicht fertig war (jetzt wisst ihr, was in den nächsten Tagen und Wochen auf mich zukommt ^^).

Für mich ist es immer wieder wichtig zu schauen, welche wichtigen Eigenschaften die Figuren haben, also die Grundlagen. Manchmal passiert es mir, dass ich schlichtweg den Namen einer Figur vergesse (und das leider nicht selten). Daher ist es für mich wichtig, dass ich neben einem ausführlichen Charakterbogen auch die wichtigsten Informationen zur Hand habe. Vom Namen bis zur der Haarfarbe hin zum Mondzeichen (warum auch immer). Dann kann ich mir, wenn ich gerade über die Figur schreibe, mir den Zettel nehmen und schauen, aha, meine zweite Nebenfigur von Links war vom Standzeichen her eine tibetanische Sau *g*.

Daher habe ich für mich entschieden, eine Art Grundlagenbogen zu erstellen, wo die aller wichtigsten Informationen stehen. Dazu gehört natürlich Name, Vorname, Geburtstag, der Ort und so weiter. Eben Dinge, die man schnell braucht und man nicht vorhat bei einem Nebencharakter durch mehr als dreizehn Seiten zu wurschteln um es am Ende vielleicht doch nicht zu finden, weil man sich diese Information nicht aufgeschrieben hat.

Zudem schreibe ich in Notizen und einem Diagramm, wie die spezielle Person zu den anderen im Plot stehen. Also wie steht die Hauptfigur zum Mörder (im Krimi), zum Opfer und so weiter. Es kann ja sein, dass die Hauptfigur nie auf eine der Personen treffen soll. Aber wenn ich mein Käsegehirn sich das nicht merkt, treffen sie doch mal aufeinander und dann ist der Plot hin (okay, ich übertreibe es ^^). Oder wenn ich eine bestimmte Beziehung zwischen zwei Personen anstrebe und diese, warum auch immer, vergesse, dass da was geplant war, kann ich immer wieder darauf zurückgreifen.

Übrigens, wie für euren ersten Plot gilt auch bei den Charakteren, ihr wisst alles. Es gibt kein Unbekannt, kein ich weiß es nicht oder etwas derartiges. Natürlich weiß die Person selber nicht alles (wer ist der Mörder, wer sind meine Eltern, wo ist mein adoptiertes Kind), ihr hingegen wisst es. Da gibt es keine Ausreden :)

Hier eine mögliche erste Übersicht über den Grundlagencharakterbogen. Wer ihn benutzen will, aber keinen Krimi sondern einen Fantasyroman schreibt, muss ihn natürlich anpassen. Und diesen Bogen auszufüllen, für mich reicht das nicht, um den Charakter besser kennenzulernen. Da folgen noch einige Berichte :)

Vorname

Nachname

Mädchenname

Geburtstag

Geburtsort

Geburtszeit

Sonnenzeichen

Mondzeichen

Namen der Eltern

Namen der Geschwister

Namen der Kinder

Haarfarbe (Gefärbte Haare)

Augenfarbe (Kontaktlinsen)

Größe

Gewicht

Aktueller Beruf

Größter Traum

Größter Alptraum

Hoffnung

Angst

Übrigens, auch hier gilt, man kann sich mit Hilfe der Tarotkarten Unterstützung für die Charakterisierung suchen :)

Kurz erklärt: Klar unter Vorname, Nachname und Mädchenname (man kann auch noch Spitznamen aufnehmen) kann man sich wohl einiges vorstellen. Wobei es hier ganz wichtig ist, die richtigen Namen zu wählen. Es ist nun einmal so, Name ist Programm. Wenn ich einen Namen höre, dann habe ich bestimmte Vorstellungen an diese Person (lang lebe das Schubladendenken).

Auch zum Thema Geburtstag, den Ort und die Zeit muss man nicht ganz so viel sagen und damit auch zum Sternzeichen (man sollte immer alles, aber auch wirklich alles über den Charakter wissen). Mondzeichen ist nicht gaaanz so wichtig. Das ist eine individuelle Entscheidung.

Name der Eltern, Geschwister und eventuell Kinder kann wichtig sein, wenn sie eine Rolle spielen oder man ein Gesprächsthema gesucht wird :)

Natürlich ganz wichtig, dass Aussehen der Person. Auch wenn man sich dagegen entscheidet die Figur zu beschreiben, ich möchte wissen, mit wem ich es auch äußerlich zu tun habe (wichtiger ist natürlich das Innenleben). Daher kann man noch hinzufügen, welche Charaktereigenschaft die Stärkste und die Schwächste ist :)

Ganz wichtig sind die Punkte Hoffnung, Angst, Traum und Alptraum (neben den Charaktereigenschaften), denn letztendlich ist es das, was die Figur antreibt zu handeln und was die Leute dazu animiert das Buch überhaupt zu lesen. Wenn die Figur keinen Grund hat zum Handeln, ein Ziel zu verfolgen, eine Hoffnung hat, welche wie ein Stern in der dunklen Zelle erstrahlt, warum sollte ich mich damit beschäftigen? Davon habe ich im realen Leben genug. Irgendwelche Ziele muss eure Figur schon verfolgen, welche sie dazu antreibt gute 200 bis 300 Seiten zu überleben (und vielleicht noch so etwas wie ein Happy End zu bekommen ^^).

In dem Sinne, ich mache mich mal an die Arbeit.

Das Christmas Tarot von Corinne Kenner

Ja, Weihnachten ist schon ein weilchen vorbei (ja, wirklich, es ist Zeit den Baum rauszuschmeißen ^^), aber wenn man es so nimmt, dann steht uns Weihnachten ja wieder bevor.

Und das folgende Deck habe ich Ausnahmsweise mal nicht bei der lieben und boykottierenswürdigen (kicherZ) Sylke entdeckt. Sondern direkt bei Facebook.

Es handelt sich hierbei um das sogenannte Christmas Tarot von der Tarotautorin Corinne Kenner. Das Christmas Tarot besteht aus der großen Arkana, sowie zwei Krampus Karten. Die Bilder erinnern mich persönlich an die sogenannte alte gute Zeit, kleine pausbäckige Kinder, Mädchenähnliche Engel und so weiter.

Wer sich den Download auf der Seite gönnt (9,99 $) bekommt neben den ganzen Bildern auch ein Handbuch als Beschreibung (die kleine Arkana gibt es nicht). Man kann sich die Bilder dann ausdrucken (wie Sylke zum Beispiel empfohl auf Fotopapier, Vorder- und Rückseite zusammenkleben und dann laminieren) oder sich mithilfe von Onlineprojekten wie zum Beispiel von Mein Kartenspiel helfen lassen (kleiner Tipp, man kann hierbei ein Set von 33 Karten oder 52 Karten basteln, lädt man weniger Bilder hoch, dann werden die restlichen ebenfalls gedruckt, dann eben schwarz/weiß, also ruhig ausfüllen lassen).

Wer also für sich ein Weihnachtsgeschenk entweder nachträglich oder für Weihnachten 2010 sucht, hier wäre ja was :) Hinweis, Corinne Kenner verbietet den Handel mit den Karten, also in dem Sinne, nur für euch oder vielleicht für die nächsten Verwandten zum verschenken. Aber eben keinen Handel damit treiben ;)

Schöne Grüße ….

… vom Größenwahn.

Denn dieser hat mich seit einigen Tagen gepackt. Nein, keine Sorge, ich plane nicht den dritten Roman oder so, halt, Stopp, natürlich plane ich schon den fünften Roman, aber egal, es ist etwas anderes.

Kurz zur Vorgeschichte: Bei Facebook (wo man Nachrichten an die eigene Pinnwand schreiben kann) erwähnte ich, dass ich den Grundplot zu meinem Roman fertig habe und das ich an einer eigenen Anthologie schreiben würde. Eine Autorin, mit der ich virtuell befreundet bin, fragte, ob es für diese Anthologie eine Ausschreibung gäbe, sie wäre sehr daran interessiert.

Und wer die Seele einer Löwin kennt, und vor allem die Irrungen und Wirrungen meiner Seele, weiß, wie es gerade bei mir aussehen könnte ;)

Das Projekt hat seinen Reiz, auf alle Fälle und ich habe sogar schon einen Namen und genügend Themen als Idee, dass ich die nächsten zehn Jahre damit überbrücken könnte. Und wenn das mit einem Verlag nicht klappt, hätte ich sogar eine Alternative (BoD oder LuLu) wo die Bücher erscheinen könnte. Und vor allem mache ich mir keine Illusionen, dass ich von solch einer Arbeit bzw. von den Anthologien jemals leben könnte. Es wäre ein reiner Liebhaberinnenprojekt. Das ist mir bewusst.

Mein Problem, bzw. meine Probleme wären: Das Lektorat und die Covergestaltung.

Ich stehe dazu, dass ich zur Zeit meine Grammatik und meine Rechtschreibung aufbessere. Und das ich mit den Grafikprogrammen so gut umgehen kann um das selber zu übernehmen, dazu stehe ich auch. Daher müsste das jemand übernehmen die/der mit der Grundthematik meiner Ideen keine Probleme haben und das vor allem unentgeltlich machen würden (also ebenfalls mein Projekt zu einem LiebhaberInnenprojekt erklären würden).

Über die Finanzierung der Bücher (sofern das wirklich über BoD laufen würde), mache ich mir im Moment keine Gedanken. Das kann ich mir schlichtweg zu diesem Zeitpunkt noch nicht leisten. Das ist nun einmal so.

Auf alle Fälle wollte ich mir das mal von der Seele schreiben :) Und wer weiß was sich in der Zukunft tut. Daran werde ich definitiv weiterdenken. Und vielleicht auch einige Verlage anschreiben, wo ich mir zumindest vorstellen könnte, dass sie Interesse an ein solches Projekt haben könnten :)

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